Rorschachhamster

Mit ‘Kobold Quarterly’ getaggte Artikel

Mist, aber das Leben geht weiter…

Geschrieben von rorschachhamster - 17. November 2012

Tja, da hat mich Tenkar doch auf eine traurige Neuigkeit hingewiesen. Der Kobold Quarterly ist tot.
Die Gründe hiervon sind total verständlich, trotzdem ist es so … Augen öffnend vielleicht?— das eine Instutition, als die ich dieses Magazin angesehen habe, trotzdem nicht jenseits des jederzeit von Schließung bedrohten Hobbyprodukts steht…

Naja. Lest einfach selber.

Für mich persönlich kommt die interessante Irritation dazu, das ich mich dieses Jahr entschlossen habe, auf eine Verlängerung des Abos zu verzichten, vor allem wegen Kohle, die ich dann doch lieber in andere, speziellere Sachen stecke (und dabei sind eh auch Sachen von Open Design/Kobold Press/Wolfgang Baur). Jetzt werd ich die letzte Ausgabe noch als PDF kaufen und dann ist gut.

Zumal Wolfgang ja angesagt hat, das 1. die Artikel weiter auf der Website veröffentlicht werden (wobei eine bessere Navigation zu einzelnen Themen jenseits der Tags toll wäre…) und das 2. das eine oder andere in Arbeit ist.

Interessant ist auch, das Wolfgang auf folgende andere Magazine in den Faqs hinweist: Wayfinder, Pathways, Crusader, Fight On! Zwei umsonst PDF-Publikationen für Pathfinder, eine ein reines Fanprodukt, das rundbummelig einmal im Jahr erscheint, das andere ein reines Firmenmagazin (in dem ich bis jetzt noch keine Rezi unter 5 Sternen entdeckt habe… auch von firmenfremden Material), und einmal ein AD&D3E Mischklonmagazin, auch ein reines Firmenprodukt, aber etwas breiter aufgestellt, und ein reines OSRprodukt. Die ich übrigens trotz der Kritik alle empfehlen kann, wobei ich bis jetzt nur einzelne Ausgaben von Crusader und Fight on! gelesen habe, und sie mir dann doch zu speziell waren, um dafür Geld zu bezahlen… Nein, so stimmt das auch nicht, ich habe lieber für anderes mein bescheidenes Rollenspielbudget ausgegeben. Wäre das größer… ;)

Bevor ich noch mehr fasel…

Bis denn dann

Euer Rorschachhamster

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Was ich so getrieben habe… und Loot!

Geschrieben von rorschachhamster - 16. November 2012

Ok, es war etwas ruhiger.

Das lag zum einen daran das ich mich endlich darangemacht habe für Oolite auch ein Raumschiff zu designen. Via Wings3d, einer Open-Source-Software. Das Ergebnis ist meine

Amphisbaena” (höhö), die, wie man vielleicht sieht, von gewissen Battlemechs inspiriert wurde… jetzt bin ich so ein bißchen dabei mich nebenbei in JavaScript einzulesen und in die Besonderheiten von Oolite… Puh, nicht so einfach für ein altes Hirn.

Mehr ist in Arbeit, aber irgendwie funktioniert das noch nicht. Naja.

OK, und Loot!

“Meuterei auf der Wermuth” – der erste Band des neuen Abenteuerpfads “Unter Piraten”. Das liest sich echt gut, insbesondere die NSC sind gut (und erinnern mich ein wenig an meinen eigenen Piratenkapitän…). Natürlich viel zu geradlienig und gescriptet für mich, aber man könnte da mit etwas mehr Zufall und einer Generalisierung was Allgemeingültiges machen für Mannschaft/Offizierdynamiken oder generell Seereisen vielleicht. Insbesondere die anzufallenden Arbeiten und was man davon hält haben Potential… auf jeden Fall viiiiiieeel Rollenspiel. Vielleicht nicht so was für Hack&Slay-Spieler. Als Buch 19,95 €.

