Rorschachhamster

Mit ‘DnD Gate’ getaggte Beiträge

Geomorph #19 und Rand #10

Geschrieben von Christian “Rorschachhamster” Sturke - 16. April 2011

Nur ganz schnell:

Eine Höhle. Mit zwei Absätzen. Irgendwie auch schon mal dagewesen.

Mir gefällt der angedeutete Sand ganz gut.

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Tja, hat der Drachenkopf Öl gespukt? Ist der Boden dort total verrußt? Ist das gestocktes Blut? Oder eine Kanalisationsfehlfunktion?

Ansonsten: Sind das Edelsteinaugen oder Fenster? Und kann man darüber hinweg klettern, um den geschwärzten Bereich zu umgehen, oder ist das eine ganz doofe Idee?

Fragen über Fragen. Jetzt ist mein Vorrat an Geomorphs erstmal erschöpft, aber irgendwie sehe ich da einen Sonntag in Sichtweite… mal sehen. Ich verspreche nichts!

BDD

ER

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PS: Hat irgendeienr eine Idee wie man Leerzeilen bei WordPress auch so hinbekommt, das sie dieser Scheißeditor nicht einfach wieder weglöscht? Deswegen auch die Punkte…

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Sumerische Magie und noch mehr Pappe

Geschrieben von Christian “Rorschachhamster” Sturke - 23. Januar 2011

Punkt 1: Samewise hat auf seinem Blog eine Zauberliste für LL erstellt – mit den Sumerischen Wörtern als Ausdruck der verbalen Komponente für die Zauber. Die Übersetzung hat er hierher, ziemlich cool. Meine Idee geht jetzt noch etwas weiter, indem ich die Keilschriftzeichen als Symbole für die Zauber nutze… etwa so:
…aber ehrlich gesagt, war das ne ganze schöne Arbeit… also mehr ‘ne Fingerübung als etwas was ich wirklich durchziehen würde in einer Kampagne. Die Unterschiede in den Listen ergeben sich daraus, das diese auf meiner Pathfinderoldschoolliste beruht, Licht ist ja bei Pathfinder z.B. Stufe 0…

Punkt 2:

Ich habe ein paar Pappgeländemauern gebaut, als billige Alternative zu so Sachen wie Dwarfen Forge oder Worldworks. Naja, wie sehr und ob ich das nutzen werde werden wir noch sehen…

Hier jedenfalls die Bilder (draufclicken um die Originalgrößen zu kriegen, bei 300 DPI ausdrucken):

Texturen wie fast immer von cgextures.com. Ich hab noch mehr in Petto, die Plastikminis sind fast fertig, meine Bestellung bei Otherworld ist angekommen und… und…
aber das später diese Woche…

bdd
eR

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Elfisch kann man oder nicht…

Geschrieben von Christian “Rorschachhamster” Sturke - 29. September 2010

Dieser Thread im DnD-Gate hat mich auf die Idee für eine etwas andere Elfenkultur gebracht. Irgendwo steht da was von aneinandergereihten Silben für Elfische Namen. Da ich, ehrlich gesagt, auch die elfische Ansiedlung auf  meiner kleinen Grautalkampagne so benannt habe, kam folgendes nach kurzer Überlegung dabei heraus:

