Grautal Spielbericht #29: Tür auf, passiert schon nix…

Anwesend waren:

Zira, Halblingschurkin der 2., CN, (Torsten)

Salome, Menschliche Kämpferin der 2., CN, (Alex)

Tripay, gnomischer Druide der 3., CN, mit Kampfkatze Hershey (Olli)

Maya, menschliche Kampfnonne der 2. RN, (Hanns)

Grantor mit seinem Vertrauten Totenkopfäffchen King Kong, zwergischer Hexenmeister der 1., CN (Thies) und

(Via Skype) Ardo, menschlicher Magier der 2., NG (Bastian)

Es begann etwas schleppend, da die neue Technik bewundert wurde, und etwas ablenkte (HEY, 21. Jhdt.! L0L). Nachher habe ich Ardo/Bastian auch noch lauter gemacht, er ging am Anfang etwas unter.  Jedenfalls kam die Restgruppe zurück um zu erkennen, das es Ardo wieder besser ging. Angesichts des Verlustes von Phönix und gleich mehreren Charakteren mit 1 TP wurde beschlossen zu rasten. Olli allerdings ging noch auf Kräutersuche… Er fand auch einige Champignons (Nom, Nom), ein Feld voller vierblättrigem Klee und einen Stechapfelstrauch, den er sogleich zwei Zweige entnahm. Allerdings hörte er zu diesem Zeitpunkt das Wiehern eines Pferdes. Zeitgleich entdeckte einer der Tengu-Ausgucke die Quelle des Geräusches und rief die anderen SC zu sich. Ein fünfköpfige Gruppe ritt an den Todesturm heran und stieg ab. Während zwei schwergerüstete (Kettenpanzer) und eine Frau in einer gelben Robe sowie ein Mann in Leder den Turm betrat, blieb der Fünfte zurück und bewachte die Pferde. Einer der Tengu gab Lichtsignale an Tripay um ihn zu bewegen zurück zum Turm zu kommen, was dieser auch tat. Nachdem er   hatte, spielte sich eine grausige Szene am Todesturm ab, der diesen Namen wohl nicht ohne Grund hatte: Eine animierte Sense stürzte sich auf die Pferde und deren Wächter, und während drei Pferde und der Mann tot liegen blieben flohen zwei der Pferde direkt am Rabenturm vorbei Richtung Moor. Drei der SC, Maya, Granthor und … äh… Salome, glaub ich, gingen nach draußen um die Pferde einzufangen. Jedenfalls lief eines der Pferde panisch ins Moor, aber das andere beruhigte sich von allein genug, so das Granthor mit ruhiger Stimme und sanften Worten es schaffte es einzufangen, konnte er doch mit Tieren umgehen. Man war sich fast einstimmig einig (mit einer eher zögerlichen Gegenstimme) das der Druide das nicht geschafft hätte, angesichts seiner bisherigen Versuche. Das namenlose Pferd (Hint, Hint, Jungs…) hatte ein Brandzeichen in Form eines Schlangenkopfes sowie Satteltaschen in denen Proviant, ein Schlafsack sowie ein Punzhammer und eine Lochzange waren. Tripay wirkte Mit Tieren sprechen, und stellte fest, das Pferde richtig dumm sind, zumindest wenn man die falschen Fragen stellt… he.

Jedenfalls befaßte man sich den Rest des Tages mit Diskussion der weiteren Vorgehensweise, dem mehr oder weniger erfolgreichen Herstellen von Brandsätzen aus Lampenöl, und diversen Überlegungen. Die Gruppe entschloß sich schließlich, da man dem Todesturm und der Sense auf keinen Fall näher kommen wollte, und auch gehörigen Respekt vor den tieferen Ebenen unter der Kapelle hatte, erst einmal die Kapelle genau zu umrunden um alle Eingänge zu erkunden, aber noch nicht zu betreten. Nachdem man die bisher genutzte, sich automatisch öffnende Eingangspforte zwischen den Türmen links, nein rechts liegen lassen hatte (da man die Kapelle im Uhrzeigersinn umrundete), kam man an eine kleine Nebentür aus Glas. Während sich der Rest der Gruppe an die Absprache hielt und weiter marschierte öffnete Zira die Tür erfolgreich, und schaute einfach mal so herein… Keine Falle, keine Monster (MIST! äh… Glück gehabt…), nur ein Raum mit mehreren Türen und einer Treppe nach oben und einer nach unten. Als Maya dies entdeckte wurde Zira zurechtgewiesen. Vergebliche Liebesmüh’… Jedenfalls entdeckte die Gruppe eine Treppe in der Ostwand, die von außen gleich nach unten führte, ein Eingangsportal am Angegebenen Orte, eine kleine Seitentür in der Ostwand des Hauptschiffes mit zwei kleinen Fenstern auf beiden Seiten (Im Raum waren durch die Fenster neben mehreren Ausgängen ein Haufen Knochen sowie ein Tisch mit dreckigem Geschirr zu sehen), dann eine Art Terassentür, auch mit blutrotem, fast undurchsichtigem Glas in der Südwand sowie zwei große Eingänge in der Westwand, neben zahllosen Glasfenstern aus rotem, dicken Bleiglas, das so gut wie undurchsichtig war. Außerdem noch zwei Portale in der Westwand. Es gab hier eine Diskussion, ob ICH nicht eine Übersicht malen könnte – wie wäre es mal mit selber…? Naja. Da ich ein netter Papa Spielleiter bin, hab ich das gemacht. Und da ich ein Nerd bin, habe ich ein nicht sehr hübsches Modell in Sketchup gebaut… Schaut selbst.