“Midgard Bestiary for Pathfinder” – ich glaube, ich habe schon öfter angemerkt, das ich gar nicht genug Monster haben kann… und die hier sind gut! Vieleicht nicht alle sofort “SUUUPER!”, aber einige schon (Gleich die erste Hexenvariante ist mal etwas anderes und voller Osteuropäischer Mythologie – was Wolfgang Baurs Ding ist, wie der geneigte Leser vielleicht wissen könnte… wer Pathfinderdomänen etc für Götter wie Perun sucht, sollte sich entweder das Midgardsetting zulegen (Ich habe es noch nicht – nur so zum lesen etwas viel Geld zu investieren…aber unten gibt es den Link zu einer Vorschau), oder einfach mal hier nachschauen…. hehe. Oh, und mit dem Alseid tatsächliche mal ein potentielles Spielervolk, das nicht völlig übertriebene Fähigkeiten hat… das könnte sogar ich mir vorstellen. :) So geht es dann weiter, manch’ eines nicht so geeignet für meine eher niedrigstufigen Kampagnen, aber alles zumindest ordentlich! Im Angebot auf DriveThruRPG.com für 7,84 €.

“Tales of the Old Margreve” – das ist mal ein schöner Wald für Märchen. Also, Grimms Märchen ohne “Kindgerechtmachung”, wo die böse Stiefmutter sich noch in glühenden Stiefeln zu Tode tanzt. Der Wald selber ist, wie soll ich sagen ohne zu spoilern, voller Möglichkeiten, die mich überlegen lassen, ob der Feenwald in meiner Kampagne nicht mehr vom Margreve haben sollte. Wirklich toll. Die Monster sind fast alle im Bestiary (Seufz!), und die Abenteuer haben mächtig Flair, und eben dieses gewisse etwas, bei dem man um die Ecke denken muß, und nicht einfach nach vorne stürzen kann mit dem Schwert in der Hand (“Onwards!”). Im Angebot auf DriveThruRPG.com für 7,84 €.

Für die beiden hier einfach ein Link zusammen, da kann man auch die Settingpreview für Lau finden!
“Knowledge Illuminates” von Tim Shorts. Für Swords und Wizardry, aber ich mach das auch für Pathfinder ^_^. Ein nettes kleines Abenteuer mit bißchen Wildnis und kleinem Dungeon, der vielleicht etwas zu gradlienig ist (aber er ist auch klein). Hat aber alles, was man will – Story, Untote und merkwürdige Monster. Vom Erschaffer des tollen Fanzines “The Manor”, Teil drei kommt Ende des Monats oder so. Findet man auch da hinter dem Link.
“Within the Radiant Dome” – du hast da Sci-Fi in mein Fantasy! Ist aber total OK, und das Abenteuer hat, trotz echt minimalistischer Produktion, genau wie sein Vorgängermodul in der gleichen Reihe, einiges an Potential für lustige Begebenheiten! Und darauf kommt es halt an. Es ist eine klassische abgestürztes Raumschiffgeschichte, nur das es kein Raumschiff ist. Aber man kann eins Besteigen! ;) Auch hier vielleicht etwas Jaquaying nötig,  Insbesondere die Amoebatrons haben es mir angetan. Deswegen jetzt hier, und mit freundlicher Erlaubnis von Geoffrey McKinney, Amoebatrons als Pathfindermonster (hergestellt mit dem Combat Manager von Kyle Olson, bei dem ich gerade gelernt habe, wie man Selbsterstelltes ex- und importiert… ehrlich jetzt, ich hatte vorher noch nie ins Hauptmenü geschaut! Speichert ja automatisch… egal, weiter im Text:)

