Battletech auf der Terrasse

Am Samstag haben wir endlich mal wieder Battletech gespielt. Wir haben zwei Teams mit 2-3 Spielern mit je 4 Mechs, 4 Panzern (Yeah! Meine Brigade Models Neosovjets kamen zum Einsatz!) und jeweils einem VTOL (von Dark Realm), einer Funkbasis und einem Geschützturm gebildet.  Ziel war es, den gegnerischen Funkturm auszuschalten. Olli und Alex spielten zuerst gegen Nico (Ollis Neffen) und mich und wir würfelten die Mechs quer durch Clans und Innere Sphäre und Techlevel einfach zufällig zusammen. Ich hatte einen Direwolf (Daichi gefällt mir besser vom Klang… hehehe) und so einen selbstgebastelten 25 Tonnen Totbleever von Olli… mit der modifizierten Mini eines Black Hawk und zwei tollen Flammern (WTF, Olli?). Torsten stieß später zu uns mit einem neuen Mech dazu… wobei wir auswürfelten, für wen er Partei ergriff. Gleichzeitig haben wir gegrillt und uns später sehr über das Dach über der Terasse gefreut…

Es lief etwas zäh an (So zäh das wir jeweils 2 der Panzer wegnahmen nach der ersten Runde), mit Grillen und Regelnachschlagen und so weiter, aber je später der Abend war, desto flüssiger wurde es. Naja, wahrscheinlich hätten einem echten Battletechcrack die Haare zu Berge gestanden… Drei Uhr morgens hatte das bessere Team trotz zumindest gefühlter Tonnageunterlegenheit gewonnen. Ratet mal.  Der Hammer war, das Nico mit seinem kleinen Mech die meisten Abschüsse zu verzeichnen hatte (Abstauber!) und sich außerdem mit dem gleichen Mech öfter auf den Rücken legte als eine Nutte auf St.Pauli (Harhar! Im Ernst, sein durchschnittlicher Pilotenwurf war 4 oder was).

OK, wir spielten natürlich auf Ollis Supergelände. Bilder:

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Der weiß Grundierte ist Nicos, auf dem Rücken, so wie er das Spiel beendet hat… wie auch sonst.

Ich glaube, Hauptgrund für unseren Gewinn ist die Zögerlichkeit von Alex, der seinen stärkeren Mech zu zaghaft einsetzte, und allgemein eine zu defensiv ausgerichtete Strategie der Loooooooser (*Hust*). Die Panzerung des linken Torsos meines Dire Wolfs, z.B., war restlos weg…

Demnächst müssen wir mal wieder Full Thrust spielen, bzw. ich hab da noch den Entwurf eines Rennspiels auf dem Rechner, diesmal etwas mehr Änderungen als beim letzten Mal… und Pappbastelarbeit. Mal sehen.

Mutant Future Hack will auch noch weiterbearbeitet sein. Morgen Spieleabend. Alles ist Gut.

BDD

ER

Pathfinder und rote Box/FT und BT

Gestern hatte ich kurz das Spielerhandbuch aus der roten Box in der Hand (also, der Mentzer-Übersetzung von FSV) und las ein wenig in den Klassen, um Ideen zu haben wie ich die Grautalkampagne etwas oldschooliger im Ton machen könnte. Interessante Textpassage Nummer 1:

In D&D besitzen die Menschen – wie im richtigen Leben – ethische und theologische Überzeugungen. Doch diese Überzeugungen selbst werden im Spiel außer acht gelassen. Wir gehen davon aus, das alle Charaktere sie besitzen; auf das Spiel haben sie jedoch keinen Einfluß. Sie können wie Essen, Schlafen und Trinken stillschweigend vorausgesetzt werden. Überzeugungen sollten nicht mit ins Spiel einfließen.