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Übrigens übersahen die Sc bei ihrem ersten Rundgang die Öffnung im zweiten Stock, die auf die kleine Tür, durch die Zira schaute, herunterblickt, und die man im Nordostbild sehen kann.

Jedenfalls schaute die Gruppe erst einmal in das südliche Portal in der Westwand, und erkannte, das das Hauptschiff praktisch ein großer Raum ist. Dann entschlossen sie sich durch die kleine Tür in der Nordwand zu gehen. Der Raum dahinter war immer noch leer, zuerst schaute Zira in den Gang hinter der Südtür. Dieser wurde von zwei Goblins bewacht, die allerdings gerade ihren Rücken zur Tür hatten durch die Zira spähte, und sie nicht bemerkten… nachdem Zira die Tür wieder unbemerkt geschlossen hatte, wurde King Kong die eher knarzige Treppe nach oben geschickt. Dort sah er etwas was ihm Angst machte. Zira schlich erfolgreich die Treppe hoch und entdeckte einen Raum, indem vier reglose Skelette vor drei Türen in der Südwand und einer in der Ostwand standen. Es wurde, nach einigem hin und her und Angst vor dem Kampf (Hey! Es sind nur Skelette! Vielleicht hatten sie doch eine schlimme Kampfbegegnung zuviel…) beschlossen hoch zu gehen und anzugreifen. Die Skelette bleiben stehen bis Hershey als erster die Treppe verließ. Der Kampf war kurz und schmerzlos, selbst ohne Kleriker. Zumal Salome mit ihrem Hammer und Maya mit ihrem Nunchacku gut gegen Skelette gerüstet waren. Der Raum im Osten war leer bis auf ein paar verstreute Haferkörner, zwei Türen im Süden und einer weiteren Tür im Osten, wie Ardo und Maya feststellten. Zira öffnete die nächste Tür nach Süden, und entdeckte einen Gang von West nach Ost, in den alle Türen aus dem Raum führten… hmmm, und die Türen aus dem Ostraum, und noch mehr Türen weiter im Osten. Im Westen endete dieser an einer Tür, und im Süden hatte er Fenster, während er irgendwo weiter im Osten nach Süden eine Abzweigung hatte… Zira öffnete kurzentschlossen die Tür im Westen. Ein kleiner Raum mit zwei weiteren Türen (Norden, Westen) enthielt außerdem ein vollgestopftes Bücherregal. Während sich der Rest der Gruppe auf das Regal stürzte, öffnete Zira unbekümmert erst die Westtür in einen schmalen, kurzen Gang und dann eine weitere am Ende dieses Ganges: Diese führte auf die Galerie zu dem Ort ihres Kampfes mit den Hobgoblins. Tatsächlich führte die Tür im Norden, die Zira ebenso unbekümmert öffnete, in den Raum in dem die Treppe nach unten führte, wo die SC das vorletzte Mal hochgestürmt waren.

Das Bücherregal enthielt alte, zerlesene Unterhaltungsliteratur („Briefe an Susi“ von Homer, z.B.) und nichts Besonderes, alle schon älter, aber keine Jahrtausende alt… Goblins die Schund lesen?

Die SC untersuchten den Nordraum, der irgendwie verschachtelt war, und der zwei gegenüberliegende Türen in eine Art Zwischenbau hatte. Zira wurde etwas vorsichtiger und gleich belohnt: Als sie den Mittelteil des Raumes untersuchte entdeckte sie eine Geheimtür. Und in der doppelten Wand dahinter einen zerschlissenen Rucksack mit 4 Flaschen Alchemistischem Feuer… wahrscheinlich. Keiner hat nachgeguckt… Jedenfalls verschenkte sie die ganz untypisch…

Tripay nahm sich dann an Zira ein Vorbild (…), öffnete die südliche der beiden Türen ohne langes Zögern und wurde prompt von einem Riesentausendfüßler vergiftet, der dort mit einem Kumpel lagerte. Auch mit diesen Beiden machte man kurzen Prozess, allerdings würfelte das Konstitutionsmonster Tripay bei seinen Zähigkeitswürfen so bescheiden, das er jetzt nur noch Geschicklichkeit 4 hatte…  Der nördliche Raum hatte ein zerbrochenes Fenster nach Osten, das auf die kleine Tür, durch die die Gruppe gekommen war, herausschaute, eine vor ein-zwei Tagen noch benutzte Feuerstelle und einen dunklen, alten Blutfleck. Zira öffnete kurz die nördliche Tür und sah nur irgendetwas großes Unbewegliches, in dem irgendetwas Rot glitzerte. Ein Taufbecken mit Dämonen und Teufeln, die Glasaugen hatten. Zira fand daran einen Knopf, den sie kurzerhand drückte… Sie wurde kurz ins strahlendes Licht gehüllt und bemerkte nichts.

Mit dieser Eskapade endete dann auch der Abend. Nach Anfangsschwierigkeiten was die Konzentration angeht, funktionierte das Skype ganz gut. Nur ordentlich Laut muß der virtuell anwesende Spieler sein, damit er nicht untergeht. Und das er meine  Gestik, Mimik und Körperhaltung nicht sah störte Basti. Naja, nächstesmal wird die Kamera wohl auf mich gerichtet sein…

BDD

ER

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