Grautal Spielberich #28: Kuss des Barghest oder Warum immer er? und ein neues Talent

Anwesend waren:

Zira, Halblingschurkin der 2., CN, (Torsten)

Bruder Phönix, Gnomischer Kleriker der 1. (des Phönix), CG, (Henning)

Tripay, gnomischer Druide der 3., CN, mit Kampfkatze Hershey (Olli)

Maya, menschliche Kampfnonne der 2. RN, (Hanns) und

Grantor mit seinem Vertrauten Totenkopfäffchen King Kong, zwergischer Hexenmeister der 1., CN (Thies)

Olli hat mich mit einem eigenen Talent überrascht. Es ist ein Talent a la Verstärkte Herbeizauberung, aber ohne die Voraussetzung Zauberfokus, und mit einem zufälligen Ergebnis. Zitat „Ich liebe es, zufällig zu würfeln!“ (HA! Da lacht das Old School (Kinda) DM Herz!) Ich habe ihn darauf hingewiesen, das ein Ergebnis noch potentiell schlecht sein müßte, darauf haben wir zusammen die Tabelle von 4 Ergebnissen auf 6 erhöht… und ich habe Olli gewarnt, das ganz bestimmt, sobald er dieses Talent das erste Mal einsetzt, die 6 gewürfelt wird… dazu später mehr…

Chaotisches Verbündete der Natur verstärken*

Voraussetzung: Wissen (Natur) 3 Ränge; Gesinnung Chaotisch

Vorteil: Die herbeigezauberten Kreaturen verbessern sich. Welche Art von Verbesserung die Kreatur hat, entscheidet der Würfel = W6.

1 – +1 TW

2 – Wirkungsdauer des Zaubers + 1W4 Runden

3 – +4 Stärke

4 – +4 Geschicklichkeit

5 – +1 Kreatur extra

6 – Die Kreatur ist feindselig und greift einen zufälligen Gegner an

Speziell: Dieses Talent addiert sich nicht mit Verstärkte Herbeizauberung, ein Charakter der beides kann, muß sich vor dem Beschwören entschließen, welches er benutzt.

Nachdem Grantor völlig genesen war, und Salome sich rührend um den alten Sack Ardo kümmerte (was das Vertreiben gieriger Halblingsschurken einschloß), entschlossen sich die anderen SC noch eine Nacht zu rasten und dann einen erneuten Vorstoß in die Kapelle zu machen. In der Nacht versuchte Zira erfolglos, Ardo um sein Amulett zu bringen, nachdem er einmal aus seinem unruhigen fiebrigen Schlaf aufgewacht war, und sie ihn wieder in den Schlaf geblufft hatte, steckte sie einen Zettel in seine Jacke mit den Worten „Das wäre auch zu einfach gewesen…“. Tja. Ansonsten blieb die Nacht ruhig, auch die Tengu Wachtposten konnten keine Aktivität um den Turm erkennen.

Erst diskutierten die SC (lange und ausgiebig) ihre weitere Vorgehensweise, sie wollten sich schließlich als von den Rüdigers (Die Schläfer, die Diener Grygas waren) angeworben ausgeben…

