Grautal Spielbericht #13 oder Am Rande des Wahnsinns

Naja, ein eher reißerischer Titel.

Anwesend waren:

Äsh Halb-Orkischer Barbar der 1. CN (Henning)

Ardo Silberschweif, Magier der 1. NG (Basti)

Tripay mit seiner Kampfkatze Hershey, gnomischer Druide der 2.  CN (Olli)

Zira, Halblingschurkin der 1. CN (Torsten)

Grantor, zwergischer Hexenmeister der 1., CN (Thies)

und Maya menschliche Kampfnonne der 1. RN (Hanns)

Es begann damit das die Gruppe sich entschloß nach Randing zu reisen, wo die Druiden des Steinkreises (und seine Vorgesetzten) Tripay hoffentlich würden heilen können. Tripay schätzte korrekt, dank seiner neuen Geographiekenntnisse, daß sie etwa 2 Tage Fußmarsch brauchen würden. Vorher fragte Ziera Guido noch nach dem Kontaktmann der Gilde in Randing: Ein Gnom mit dem Beinamen Riesentöter (Ja, bestimmt… und erst danach würfele ich zufällig die Stufe aus und erhalte eine 11(!).) Jedenfalls machte die Gruppe sich gemeinsam auf den Weg Richtung Norden. Und kaum haben sie die Stadt verlassen, wurde das Wetter immer schlechter (Notiz für mich: Ich muß auch in der Stadt auswürfeln ob das Wetter sich ändert…). Sie zogen am Fluß entlang und trafen auf nichts als eine Gruppe Trimmreiter, die eine kleine Herde von Graubunten nach Watfurt trieb – dort findet am 1. Mai das Schlachtfest statt, bei dem vor allem die für die Zucht ungeeigneten Jährlingshengste verwurstet werden.  Ein paar Graubunte offensichtlich auch.

Zur Nacht lagerten die Spieler bei einem in einem Birkenwäldchen gelegenem Rastplatz mit fester Feuerstelle und einem Unterstand. Es passierte weiter nichts.

Am nächsten Tag wurde das Wetter besser. Yay! Der Weg nach Norden verläuft größtenteils Ereignislos. Erst am späten Nachmittag kamen die SC an ein weiteres Wäldchen, aus dem ein unheimliches Krachen herausscholl, als wenn ein Baumgebrochen wird. Tripay, Ziera und Äsh schlichen sich nach vorne. Ardo, Maya und Grantor gingen etwas langsamer hinterdrein, aber nicht in den Wald. Die vorderen entdeckten ein Mastodont, das einen Baum fraß, aber sie schon bemerkt hatte. Tripay versuchte es zu beruhigen indem er ihm sagte sie wollten nur passieren. 1. Das Mastodont war offensichtlich aufgebracht. Tripay war schlau genug Mit Tieren sprechen zu wirken… Doch selbst so war es offensichtlich daß das Mastodont wütend auf die mörderichen Zweibeiner war mit ihren Killerkatzen… So kam es nach mehrern vergeblichen Versuchen von Tripay, die Situation doch noch zu retten (er würfelte echt schlecht und sagte nur sowas wie „Wir wollen doch nur vorbei!“), zu einer wilden Verfolgungsjagd, Mastodont hinter Gnom her, der zum Glück als Druide ungehindert durch das Unterholz flitzen konnte. Ansonsten wäre es eine kurze Jagd gewesen. Selbst so konnte er das Mastodont aber nicht abschütteln. Ziera schoß mit ihrer Armbrust auf das Tier um es abzulenken, allerdings prallte ihr Bolzen einfach vom Fell und dicker Haut ab. Schließlich einigten sich Ziera und Ardo, angesichts der tödlichen Gefahr für ihren Gefährten, so das Ardo endlich doch den Zauberstab nahm und ihn endgültig ausprobieren konnte. Ein Magisches Geschoß flitzte heraus und versengte das Hinterteil des Mastodonten. Keine große Hilfe, bis ich einen Moralwurf machte: 15, und das Mastodont war es Leid hinter dem Gnom herzulaufen und trollte sich brummelnd, zumal es die anderen auch wahrgenommen hatte. Das war knapp. Tripay schwörte, er würde nie wieder versuchen, ein Tier zu beruhigen.

Dann kamen sie ohne weitere Verzögerungen nach Randing. Die Randinger Wache war dabei das Tor zu schließen und bedrängte die Sc sich zu beeilen. Auf Nachfragen wurde „Der Vertrag“ erwähnt. Randing besteht aus einem großen Platz mit einer heiligen Eiche in der Mitte, einer großzügigen Palisade, und Häuserfassaden rund um den Markt sowie einmal rund in Richtung Palisade, außerhalb der Palisade nur zwei Grassodenhäuser und der Steinkreis der Druiden. Im Gegensatz zu Watfurt sind die Häuser alle aus Holz.

Als die SC ankamen, begann, nach dem Schließen der Tore, die Abendandacht, geleitet von 4 Druiden, mit Schmuck aus Bronze und Kupfer. Sie wandten sich in Sylvanisch an die heilige Eiche, und erst ganz zum Schluß in Gemein an die Gemeinde. Tripay wurde aufgefordert, am Prozedere teilzunehmen, aber stellte fest, das er kein sehr gelehriger Schüler gewesen ist (Keine Ränge auf Wissen(Religion)). Trotzdem versuchte er mitzuhalten. Die Druiden waren ein freundlicher Haufen, und nachdem Tripay seinen Beitrag am Schutzgeld für „den Vertrag“ gezahlt hatte (damit seine 100 GM Schulden vom Beginn bezahlt und 200 EP erhalten hat), sagte der Meister Jungman (das Oberhaupt der Druiden) das er seine Schwäche aufheben könne, er aber dafür Diamantenstaub im Werte von weiteren 100 GM bräuche. Diesen könne er von dem gnomischen Riesentöter erhalten.

