Rorschachhamster

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Grautal Spielbericht #2, Geomorph #18, sowie Print on Demand… sozusagen

Geschrieben von Christian “Rorschachhamster” Sturke - 15. April 2011

Also, erstmal der Spielbericht. Anwesend waren:

Thiepay, Gnomischer Druide CN (Olli)

Zierra, Halblingische Schurkin CN (Torsten)

„Pollux“, elfischer Schurke CG (Henning)

Brackina Tiefenstein, zwergische Klerikerin des Irori RN (Alex)

und die Kampfnonne Maya RN (Hanns) (Wie soll man sich das auch merken?)

Thies rief irgendwann später an und entschuldigte sich mit Verschlafen auf dem Sofa. Da das bei Thies immer möglich ist, wußten wir das schon vorher… paßte aber ganz gut, da er ja die Gruppe vorübergehend verlassen hatte um in einem ordentlichen Bett zu schlafen.

Zierra machte klar das sie jeden genau beobachtete, insbesondere was Geldbörsen angeht… jedenfalls liefen die angehenden Abenteurer durch Watfurt, was dank meiner vorbereiteten Karte ganz gut funktionierte, Nummer ansagen, kurze Beschreibung des Gebäudes. Sie versuchten in einem Mietstall zu übernachten, aber der Betreiber war ihnen gleich “sympatisch”. Und umgekehrt. Dann versuchte Zierra eine Zuckerrübe zu klauen, was darin endete, das die ganze Kiste Zuckerrüben in den Dreck fiel. Der Wurzelhändler mochte sie nach einem erhitzten Streitgespräch noch viel weniger. Sie passierten ein Warenhaus mit einem großen Vorhängeschloß, und nachdem sie beim zweiten Mietstall mehr Glück hatten, und die Besitzerin ihnen klarmachte, das sie jede Kenntnis von ihrer Anwesenheit leugnen würde, da sie keine Gastwirtslizenz hatte, machte sich die Gruppe auf in die nächste Kneipe. Zuerst bevorzugten sie den Krug, wegen des Namens, aber liessen es dann doch nicht zu, das der Ober mit Serviette über’m Arm sie plazierte, sondern waren sich schnell einig, das dieses Etablissement über ihrer Preisklasse liegt.  An einem der Tische saß der gutgekleidete Bürgermeister mit Familie und Sekretärin*.

Jedenfalls landete die Gruppe im “Loch”, eine Arbeiterkneipe im Tiefpaterre mit Tonnengewölbe mit einem Wirt, der drahtig und fusselig aussieht (also lange Haare und Bart). In der hintersten Ecke sitzen zwei in schwarzes Leder gekleidete Gestalten und trinken Wein aus Kristallgläsern. Als Brackina, die Zwergin, eine Runde Bier ausgibt und auch Gläser haben will, informiert sie der Wirt, das er keine habe…die bringen sie mit.(!) Der Gnom Thiepay stellt fest, das er keine Geldbörse mehr hat und macht sich auf die Suche. Ein in gold-rote Roben gekleideter Mann schenkt erst dem Gnom eine Goldmünze, betritt dann mit einem Lächeln für alle die Kneipe und gesellt sich zu den Gestalten in der Ecke. Der eine macht ihm Platz, damit er die Wand im Rücken hat… Guido der Händler.

Nach einer Weile verschwindet Guido wieder, gefolgt von Zierra, aber er geht nicht weiter als in den Krug. Wohin Zierra wegen Auffälligkeit nicht folgt.

Als die Gruppe die Kneipe verläßt, befragt sie noch zwei angelnde Jungs nach Guido. Der eine erzählt das der am Lager “so Sachen für Frauen” hat.