Boah. Allerdings sind wohl Überzeugungen jenseits der drei Gesinnungen gemeint, was vorher angesprochen wurde – trotzdem, schon sehr gamistisch diese Attitüde. Mir zu gamistisch. Einfach zu sagen: “Ich bin ein Kleriker!” und noch nicht mal den Namen der Gottheit und vor allem dessen grundsätzliche Rolle im Kosmos (Meeresgott z.B.), das wäre mir zu flach. Vor allem wenn unter Waffen steht, das er sein Glaube es ihm verbietet Waffen mit Schneide zu benutzen, was schon wieder sehr speziell ist, aber aus der rein gamistischen Perspektive der Balance durchaus Sinn macht… aber ich will ja eben nicht Oldschool spielen, sondern nur Oldschoolig… ;). Hier die Interessante Textpassage Nummer 2:

Eine ausschließlich aus Kämpfern bestehende Gruppe würde wahrscheinlich die meisten Abenteuer überleben – auch solche wo Zauberei nützlich wäre.

Da bin ich mir jetzt aber nicht sicher ob der Autor/Lektor (Frank Mentzer wahrscheinlich) da eine etwas zu positive Sicht des Kämpfers auch im alten D&D zeichnet. Gerade in niedrigen Stufen konnte so ein klug eingesetzter Schlafzauber schon der Matchwinner sein und wesentlich effektiver als ein Haudrauf, wenn auch nur einmal am Tag – auf der anderen Seite reizt es mich sofort eine Abenteurergruppe nur aus Kämpfern mal in Aktion zu sehen. Mit den Möglichkeiten, die man in Pathfinder zur Spezialisierung hat, wäre das bestimmt ein kompetenter Haufen…

Interessante Textpassage Nummer 3:

Bei D&D gehören alle Diebe einer Organisation an, die die “Gilde” genannt wird.

Alle! Diebe! Einer! Organisation! Wow! Das ist jetzt Fakt in meiner Kampagne. Die Gilde, eine ungeheur machtvolle, wenn auch von Intrigen geschwächte Organisation. Mafia². Hehler – Gilde. Taschendiebe – Gilde. Einbrecher – Gilde. In allen bekannten Ländern. Und auch in unbekannten Ländern (Überall, halt). Und wehe der Abenteurergruppe, die der Gilde auf die Füße tritt. Gildenmitgliedschaft ist relativ günstig (10% aller Einnahmen klingt gut) – aber je mächtiger man ist, desto sicherer wird man in die eine oder andere Intrige gezogen, selbst wenn man es nicht will. Als Schurke sollte man sich gut stellen mit der Gilde – denn auch das Öffnen von verschlossenen Türen in einem uralten Verließ gilt für die Gilde als Arbeit in ihrem Interessenkreis… und mit gebrochenen Fingern (oder ohne Finger) knackt es sich nicht gut.

Völlig anderes Thema: Am letzten Sonntag haben wir eine kurzes Rennen Full Thrust gespielt. Eine Kurvenreiche Strecke, die abzufliegen war. Die besonderen Regeln war, das der Fuß des Raumschiffs keinen Kontakt zu den Hindernissen haben durfte, sonst sackte der Schub sofort auf Null und man mußte einen Treshhold-Check für alle Systeme machen. Und wenn zwei Raumschiffe sich trafen (Am Ende eines Zuges), dann wurde ihre Geschwindigkeit um ein Viertel reduziert – nachher haben wir das noch verschärft indem wir sagten, neue Ausrichtung wird mit W12 ausgewürfelt. Kam prompt nicht mehr vor… hm. Achso, die Waffen waren nur einmal abzufeuern, was aber im nachhinein doof war. Fast ein Start-Ziel-Sieg für mich, wobei wir nur 2 Runden flogen. Wenn wir das nochmal machen sollten, dann nach den normalen Waffenregeln und mit einer Reparaturschleife, die Zeit kostet aber Kästchen repariert.

Hier mal die Strecke:  

Wie man sieht war keine große Vorbereitung nötig. Einfach alles was bei drei nicht auf den Bäumen war auf den Tisch geknallt und gut. Die Dreiecke links und rechts waren die Schußbereiche von Autokanonen (Dargestellt von einem fußlosen Navajo der American Republic von Brigade Models und einem Plastikmech von em4. Der Navajo liegt übrigens auf einer Papierbauwendeltreppe, die ich designt habe…), die auf jedes Schiff ballerten, dessen Bewegung in ihnen endete – hatten aber keinen großen Effekt.

Und zu guter Letzt noch zwei Bilder von Ollis Bastelarbeit, die wir demnächst bebattletechen.

