Grautal Spielbericht #19: Banditen und Massenschlacht (Naja, fast)

Anwesend waren:

Salome, menschliche Kriegerin der 1. CN, (Alex)

Tripay mit seiner Kampfkatze Hershey, gnomischer Druide der 2.  CN, (Olli)

Zira, Halblingschurkin der 2. CN, (Torsten)

Bruder Phönix, gnomischer Kleriker des Phönix der 1., CG (Henning)

Maya, menschliche Kampfnonne der 2. RN, (Hanns)

Es ging mit dem weiteren Erkunden des Verließes weiter. Die Gruppe hatte das Labyrinth hinter sich gelassen, durchquerte einen Raum mit einer Treppe nach links oben und einer nach unten geradeaus in einen weiteren Raum, wo offensichtlich irgendjemand war (Licht und Geräusche). Zira rief die noch ungesehenen Gegenüber an. Nachdem sie auf die Frage wer sie sei, „eine Abenteurerin“ antwortete, flohen diese irgendeine Treppe hinauf weiter ins Verlies. Die Gruppe kam in einen weiteren Raum, und Zira verfolgte mutig, und ohne Licht, die verschwundenen Gegner bis sie nichts mehr sah und der Gang oben bei den steilen Treppen einen Knick machte. Während Salome und Zira jetzt diesen Gang weiter verfolgten untersuchten Maya und Tripay den Raum und ihnen viel ein starker Tulpenduft auf. Eine Treppe nach unten zweigte vom Gang ab, und hier wurde Alex bewußt, das seine Karte leichte Fehler hatte… hehe. Jedenfalls hörten Salome und Zira (begleitet von Rüdiger, seinen Jungs und dem (namenlosen) Hobgoblin) ein Streitgespräch zwischen jemandem der wohl Orkisch sprach und jemandem auf Gemein. Es ging wohl um die Passage einer Tür. Zira kroch etwas näher und an den Kopf einer nach unten führenden Treppe. Unten saßen zwei verlotterte Gestalten mit leichten Armbrüsten und sicherten die Treppe ab… beim in’s dunkle Gucken sahen sie Zira aber nicht. Zira wurde nach einiger Zeit stiller Beobachtung aber doch entdeckt und prompt von einer Wache verfehlt – die andere sah nichts zum drauf schießen. Jetzt ging das Gespräch ohne Gegenüberstehen weiter. Offensichtlich war der Ork der Wortführer der Banditen. Er kam schließlich die Treppe hinauf um zu Verhandeln, als aber kleinere Nettigkeiten mit dem Hobgoblin ausgetauscht wurden, griffen die beiden einander an. Während Salome dies noch zu verhindern suchte, wirkte Tripay aufblitzen auf den Ork. Der Hobgoblin schlug den Ork mit einem mächtigen Streich seines Langschwertes nieder. Zira Coup-de-Gracete ihn nonchalant. Der Hobgoblin machte gewiise Drohungen berüglich der Männlichkeit des Orks war… Während der Diskussion waren die Banditen offensichtlich geflohen, denn der Raum am Fuß der Treppe war leer, bis auf ein bißchen verschmiertes Bienenwachs. Eine massive, eisenbeschlagene Tür war versperrt. Zira begann die Tür niederzubrennen… mit ihrer Fackel… die anderen legten währenddessen eine kurze Pause ein um das weitere Vorgehen zu diskutieren. Schließlich schaffte es Zira, die schwere Tür aus den Angeln zu hebeln (die an einer Ecke schon kokelte…) . Der Raum dahinter war groß, mit zwei weiteren Ausgängen versehen und leer… Eine Tür im Süden führte zu dem Absatz über der Schlammquelle, die die Abenteurer das letzte Mal von der anderen Seite gesehen hatten und von danach aus weiter nach Osten, diesem folten Tripay und Maya. Zira öffnete die Tür im Osten mit Eleganz und kleinem Siegestanz, und dann spähten zeitgleich beide in einen Raum mit insgesamt vier Türen, und nur Tripay fiel auf, das die Tür nach Osten einen Spalt offenstand und dahinter leichte Bewegung zu sehen war. Er wirkte „Wasser erschaffen“. Huh? Naja. Die nassgemachten Banditen schmissen die Tür zu. Im Raum selbst, den die Abenteurer jetzt von zwei Seiten betraten, war ein Lager und zwei Kisten, eine größer und eine etwas kleiner. Zira stratzte zuerst auf die große Kiste zu, drehte dann aber ab zur kleinen. In der war ein Bronzeflakon mit Korken (Schwupps! eingesteckt…) und 110 GM (Brüderlich geteilt mit Rüdiger und seinen Jungs und 1 GM für den Hobgoblin). Salome untersuchte die größere Kiste (und war darin etwas schneller als Maya) und bekam prompt Steine auf den Kopf… Dann untersuchte man die nördliche Tür. Innerhalb von Spinnenweben fanden die Sc den gefesselten Phönix (inklusive Mönchsrobe über der Lederrüstung und kleinem Samuraihelm mit grimmiger Grimasse vor dem Gesicht), der keine Ahnung hatte, wie er dorthin gekommen war. Ja, ok, aber irgendwie muß Henning damit leben, wenn er direkt in die Action will… Er erinnerte sich nur noch daran, das er gepredigt hatte und daß das dem Abt nicht gefiel… Hennings Idee, nicht meine. Er heißt übrigens Bruder Phönix, wie jeder Anhänger des Phönixs im Orden des Phönix, des Gottes der Auferstehung… bis auf die Frauen, die heissen Schwester Phönix. Es ist so cool, wenn man sagt „Du kannst dir deinen eigenen Gott ausdenken“ und der Spieler das sogar macht.