Nach Sonnenuntergang bewegen sich  ins Nachtlager im Stroh,  während Pollux noch dem Warenhaus mit dem Vorhängeschloß einen Besuch abstattet. Er kehrt enttäuscht zurück, ohne auch nur in ein Faß geguckt zu haben. Kleine Anekdote am Rand: Da in meinem Watfurt das Lagerhaus direkt zur Straße hinsteht, war die Gefahr groß das ihn jemand beim Schloß knacken beobachten würde… die Würfel wollten es, das es fast schon unheimlich leer und still war…

Am nächsten Tag besucht die Gruppe erst Guidos Warenhaus, wo sie die Eintschätzung des Jungen größtenteil bestätigt sehen. Seltsamerweise schlägt keine der Damen bei den Kristallphiolen zu… Pollux hat noch ein kurzes Gespräch unter vier Augen mit Guido, der ihm klar macht, das 1. er weiß das dieser der Gilde noch etwas schuldet, 2. er derjenige ist, der das Geld in Empfang nimmt, und 3. er ihm etwas großzügigere Konditionen anbietet für Gegenstände “fragwürdiger Eigentümerschaft”… und das er ihn im Auge behält. Pollux ist froh, als die Unterhaltung vorbei ist. Dann wenden sie sich an den Müller, der Probleme mit Riesenratten im Keller hat, der sie wegen der Belohnung an den Bürgermeister verweißt. Im Rathaus treffen sie auf die Sekretärin, die aber nur von Zierra erkannt wird.* Der Bürgermeister verspricht ihnen nach etwas Gefeilsche 50 GM für das Ende der Riesenrattenplage, mit einem +10 Bonus, falls irgendetwas schlimmeres als Riesenratten vorhanden sein sollte sowie +2 GM pro Riesenrattenschwanz. Da dann Zierra verschwindet (Nachtschicht) macht sich die Gruppe auf die Suche auf etwas, was sie erledigen kann bevor sie sich wieder vereint an die Riesenratten im Mühlenkeller wagen können. Sie fragen bei den Stadtbütteln nach, die aber nur einen Auftrag außerhalb der Stadt haben. Sie kommen nicht mehr dazu bei Martin, dem anderen Händler, nachzufragen.

Das war es dann auch. Ganz ordentliches Rollenspiel, und vor allem auch viele, viele Aufhänger.

* Wer Larm kennt, hier habe ich noch etwas mehr kompliziert. Der Bürgermeister bleibt aber ahnungslos…

Ok dann Geomorph:

Der Raum untenrechts liegt tiefer und der Boden ist mit Sand bedeckt. Der Keis in der Mitte ist eine Säule, ein Trittstein oder ein runder Felsen. Irgendwie muß ich an Tomb Raider denken, wenn ich den seh’… *achselzuck*

Ansonsten ist das Morph eines der Leereren – und eines das querverbindet ohne Verbindung zwischen allen Ausgängen. Das finde ich immer ganz amüsant.

Falls es euch noch nicht aufgefallen ist, ganz unten ist ein Link. Damit kann man jeden Beitrag hier als PDf speichern oder auch direkt drucken. Seeeeehr cooles Plugin, das ich glaube Rended Press für die Oldschoolblogosphäre ausfindig gemacht hat (Ich hab’s via Jeff erfahren). Nützlich um Tabellen z.B. direkt aus einem Blog zu verwerten, ohne langes rumformatieren. Ach so, und man kann den Inhalt auch noch absatzweise zurechtlöschen, so das man wirklich nur das kriegt, was man braucht.

BDD

ER

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Tiaran

Geschrieben von Christian “Rorschachhamster” Sturke - 8. November 2009

Tiaran ist eine kleine Stadt am Rand des alten Reiches, nördlich des Mündungssumpfes auf der westlichen Seite des Tu’naal direkt am Kordischen Meer gelegen. Sie ist eine größtenteils unabhängige Stadt, die keine wirkliche Armee unterhält sondern jährliche „Schenkungen“ an die göttliche Königin schickt; die Armee der Van hält im Gegenzug eine kleine Gruppe von Forts zur Abwehr der Ungeheuer aus dem Tua und den Sümpfen auf dem Gebiet der Stadt aufrecht. Die Van selber sehen Tiaran wohl eher als Provinz mit Eigenverwaltung an, trotzdem ist es Soldaten des großen Reiches verboten, ohne Erlaubnis die Stadt zu betreten.