Während der Andacht sucht Ziera nach dem Gnom, findet ihn aber nicht. Ardo allerdings merkte wie sich kleine Finger um seinen Geldbeutel legen. Er zauberte einen Zaubertrick und der Geldbeutel schien in einer Staubwolke zu explodieren. „Ich an deiner stelle würde diesen Beutel nicht berüheren…“ Er hörte wie schnelle, leichte Schritte wegliefen, schaute aber nicht nach. Dann sprach er einen der Druiden an und erhielt tatsächlich eine Eulenfeder (s.u.). Am Ende der Andacht fand Ziera den Gnom, umgeben von Kindern. Er trug einen Plattenpanzer ohne Arme, so daß man seinen eindrucksvollen Bicebs sehen konnte, und einen gnomischen Hakenhammer. Er setzte sich dann mit einer Pfeife vor sein kleines Haus auf eien Bank (Obwohl das Gebäude zweistöckig ist, ist es nicht höher als die Einstöckigen Häuser daneben). Ziera sprach kurz mit ihm, es wäre völlig jeden im Dorf zu bestehlen, außer die Druiden. Naja, den fremden gnomischen Druiden könnte sie ja überfallen  (Harhar). Dann kam Tripay und fragte nach dem Diamantenstaub. Kein Problem, aber er benötigte noch 10 GM extra für das Mahlen des Diamanten. Das sei anstrengende Arbeit. Tripay handelte ihn auf 5 GM runter (wegen fehlender Geldmittel… hehehe).

Die Gruppe kam im einzigen „Gasthaus“ unter, eigentlich nur ein Trinksaal mit darüber liegendem Dachboden mit Strohlagern. Für diejenigen, die zu betrunken sind, um nach Hause zu wanken. Es gab Halbliterkrüge Met für 1 SM, und nichts zu essen. Die SC durften aber von ihren Rationen zehren. Ardo zog sich früh zurück um Identifizieren auf den Zauberstab zu wirken. Die Regeln hierfür sind ja sehr nett geworden. Ich bestimme spontan, nach einiger positiver Diskussion, das die Zeitdauer des Zaubers zu 4 Stunden wird, in denen dann entprechend viele Würfe zum Identifizieren gemacht werden dürfen, weil alle sich einig sind, daß es ein guter Kompromiß zwischen der einfachen Auswirkung des neuen Zaubers und der Ritualhaftigkeit des Alten ist. 4 Stunden kann man mal zwischendrücken im Abenteueralltag, 8 Stunden istda schon schwerer.

Es handelte sich jedenfalls um einen Zauberstab der Magischen Geschosse mit noch 6 Ladungen. Hm. Deswegen die ganze Aufregung. Maya wurde angesprochen, das sie im Gasthaus nichts zu suchen hätte, und Äsh stampfte seine Axt auf den Boden und guckte böse. Henning erzielte eine 26 auf seinen Einschüchternwurf. Er guckte SEEEEEHR böse (vielleicht mit ein bißchen Schaum vor dem Mund). Der Dorfchauvinist wurde kreidebleich, entschuldigte sich und floh zurück zu seinem Getränk. Schade, sagte Henning, ich hätte Lust auf eine Schlägerei gehabt (Morgen, bzw. Heute nachmittag, Henning, keine Angst…).

Sie übernachteten möglichst weit weg von der Treppe, damit sie nicht von Betrunkenen belästigt werden würden.

Das hinderte Ardo aber nicht daran schlaftrunken (er hatte ja die 4 Stunden mit Identifizieren verbracht) in den Haufen Kotze zu treten, den alle anderen umgangen haben. Zum Frühstück gab es Wildbrett mit Wildbeerensauce und Bratkarftoffeln. Offensichtlich nehmen die Randinger es ernst mit dem Frühstück. Dann kauften die Sc noch ein paar Vorräte für den Rückweg: Eine Riesenhirschwurst, und Brot. Äsh sprach hierfür eine junge Frau an, die gerade Brotlaibe aus dem Ofen nahm und fragte nach zwei Laiben. Diese sagte, ok, eines könne sie verkaufen, aber bei Zweien würde es etwas knapp für sie selbst. Äsh gab ihr eine Goldmünze und erhielt zwei Laibe. Und ein ungläubiges Kopfschütteln, als er fortging.

Dann machte sich Tripay noch auf einen „kurzen“ Weg in den Wald… Kurz, er verirrte sich, fand nur ein Mickerexemplar des grünen Knollenblätterpilzes, den er Theophila mitbringen sollte, und kam erst gegen 11 zurück nach Randing…

So das war’s, heute Nachmittag spielen wir dann im Brückenhaus, und hoffentlich kommen da noch ein paar andere. Zwei Spieler mehr erwarte ich wohl auf jeden Fall: Bastis Fruu Stine und unseren Sänger, Marco.

Jetzt ans Vorbereiten…

BDD

ER

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