Mein Beitrag zur OSR

Hallo.

Nochmal nix Steinzeit, aber es kommt…

Wenn man alt genug ist, um noch in der pre 3rd Edition Ära das Handwerk des Dungeons & Dragons-Spielers erlernt zu haben (bei mir persönlich war es das rote Set auf Deutsch) kommt man nicht umhin die verklärenden Werke der OSR (die sogenannte Old-School-Renaissance, bei der Retroklone von OD&D und ähnlichem wie Pilze aus dem Boden schießen)  zu betrachten und zu denken: Hm, Hochglanz kann aber auch ganz nett sein.

Nein, im Ernst, einiges war schon besser, oder zumindest anders genug um wieder vorgekramt zu werden, und ich stehe der OSR ein wenig zwiegespalten gegenüber: meine Fertigkeiten und kohärenten und umfassenden Regeln möchte ich nicht missen (auch wenn ich sie manches mal ignoriere), aber anderes mag ich immer noch sehr und es freut mich, da nicht allein zu sein.  Dungeons zum Beispiel. Letztes Jahr hab ich mich an einem Retrodungeon versucht, war aber mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Heute bin wieder drüber gestolpert (nur noch 190 MB frei auf Laufwerk H:). Und war überrascht, wie gut das Teil trotz dieser fisiligen schwarzen Zippel an den Ecken der Quadrate aussieht, die irgendwie während der Herstellung entstanden sind. Deswegen schmeiß ich es euch um die Ohren, vielleicht kann das ja jemand verwursten:

Und ja, das Design ist an den Unterberg aka Undermountain in Tiewasser respektiefe Waterdeep angelehnt. Den fand ich nähmlich damals und finde ich heute auch noch gut. Hier bei den Wotcies gibts noch eine Riesenkarte des 1. Levels und einige Encounter.

In diesem Zusammenhang bin ich auf diesen Thread bei Dragonsfoot gestoßen, Thema Megadungeons, mit einer sehr interessanten Analyse zum Thema Dungeondesign von Melan. Von da gings in diesen Thread anno 2007 bei Enworld, wo es um einen Spieleabend mit Gary Gygax ging. Es war ehrlich gesagt ziemlich herzzerreissend, diesen überschwengenden Enthusiasmus zu lesen, und als dann noch Gary eine Wiederholung des Ereignisses zum GenCon 2008 ankündigte, war ich den Tränen nah. Merkwürdig, und traurig,  so was zu lesen, in dem Bewußtsein, das er ein dreiviertel Jahr später schon tot war. Andererseits bleibt da etwas Unsterbliches*, was kein Tod uns Fanboys (und -girls) nehmen kann.

Junge, Junge, obwohl ich diesen Kerl nie getroffen habe, hat er mein Leben doch auf nicht unerhebliche Art und Weise beeinflußt. Und ich möchte gar nicht wissen, wieviele Leute das schon gesagt haben.

Nachdenklich

Eeeeeeuuuuuueeeeeer

roooooorschaaaaaachhaaaaaamsteeeeeer

* Naja, zumindest so langlebig wie D&D und seine Derivate…

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