Amoebatron
XP: 800
LE Medium ooze
Init +0; Senses blindsight 60 ft.; Perception +6
DEFENSE
AC 17, touch 11, flat-footed 17 (+6 natural, +1 dodge)
HP 47 (5d8+25)
Fort +6, Ref +1, Will +1
Defensive Abilities ooze traits; DR 5/slashing; Immune electricity
OFFENSE
Speed fly 20 ft. (perfect)
Melee slam +6 (1d6+4)
Special Attacks electrical charge
STATISTICS
Str 17, Dex 10, Con 20, Int 10, Wis 11, Cha 10
Base Atk +3; CMB +6; CMD 16
Feats Alertness, Diehard, Dodge

Skills Fly +16, Intimidate +5, Perception +6
Racial Modifiers +8 on Fly checks
Languages telepathy 100ft.
SPECIAL ABILITIES

Electrical Charge (Ex) Amoebatrons can release an electrical bolt of energy up to a distance of 50ft. (range increment of 10 ft.). This bolt deals 1d8 points of electrical damage with a succesfull ranged touch attack.

The amoebatrons are floating blobs of pulsating protoplasm approximately 4′ in diameter. Electrical charges course over their surface and crackles of energy can be seen inside their gooey structure.
There are various types of amoebatron with different functions. Randomly encountered amoebatrons are generally guardians, and are hostile to anyone they percieve as intruders.
Amoebatrons are of human intelligence, and are able to project speech in any language.

Each amoebatron has an object embedded in its centre. These can be recovered if the creature is killed. When an amoebatron is encountered, roll on this table to determine what it contains.
1: A ruby worth 1,000gp.
2: A slim 10” long steel rod engraved with magical writing. If deciphered, the writing reveals a command word which enables an arcane  magic-user wielding the rod to emit damaging bolts of energy. The bolts do 1d8+1 force damage (ranged touch attack roll required). The magical writing does not reveal that each bolt creates a point of strength or constitution damage (choose randomly) in the wielder.
3: A uranium crystal (see area 38 at “Within the Radiant Dome”).
4: A 6” steel cube engraved with abstract poetry.
5: A golden pentagram worth 300gp.
6: An eroded iron sphere which emanates a repulsive force strong enough to push away small objects which it comes within 3′ of.
7: A glass sphere containing an invisible gas. If the sphere is broken anyone within 10′ must make a foritude save (DC 18) or be overcome with mirth and laughter for 1d6 * 10 minutes.
8: A glass sphere containing an invisible gas. If the sphere is broken anyone within 10′ must make a fortitude save (DC 18) or become violently sickened for 1d6 * 10 minutes. At the end of this period a second save is made, failure indicating death.
9: A throbbing human brain.
10: A congealed mass of bloody tissue with an inscribed metal tag hanging from it. The language on the tag is unknown, but if deciphered it shows a serial number plus the words “EAT ME”. Anyone eating the tissue mass in its entirety will gain 1d4 points of strength for 24 hours.

Ok, das war’s dann… warte noch immer auf das Barrowmazepaket, muß vielleicht doch noch mal nachhaken…

*Seufz*

BDD

ER

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Old-School-Zauberliste für Pathfinder Finaler Teil

Geschrieben von rorschachhamster - 4. Dezember 2010

OK. Der Barde. Den muß ich von Grund auf aufbauen. Schließlich gibt’s den noch nicht mal wirklich in AD&D (nur als Konstrukt im Anhang, mit merkwürdigen Klassenvoraussetzungen…) – also: Grundsätzlich gedenke ich dem Barden 6 Zauber pro Grad zuzugestehen und dann 4 auf dem 6.. Das paßt mMn dann zu der kleineren Zauberfähigkeit im Vergleich zu den anderen Klassen. Als Vorlage schaue ich einfach die Pathfinderliste im GRW und suche so lange aus bis 6 Zauber drin sind.