Der Mech ist auch einer von den Billigen von em4. Aber, Dammich!, die Fotos werden der Wirkung in echt nicht ganz gerecht! Hat sie aus Plastik bzw. Holz zugeschnitten und dann mit normalen Eisenbahngraß beflockt. Die kleinen Bäumchen hat er billig bei ebay geschossen und Drei am Rand (wie hier abgebildet) bedeuten leichter Wald, sechs Schwerer… Freu mich drauf

So das reicht jetzt erstmal.

BDD

ERSH

Ein paar Bilder… und Larm

Hallo.

Da ich endlich meine Kamera wiedergefunden habe jetzt ein paar Bilder.

Ersteinmal meine NSL FLotte für Full Thrust von GZG. Ich hab mich an diesem Farbschema für die UNSC orientiert, da es mir zusamen mit der Form der Schiffe richtig schön Bedrohlich vorkam… da bin ich auch ganz zufrieden mit wie es rüberkommt:

Dann habe ich die NAC Schiffe für Full Thrust bemalt… ich hatte vor einen Look Richtung Millenium Falcon oder Star Trek Förderationsschiffe zu schaffen… gefällt mir aber im Endergebnis nicht so… seht selbst:

Da ist es auch nicht so schlimm daß das Bild leicht schwammig ist… Naja, vielleicht bemal ich sie nochmal neu…

Dann habe ich mir noch tatsächlich eine Strike Force des American Empire von Brigade Models gekauft, die hab’ ich aber noch nicht angemalt.

Und ich habe noch keinen einzigen Jäger bemalt, aber einige von GZG gekauft, für die ich mir die Dreierständer von Brigade Models besorgt hab – das macht aus den GZG Jägern nämlich die doppelte Anzahl Staffeln und ist ja eh nur eine grobe Repräsentation… ;)

Schuldig bin ich schon seit längerer Zeit die Bilder meiner Neo-Soviet-Panzer, auch von Brigade Models. Et voilá:

Zwei verschiedene Farbschemata und nur eine Handvoll. Insgesamt sind das ..äh… viele (zu Faul zum recherchieren, wieviele, schaut doch selber nach). Ganz hinten links ist übrigens ein Warhammer 40.000 Epic Ding (Die Regeln kann man übrigens für lau runterladen, nur so als Tip), den ich mit einer Plasmapistole (oder so, was weiß ich) von Chaos Marines in ein Stück Plasma-Artillerie verwandelt habe… irgendwann muß ich das Ding auch noch mit Werten versehen.

Und zu guter Letzt noch einen neu bemalten Mech von den Plastikmechs aus Citytech in den gleichen Farben wie mein Dire Wolf (der Uller aka Kit Fox ist grad irgendwohin verschwunden) und ein VTOL, auch von BrigadeModels, stimmt gar nicht , von Dark Realms Minatures, meine neuen Pappgeländeteile, ein paar Panzer und mein treuer Jenner IIc in einem Bild:

Naja, an der Qualität arbeiten wir noch mal, aber jetzt weiß ich ja wo meine Kamera zum Üben ist.

So jetzt eine Kurzrezension:

Ich habe mir das Labyrinth Lord Kampagnenbuch “Die Larm Chroniken” besorgt. Es handelt sich um eine Dorfbeschreibung mit angehängten 8(?) Abenteuern für Labyrinth Lord, einem Retro-Klon von D&D irgendwann vor 1990.  Es beschreibt das Dorf Larm (duh!) und seine näheste Umgebung en Detail. Und das macht es gut. Die NSC werden trotz kurzen Worten lebendig dargestellt und das Dorf hat in sich einiges an Potential. Die Tatsache, das wirklich jedes Haus eine Nummer hat, hat mich an solche Beschreibungen wie die von Orlane oder Restenfurt (So hab’ ich Restenford immer schon übersetzt) erinnert (Hier und Hier. Leider nicht mehr in meinem Besitz. Dammich! Aber L1 kann man auf Englisch hier runterladen). Die Abenteuraufhänger reichen von doof bis hin zu standard, aber das ist vielleicht auch ein wenig Oldschoolmentalität. Oldschool sind definitiv die Illustrationen, aber da eher im oberen Drittel angesiedelt. Ich erinnere mich noch an wesentlich schlimmere in Kaufabenteuern etablierter Hersteller…

VORSICHT SPOILER VORSICHT SPOILER

Das dööfste ist das Einsteigerabenteuer, das mich echt gewurmt hat, denn der Müller kann nicht mahlen weil er Monster im Keller hat. Die Stadtwache greift nicht ein wegen der Goblingefahr… also gibt es kein Brot.