Im Gegensatz zu allen anderen Sprachen kann man Elfisch fast nicht erlernen, solange man nicht seit Geburt oder zumindest frühester Kindheit bei Elfen aufgewachsen ist. Selbst dann sprechen die meisten Elfen mit anderen Wesen meistens Gemein, denn ihre eigene Sprache besteht nicht aus festen Worten, sondern aus subtilen Klangfolgen, die keine feste Bedeutung an sich haben, sondern die mehr als subtile Andeutungen exisitieren. Kein Elf wird den gleichen Sachverhalt jemals auf die gleiche Weise sprachlich ausdrücken. Elfische Kinder brauchen dementsprechend bis zu 20 Jahre, diese Sprache soweit zu erlernen, um sich verständlich zu machen. Kurzlebigere Völker können diese Sprache eben nur erlernen, wenn sie eine ähnliche lange Zeit in ihr aufwachsen, was aber oft mit ihrer schnelleren Reifung zu Problemen führt. Halbelfen sprechen meist ein ziemlich grobes Elfisch, und Halbelfen zweiter Generation können gar kein Elfisch, wenn sie nicht viel Zeit bei ihren Großeltern verbracht haben. Streng genommen besitzt auch die Elfische Ansiedlung keinen Namen, sondern wird je nach Stimmung, Tageszeit, der angesprochenen Person und vielen weiteren subtilen Einwirkungen anders “benannt” (Ein Konzept, das für Elfen völlig abwegig ist). Elfen selber haben dementsprechend keine Namen, auch wenn sie oft Gemeinsprachliche oder sogar “Pseudoelfische” annehmen, wenn sie es mit Nichtelfen zu tun haben. Außerdem besitzen sie keine Schriftsprache, sondern eine ausgeprägte mündliche Überlieferungskultur, aber keine Geschichte wurde bei den Elfen jemals zweimal auf die gleiche Weise erzählt. Elfen können sich gegenseitig kaum anlügen, deswegen erhalten sie untereinander einen -4 Malus auf alle Bluffenwürfe, aber auch einen +4 Bonus auf Diplomatie. Das gilt nicht für Halbelfen und andere elfischsprachige Wesen (so selten die auch sind). Elfen benutzen manchmal Gemeinsprachliche Alphabete, aber finden die Starrheit der Begriffe zumindest unangenehm, wenn nicht gar eklig, und versuchen dies so oft wie möglich zu vermeiden. Boten und magische Übermittlungen haben einen sehr viel höheren Stellenwert in ihrer Geselllschaft. Drow sprechen auch Elfisch, aber da ihre ganze Weltsicht und Anschaungen so grundverschieden sind, fühlen sich diese beiden Subrassen nicht wohl, wenn sie sich miteinander verständigen (was selten genug vorkommt). Es ist wohl ungefähr so, als wenn einen das Gegenüber ständig Speicheltropfen ins Gesicht spukt…

Allerdings liegt hier auch die Erklärung, warum Elfen eine Affinität zur Magie haben, sind doch die magischen Formeln ähnlich subtil, wenn auch wesentlich starrer, wie die elfische Sprache.

Elfische Spielercharaktere sollten vermeiden, ihre Mit-SC mit Namen anzusprechen, sondern ihnen immer wieder andere Spitznamen zu geben. Gerade das läßt viele andere Völker glauben, das Elfen hochnäsig sind. Schließlich machen sie sich noch nicht einmal die Mühe, die Namen ihrer Gefährten zu behalten…

Elfen haben aber theoretisch keinerlei Problem damit, anderen Wesen ihre Sprache beizubringen, und einige wenige Wesen haben es tatsächlich noch im Erwachsenenalter erlernt – im Laufe von mehreren Dekaden unter Elfen.

Bis denn dann

Euer Rorschachhamster

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TOD – oder lieber ein Arm ab?

Geschrieben von Christian “Rorschachhamster” Sturke - 14. September 2010

Dies ist ein Versuch, die geplante Pathfinderkampagne etwas abzuschwächen und gleichzeitig düsterer zu machen – meine Idee ist, das gestorbene Charaktere immer auf Stufe 1 beginnen. Dies hat seinen Ursprung in der geplanten Oldschooligkeit (Das ist mal ein Wort!) und meinem derzeitigen Interesse an der OSR und dem Spielstil der vorzeitlichen Wurzeln des Hobbies.  Hier bei der Underdark Gazette kriegt man etwas weiter unten links eine Blogroll mit unzähligen guten, meistens Oldschool-Blogs, was diese Seite zu einem täglichen Ziel beim surfen für mich gemacht hat. Da ich aber vorziehe, ein komplexes System à la Pathfinder zu leiten, ist OD&D oder einer der Klone nicht mein Bier. Fällt mir einfach einfacher vorhandene Regeln zu ignorieren oder nach meinen Vorstellungen zu verändern als nichtvorhandene zu improvisieren und dabei konsequent zu bleiben. Der Stil aber, und das ist der Witz, liegt mir sehr nahe. Nun, es gibt einige Schwierigkeiten, was hochstufige und niedrigstufige Charaktere in einer Gruppe angeht – aber da die langsame Progression angedacht ist, wird es lange dauern bis dieses Problem zu schlimm wird – wenn es wirklich ein Problem wird. Egal, dies ist nicht der Ort, dies nochmal zu diskussieren. Eine Idee habe ich aber, um den Tod auf der einen Seite zu einer Spielerentscheidung zu machen und auf der anderen nicht immer als schlimmste Alternative darzustellen: Echt fiese Tabelle. Wenn ein Spieler (abgesehen von echt total pulverisiert) stirbt, hat er die Möglichkeit einen Wurf auf dieser Tabelle zu machen und so automatisch auf -9 TP stablisisert zu sein. Die meisten dieser Verwundungen gelten als unheilbar jenseits von Zaubern des 9. Grades (Ich müßte nochmal die Zauberliste durchgehen – jedenfalls jenseits von den Spielern auf sehr lange Zeit bei langsamer Progression).