Tiaran ist vor allem durch ihre uralten Gesetze bekannt, teils erstaunlich liberal, teils erschreckend archaisch-brutal. Das bekannteste, und wohl auch berüchtigste, Gesetz ist sicherlich die sogenannte Witwergabe. Stirbt eine Frau vor ihrem Mann, so muß er ihr in die stets hermetisch abgeschlossenen Katakomben folgen und elendig verhungern. Dieses Gesetz gilt für alle Männer, mit Ausnahme des despotisch regierenden Königs, der auch einen Harem hält – ein seltsamer Widerspruch zu den Gepflogenheiten in der Stadt selbst, wo die Frauen alleinige Haushaltsvorstände mit vollkommener Macht sind, und nur selten gibt eine freiwillig einzelne Aufgabengebiete an ihren Ehemann ab. Trotzdem wird das Heiraten in den Harem des Königs als große Ehre angesehen (vielleicht auch weil der König immer eine Mitgift zahlt, s.u.). Viele Tiaranni allerdings gehen keine offizielle Ehe ein, sondern leben in freier Gemeinschaft zusammen. Auch gleichgeschlechtlichen Partnerschaften werden dabei toleriert, ja sogar als normal angesehen. Diese freien Bünde müssen auch nicht instutionalisiert werden, wenn Kinder gezeugt werden, allerdings liegen die Rechte am Kind dann ganz allein bei der Mutter, während ein offizieller Ehemann, trotz seiner ansonsten rechtlosen Stellung, dann Anspruch auf eventuelle Mitgiften hat, die zu seinem alleinigen Besitz werden. Mitgiften werden in Tiaran immer vom reicheren Elternhaus an das Ärmere gezahlt, völlig unabhängig vom Geschlecht des Kindes. Da es aber ein Gesichtsverlust ist, Empfänger einer Mitgift zu sein, werden diese oft nur gezahlt, wenn der soziale Stand der Elternhäuser stark unterschiedlich ist. Ansonsten verkünden beide Mütter oft, daß sie exakt gleich gut gestellt seien, was den zusätzlichen Vorteil hat, die Ehemänner im Zaum zu halten. Ein gängiger Spruch der Tiaranni hat das zum Thema: „Gleich wie Brautmütter!“ heißt eben überhaupt nicht gleich sondern völlig verschieden.

Die Stadt lebt vom Fischfang und den Edelsteinminen des Königs, deren Gewinne dieser zu gleichen Teilen für die Schenkungen an das alte Reich verwendet, um die Bevölkerung zu ernähren und seinen luxuriösen Lebensstil zu pflegen. Die Wachen der Minen, in denen vor allem Smaragde in tief in den Fels führenden Schächten gefördert werden, sind am ehesten das, was Tiaran an Armee besitzt. Sie besitzen aber einen schlechten Ruf, und werden, wohl zu Recht, von der Bevölkerung als korrupt, brutal und willkürlich gefürchtet. Polizeigewalt haben sie offiziell nicht, aber die regulären Stadtbüttel, inkompetent und unterbesetzt, ziehen sie gerne hinzu, wenn es Probleme gibt, die ihre bescheidenen Kräfte übersteigen.

Die Wasserversorgung in Tiaran ist erstaunlich gut, da es unterirdische Flußsysteme gibt, die das Wasser von den Anhöhen des Tua in der Höhe von Tiaran ins Meer fließen lassen. Die Stadtschreiber des Königs verbreiten die Legende daß das elfische Wort Tinnán (=Quelle) Namensgeber der Stadt ist, schriftliche Quellen des alten Reiches aus der vor-zyklischen Zeit sprechen aber von einer Kriegsfürstin Th-ia-Nat. Ziemlich sicher ist der Wortteil „-an“ als altkordische Endung für Siedlung oder Befestigung; wie auch in Muranan „Burgsiedlung des Mur“, mit der doppelten Bedeutung durch Wiederholung der Silbe, oder Dregotan, wo das eigentlich granische Wort „Dreggo(t)“, Fels, mit der Endung versehen wurde.

