Grautal Spielbericht #18: Zufallshobs und Diablofaß

Es waren anwesend:

Salome, menschliche Kriegerin der 1. CN, (Alex)

Tripay mit seiner Kampfkatze Hershey, gnomischer Druide der 2.  CN, (Olli)

Zira, Halblingschurkin der 2. CN, (Torsten)

Grantor mit seinem Vertrauten Totenkopfäffchen King Kong, zwergischer Hexenmeister der 1., CN (Thies)

Maya, menschliche Kampfnonne der 2. RN, (Hanns)

Zuerst war zu klären, wie die beiden, die die letzten Male nicht dabei waren, ihre Zeit verbracht haben und in den Dungeon zu den anderen stoßen konnten. Maya hatte sich um das Grab ihres Lehrmeisters gekümmert und deswegen Geld verloren aber 250 EP erhalten. Hanns entdeckte kurze Zeit später und erst als er sich die Mühe machte, seine EP mal zusammenzurechnen, das Maya damit die 2. Stufe erreicht hatte! Yeah! Aber nur 3 TP mehr… böh. Immerhin hat ihr  Schlaghagel hat jetzt keinen Abzug mehr. Grantor hat sich in der Stadt rumgetrieben und Kontakte geknüpft… Die beiden wurden von Bürgermeister Hansger angesprochen, der den beiden je eine PM gab damit sie Ardo herrschafften (warum wußten sie nicht). Also gingen sie in die Katakomben, die Wache ließ sie schließlich ein, denn der Hauptmann war nicht da, und Ardo verließ sie. Die beiden entschlossen sich, der Gruppe beizustehen.

Nachdem die Gruppe vereint war, und alle Infos ausgetauscht worden waren, machte sich die Gruppe weiter an die systematische Erforschung des Dungeons. Sie wanden eine Nische mit einem ominösen Hebel in der Wand. Sie wagten sich wieder in den Raum mit dem Schlammpodest, aber keiner berührte den Schlamm… Alles was sie fanden war Staub und vertrocknete Eichenblätter… Tripay fragte nach kultischen Handlungen, die Eichenblätter brauchen, aber mit immer noch keinem Rang auf Wissen (Religion) hat er da geschlafen in der Druidenschule… sie untersuchten die Südlichen Gänge und kamen an eine Stelle, wo just unterhalb des Hebels eine Bewegliche Wand zu sein schien… Salome entfernte sich von der Gruppe um diesen zu betätigen und sties auf eine Gruppe von 6 Hobgoblins im entsprechenden Gang! Zum Glück war sie schnell genug wieder mit der Gruppe zusammenzuschließen. Es folgte eine kurze Phase, wo die Hobgoblins sich vorsichtig näherten. Salome, des Goblinischen mächtig, versuchte diese zu beschwichtigen und Verhandlungen einzuleiten. Diplomatie 1. Nachdem Alex vorher auf unwichtigen Wahrnehmungswürfen zweimal hintereinander 20 gewürfelt hatte… sie sagte also so etwas wie „Ey, ihr Hohlköpfe, legt euch nicht mit uns an, ihr seid eh zu schwach, also bleibt gefälligst friedlich!“ mit entsprechenden Gesten. Es kam zum Kampf. Hobgoblins sind nicht zu unterschätzende Gegner, mit ihrer relativ hohen RK (16) und Langschwertern, aber durch wiederholten Einsatz von Schlaf durch Grantor und nach einigen Fehlschlägen gelang es den SC, ihre gute Defensivposition auch gut auszunutzen. Schließlich lief der letzte stehende Hobgoblin davon. Er ergab sich als er von Maya und Hershey eingeholt wurde. Zum Glück für ihn erkannte Hershey seine Unterwerfungsgesten… Die Gruppe Rüdigers hielt sich bei dem Kampf merklich zurück, aber plünderte jetzt die Hobgoblins aus, so das sie alle bis auf einen eine beschlagene Lederrüstung, Schild und Langschwert herausholten. Die SC waren zu beschäftigt mit der Befragung des Hobgoblins.  Lediglich Salome zog eine der beschlagenen Lederrüstungen der Hobs an. Der Hobgoblin erzählte, sie wären auf Patroullie unter der südlichen Kapelle gewesen, als sie in ein sich spontan öffnendes Portal gefallen wären. Und zwar in der großen Feste. Wo die auf der Karte ist? Keine Ahnung. Er war noch nicht oft draußen, lediglich daß diese im Moor ist weiß er… (Hehehe). „Fluß?, der Fluß ist weiter unten, aber dort ist es sehr gefährlich.“ Das der Hobgoblin von einem unterirdischen Fluß sprach, und nicht von der Richtung unten, also Süden, auf der Karte, wurde Maya erst klar, als die anderen SC es ihr erzählten… interessanterweise wollte der Hobgoblin sich den SC anschließen. „Ihr kämpft gut!“ sagte er. Er schwörte bei Asmodeus und den 8 Erzteufeln, das er sie nicht verraten will. Grantor bedrohte seine Männlichkeit (woraufhin der Hobgoblin sagte, das Grantor ihn an seinen Onkel erinnert). Die Gruppe diskutierte, und schließlich gewann die „The more, the merrier“ Fraktion die Oberhand. Jetzt hatte die Gruppe nicht nur 5 Schläfer  zweifelhafter Loyalität dabei, sondern auch noch einen Hobgoblin. Sie ließen sich die Stelle zeigen, wo der Hobgoblin erschienen war. Er führte sie in den Norden in einen Raum, in dessen Mitte ein schlammiger Fluß floß, mit schmalen Wegen an den Seiten, ungefähr einen Meter über dem Schlammniveau. Grantor entdeckte Reste von mittelprächtiger Magie… am Ende floß der Fluß durch ein Gitter, an dem Zira ein Stück Stoff oder etwas ähnliches entdeckte. Salome konnte es aber nicht hochkriegen mit ihrem Schwert und es verschwandt auf ewig in den Tiefen der Unterwelt… ihr kam es eher pelzig vor. Die Nützlichkeit einer 3m Stange um sowohl die Tiefe des schlammigen Wassers auszuloten als auch das etwas hochzubekommen wurde von meinen närrischen Spielen verworfen, weil es zu umständlich sei, eine solche Stange dabeizuhaben. Pffft.