w20
1 Durchtrennte Stimmbänder, nur noch Flüstern, -8 auf alle Diplomatie, Bluffen und Einschüchternversuche, 50%ige Zauberfehlschlagschance für Zauber mit V-Komponente
2 Eine Hand abgetrennt, -6 auf Klettern und allgemein alle Fertigkeiten die beide Hände benötigen. Und natürlich kann keine Waffe, kein Schild geführt werden.20%ige Zauberfehlschlagschance für Zauber mit G-Komponente
3 Ein Arm abgetrennt (wie oben), aber mit -10 auf Fertigkeiten und 50%iger Fehlschlagschance für Zauber mit G-Komponente
4 Ein Fuß abgetrennt, halbes Bewegungstempo, mit Prothese -1,50m
5 Ein Bein abgetrennt, nur Kriechen möglich, mit Prothese oder Krücke halbes Bewegungstempo
6 Beide Hände abgetrennt, Klettern und viele andere Fertigkeiten unmöglich, 75%ige Zauberfehlschlagschance für Zauber mit G-Komponente
7 Organversagen, -4 Konstitutionswert
8 Schwere Muskelverletzungen, -4 Stärkewert
9 Schwere Nervenschäden, -4 Geschicklichkeitswert
10 Schwere Hirnverletzung, -4 Intelligenzwert
11 Schweres Trauma, -4 Weisheit
12 Schwere Gesichtsverstümmelung, -4 Charisma
13 Beide Augen verloren, Blind
14 Gehörsinnsverlust, Taub
15 Geschmacks- und Geruchssinnverlust, -4 Abzug auf alle RW gegen Giftgase und eingenommenen Gifte
16 Teilweise Lähmung, gilt wie unter dem Effekt eines Verlangsamenzaubers
17 Querschnittslähmung, Beine nicht mehr einsetzbar
18 Querschnittslähmung vom Hals an abwärts
19 Einseitige Lähmung
20 Zweimal Würfeln

Ja, ich weiß das diese Tabelle fies ist. Soll sie auch sein. Es könnte durchaus dazu kommen, das der Charakter zur Ruhe gesetzt wird. Aber im Gegensatz zum Tod lebt der Charakter noch, und es könnte ja irgendwie doch Heilung (in Form eines Wunsches, z.B.)  zur Verfügung stehen. Noch interessanter finde ich aber die Möglichkeiten, die sich aus diesen Verletzungen ergeben: Sowohl technisch: Blind Kämpfen? als auch Rollenspieltechnisch:” Meinen Fuß? Den hab ich an die Ghule aus dem alten Kloster verloren.” (Etwas was mal passiert ist, eigentlich war der Charakter tot.) Gut, -4 auf ein Attribut oder Ganzkörperklähmung ist immer Scheiße, aber Pfft. Soll ja als Alternative zum Tod dastehen. Und jeder kann ja auch seinen Charakter dann zur Ruhe setzen (Hähä, aber seine Kollegen haben nicht die Gelegenheit ihn auszuplündern – zumindest beim Vorhandensein von Gewissen moralischen Skrupeln.) wenn er zu gehandicapt sein sollte.  Sie steht jetzt erstmal, vielleicht verändere ich sie noch. Vielleicht auch nicht, und vielleicht benutze ich sie gar nicht. Aber zumindest weiß ich jetzt, wo ich die Tabelle finden kann, wenn ich die elektronisch Kopie nicht finden sollte…*Hüstl*

