Kampf und Erschöpfung…

So… Ich habe gerade über erst Boxkampf und dann Kampf an sich nachgedacht. Bei Pathfinder… und bei allen D&D-Klonen & -Varianten im weitesten Sinne… hauen sich die Kämpfer so lange über die Rübe wie sie wollen. Und grundsätzlich ist das auch gut so. Aber es gibt diese Momente wo etwas realistischeres vielleicht angesagt wäre… aber einfach sollte es sein. Denn wenn man sich alte Berichte, oder auch nur gängigen Schund, anschaut, dann ist etwas mehr als TP vielleicht nicht schlecht um eine gewisse epische Qualität des Kampfes geht… vielleicht bei wichtigen Herausforderungen Mann gegen Mann (oder Frau gegen Frau oder gemischt, wie auch immer), spontan fallen mir altem Sack die Aufstiegskämpfe von Druiden ein. Hehe. Könnte man sicher auch für Gladiatoren- oder Schaukämpfe nutzen.

So, meine Idee war Folgende:

Sobald eine gewisse Anzahl von Runden gekämpft wurde (vielleicht 2*Konstitutionsbonus Runden, aber mindestens 5? Oder maximal 10 – Rüstungsmalus +1 pro magischem Plus der Rüstung? Einfach 5 geht auch…), muß jedem Kämpfer ein Zähigkeitswurf gegen 20 (Oder Rettungswurf gegen Todesmagie) gelingen, oder erhält (kumulativ) -1 auf Angriffswürfe und Schaden. Wer diesen zweimal hintereinander schafft, verringert  den Malus um 1, ebenso wer eine Runde in voller Defensive verbringt.

Der Zähigkeitswurf könnte auch 10 + erlittenem Schaden in diesem Kampf betragen – aber das würde hochstufige Kämpfer irgendwann recht schlapp aufeinander einschlagen lassen… es sei denn der -1 Abzug kommt auch auf die RK… interessant wäre auch ganz allgemein erlittenen Schaden jenseits vom Maximum einfließen zu lassen. “Ogrut ist der Champion, aber er hatte erst gestern einen schweren Kampf…” ;) Sachen wie Erschöpfung könnten einfach daneben stehen, aber natürlich zusätzlich zu den Abzügen…

Macht mir jedenfalls Lust das mal auszuprobieren… wie gesagt, nur für besonders wichtige Einzelkämpfe. Oh, und bei Pathfinder könnte man Talente, Klassenfähigkeiten und den ganzen Kram irgendwie mit einbauen – Ausdauer? Rüstungstraining? Naja.

BDD

ER

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5 Gedanken zu “Kampf und Erschöpfung…

  1. Ich mache mir auch seit längerem über das Thema Ausdauer Gedanken, vielleicht darf ich deine Idee um folgende Aspekte erweiteren?

    - Nicht nur der “körperliche” Kampf ermüdet – auch der geistige. Sprich – wie sieht es mit “Ermüdungen/Erschöpfungen” bei Spellcastern aus?

    - Wenn es neben der üblichen HP-Leiste, noch eine Erschöppfungsleiste gibt – fallen mir auch ein paar Spells ein, diese jene wieder “auffüllen”

    - Möglich wäre auch eine (Core-?)Klasse, diese primär auf diesen Ausdauer Aspekt ausgelegt ist

    - Wie sieht es mit Waffen aus? Macht der Kampf mit einem (oder zwei?) Dolch(en) plötzlich noch mehr Sinn – da man vielleicht weniger Ausdauer “verliert” als mit einem Zweihänder? Sprich, sich die Waffe nicht nur auf Hinblick von Style, Schaden und Ini auswählen – sondern auch vom “Ermüdungswert”

    Wie gesagt, nur ein paar Gedanken…

    • Evt Schadenswürfel der benutzten Waffe irgendwie als Malus auf den Ausdauerwurf einfliessen lassen?

      Bei Zauberern könnte man den SG der Rettungswürfe gegen ihre Zauber im Laufe des Kampfes reduzieren :-?

      Mir gefallen Eure Ideen gut!

      • Das Warhammer Rollenspiel in der dritten Edition hat Stress und Erschöpfung in das Regelsystem integriert. Es wirkt sich dann direkt auf die Attribute aus und wirkt dann negativ auf die Proben.
        Also Erschöpfung beeinflusst Stärke(Kampf), Widerstand, Gewandheit und Stress die geistigen und sozialen Attribute, also Zaubern, Intelligenz, Beobachten, Bequatschen.

        Übersteigt Stress die einzelnen werte führt jeder punkt darüber zu einem schwarzen würfel, also so -5% Erfolgswahrscheinlichkeit. Beim übertreten des doppelten Stress oder Erschöpfenswerts wird die Person Ohnmächtig.

        Stress und Erschöpfung erhalten die Spieler vor allem durch Aktionen die sie in Waghalsiger Haltung machen, als auch als Negative Effekte bei Eigenen Aktionen. Ansonsten führen Angst oder Terror der Gegner zu Willenskraft Tests die bei versagen Stress und/oder Erschöpfung verursachen. Zusätzliche Manöver also Laufen etc führt auch zu Erschöpfung. Zauberpatzer mitunter zu Stress.

        Also ein Dungeon was im schweinsgallop genommen wird verwundet die Spieler nicht unbedingt macht sie aber sehr schnell ausgelaugt. Wenn Körperliche und Geistige Attribute überschritten sind ist der Spieler schon arg am keuchen und neuer Stress führt zu temporären Geisteskrankheiten und Psychosen.

        Abgebaut wird Stress durch schlafen, soziale Aktionen oder die Erholungsphasen.
        Warhammer hat da so schicke pappcounter zu gebaut, aber wir benutzen kleine rote oder blaue glasperlen. Bringt die Spieler dazu mit Ihren Kräften hauszuhalten.

        Ich kenne Pathfinder jetzt nicht genau um zu sehen wie man das adaptieren kann. Bei Warhammer ist es imo schön gelöst.

  2. Oh, hey. Gute Ideen. Mir ist auch noch etwas eingefallen: Wärmeentwicklung bei Battlemechs. So eine Tabelle wäre natürlich auch möglich, mit festen Mali bei bestimmten Schwellenwerten. Und dann erzeugt ein 1,50m-Schritt und eine Standardaktion (z.B.) weniger Erschöpfung als ein Sturmangriff. Der Vorteil zu etwas ähnlichem wie ich oben andachte, wäre das man sehr schön darstellen könnte, daß es ab einem gewissen Wert rapide abwärts geht…
    Wobei ich doch denke, die Balance zwischen Einfach und Effektiv müßte noch gewahrt sein – Pathfinder ist so schon fisselig genug, mit Mali hier und Boni da etc.. ;)

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