Tiaran wird, wie der Tua auch, in unregelmäßigen Abständen von schweren Erdbeben heimgesucht, und die Bewohner neigen dazu nicht allzu hoch zu bauen, mit Außnahme des Königspalastes, der dementsprechend oft umgebaut und renoviert wurde und im Zeitraum der offiziellen Stadtgeschichte, die 295 beginnt, nicht weniger als drei Königen das Leben kostete. Schlimmer getroffen haben die Stadt aber die Fälle in denen das Brunnenwasser für eine oder zwei Jahreszeiten versiegte – viele Tiaranni fürchten den Durst mehr als alles andere, was zu der Einrichtung von großen, von den unterirdischen Flüssen gespeisten Zisternen geführt hat.

Der Hafen Tiarans wird selten von Handelsschiffen angelaufen, die etwas anderes als Getreide aus Van geladen haben. Manch ein Pirat mag das Desinteresse der Stadtbüttel ausnutzen und hier neue Vorräte fassen, aber grundsätzlich ist der Hafen gleichzeitig zu weit weg von den Schiffahrtsrouten, die das alte Reich, Uli und die Untertanen des Padischahs verbinden, und eben zu nah an den goldenen Kais von Zisalian, die für die meisten Händler mit irregulärer Fracht viel größeren Reiz ausüben.

Eintrag in der Enzyklopädie der sieben Weisen, Ausgabe 1145, Band 23, Seite 540, ohne Angabe des Verfassers

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Ach, was…

Geschrieben von Christian “Rorschachhamster” Sturke - 6. November 2009

Hör bloß nicht auf das Gewäsch von diesen Hinterwäldlern – das große Reich, das alte Reich… Pah, das Reich das mal so groß war, das es halb so groß war wie die Länder des gesegneten Padischahs jetzt sind. Und laß mich gar nicht erst von ihrer “zeitlosen” Königin anfangen -  was meinst du warum nur alle Jubeljahre mal einer unserer Leute – Barbarenreiche, nennen sie uns, kannst du dir das vorstellen? Diese Fischfresser! – jedenfalls, was denkst du denn, warum nur so selten unser Botschafter vor sie geladen wird? Alles Lug und Trug sag ich dir, da sitzt jedesmal eine frisches junges Mädel auf dem Thron und spielt Göttin. Warum sollte auch irgendein Gott damit zufrieden sein in einer verdammten Lehmhütte auf einem blöden Felsbrocken zu sitzen und das unnahbare Mauerblümchen zu spielen? Du kennst doch den alten Warrel? Die zweite Frau seines Großvaters war ‘ne Halbgöttin, Wulat der Sturm, möge seine gesegnete Hand unsere Feinde zerschmettern, hat sie mit Elchien gezeugt, du weißt schon, die später dem Tempel vorstand und erst letztes Jahr verstorben ist – Ja, genau, deswegen war Warrel immer der Meinung, er hätte göttliches Blut in den Andern, ist natürlich Schweinekacke, jeder weiß das Halbgötter keine Kinder kriegen. War nur seine Bundgroßmutter. Jedenfalls gibt’s ne Menge Familien in der Stadt, die mal von Wulat beglückt worden sind… und er ist bei weitem nicht der einzige, der mal aus den Himmeln runtersteigt, gesegnet sei sein göttlicher Schwanz. Das nenne ich einen Gott in Aktion. Elchien jedenfalls hat länger gelebt als selbst dieser Sprücheklopfer, Muammal…

“Zeitlose Königin”, diese verdammten Van. Kommen sich so überlegen vor, obwohl sie auch nur Scheiße kacken. Und sind so stolz weil sie eine Gottheit haben die immer für sie da ist – immer für sie dasitzt sollte man wohl sagen. Also, ich für meinen Teil ziehe die, zugegebenermaßen äußerst geringe, Wahrscheinlichkeit vor, das Usalla, gesegnet seien ihre fruchtbaren Lenden und ihre vollen Brüste, sich in meinen pickligen Hintern verliebt und mit mir eine Nacht die Betten durchmacht… Hmm… Ich sollte den Tempel mal wieder besuchen…

Was stehst du eigentlich hier rum und hältst Maulaffen feil? Hast du nichts zu tun?