Oh, ich hatte eine Idee, dies bestimmt schon mal gab, jetzt wo ich drüber nachdenke, wie man D20 unabhängiger von hohen Attributswerten machen könnte, zumindest bei den Zaubern, ohne ganz und gar die Balance zu verlieren. Man berechnet den Zauber SG mit 10 + 1/2 Stufe+ Zaubergrad… Bonuszauber und alles andere bleibt gleich. Attributsmodifikator +10 auf Stufe 20 ist mit Gegenständen durchaus denkbar, oder? Naja, es verzerrt die Machtkurve der Zauberfähigen Klassen vielleicht und macht sie schwächer in den niedrigen Stufen… Wie man das allerdings auch für die körperlichen Attribute ändert, ohne Grundlegende Eingriffe in das System, fällt mir nicht ein…  deswegen nur diese Idee. Nutzt sie oder lasst es bleiben.

Bis denn dann

Euer Rorschachhamstwer

OGL: Die Tabelle ist von mir. Die OGL von WotC und die PFSRD von Paizo. Und Pathfinder wird übersetzt von Ulisses.

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Ein paar Bilder… und Larm

Geschrieben von Christian “Rorschachhamster” Sturke - 18. Juli 2010

Hallo.

Da ich endlich meine Kamera wiedergefunden habe jetzt ein paar Bilder.

Ersteinmal meine NSL FLotte für Full Thrust von GZG. Ich hab mich an diesem Farbschema für die UNSC orientiert, da es mir zusamen mit der Form der Schiffe richtig schön Bedrohlich vorkam… da bin ich auch ganz zufrieden mit wie es rüberkommt:

Dann habe ich die NAC Schiffe für Full Thrust bemalt… ich hatte vor einen Look Richtung Millenium Falcon oder Star Trek Förderationsschiffe zu schaffen… gefällt mir aber im Endergebnis nicht so… seht selbst:

Da ist es auch nicht so schlimm daß das Bild leicht schwammig ist… Naja, vielleicht bemal ich sie nochmal neu…

Dann habe ich mir noch tatsächlich eine Strike Force des American Empire von Brigade Models gekauft, die hab’ ich aber noch nicht angemalt.

Und ich habe noch keinen einzigen Jäger bemalt, aber einige von GZG gekauft, für die ich mir die Dreierständer von Brigade Models besorgt hab – das macht aus den GZG Jägern nämlich die doppelte Anzahl Staffeln und ist ja eh nur eine grobe Repräsentation… ;)

Schuldig bin ich schon seit längerer Zeit die Bilder meiner Neo-Soviet-Panzer, auch von Brigade Models. Et voilá:

Zwei verschiedene Farbschemata und nur eine Handvoll. Insgesamt sind das ..äh… viele (zu Faul zum recherchieren, wieviele, schaut doch selber nach). Ganz hinten links ist übrigens ein Warhammer 40.000 Epic Ding (Die Regeln kann man übrigens für lau runterladen, nur so als Tip), den ich mit einer Plasmapistole (oder so, was weiß ich) von Chaos Marines in ein Stück Plasma-Artillerie verwandelt habe… irgendwann muß ich das Ding auch noch mit Werten versehen.

Und zu guter Letzt noch einen neu bemalten Mech von den Plastikmechs aus Citytech in den gleichen Farben wie mein Dire Wolf (der Uller aka Kit Fox ist grad irgendwohin verschwunden) und ein VTOL, auch von BrigadeModels, stimmt gar nicht , von Dark Realms Minatures, meine neuen Pappgeländeteile, ein paar Panzer und mein treuer Jenner IIc in einem Bild:

Naja, an der Qualität arbeiten wir noch mal, aber jetzt weiß ich ja wo meine Kamera zum Üben ist.