1. Grad – Rein muß Person bezaubern. Hm, Schmieren ist ein äußerst nützlicher Zauber, aber paßt als einer von 6 spezifischen Bardenzaubern nicht so wirklich. Magische Aura und Identifizieren passen hingegen gut. Sprachen verstehen falls Linguistik mal nicht ausreicht. Hypnose kann er aber mit Musik erreichen. Also egal. Mein Barde kann nicht heilen. Fertig. Fürchterlicher Lachanfall? Paßt irgendwie, aber ist auch verdammt stark auf dem 1. Grad. Oh, Magischer Mund. Hm. Wieso ist der eigentlich nicht beim Magier dabei? (Vielleicht ersetze ich Pforte zuhalten noch mit Magischer Mund – der Barde kriegt ihn jedenfalls nicht)… Schwächere Verwirrung paßt zum Barden. Und Bauchreden. Ja. Das War’s.

2. Grad – Glitzerstaub muß einfach, für die Bühnenshow… Irreführung hat mehr Flair als alle Dingens verbergen-Zauber zusammen. Zungen muß auch, irgendwie. Verschwimmen hat was, was pure Unsichtbarkeit nicht hat und Spiegelbilder hat der Magier schon. Jep. Zerbersten ist zwar ein Schadenszauber, aber einer der zum Barden paßt. Und dann noch Gefühle besänftigen? Andererseits sollte der Barde das mit Diplomatie können… Hm. AH! Einflüsterung muß auch. Nichts mit Gefühle besänftigen.

3. Grad – Verwirrung muß irgendwie für den Barden. Fragt nicht, warum, ich kann es nicht formulieren. Feste Hoffnung/Tiefe Verzweiflung? Hm. Ok, ist drin. Standort vortäuschen hat was. Der Entertainer, der plötzlich ganz woanders auftaucht (David Copperfield?)… Verborgene Seite für den mehr gelehrten Barden. Oh, und Magie Bannen ist auch ok. Geräusche formen? Das ist ein nützlicher Zauber für den Barden, auch wenn er meh klingt… Drin und -

schon sind wir bei Grad 4 – Brüllen ist toll für den DM. Ja, das ist ein Flächenschadenszauber, aber er ist LAUT! (Is there a Zufallsbegegnungstabelle im Old School Dungeon? You bet there is!). Person beherrschen auch gut. Erinnerung verändern ist auch ein toller Bardenzauber für die eher schurkischen Barden… Verzauberung brechen ist auch gut, und paßt zum eher gelehrten Barden finde ich. Zone der Stille ist stylisch und … tja … Bardig. *Räusper*. Schattenbeschwörung kommt cool weil nach dieser Liste der Barde vorher keine Beschwörungen machen kann.

OK – Grad 5. Oho, Alptraum (Ja, mit P. Verdammte „Reform“), der kommt gut. Falsche Erkenntnis auch gut – eher für Schurken mit Harfe geeignet. Oh, Schattenreise kommt gut. Gedankennebel ist ein toller Weichklopfzauber. Paßt zu jedem Barden. Ablenkung ist auch sooo Barde. Und wer Alptraum hat, der kann auch Traum

Die letzten vier Zauber, des 6. Grades – Harmonische Vibrationen ist schon mal drin. Massen-Zauber, meh. Projiziertes Ebendbild? Ja! Schleier? Unwiderstehlicher Tanz? Böser Blick? Zauber analysieren? Alle vier ganz ok. Zauber analysieren ist eher was für Magier, Böser Blick für Kleriker. Also die anderen Beiden. Fertig!