Nach Osten: Es ging in einen weiteren verschlossenen Raum, mit einer weiteren verschlossenen Tür. Von innen. Keine Spur. Die Tür lies sich offensichtlich so zuschlagen, das der Riegel sperrt. Dahinter ist ein langer gang, der erst mit einer Treppe nach unten führt und dann mit einer Treppe nach oben. Zira ist sich sicher, das jetzt Rüdiger vorgeschickt werden muß. Und prompt kommt es zum Kampf im darauffolgenden Raum mit einer massiven 3*3m Säule in der Mitte. Insgesamt 11 Kombatanten auf der Seite der SC gegen 5 Banditen… die Armen! Zum Glück hatte ich Computerunterstützung.

Die SC hielten sich merklich genug zurück, und als Salome es nicht mehr aushielt, wurde sie prompt in die Negativen gehauen… Höhö. Das Bruder Phönix den ebenfalls umgehauenen Rumpelstilzchen heilte, gefiel Zira nicht wirklich (…). Der letzte Bandit ergab sich, Rüdiger und Rudger hauten noch auf ihn rauf, bevor Salome und Tripay eingriffen…

Auf die Frage, was er hier unten suche, sagte er sie würden einen Weg in die Schwarze Burg suchen. „Schwarze Feste!“ korrigierte der Hobgoblin… Auf das waage Versprechen, vielleicht geschohnt zu werden, führte er die SC zu einer Leiter, die sich als Ausgang in die Räume des Viehhändlers Nikolaus Alphonzus herausstellen als Phönix hinauf kletterte und klopfte, während die anderen noch dikutierten, was zu tun sei. Der Viehändler weigerte sich, die anderen hochzulassen, er wisse schließlich nicht wer sie seien, während Phönix einfach rauskletterte (seine priesterlichen Roben und sein fortgeschrittenes Alter liessen die Trimmreiter in Alphonzus‘ Anstellung davon absehen, ihn wieder runterzuschmeißen, aber nicht davon, ihn zur Stadtwache zu bringen) während die anderen unten blieben. Sie wollten den anderen Weg nehmen.

Das war’s dann.

Die Taktik der Banditen hätte etwas besser klappen können, aber Tripay und sein Wasser haben sie von ihrer geplanten Idee abgebracht nach dem Auslösen der Falle anzugreifen… und ihre Aufstellung im Raum mit der Säule war reichlich suboptimal… naja. Hennings Phönix hat Charakter, und sein Samuraihelm ist der Hammer. (Natürlich nach B/X Blackrazors Headgear Tabelle hier und hier meine zusätzliche Tabelle für Pathfinder). Ach so, und Grantor lief die ganze Zeit hinterher… und übersah etwas, was er als Zwerg hätte bemerken können… hehehe.

Mal sehen, ob es nächsten Donnerstag was wird…

BDD

ER

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