So jetzt eine Kurzrezension:

Ich habe mir das Labyrinth Lord Kampagnenbuch “Die Larm Chroniken” besorgt. Es handelt sich um eine Dorfbeschreibung mit angehängten 8(?) Abenteuern für Labyrinth Lord, einem Retro-Klon von D&D irgendwann vor 1990.  Es beschreibt das Dorf Larm (duh!) und seine näheste Umgebung en Detail. Und das macht es gut. Die NSC werden trotz kurzen Worten lebendig dargestellt und das Dorf hat in sich einiges an Potential. Die Tatsache, das wirklich jedes Haus eine Nummer hat, hat mich an solche Beschreibungen wie die von Orlane oder Restenfurt (So hab’ ich Restenford immer schon übersetzt) erinnert (Hier und Hier. Leider nicht mehr in meinem Besitz. Dammich! Aber L1 kann man auf Englisch hier runterladen). Die Abenteuraufhänger reichen von doof bis hin zu standard, aber das ist vielleicht auch ein wenig Oldschoolmentalität. Oldschool sind definitiv die Illustrationen, aber da eher im oberen Drittel angesiedelt. Ich erinnere mich noch an wesentlich schlimmere in Kaufabenteuern etablierter Hersteller…

VORSICHT SPOILER VORSICHT SPOILER

Das dööfste ist das Einsteigerabenteuer, das mich echt gewurmt hat, denn der Müller kann nicht mahlen weil er Monster im Keller hat. Die Stadtwache greift nicht ein wegen der Goblingefahr… also gibt es kein Brot.

Ich vergleiche das mal mit einer heutigen Situation: Stromausfall und die Stadtwerke verweisen daraufhin, das sie dringend die Abwasserkanäle überprüfen müssen, und deswegen sich nicht kümmern können… Äh, ja, richtig. Wessen Köpfe da rollen würden ist schon klar. Also bitte, wenn man es einfach zu einer bestimmten Brotsorte macht, meinetwegen der Müller kommt an seine Roggenvorräte nicht ran und es gibt nur Pappbrötchen, dann könnte ich das ja noch nachvollziehen, das die Stadtwache das für unter ihrer Würde hält, aber das ganze Dorf ohne Brot… ich sag nur 1789.

Aber trotz dieser offensichtlichen Fallstricke machen die gut funktionierenden Gerüchte und zwischenmenschlichen Beziehungen und eine echt hervorragende Dorfbegegnungstabelle dieses Buch zu einem guten Band auch für Spieler modernerer Systeme. Die Abenteuer bedürfen zwar einiger Überarbeitung (s.o.) aber sind auch nicht schlecht, an sich. Vielleicht zeigt sich auch das einige Abenteuer nicht für den Band geschrieben wurden, sondern ursprünglich Tunierabenteuer oder eigenständige Publikationen waren. Wenn meine Old-School-Pathfinderkampagne dann irgendwann nächstes Jahr startet, ist Larm jetzt eine Möglichkeit, neben Falkengrund und Dolchfurt… und mal sehen, was die Spieler wollen.

Und worauf man so stößt, wenn man nach Falkengrund googelt

Bis dann

Eue’ ‘o’schachhamste’

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Nochmal Battletech und Pathfinderüberlegungen

Geschrieben von Christian “Rorschachhamster” Sturke - 10. April 2010

Also, ich habe ja die Werte für meine Mechs angekündigt, und hier sind erstmal Fotos für die kleinen Zinndinger von Dark Realm Miniatures:

Dies sind von links nach rechts zwei Mantragan mit verschiedenen Armteilen, ein Vorace und ein Verger. Bei mir heißen die Slithering, Dawn und Brute Demon (Danke, Monte Cook). Hier ist nochmal ein Größenvergleich:

Ziemlich klein...