 

Grad 1 Grad 2 Grad 3
Person bezaubern Glitzerstaub Verwirrung
Magische Aura Irreführung Feste Hoffnung/Tiefe Verzweiflung
Identifizieren Zungen Standort vortäuschen
Sprachen verstehen Verschwimmen Verborgene Seite
Schwächere Verwirrung Zerbersten Magie bannen
Bauchreden Einflüsterung Geräusche formen
Grad 4 Grad 5 Grad 6
Brüllen Alptraum Harmonische Vibrationen
Person beherrschen Falsche Erkenntnis Schleier
Erinnerung verändern Schattenreise Unwiderstehlicher Tanz
Verzauberung brechen Gedankennebel Projiziertes Ebendbild
Zone der Stille Ablenkung  
Schattenbeschwörung Traum  

 

Das ging ja fix. Jetzt muß ich noch alle Zauber auf eventuelle Gegenzauber/Umkehrzauber checken, und dann in die Tabellen eintragen, dabei feststellen, das die Zauberliste vom Magier nur 11 Zauber auf dem 7. & 8. Grad hat… (Ó_Ò°), das bereinigen – einmal kurz konvertiert und Voilà: Das komplette PDF mit gekürzten Zauberlisten für oldschooligeres Pathfinder für euch mit OGL und so weiter. Dankeschön! Äh… Bitteschön! Waldläufer und Paladin lasse ich mal. Da braucht man sich den Aufwand nicht zu machen…

Noch eine ganz kurze Rezi: Almanach der Verliesbewohner in der Übersetzung von Ulisses. Die paar Sätze, die ich bis jetzt gelesen habe lassen mich vermuten, das es ähnlich gut ist wie die klassischen Monster. Allerdings Eulenbär finde ich nicht so Dungeonmäßig… Naja, für Golarion stimmt das ja vielleicht… Aber als jemand der die alten Ecologyartikel im Dragon immer gern gelesen hat (und die neuen im Kobold auch gerne ließt) kann ich hier schon eine Kaufempfehlung aussprechen. Zumindest für Leute, denen es ebenso geht.

BDD

ER

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Steinzeit Teil 4: Kämpferklassen

Geschrieben von rorschachhamster - 22. Juni 2010

Zuerst noch eine kleine Korrektur. Mir ist aufgefallen das die Defensivbonusregeln, die ich so vollmundig als einfacher angekündigt haben, sich gar nicht so einfach lesen wie es in meinem Kopf klang… Also fasse ich noch einmal kürzer und hoffentlich klarer in Stichworten zusammen:

  • Der Grunddefensivbonus entspricht dem Grundangriffsbonus des Charakters geteilt durch zwei, abgerundet (1=0; 2=1 etc.)
  • Dazu erhält der Charakter eventuell einen Bonus abhängig von seiner Grundangriffsbonusprogression (langsam = 0, mittel = 1, gut = 3). Wenn der Charakter in eine neue Klasse mit besserem Grundangriffsbonus wechselt, erhält er den besten Bonus aller seiner Charakterklassen, aber natürlich nur einmal.

Und noch einmal mit hoffentlich klarerem Text:

Geübter Verteidiger

Du bist besser als andere daran, Schaden zu vermeiden.

Voraussetzungen: GE 13

Vorteil: Der progressionsabhängige Bonus auf deinen Grunddefensivbonus wird behandelt als hättest du einen um eine Stufe besseren Grundangriffsbonus (+0 wird zu +1 und +1 wird zu +3). Wenn du schon die volle G°AB-Progression hast, oder erlangst, nützt Dir dieses Talent nichts (mehr).

Speziell: Du kannst dieses Talent zweimal wählen (Das nützt natürlich nur etwas, wenn Du langsame G°AB-Progression hast).

Das Talent hab ich auch im Originaltext verändert, aber ich dachte, ich bringe es hier noch einmal.

Ok, jetzt werfen wir einen Blick auf die eher mundänen Klassen: Barbar, Kämpfer und Waldläufer. Jeder Eintrag ist noch einmal zweifach gegliedert, in technische Aspekte und einige Gedanken meinerseits zur Rolle der Klasse in einer Steinzeitgesellschaft. Für den Schurken werde ich glaube ich einen eigenen Eintrag brauchen…

  1. Barbar

Technisch gibt es hier keine Änderungen. Zu beachten ist, das im Falle der Abwesenheit von Rüstung der Barbaren eher einen Vorteil gegenüber seinen Kämpfer-Kollegen hat. Dieser sollte aber marginal genug bleiben, siehe auch den Kämpfereintrag.