Ich vergleiche das mal mit einer heutigen Situation: Stromausfall und die Stadtwerke verweisen daraufhin, das sie dringend die Abwasserkanäle überprüfen müssen, und deswegen sich nicht kümmern können… Äh, ja, richtig. Wessen Köpfe da rollen würden ist schon klar. Also bitte, wenn man es einfach zu einer bestimmten Brotsorte macht, meinetwegen der Müller kommt an seine Roggenvorräte nicht ran und es gibt nur Pappbrötchen, dann könnte ich das ja noch nachvollziehen, das die Stadtwache das für unter ihrer Würde hält, aber das ganze Dorf ohne Brot… ich sag nur 1789.

Aber trotz dieser offensichtlichen Fallstricke machen die gut funktionierenden Gerüchte und zwischenmenschlichen Beziehungen und eine echt hervorragende Dorfbegegnungstabelle dieses Buch zu einem guten Band auch für Spieler modernerer Systeme. Die Abenteuer bedürfen zwar einiger Überarbeitung (s.o.) aber sind auch nicht schlecht, an sich. Vielleicht zeigt sich auch das einige Abenteuer nicht für den Band geschrieben wurden, sondern ursprünglich Tunierabenteuer oder eigenständige Publikationen waren. Wenn meine Old-School-Pathfinderkampagne dann irgendwann nächstes Jahr startet, ist Larm jetzt eine Möglichkeit, neben Falkengrund und Dolchfurt… und mal sehen, was die Spieler wollen.

Und worauf man so stößt, wenn man nach Falkengrund googelt

Bis dann

Eue’ ‘o’schachhamste’

Steinzeit Teil 5: Schurken und Fallen

Ok, jetzt endlich bin ich dazu gekommen den Schurken zu bearbeiten. Ich bin mir nicht sicher, ob ich hier nicht etwas übers Ziel hinausgeschossen bin und die Regeln für Fallen stellen unnötig kompliziert gestaltet habe. Jedenfalls zeigt sich erneut meine Liebe zu Zufallstabellen… ;)

Schurke

Technisch gibt es zwei wichtige Punkte: Einmal sollte auf die Fertigkeitsliste geschaut werden. Eine Fähigkeit wie Mechanismus ausschalten, und damit natürlich die Klassenfähigkeit „Fallengespür“, macht in einem Steinzeitszenario nur wenig Sinn, wenn man von Falltüren und komplizierten Schlössern ausgeht. Wenn man aber diese Fertigkeit etwas ummodelt und stattdessen auf Schlingen und Gruben für Großwild auslegt, und zusätzlich in eine offensive Fertigkeit zur Nahrungsbeschaffung, macht sie wesentlich mehr Sinn. „Mechanismus ausschalten“ wird also zu „Fallen stellen“ :

Fallen stellen (GE; Rüstungsmalus; Nur Geübt)

Du kannst Schlingen für Kleinwild und Gruben für Großwild entwerfen und so Nahrung für deinen Stamm beschaffen. Du entwirfst eine Falle und stellst die an einem bestimmten Ort auf. Je größer die Falle, desto Aufwendiger die Herstellung. Dein Fertigkeitswurf zeigt an, wie erfolgreich die Falle ist, Aufgrund von der Lage und der Häufigkeit des Wildwechsels und Art der Falle. Nach 1-8 Stunden ist das Wild in die Falle gegangen (man kann bereits vor Ablauf der 8 Stunden nachschauen, aber jede Inspektion der Falle bevor das Wild hereingegangen ist verringert den Fertigkeitswurf nachträglich um 2 und läßt die 1W8 Stunden von neuem beginnen (Dies dadurch das der Geruch und die Bewegung potentielles Wild aufscheucht. Man muß abwägen, ob man dem Wild die Gelegenheit gibt zu fliehen bzw. von anderen Raubtieren entdeckt zu werden, oder ob man es drauf ankommen läßt.) Außerdem kann die Fertigkeit dazu benutzt werden, Fallen gefahrlos auszulösen, wie bei „Mechanismus ausschalten“ beschrieben. Der SL ist dazu angehalten ernste Modifikatoren je nach Jahreszeit und Vorhandensein von Wild anzuwenden – wenn es kein Großwild in der Umgebung gibt, kann die beste Falle auch nichts fangen.