Der Gang am Ende führte in einen leeren Raum, die Tür in einen Gang, von dem links eine Treppe nach Norden führte, und eine weitere Tür in einen Spiegelbildlichen Raum inklusive Ausgang. Hier aber stand ein Faß. Einige fühlten sich an Baldur’s Gate oder Diablo erinnert, wo auch immer Schätze in zufälligen Fässern entdeckt werden. Es war aber meinem zufälligen Dungeongenerator bzw. dem Zufall des zufälligen Dungeongenerators geschuldet, keine Hommage. Habe das trotzdem gerne angenommen… Drinnen waren prompt 1000 BM und ein Turmalin, den Zira nicht schaffte, fingerfertig einzustecken. Die anderen SC waren nicht sehr schockiert, blieben aber dabei, das der Edelstein Gruppeneigentum ist. Rüdiger verlangte die BM für seine Gruppe, und nachdem die SC diskutierten und geschätzt haben, das der Edelstein doppelt soviel Wert wie die Münzen sei, akzeptierten sie das. Der weitere Weg führte zu einem Absatz über einem Schlammtümpel inklusive Abfluß in den Süden (diesen „Einfluß“ hatten sie vorher schon im Flußraum entdeckt) und weiteren Absatz in ca. 4m Entfernung mit weiterführendem Tunnel. Nachdem Zwergenwerfen (bzw. Halbling-, Gnom-, Katzen oder Affenwerfen) verworfen wurde, ging die Gruppe zurück zum Hebel und fanden heraus, der Hebel bewegte tatsächlich die Wand im südlichen Raum und dieser war nun ein Gang, der nach langen langem Suchen (diesmal keine Zufallsbegegnung) eine Geheimtür in den Statuengang vom letzten Mal enthüllte. Sie passierten dann nach Westen eine Tür ohne diese zu öffnen (?) und kamen in ein kleines Labyrinth von schmalen Gängen und Albinoschnecken. Mit roten Augen. Aber offensichtlich ungefährlich. Am nördlichen Ausgang hiervon endete das Spiel…

Sehr viel Gelächter diesmal und der Kampf am Anfang war intensiv und brachte alle völlig an den Tisch…😉

Das war’s. Mehr dann.

BDD

ER

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s