Barbaren sind durch ihre Fertigkeiten und ihre Zähigkeit bessere Jäger als Kämpfer, wenn sie auch lange noch nicht an Waldläufer ran kommen, wobei ihnen oft die Geduld fehlt um wirklich auf diesem Gebiet zu glänzen. Ihre bestialische Seite wird in den meisten Stämmen als besondere Verbundenheit mit den Geistern wahrgenommen, und das bringt ihnen sowohl Respekt als auch abergläubische Furcht an. Ein Barbar wird normalerweise keine verantwortungsvollen Aufgaben übertragen bekommen sondern als zusätzliches Muskelpaket unter dem Kommando eines anderen mitgeschickt werden, da man den Geistern, und denen die von ihnen berührt wurden, nicht immer trauen kann. Einige stören sich an diesem mangelnden Vertrauen. Den meisten Barbaren mit ihrer Chaotischen Gesinnung ist das aber immer noch lieber als für andere verantwortlich sein zu müssen.

2.  Kämpfer

Technisch gibt es drei Punkte, die zu beachten sind: Die geringen Fertigkeitspunkte, die Fertigkeiten an sich und die Klassenfähigkeit Rüstungstraining.

Die Fertigkeitspunkte des Kämpfers sollten auf 4 pro Stufe hoch gesetzt werden, einmal, da dies die Klasse ist, die am meisten unter den Bedingungen einer eingeschränkten Ausrüstungsliste leidet, zum anderen aus Rollengründen (s.u.).

Die Wissensfertigkeiten des Kämpfers sollten durch Wissen (Natur) und Wissen (Sagen und Legenden)* ersetzt werden

Wenn die Variante ohne fantastische Rüstungen genutzt wird, dann müssen die Klassenfähigkeiten Rüstungstraining und -meisterschaft durch folgendes ersetzt werden:

Defensivtraining 1-4: Der Kämpfer erhält einen +1 Bonus pro Stufe auf seinen Defensivbonus, so das ein Kämpfer der 15. einen zusätzlichen Bonus von +4 erhält.

Defensivmeisterschaft: Der Kämpfer erhält einen zusätzlichen +5 Bonus auf seine RK gegen alle Würfe um einen kritischen Treffer gegen ihn zu bestätigen.

Kämpfer sind in einer Steinzeitkampagne die häufigsten Charaktere – die Rolle eines Kämpfer ist die eines Jägers, Stammeskriegers und Anführers in Krisenzeiten. Die leicht erhöhten Fertigkeitspunkte erlauben es ihm sich auf zumindest eine dieser Rollen zu spezialisieren, auch wenn andere Klassen ihn in einzelnen Aspekten überflügeln können, bleibt doch der Kämpfer das Rückgrat des Stammes und in seiner Flexibilität der beste Krieger. Es wird von den meisten Erwachsenen erwartet (normalerweise Männern, aber nicht immer) das sie zumindest die Grundlagen der Jagd und des Kampfes beherrschen (und es ist sicher nicht falsch, im Zweifel NSC mit Kämpferstufen abzurunden). Durch seine völlig weltliche Ausrichtung ist er außerdem unberührt durch Geister und oft frei von Vorurteilen oder unangebrachter Ehrfurcht. Er hat die meiste Bodenhaftung und sollte auch für SC die erste Wahl sein…

3. Waldläufer

Technisch gibt es auf den ersten Blick nicht viel, was den Waldläufer angeht. Einzig bei den Kampfstilen ist zu beachten, das der Kampfstil Bogenschießen nur Waldläufern zur Verfügung steht, deren Stämme Bögen kennen…

Außerdem gelten für die Zauberliste des Waldläufers gewisse Einschränkungen, je nach Spielstil. Während für die fantastische Variante keine großen Einschränkungen erforderlich sind, sollte Magie lesen aus leicht nachvollziehbaren Gründen nicht verfügbar sein. Die etwas weniger Fantastische Variante sollte entweder mit einer sehr eingeschränkten Liste auskommen müssen (siehe folgende Zauberliste) oder eine Variante ohne Zauber sein. Ich verweise hier auf den Kobold Quarterly #11, und den darin erhaltenen zauberlosen Waldläufer von Marc Radle, als Beispiel.