Die Werte (Mechdata) habe ich mit The Drawing Board erstellt. Ich habe mich auf Innere Sphäre und Techstufe 1 beschränkt, was die Dinger etwas hitzeanfällig macht. Den Dawn habe ich zu einem 25 Tonner gemacht, die beiden anderen sind 20 Tonner. Der Brute Demon MUSSTE übrigens maximierte Panzerung bekommen. Bei unserem Testspiel war er übrigens der erste, und durch verfrühten Abbruch, einzige Totalausfall, weil maximierte Panzerung bei einem 20 Tonner gegen eine AK 20 auch nichts bringt…  der Slithering dagegen war trotz zweier abgeschossener Arme mit seinem mittleren Laser im Kopf immer noch nicht nutzlos (Das obligatorische Monty Python Zitat verkneife ich mir…).

Ach ja, Pathfinder: In diesem Thread im DND-Gate habe ich die Eingeweide aus dem Swasbuckler von Adamant Entertainment gerissen (Danke, OGL), um daraus eine wirkliche Pathfindergrundklasse zu machen (Das Original ist im Tome of Secrets zu finden , dessen Inhalt nicht uneingeschränkt zu empfehlen ist – es ist das erste 3PP-Buch (oder eins der Ersten, egal) für Pathfinder und einiges läuft nicht ganz rund…finde ich). Inspiriert wurde ich u.a. von dem Fechtbuch von Hans Thalhofer von 1467, das online auf der Website der Bayrischen Staatsbibliothek zu finden ist. Jetzt bin ich aber auf zwei Schwierigkeiten gestoßen: 1. spiele ich im Moment noch gar kein Pathfinder. Das ist zwar geplant, wenn wir die jetzige Kampagne beendet haben, aber das dauert noch ein Jährchen oder so, und es gibt doch einige Unterschiede zu 3.5. Da wurde ich bei den Kritischen Treffer Talenten schon drauf hingewiesen…  Und 2. habe ich mich vielleicht etwas übernommen.

Die Idee war mehrere Fechtschulen, nach dem Vorbild der nationalen Fechtschulen der Renaissance oder vielleicht auch ein bißchen der Fechtmeister, die ihre eigenen Schulen gründen (ein eher orientalisches Konzept, vielleicht). Jetzt stehe ich aber vor dem Dilemma den Zugriff auf diese Schulen mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten irgendwie zu Regeln: Drei Möglichkeiten sind mir bis jetzt eingefallen. Die Restriktivste ist die der geschlossenen Schulen – man sucht sich eine Schule aus und bleibt dabei. Das würde heißen jede Schule in sich muß spielbar sein. Das zweite Konzept läßt dem Spieler völlig freie Hand, eingeschränkt nur durch gewisse Fähigkeitsbäume, die schon jetzt vorhanden sind. Das könnte allerdings ungeahnte Synergieeffekte möglich machen, die beim Erstellen der Klasse für mich nicht zu erkennen sind. Und die letzte Möglichkeit, die ich vielleicht bevorzuge, ist den Zugriff auf andere Schulen Stufenweise zu staffeln (5/10/15?). Das würde die Möglichkeiten der Synergie zumindest überschaubarer machen. Wenn ich das noch mit einer allgemeinen Schule, auf die alle Zugriff haben, kombiniere…und dann noch die Tatsache, das ich keine Ahnung habe, ob die Fähigkeiten nicht sowieso zu stark sind… Hmmhm. Naja, jedenfalls werde ich mich da heute etwas mit beschäftigen -müssen? nicht wirklich… ;D

Und eine ältere Dame, die im Radio mit ihren Beschwerden hausieren ging, benutzte gerade folgende Formulierung: “Ich hatte Gelenke”. LOL*. Manchmal sind es Kleinigkeiten, die die größte Freude machen…

Bis dann

eueR rorschachhamsteR

* Wirklich. Ich frage mich was meine Nachbarn denken.

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Und noch ein Nachtrag zum Pappgelände für Battletech

Geschrieben von Christian “Rorschachhamster” Sturke - 4. April 2010

Nachdem ich ja schon beim Posten mit dem Gedanken gekommen bin, unter die Pappgeländehexe für Battletech ein zweites Topteil unterzukleben, und jetzt in diesem Thread im DnD-Gateforum erstens Deus Figendi die gleiche Idee hatte und zweitens Gorilla mich auf die Möglichkeit hinwies, Kies für bessere Stabilität einzufüllen (Was natürlich nur klappt, wenn man die Dinger zuklebt…), hab ich schnell mal eben noch einen Satz Gegenstücke entworfen und zusätzlich noch ein Satz (einer zweier dreier Höhenlevel, aber noch kein dreier Hex… kommt noch) im Stil der original Mesas dazugepackt, weil noch Platz auf der Seite war. Et voilá:

Und zu guter Letzt...