-  Komal von Ath-Wulat, Erster Müller der städtischen Mühle Dschedaja, im Gespräch mit einem Lehrling

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Die Zeitlose Königin

Geschrieben von Christian “Rorschachhamster” Sturke - 28. Oktober 2009

Seit den Zeiten der ersten Menschen an den Ufern des Tu’naal besteht das Reich Van, das Große Reich, das Alte Reich. Seit den Zeiten, in denen der Wind und das Wasser Steine zu Kieseln gemahlen haben, seit dieser Zeit regiert die Zeitlose Königin.

 Unnahbar sitzt sie auf ihrem Thron, wunderschön und in herrschaftlichen Goldgewändern. Selten spricht sie, doch wenn, dann in einer Stimme, die selbst die bestausgebildeten Tempelsängerinnen von Aluhat beschämt, kurz und bestimmt, und nie, in dieser ganzen, langen Zeit nicht, hat es jemand gewagt ihr zu widersprechen. Nicht einer der Hohepriester, deren Wort das Gesetz der Götter ist, noch einer der adeligen Kriegsherren, dessen Befehl Hundertausende in die Schlacht führt, noch einer ihrer unzähligen Ehemänner, die über Leben und Sterben mit einem Wort entscheiden.

Die Zeitlose Königin ist, und niemand weiß wie lange schon. Selbst in den frühesten Aufzeichnungen ist sie bereits da, die Macht auf dem Thron, und, wenn man den Wahrsagern von Ulijetta oder den Weisen Frauen von Brachk’r glauben mag, wird sie noch in Jahrtausenden dort sitzen, wenn der Rest des Reiches schon staub sein wird, und fremde Stämme werden sich vor ihr verbeugen, wie es jetzt die hohen Herren von Van tun, und wie es, den Legenden nach, die alten Völker vor dem Aufstieg der Menschen taten.

Ihr Thron selbst scheint aus dem Fels herausgehauen zu sein, und manch ein Botschafter der Barbarenreiche, von Uli bis Kram und Dschedaja, hat sich verwundert, das, je weiter man in den königlichen Palast kam, je kleiner und unspektakulärer die Räume werden, bis der Thronsaal selbst nicht mehr ist als eine große Rundhütte aus der Zeit, als die Van noch Nomaden waren. Bis es ihnen allen gewahr wurde, vor wem sie stehen: Der Zeitlosen Königin, die seit Jahrtausenden auf ihrem Thron sitzt und deren erster Palast, von ihrer Magie erfüllt noch immer steht, noch immer von altertümlichen Ziegenfettlampen erhüllt, noch immer mit einem Fußboden aus gestampften Lehm, noch immer mit dem Thron aus Felsgestein, und noch immer, in goldene Gewänder gehüllt, und von überirdischer Schöhnheit, die Zeitlose Königin.

Es heißt, so lange die Zeitlose Königin auf ihrem Thron sitzt, so lange währt das Zeitalter der Menschen. An dem Tage aber, an dem sie ihren Thron verläßt, da wird alles enden, das Große Reich Van, die Barbarenkönigreiche, die Händler mit ihren Seidenballen auf dem großen Fluß Tu’naal, die Gelehrten in der Bibliothek Banne’e, die Krieger im Dschungel von Dulahn, die eisigen Welten des Nordens –alles.

Noch aber sitzt sie auf dem Thron aus Felsgestein, und immer noch schaut sie auf uns herab – unnahbar, wunderschön und zeitlos.

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