Eingeschränkte Zauberliste Waldläufer:

Waldläuferzauber des 1. Grades

Alarm

Gift entdecken

Lange Schritte

Mit Tieren sprechen

Schlingen und Fallen entdecken

Springen

Spurloses Gehen

Tierbote

Tiere beruhigen

Tiere oder Pflanzen entdecken

Vor Tieren verstecken

Waldläuferzauber des 2. Grades

Elementen trotzen

Gift verzögern

Magische Fänge

Rindenhaut

Schlinge

Tier bezaubern

Windwall

Waldläuferzauber des 3. Grades

Ausdauer des Ochsen

Baum

Dunkelsicht

Katzenhafte Anmut

Leichte Wunden heilen

Mit Pflanzen sprechen

Tier festhalten

Weisheit der Eule

Waldläuferzauber des 4. Grades

Bewegungsfreiheit

Eins werden mit der Natur

Gift neutralisieren

Mittelschwere Wunden heilen

Tierwachstum

Der Grund für diese eingeschränkte Liste ist einfach die besonders mächtigen Zauber sowie Zauber, deren Auswirkungen sehr fantastisch sind seltener zu machen, um den Einfluß der Zauber indirekter zu machen und die Lebensumstände einer Steinzeitgesellschaft besser abzubilden, vor allem den ständigen Überlebenskampf.

Die Rolle des Waldläufers ist ungefähr in der Mitte zwischen den mit Tabus versehenen Magiern und den bodenständigen Kämpfern – mehr noch als die Barbaren. Ihre eigene Zauberfähigkeit, ihre Tiergefährten, ihre Verbundenheit mit der Wildnis – sie sind Außenseiter, aber andererseits sind sie auch die wichtigsten (normalerweise erfolgreichsten) Jäger des Stammes. Ein Waldläufer ist der Charakter, der direkten Kontakt mit der Welt der Geister hat, aber im Gegensatz zu den Vollmagiern dieses zum von allen sofort wahrnehmbaren Vorteil des Stammes nutzt. Aus diesem Grund sind Waldläufer auch eher keine geeigneten Anführer, sind sie doch für den normalen NSC-Experten oder gar Gemeinen zu unheimlich.

Und dann noch Full Thrust: Wir haben noch eine kleine Runde gespielt, aus Zeitgründen aber nur jeder mit einem kleinen Schiff und Deathmatch Jeder gegen Jeden, wofür die Regeln nicht so ideal sind, wie Hanns sehr schnell feststellen mußte. Bum. Henning flog kurze Zeit später wehrlos ohne Feuerleitzentrale im Kreis, und wenn Olli nicht so ein verdammtes Anfängerglück gehabt hätte, hätte ich nicht fliehen müssen… behaupte ich einfach. Beim nächsten Mal sollten wir einfach ein Rennen machen… ;)

Bid sann

euer rodchachhamdter

PS: Natürlich wieder die regeltechnischen Teile nach der OGL veröffentlicht.

PPS: Ach so, Fußball: Und wenn die so weiterspielen wie am Freitag, sind “wir” natürlich morgen abend raus…

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Ok, das reicht jetzt wirklich an Pappgelände.

Geschrieben von rorschachhamster - 6. April 2010

Aquarienkies war ein voller Erfolg. Die stehen jetzt richtig gut und fest und man kann auch Zinnmechs gut draufplazieren ohne irgendwelche Ängste vor Lackschäden haben zu müssen.