Und jetzt werd’ ich erst meine Teile mit Kies füllen und dann versiegeln (ist also ungetestet). Nur nicht zu viel, sonst geht die dünne Karteikartenpappe aus dem Leim… denk ich. Endlich benutze ich mal den Aquarienkies, den ich ursprünglich mal zum Basengestalten nutzen wollte… da bin ich aber von ab.

Jedenfalls nochmal Danke an die Kommentargeber im Gate und ich hoffe ihr könnt das gebrauchen. Und die Texturen sind wieder von CG-Textures.

Bis dann, euer Rorschachhamster

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Hui, da bin ich wieder…

Geschrieben von Christian “Rorschachhamster” Sturke - 26. Juli 2009

Nach etwas längerer Pause zwei Sachen:

Kobold Quarterly hat jetzt schon die 10. Ausgabe, wer den Dragon vermißt: Kaufen! Wolfgang Baur stellt Inhalte von 3.5 E, Pathfinder und 4. E zusammen und Leute wie Monte Cook schreiben Kolumnen und… ach, ich weiß gar nicht, wo ich aufhören soll, läßt sich auch als PDF kaufen. Ich persönlich habe trotz begrenzter Mittel ein Abo aus USA, Porto kostet mehr als das Produkt, was soll’s, die PDF s krieg ich dazu, aber das Heft läßt sich definitiv besser lessen. Die Homepage selber ist auch voller Inhalt, bei Kolumnen wie Monday Monster und Trapsmith etc…

Das Ulisses Team behauptet, das Pathfinderregelbuch erscheint im September, also nur einen Monat nach dem Englischen! Das will ich sehen, und dann auch kaufen, 49,99€, aber was soll’s, man lebt nur einmal. Direkt bei Paizo kann man im Blog vorschauen sehen, von Wormy so wunderbar hier im Gate  (und anderswo)übersetzt.

Ok, das war’s schon.

Macht euch nackig und genießt den Sommer… harhar

Euer Rorschachhamster

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Atheismus -Schwach? -Stark? -Schwachsinn!

Geschrieben von Christian “Rorschachhamster” Sturke - 23. Januar 2009

Ich hatte das zweifelhafte Vergnügen, in einer Diskussion im Dnd-Gate, wo ich unter dem Namen Fischkopp firmiere, der Unkenntnis über mein “Bekenntnis”, wenn man es denn so nennen will, bezichtigt zu werden – Ich bin überzeugter Atheist und definierte, mehr oder weniger wörtlich, Atheismus als die Überzeugung, das es keinen Gott osä gibt. Und mehr nicht. Denn Atheismus ist schließlich keine Religion, kein Dogma und keine Gemeinschaft Gleichgesinnter – es ist einfach die Überzeugung das es keinen Gott gibt. Uh, da hatte ich aber den Nerv einer Teilnehmerin getroffen, die wohl meinte, bei mir entscheidende Defizite im theoretischen Überbau des großen Atheismuskatechismus erkannt zu haben – ich spekuliere hier, denn ihre Motivation ist mir nicht wirklich klar. Ihre Kommentare zielten darauf ab das ich, solange ich nicht klar machen würde, daß es den Unterschied zwischen starkem und schwachen Atheismus gäbe, meine eigene Ausrichtung in diesen Gedankenmodell preisgäbe und meine Definition dementsprechend abänderte, kaum ein wirklicher Atheist sei. Harter Tobak. Ad Hominems folgten, als ich darauf hinwies, das ich sehr wohl diese Einteilung kannte sie aber nicht guthies und deswegen ignorierte. Egal. Allerdings hat es mich motiviert, genauer darüber nachzudenken, was mich an dieser Einteilung, starkem/positivem und schwachem/negativen Atheismus, so stört.

