Aus aktuellem Anlass:

Ich habe ja schon öfter den Kobold Quarterly hier erwähnt. Gestern kam jetzt die 11. Ausgabe per Post bei mir an (Das PDF hab ich schon ein bißchen länger). Alles in allem für mich etwas zu viel 4E Inhalt, aber andererseits gefällt es mir ganz gut mal über die Hecke zu schauen und wenn es interessante Artikel sind ist der Crunch nicht so wichtig bzw. gibt einem Ideen… Jedenfalls ist gleich der erste Artikel einer über ein Sanitysystem a lá CoC in 4e, ich warf in der PDf einen Blick drauf und dacht so bei mir: Wenn du die physische Kopie hast machst du dir mal ein paar Gedanken, wie das bei Pathfinder/3.5 funktionieren würde. Nun hat aber der neue Webmaster des Kobolds, der Autor Scott Gable selbst, bereits einen solchen zweiteiligen Artikel reingestellt. Es gefällt mir allerdings nicht so wirklich. Auch mxyzplk von Geek Related hat dazu ein paar Gedanken geäußert – so gefallen ihm die Sanityabzüge für „stinknormale“ Aberrationen (Als Beispiel wird eine „Reefclaw“ aus Pathfinder Nummer 7 angegeben) nicht weil zu hoch.

Mir persönlich sind zwei Dinge aufgestoßen:  Erstens sind die Sanityregeln mit einem zusätzlichen Attribut und dem Sanitywert viel zu kompliziert – einfach Wis*5 = Sanity hätte es auch getan… mMn, natürlich. Alles andere funktioniert damit auch, wenn man den Mindwert anpassen müßte, dann eben den Weisheitswert – also, jetztmal ehrlich, wenn ich in einer Kampagne mit Sanityregeln spiele, dann kann ich auch Fieses erwarten…

Zweitens sind die Beschreibungen der Geisteskrankheiten (temporär und dauerhaft) viel zu „gamistisch“ für meinen Geschmack – ein Problem der husch-husch Übertragung aus der 4E, wenn ich mich nicht irre. Trotz alledem ein schöner Artikel. Und wenn’s nur die Erinnerungen an lustige CoC Abenteuer ist, die er wachruft.

AbsoLUUUT lesenswert ist auch Monte Cooks Artikel über die Rolle der Regeln und des GMs in einem Rollenspiel – eigentlich schade, daß diese Selbstverständlichkeiten Thema sein müssen. Und es macht mir ein bißchen Angst, daß sogar Monte Cook die Notwendigkeit sieht sich dazu zu äußern. Wie weit verbreitet ist das „Die Regeln sind Heilig“ Syndrom von besseren Brettspielern eigentlich? Meine Signatur im Gate jedenfalls wurde geändert…

Was vielleicht für den einen oder anderen interessant ist: Scott Gable hat als neuer Webfuzzi bei Kobold Quarterly alle Leser aufgerufen, Artikel und Material einzusenden, u.U. sogar gegen Honorar. Wenn da nicht die englische Sprache und meine eigene Unsicherheit wäre… Naja, vielleicht mal sehen… wenn ich meine nächste Idee kurz vor dem Aufwachen habe, schreib ich die vielleicht auf Englisch – gute Übung ist es allemal.

Muß ich es eigentlich noch mal sagen: Leute, kauft den Kobold Quarterly! Als PDF absolut erschwinglich und echt lesenswert.

Nein, ich werde nicht dafür bezahlt (Noch nicht! Mhuahahhahaha ;P ), bis dann

Euer Rorschachhamster

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