Und hier hab ich jetzt noch zwei Seiten mit einigen roten Hexdingern und einem Kreis mit Loch in der Mitte (Und neuer Textur von CG Textures). Drei Ränder bilden den äußeren Rand, einer den in der Mitte. Ein einzelnes Hex mit der neuen Textur ist dazu da, das Loch in der Mitte zu verschließen. Diesen Einer mit Höhenlevel Eins sollte man etwas kleiner bauen, damit er auch in’s Loch paßt. Diejenigen, die bei mir schon fertig waren, paßten nämlich nicht… Bitteschön:

Und noch mehr rotes Zeug:

Von wegen zu guter Letzt.

Ok, bin dabei die zweite Charge Plastikmechs von eM4 Miniatures anzumalen und habe den zweiten Dicken tatsächlich den Fuß nach hinten stellen lassen – dadurch dreht sich der Torso etwas, weil die Füße nicht wirklich viel Luft haben. Gibt aber ein etwas dynamischeres Bild, selbst als der einfach angehobene Fuß beim 1. Wenn ich fertig bin poste ich ein paar Bilder und die Spielwerte, die ich erstellt habe.

Oh, und bei e-bay hab’  ich Plastikmechs aus Citytech erstanden, mal sehen wie die in Natura aussehen. Allerdings hab ich mMn 4*8 bestellt und auf der Rechnung stehen jetzt 3*8… was eigentlich ok, ist, einmal für mich, je einmal für Mitspieler. Ich bezahl jetzt einfach und die Sau in mir hofft, das ich vier zum Preis von dreien bekomme… *diabolisches Gelächter* wenn nicht, auch gut, dann hab ich Geld gespart. *undiabolisches Achselzucken*

Themawechsel: Ich hab heute die PDF vom Kobold #13 runtergeladen und überflogen. Eigentlich alles war entweder Pathfinder oder 4e. 3.5 gibt es effektiv nicht mehr. Natürlich ist PF was vieles angeht zu 100% Kompatibel, aber das viel mir auf. Irgendwie. Wer ihn noch nicht hat, oder, noch viel schlimmer, kennt- kaufen! Ich hätte beinahe schon wieder Dragon geschrieben (!) und mich stört der 4e Inhalt eigentlich gar nicht mehr (kann ich da doch auch zumindest Ideen rausziehen), ich zitiere hier noch mal das Cover: “Kobold Quarterly – The switzerland of the edition wars!” Das find ich gut.

Bis dann

euer RoRsChAcHaMsTeR

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Hui, da bin ich wieder…

Geschrieben von rorschachhamster - 26. Juli 2009

Nach etwas längerer Pause zwei Sachen:

Kobold Quarterly hat jetzt schon die 10. Ausgabe, wer den Dragon vermißt: Kaufen! Wolfgang Baur stellt Inhalte von 3.5 E, Pathfinder und 4. E zusammen und Leute wie Monte Cook schreiben Kolumnen und… ach, ich weiß gar nicht, wo ich aufhören soll, läßt sich auch als PDF kaufen. Ich persönlich habe trotz begrenzter Mittel ein Abo aus USA, Porto kostet mehr als das Produkt, was soll’s, die PDF s krieg ich dazu, aber das Heft läßt sich definitiv besser lessen. Die Homepage selber ist auch voller Inhalt, bei Kolumnen wie Monday Monster und Trapsmith etc…

Das Ulisses Team behauptet, das Pathfinderregelbuch erscheint im September, also nur einen Monat nach dem Englischen! Das will ich sehen, und dann auch kaufen, 49,99€, aber was soll’s, man lebt nur einmal. Direkt bei Paizo kann man im Blog vorschauen sehen, von Wormy so wunderbar hier im Gate  (und anderswo)übersetzt.

Ok, das war’s schon.

Macht euch nackig und genießt den Sommer… harhar

Euer Rorschachhamster

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