Zuallererst vorneweg die Möglichkeit in die ensprechenden Begriffe eine Wertung reinzuhören… Stark/Positiv gegen schwach/negativ. Keine guten Begrifflichkeiten wenn man beide Positionen gleichberechtigt nebeneinanderstellen will.

Worum geht es denn überhaupt? Ich zitiere mal WIKIPEDIA völlig ungeniert:

*Zitat Anfang

Unterscheidung der Bedeutungsaspekte

Für die zwei Seiten des Atheismus haben sich folgende Bezeichnungen eingebürgert:

  • Schwacher, negativer Atheismus: Ich bin nicht überzeugt, dass es Götter gibt.

Ihn kennzeichnet der fehlende Gottesglaube.

Er verneint, dass es objektive Gründe gibt, an die Existenz irgendwelcher Gottheiten zu glauben; aber er verneint nicht direkt die Existenz von Gottheiten.

  • Starker, positiver Atheismus: Ich bin überzeugt, dass es keine Götter gibt.

Ihn kennzeichnet die Überzeugung, dass es keine Götter gibt.

Er verneint also direkt die Existenz von Göttern. Hierfür findet sich gelegentlich auch der Begriff Antitheismus.

Zitat Ende *

Für mich klingt das wie Wortklauberei, ehrlich gesagt. Der Unterschied zwischen der Überzeugung, das es keinen objektiven Grund gibt an Götter zu Glauben und das man überzeugt ist, das es keinen Gott gibt ist doch marginal, im besten Falle. Im Endeffekt folgert das eine aus dem anderen, und ein schwacher Atheist, der bei Nachfragen nicht sagt das er überzeugt ist, das es keinen Gott gibt, ist kein Atheist, sondern Agnostiker, also bitte. Atheismus ohne die Überzeugung, das es keinen Gott gibt? Da definiert selbst Wikipedia am Anfang anders. Und die Überzeugung das es keinen Gott (oder ähnliches) gibt, ist Atheismus. Einfach nur Atheismus.

Und dann gibt es noch diejenigen, die Agnostiker unter schwachen Atheisten führen, mit Anmerkung daß das umstritten sei. (“Da kannst aber drauf wetten, wa!”) Ehrlich gesagt, da haben wir schon den Grund für meine Abneigung – es kompliziert einen einfachen Sachverhalt. Ich bin Atheist, einfach nur Atheist. Ich bin überzeugt, das es keinen Gott oder etwas ähnliches gibt. Punkt.

Sehr Interessant finde ich in diesem Zusammenhang auch die ungeheure Menge an unterschiedlichen… ja, was eigentlich…Sekten?…Wohl kaum… Ausprägungen des Atheismus die auch noch alle einzeln benannt werden… was ja für einen Erkenntnisgewinn bei irgendwelchen Philosophen mit Flipcharts führen mag… bei mir führt es nur zu großem Gähnen und Kopfschütteln. Tzzt.

Ich gehe noch kurz auf die “starken” Atheisten ein, die zu 100% total und vollständig Wissen das es keinen Gott gibt. Also nach meinem Selbstverständnis geht das nicht, Atheismus ist ja gerade die Abkehr vom Absoluten in einem naturalistischen Weltbild. Es gibt keine absolute Wahrheit im Atheismus, das schließt sich aus. Jemand der glaubt (sic!) 100%ig zu Wissen, das es keinen Gott gibt, macht diesen Glauben zu seinem persönlichem Dogma, ja, Gott. Denn Absolut ist nur eine Gottheit oder eine Religion, keine Überzeugung, keine Auffassung. Man kann eine Nichtexistenz nicht beweisen, und man kann keine 100%ige Sicherheit haben, das es keine Götter gibt. Obwohl das eine rein hypothetische Frage ist, denn meiner Überzeugung nach wird die Geschichte ihnen dummerweise Recht geben. Zumindest zu                 99,9999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999%, oder so. Ach, nein, absolutes gibts ja nicht also werden auch in der Geschichte immer letzte Zweifel bleiben… zum Glück!

Alles Gute

Euer Rorschachhamster

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