Jede Falle benötigt unterschiedlich viel Aufwand an Materialien:

Schlinge: 1 Seil. Eine Schlinge ist eine Lebendfalle, also hat das Jagdwild jede Stunde einen Wurf auf Entfesselungskunst oder Stärke gegen 20 um zu entkommen.

Reuse: 1 Netz, und bearbeitetes Holz. Eine Reuse ist ebenfalls eine Lebendfalle, aber nur ein Fisch pro Stunde entkommt automatisch.

Schlagfalle: 1 Seil, bearbeitetes Holz und Steine. Kleinwild ist zu 50% tot und zu 50% verletzt entkommen, Mittelgroßes Wild zu 20% tot und zu 80% verletzt, Großwild zu 10% und 90%. Bestimmte Tiere, Wollnashörner oder Mammuts etwa, zerstören die Falle beim entkommen (SL-entscheidung oder das Tier einen Stärkewurf gegen 15 machen lassen).

Netzfalle: 1 Seil, bearbeitetes Holz und 1 Netz. Diese Falle gleicht der Schlinge, nur beträgt der SG der Würfe um zu entkommen 25.

Grube: Bearbeitetes Holz. Eine große, 6m tiefe Grube auszuheben dauert bis zu 30 Mannstunden, der Schurke kann hierbei auch auf Hilfe anderer zurückgreifen; solange er das Kommando hat, gilt sein Fertigkeitswurf. Jedes Tier das in eine Fallgrube stürzt hat eine 20%ige Chance, das es sich verletzt, was es ihm unmöglich macht, aus der Grube zu entkommen (es aber nicht zwangsweise so stark verletzt, das es hilflos ist) . Tiere mit Bewegungen wie Klettern oder Graben entkommen ansonsten automatisch. Andere Tiere haben einen Kletternwurf gegen 25 pro Stunde, um zu entkommen.

Grube mit Spitzen: Bearbeitetes Holz. Diese gleicht der Grube nur das Tiere eine 50%ige Chance haben sich zu verletzen.

All diese Fallenregeln gelten nur für die abstrakte Jagd. Sollten SC auf eine Falle stoßen, gelten hier die normalen Regeln für Fallen aus dem GRW (Seite 416). Schlinge und Netzfalle sehen so aus:

Schlingfalle HG:1

Typ: Mechanisch Wahrnehmung: 20

Fallen stellen: SG 20*

Effekte

Auslöser: Berührung Rücksetzer: Keiner

Effekt: Berührungsangriff +10 (1W4 SP und Reflexwurf gegen SG 20 oder verstrickt; ein Geschicklichkeitswurf oder Entfesslungskunst (SG 20) pro Runde, um sich zu befreien**)

Netzfalle HG:2

Typ: Mechanisch Wahrnehmung: 20

Fallen stellen: SG 20*

Effekte

Auslöser: Berührung Rücksetzer: Keiner

Effekt: Berührungsangriff +10 auf alle Wesen innerhalb von einem 3*3m Quadrat***(1W4 SP und Reflexwurf gegen SG 20 oder verstrickt; ein Geschicklichkeitswurf oder Entfesslungskunst (SG 20) pro Runde, um sich und alle Mitgefangenen zu befreien**)

    * Um die Falle gefahrlos auszulösen, entsprechend “Mechanismus ausschalten” im GRW.