Dann ging es über die das sich automatisch öffnende Tor im Norden wieder in die Kapelle. Die SC entschlossen sich (natürlich) die Wendeltreppe herunterzugehen. Und hier eröffnete ich meine besondere Treppenhausmethode, die das Kästchenzählen überflüssig macht. Vergaß aber zu meiner Schande, noch mal zu betonen, das je tiefer der Dungeon, desto gefährlicher, weil ich einfach davon ausging, das die Spieler dies wußten… Naja, jetzt wissen sie’s. Hust. Sorry. Wie genau? OK, ich beschrieb also den langen und verwirrenden Abstieg in die Tiefe. Mit Granthor als Zwerg und Tripay mit Richtung erkennen als 0. Gradzauber konnten sich die SC ziemlich genau orientieren und in etwa 30m Tiefe nahmen sie hinter einer massiven nachträglich eingezogenen Wand leichte Geräusche war, wie kratzen und „klackern“. Nicht genau zu bestimmen. Dann, bevor sie weiter abstiegen kam King Kong zurück, der vorspähte, und warnte sein Herrchen vor Gefahr. Ein einzelner Goblin im Lendenschurz näherte sich den SC… Er warf sich hin und bettelte die SC an, ihr Sklave sein zu dürfen… die Goblinisch sprechenden Sc nahmen ihn ins Kreuzverhör, nachdem sie ein Stück Seil um seinen Hals legten und mit Zaubertricks es aussehen ließen, als ob dieses verzaubert war, und Granthor nahm ihn gleich in Schutz (WE 5? Heheh…)  und sagte „Mein Sklave!“. Er gab ihm sogar eine Silbermünze und betonte das da noch mehr ist. Der fast nackte Goblin versteckte die Münze… Die Sc befragten den Goblin nach den Gefahren und er sagte, das da unten viele schreckliche Monster seien, die ihn alle fressen wollten. Er beschrieb mehrere Anführer, ein Goblin der Magie beherscht, ein sprechendes Skelett, und eine riesiger Drache… bei Nachfragen bestätigte der Goblin der riesige Drache war doppelt so groß wie Maya… alles eine Frage der Perspektive … außerdem konnte er den Namen des Skeletts mit Barnbas von Wembel angeben – aber da er sich nicht merken könnte, wie die ganzen Fraktionen hießen und welche Symbole sie benutzten, war er hier nicht sehr hilfreich. Die direkten Gefahren am Fuß der Treppe beschrieb er als Riesentausendfüßler. Daraufhin entschloß sich Zira blind nach unten zu begeben (mit der ewigbrennenden Fackel unter ihrem Umhang) um die Bewohner nicht aufzuschrecken… Hmm… Jedenfalls erreichte sie das Ende der Treppe und  zauberte ihen Schurkentrick „Schild“, dort war ein größerer Raum, das konnte sie hören. Als sie einen Schritt von der Treppe weg machte, hörte sie ein Klötern (ich ließ eine Handvoll Würfel auf den Tisch fallen), das aus mehrern Stellen des Raumes gleichzeitig zu kommen schien. Erst nachdem sie eine Kupermünze geworfen hatte (die direkt gegen die Treppe klingelte und so ihr gar nichts über die Tiefe des Raumes aussagte…), verspürte sie plötzlich Schmerzen weil sie offensichtlich von einer Klinge getroffen wurde. Wer immer da Angriff konnte im Dunkeln sehen! Und als sie die Fackel enthüllte bemerkte sie Skelette (mehr als 2 jedenfalls) und bevor sie erneut handeln konnte war sie fast umzingelt von insgesamt 6 Skeletten, da waren aber noch mehr. Dank ihres Schildes trafen die aber nicht und sie konnte ohne weitere Blessuren fliehen. Zumal die Skelette abdrehten sobald sie auf der Treppe war.

