Grautal Spielbericht #25: Vergiß die Gummistiefel nicht!

Anwesend waren

Salome, menschliche Kriegerin der 1. CN, (Alex)

Tripay, gnomischer Druide der 2., CN, mit Kampfkatze Hershey (Olli)

Maya, menschliche Kampfnonne der 2. RN, (Hanns) und

Ardo Silberworlf, menschlicher Magier der 2. NG (Basti)

wobei die anderen mitgeschleppt wurden, als Kanonenfutter… knapp!

Oh, noch ein wichtiger Nachtrag: Im Laufe der letzten Session kam noch heraus, das die Zwerge nur von Brakinas ableben wußten, weil ein anonymer Hinweis in Zwergisch sie über einen Händler aus Bruch erreichte… etwas was mir zu erwähnen entfallen war.

Die SC begannen am Abend im Gasthaus zum Raben. Jeder erhielt ein Einzelzimmer und es gab Moorhuhn und Zwiebelbrot, während Tripay alles für ungenießbar hielt, schaufelte Salome alles in sich hinein. (Unsere Microgame-for-Fun  Hausregel: Jedesmal wenn ein Gericht probiert wird, wird ein W20 geworfen, wie es schmeckt, je höher, desto besser… besonders gute Köche geben einen plus auf diesen Wurf. Aber Geschmäcker sind halt verschieden… und Einsen und Zwanzigen auch…;))

Jedenfalls wurde Ardo auf einen Zwerg und einen Elf aufmerksam, die am Kamin saßen. Ein wenig Smalltalk enstand, auch nachdem die beiden klarmachten, das sie gerade um gefallene Kameraden trauerten – sie wurden auf dem Rückweg aus einer reich bestückten Ruine im Moor von „Moorbestien“ überfallen, groß wie eine Sturmgepeitschte Birke und mit Hauern wie die Großmutter aller Orks  (Ja, ich habe das TOHC… Hehe. Vor allem da Basti, nachdem das Thema kurz auf Zufallsbegegnungen im Allgemeinen kam, nach dem MHB fragte… ich verwies auf das Cover auf meinem Computerbildschirm… Muahahahaha). Sie warnten die Charaktere vor dem Moor, und vor allem Boten sie eine Karte zu der Ruine für 150GM an. Was allgemein als zu viel abgelehnt wurde. Mehr Rollenspiel unter den Spielern.

Am nächsten Morgen trafen sie auf Kriip, ihren Führer durch das Moor, einen alten Tengu mit Narbe über dem Schnabel, und erhielten von den Tengus eine grobe Umgebungskarte der schwarzen Feste. Vier Türme ragen in einem Rechteck von ca 500m um die Kapelle genannte obere Ruine der schwarzen Feste auf, etwas weiter östlich gibt es ein Gebäude das Grafenhaus genannt wird, wo sich die Bewohner wohl mit skrupellosen Händlern treffen, und nicht weit vom „Trauerturm“ gibt es das Froschloch, wo die „Froschlinge“ einen weiteren Eingang in die umfassende Unterwelt des Schlosses bewachen – die Tengus warnten eindringlich vor dieser Route.

Überraschenderweise verlief die Reise durch das Moor mit Übernachtung dank ihrem Führer fast völlig Ereignislos, wenn man davon absieht das ein frischer südlicher Wind am Morgen des zweiten Tages Nieselregen brachte, der den Nebel zwar etwas lichtete, aber auch nicht fröhlicher machte. Doch in nahezu Rufweite zur Ruine wurden die Charaktere von 4 Riesenegeln angegriffen (meine Otherworld Minis! Yeah!). Beinahe hätte es ihren Führer in der ersten Runde durch einen kritischen Treffer hingerafft. Es entspann sich ein Kampf, in dem die Charaktere gut würfelten, so daß die Begegnung nicht schlimmer ausging als das Maya etwas ausgesaugt wurde und der NSCifizierte Grantor fast völlig ausgesaugt wurde – und nur durch zwischenzeitliche Heilung durch den ebenso behandelten Phönix überlebte… Man, man, das hätte ich Thies aber ungern erklärt.

Bis die Charaktere den Stützpunkt der Tengus an der schwarzen Feste erreichten, hatte sich der Wind gelegt und der Regen war stärker geworden. Auf dem Hügel thronte die schwarze Feste, beziehungsweise die Kapelle, ganz aus schwarzem Fels errichtet und mit rötlichen Bleiglasfenstern versehen…. die Gruppe beeilte sich zu den Tengus in ihrem Stützpunkt im Rabenturm (Haha) zu gelangen. Dort unterhielt man sich über die Gefahren, insbesondere, so hatten die Sc schon im Gasthaus erfahren,  sollten Nachts geflügelte Wesen zur Zeit ihr Unwesen treiben, die die Bewohner zur Tageszeit zwangen sich nach draußen zu orientieren – was aber vielleicht nur an den üblichen Streitereien der Fraktionen untereinander lag, die es verhinderten, das man gemeinsam gegen die Bedrogung vorging. „Fraktionen?“ kam die Frage. Es gibt offensichtlich unterschiedliche Grupppierungen, einige Humanoide Volksgruppen, andere religiös Motiviert, von denen nur die beiden Größten den Tengus namentlich bekannt waren: Die verrottene Armee des schwarzen Turms  und die Weiße Rotte der Malcanteth…  Ardo war dieser Name bekannt (Wisen: Ebenen), bezeichnet er doch eine Dämonenfürstin, die Königin der Succubi (und hat mit der Hasbro-D&D-Version natürlich nichts zu tun. Die schreibt sich ja auch Malcanthet…).

Außerdem erfahren die Sc, das die Tengu seit langer Zeit über die Ruinen wachen, und es wird klar das die Tengus wohl tatsächlich einmal Verbündete des Grygar waren. Außerdem haben sie, als Volk, keine besondere Veranlagung für Magiewirkende Klassen, aber es gibt besondere Tengu, die aber sehr selten sind, die irgendwie magisch sind. Ardo möchte so einen treffen. Wir vereinbaren einen Glückswurf, jedesmal wenn er den Turm betritt würfelt er mit einem W20 bei einer 1 ist der magische Tengu da…

Das war’s dann. Ein Kampf, viel Rollenspiel, und viel Unruhe unter den SC… haben sie sich da nicht vielleicht überhoben?

BDD

ER

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