    ** Diese Option steht nur Wesen mit einer Intelligenz, die höher ist als zwei, zur Verfügung.

    *** Im deutschen Grundregelwerk steht bei diversen Fallen „3 Quadratmetern“. In der englischen PRD steht stattdessen „…all targets in a 10-ft.-square area“. Ich denke, es ist ein Quadrat von 3m*3m gemeint… was natürlich 9m² sind…

Fertigkeits-

wurf

Schlinge Reuse Schlagfalle Netzfalle Grube Grube mit Spitzen
-10 Kein Erfolg Kein Erfolg Kein Erfolg Kein Erfolg Kein Erfolg Kein Erfolg
11-15 1 Kleinwild/ Geflügel 1 Fisch 1 Kleinwild/Geflügel 1 Kleinwild/ Geflügel 1 Mittelgroßes Wild 1 Mittelgroßes Wild
16-20 1 Kleinwild/ Geflügel 1W6+1 Fische 1 Kleinwild/Geflügel 1W6 Kleinwild/ Geflügel 1 Mittelgroßes Wild 1 Mittelgroßes Wild
21-25 1 Kleinwild/ Geflügel 1W8+2 Fische 1 Mittelgroßes Wild 2W6 Kleinwild/ Geflügel 1W6 Mittelgroßes Wild 1W6 Mittelgroßes Wild
26-30 1 Kleinwild/ Geflügel 2W6+4 Fische 1 Mittelgroßes Wild 1 Mittelgroßes Wild 1 Großes Wild 1 Großes Wild
31-35 1 Mittelgroßes Wild 3W6+4 Fische 1 Großes Wild 1W6 Mittelgroßes Wild 1 Großes Wild 1 Großes Wild
36+ 1 Großes Wild 4W6+4 Fische 1 Großes Wild 1 Großes Wild 1W4 Großes Wild 1W4 Großes Wild

Es folgen die Zufallstabellen; die Zahl in Klammern gibt die Rationen an, die ein Tier ergibt. Zusätzlich sind natürlich Felle, Sehnen und Knochen auch nützlich.

Zufallstabellen Wild:

Tabelle 1 Kleinwild/Geflügel

W12 Ergebnis
1 Auerhahn (1)
2 Dachs (2)
3 Fuchs (1)
4 Gans (2)
5 Hase (1)
6 Kaninchen (½)
7 Ratte (1/2)
8 Schneehuhn (½)
9 Stockente (1)
10 Wachtel (¼)
11 Wildkatze (1)
12 Jungtier* von Tabelle 2 (½ Wert)

Tabelle 2 Mittelgroßes Wild

W12 Ergebnis
1 Berglöwe (6)
2 Biber (3)
3 Damhirsch (7)
4 Luchs (5)
5 Reh (6)
6 Ren (7)
7 Schwan (4)
8 Vielfraß (5)
9 Wildschwein (8)
10 Wildziege (4)
11 Wolf (5)
12 Jungtier* von Tabelle 3 (½ Wert)

Tabelle 2 Großes Wild

W12 Ergebnis
1 Axtschnabel** (10)
2 Elch (12)
3 Höhlenbär (18)
4 Höhlenlöwe (15)
5 Mammut (38)
6 Mastodon (30)
7 Moschusochse (16)
8 Rothirsch (10)
9 Säbelzahntiger (16)
10 Ur (14)
11 Wollnashorn (20)
12 Riesentier* von Tabelle 2 (Wert * 2)
    * Die spieltechnischen Werte kann man mit den Schablonen „Junge Kreatur“ bzw. „Riesenhafte Kreatur“ schnell erschaffen.

    ** Die Werte für Pathfinder finden sich in der Wunderwerk Online Nummer 5, die man hier herunterladen kann. Manch anderer Artikel in anderen Ausgaben ist auch interessant. Auch wenn das meiste DSA-Material ist.

Der SL kann Spielern erlauben besondere Fallen zu erfinden, allerdings sollte er hohe Voraussetzungen (Mindestens Fertigkeitsfokus „Fallen stellen“ und Schurkenstufe 10+ z.B.) ansetzen.

Diese Klassenfähigkeit ersetzt Handwerk (Fallen).

Die andere technische Einzelheit betrifft die Tricks. Hier könnte man sowohl „niedere Magie“ als auch „höhere Magie“ wegfallen lassen, damit der Schurke voll im normalen Leben des Stammes integriert ist und nicht „geisterberührt“. Allerdings könnte man dies auch gerade zusammen mit den unten beschriebenen Rollengründen verbinden und ihn so auf eine Stufe mit Waldläufern heben – ein Versorger, der aber etwas merkwürdiges an sich hat und eben gerade „geisterberührt“… man kann das auch von Stamm zu Stamm verschieden sein lassen.