Voller Zorn auf den Goblin, da der ja gelogen hatten und jetzt auch zugab, die Skelette vergessen zu haben, ritzte sie ihn mit dem Dolch. Der Goblin reagierte indem er… wuchs! Und Fell bekam. Und Klauen! Ein Barghest (HG 4! und dieser HG stimmt natürlich nur für die üblichen PF-Überrrechneten Idealcharaktere…). Leider standen die SC in einem engen Treppenhaus mit einem Barghest zwischen Zira und Granthor!!! Der folgende Kampf war… toll, aber entsetzlich für die SC, denn sie konnten dem Barghest ohne magische Waffen kaum etwas entgegensetzen! Ich beschreibe mal die Höhepunkte in Kürze. Der Barghest schnappte sich Granthor in den Ringkampf, und warf diesen, nach einem kritischen Treffer (ohne das der Betäubende Schlag gewirkt hätte) durch Maya gegen diesselbe, was Maya und Granthor Betäubungsschaden verursachte und Granthor ausserdem die Treppe runterpurzeln lies (mit Fallschaden) was ihn in der zweiten Runde ausnockte. Tripay beschwor mit seinem einzigen Grad 2 Zauber einen kleinen Erdelementar, würfelte dank seines neuen Talentes (s.o.) und warf eine… 6 natürlich, worauf dieser zufällig Hershey statt dem Barghest angriff, obwohl es dank der Treppe 50/50 stand…  Es gab einige Schierigkeiten, weil in der engen Wendeltreppe die Zaubernden kaum Raum hatten und keine Sichtlinie, um Zauber zu wirken. Phönix heilte mittels Energie Fokussieren, aber den Barghest natürlich auch immer mit… Tja. Ich ließ mich überzeugen das die besonderen Umstände es Zira erlaubten hinterhältigen Schaden zu machen (was RAW (Rules as written) natürlich nicht stimmt, Leute!) wenn sie auf den Barghest schießt, der in einer Zange war. Nach einigen wirkungslosen Treffern und weniger wirkungsvollen und getrunkenen Heiltränken, machten die Sc einen letzten verweifelten Versuch: Die drei kleinen Charaktere Tripay, Zira und Phönix warfen sich gegen den Barghest, während Maya und Granthor, die übereinander hinter dem Barghest lagen, (Ja, es war ein Kampf voller lustiger Aktionen) ihn zum Stolpern bringen lassen wollten, was allerdings trotz eines ordentlichen Versuchs nicht klappte (Bugger! Das wäre echt gut gewesen.). Woraufhin der Barghest in das Knäuel hieb (zufälliges Ziel… Phönix) und seinen ersten richtig guten Kombiangriff anbringen konnte: Phönix verlor 17 TP und war sofort tot. Henning hat jetzt den vierten Charakter verloren… Oh Mann (Zitat: „Ich werde nie die 2. Stufe erreichen!“). Und als es schon so aussah, das die SC noch mehr Leben lassen sollten (waren Granthor und Maya doch immer noch unterhalb des Monsters) gelang es Granthor mittels eines einfachen Benommenheitszaubers (Den ich grundsätzlich auch auf Externare wie einen Barghest wirken lies – wie in den Annotationen meiner gekürzten Zauberliste drauf hingewiesen ist, nicht alles so ganz genau zu nehmen) den Barghest für die entscheidende Runde auszuschalten, das sie sich an ihm vorbei drücken konnten um zu fliehen – da der Barghest sein Opfer hatte (und auch schon ganz ordentlich hatte Einstecken müssen) rief er den Sc hinterher: „Danke für mein Essen!“ und lies es dabei bewenden…

SEEEHR Geil, und auch wenn ich es irgendwie ungerecht finde, das es ausgerechnet Henning schon wieder erwischt hat, doch eindeutig ein wesentlich lustigeres Ereignis mit Rollenspiel und Spannung und interessantem Kampf im begrenzten Treppenhaus, als wenn sie wieder auf 4 Hobgoblins gestoßen wären… Uh, und zumindest hat Henning einen sehr ordentlichen Charakter ausgewürfelt. Mit einer 14 und drei 13nen. Das wird helfen. Außerdem darf er, wenn er möchte, ausnahmsweise einen Tengu spielen.

BDD

ER

*Dieses Talent ist OGC nach der OGL mit folgendem §15:

15. Copyright Notice

Open Game License v 1.0a (C) 2000 Wizards of the Coast, Inc.

System Reference Document (C) 2000, Wizards of the Coast, Inc.; Authors Jonathan Tweet, Monte Cook, Skip Williams, based on Material by E. Gary Gygax and Dave Arneson.

Pathfinder RPG, (C) 2009 Paizo Publishing, LLC; Author: Jason Bulmahn, based on material by Jonathan Tweet, Monte Cook and  Skip Williams. Deutsche Ausgabe (C) 2010 Ulisses Spiele GMBH unter Lizenz von Paizo Publishing, LLC.

Chaotisches Verbündete der Natur verstärken (C) 2011 Olli S. & Christian Sturke aka Rorschachhamster

Ein Gedanke zu “Grautal Spielberich #28: Kuss des Barghest oder Warum immer er? und ein neues Talent

  1. jetzt phönix lauf,sturmangriff!!das war das letzte was ich hörte bevor das schreckliche maul vor mir zuschnappte und sich seine klauen tief in meine lungen bohrten!ich wurde bewusstlos und dunkler nebel legte sich über meinen sterbenden körper!(kein wunder bei minus 10TP)doch es kam wie es der erhabene phönix vorausgesagt hatte,der feuervogel selbst stieg aus dem himmel herab in gleissendes licht und flammen gehült und nahm meine sterbende seele in empfang!!R.I.P

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