Die Rolle des Schurken ist der eines Experten. Seine Kenntnisse der Anatomie lassen sich dadurch erklären, das er für das Zerlegen der von ihm gefangenen Beute zuständig ist – eine Vertrauensrolle, die allerdings auch Vorurteile erzeugt. Immer wieder mag sich ein Stammesmitglied übervorteilt sehen und vielleicht ist der Schurke aus diesem Grund so auf Heimlichkeit bedacht. Oder dieser Tätigkeit hängt vielleicht ein Stigma an. Er ist derjenige der den Geist des Tieres besänftigen muß. Auf jeden Fall aber ist der Schurke angesehener als in der durchschnittlichen Fantasykampagne – als Fallensteller hilft er dabei in erheblichem Umfang mit, den Stamm zu versorgen.

In anderen Neuigkeiten (W00t! Anglizismus!): Ich hab jetzt meine zwei Anfänger-Full-Thrust-Flotten NAC und NSL da. Hier kriegt man offizielle inoffizielle SDDs bis GZG mal ein neues Fleetbook rausbringt. Eines ist mir vor allem aufgefallen: Die Wormholedinger müssen wohl auf 1/4 ausgedruckt werden um Größenkompatibel zu sein. Oder ich muß sie neu ausstatten… Naja, erstmal muß ich gleich neues Chaos Black kaufen…

Und Brigade Models Website war gestern down, ich wollte mir mal deren Raumschiffe angucken. Aber jetzt funzt es wieder. Mal sehen, ob ich nicht noch ein paar mehr Schiffe kaufe… *schield in den Geldbeutel* …vielleicht…

Bis dann

eu er ror schach hams ter

PS: Die regeltechnischen Einzelheiten, insbesondere die Fallen und die Fertigkeit Fallen stellen, sind wie immer unter der OGL veröffentlicht.

Battletech – das erste mal seit langer Zeit…

Ah, ja. Da trafen wir uns heute gestern um Battletech zu spielen, nach den Regeln im 1999 von FanPro rausgegebenen und längst vergriffenem Regelsammelband mit dem uninspirierten Titel “Battletech Regelwerk”. Allerdings haben wir uns mit drei Mechs pro Spieler und 4 Spielern etwas übernommen für einen Spieleabend (Da hat man halt all diese hübschen Figuren, die will man auch benutzen. Im Nachhinein nicht der Weisheit letzter Schluß…). Als der erste 20-Tonner dann den Geist aufgab, gaben wir auf – allerdings nach sehr viel Spaß (und etwas Frust wegen echt blöden Würfen kombiniert mit schwierigen Schüssen). Wenn man sowieso noch nicht so firm ist…

Wir waren uns aber einig, das wir daß “zeitnah” wiederholen möchten. Tonnenschwere Kampfmaschinen machen halt auch dann Spaß wenn man erst mal jedes Procedere neu nachschlagen muß. Aber es wurde spürbar flüssiger, je länger es dauerte. Und taktischer auch. Hatte ich jedenfalls den Eindruck.

Ich persönlich benutze übrigens als Geizhals kaum original Battletechminis. Vor Jahren habe ich mal 2 erstanden- einen Jenner IIC und einen Hunchback von Ral Partha, kaum genug um wirklich loszuspielen. Ich hab sie hier einfach mal fotografiert:

So toll angemalt sind sie nicht, aber der Jenner hat immerhin Ralleystreifen.

Statt der nicht so günstigen (Sie sind es halt wert, aber trotzdem) Minis von Ral Partha habe ich von Dark Realm Miniatures eine Handvoll Walker, namentlich 4 Mantragan, 4 Verger und 2 Vorace als Minimechs (sowie 2 Piranha Gunships als… äh… Hubschrauber halt) erstanden und dafür die Werte selbst kreiert – wenn ich ehrlich bin mag ich das virtuelle erstellen eines Battlemechs fast so gern wie das eigentliche Spiel – vor allem mit Programmen die mir dabei helfen (und natürlich nur kostenlose, the Drawing Board ist mein Programm für Mechs, und bei der Vehicle Factory stört mich nur, das sie den BV nicht mit angibt… beide haben schon einige Jahre auf dem Buckel, wie die Kompatibilität jenseits von XP aussieht, vermag ich nicht zu beurteilen. Zu empfehlen auch diese Seite zum Sheet ausdrucken -aber Obacht!, manches stimmt nicht so ganz) . Die Neo-Sovjets als Panzer hab ich hier schon erwähnt. Beim nächsten Mal können wir uns dann auch dran wagen die Infanterieregeln und Panzer auch zu benutzen… hoffe ich.

Jedenfalls freu’ ich mich drauf. Und das ist ja auch schon mal ‘ne Aussage. Und wenn ich den ganzen Scheiß fertig angemalt habe, gibt’s vielleicht noch ein paar mehr Fotos.

Bis dann,

Euer Rorschachhamster

Ach ja, die Zeit…

Langsam komme ich scheinbar in das Alter wo so ein zwei Monate wie im Flug vergehen… Im Ernst, blödes Leben macht einem ständig einen Strich durch die guten Vorsätze, öfter und regelmäßiger zu posten.

Jedenfalls habe ich mich, ausgelöst durch das Interesse eines Freundes an meiner eingestaubten Battletechbox mit Tabletops, insbesondere 6mm Wargaming, beschäftigt. Und gleich ein paar kleine SciFi Panzer gekauft und angemalt, auch weil ich bei Battletech gerne Panzer zusätzlich hab. Neo-Sovjets von Brigade Models**.

Vielleicht schreib ich ein andermal auf was es an Regelwerk umsonst im Netz so gibt (Lieber einen Panzer mehr als ) … erstmal klatsche ich euch einfach ein paar Links um die Ohren. Ausprobieren werde ich wohl auch noch mal Full Thrust. Das liest sich auf jeden Fall gut, und vielleicht werde ich dafür die Schiffe von Wormhole mal zusammenbauen – denn so cool die Papiermodelle auch sind, diese Regeln sind nix für mich. Glaub ich. Trau mich jedenfalls nicht ran, die zu testen… allein der Aufwand an Bastelei. Aber mit einfachen Regeln wie die oben erwähnten Full Thrust, das fetzt. Übrigens gibts die Einsteigerregeln auch in Deutsch, übersetzt von den ..äh.. Wesen* von http://www.mechworld.de/

Naja, mal sehen, wann und ob ich denn schaffe auch nur eine Partie Battletech zu spielen, bevor ich an Full Thrust rangehen kann… wahrscheinlich werd ich morgen schon die Schere und den Kleber schwingen und noch dazu Full Thrust Werte für die Schiffe erstellen, nur um die guten Dinger dann kurz nach dem 18. Geburtstag meiner Tochter völlig eingestaubt in den Papierkorb zu pfeffern… und das ist noch hin.

Hoffentlich kommt mein nächster Beitrag schneller…

Euer Rorschachhamster

ANMERKUNGEN:

* Ich wollte eigentlich schreiben “von den Jungs”, aber dann dachte ich “He, du müßtest doch eigentlich schreiben Jungs und Mädels”, aber leider, so kam mir in den Sinn, ist dieses Hobby etwas Testosteronlastig, so daß ich völlig unsicher wurde was ich denn jetzt schreiben sollte. Nächstesmal benutze ich einfach irgendwas WIRKLICH Beleidigendes, dann fühlt sich einfach Jeder/Jede angesprochen. Hehe.

** Direkt im UK bestellt, genau wie eine Handvoll Zinnfiguren (Mechsubstitute (Vielleicht etwas klein, wir werden sehen) und Vtols von Dark Realms Miniatures), die noch nicht da sind. Im Moment mit dem schwachen Pfund echt empfehlenswert. Beim Vergleich direkt mit Airmail oder, als Alternative, über Battlefield Berlin war ich bei 14 € Unterschied bei einer Bestellung von inklusive Porto bei 29,60€ oder so die ich letzendlich bezahlt habe – statt 43€ (!)

EDIT: Oh, und die Schiffe von Wormhole wären etwas groß, um sie mit den normalen Zinnfiguren von GZG zu benutzen – halb ausdrucken werde ich die wohl. Jetzt. Verdammt.