Grautal Spielbericht #33: Ein neues, breites, grünes Gesicht und ein wenig Erkundung…

Anwesend waren:

Zira, Halblingschurkin der 3., CN, (Torsten)

Salome, menschliche Kämpferin der 2., CN, (Alex)

Tripay, gnomischer Druide der 3., CN, mit Riesenfrosch Baba (Olli)

Leider war der Rest aus unterschiedlichen Gründen verhindert…wir entschlossen uns trotzdem zu spielen.

Zuerst wurde kurz ausgerechnet wie lange die Gruppe rasten mußte um wieder Weisheitsmäßig auf dem Damm zu sein… dann entschloß sich Tripay, einen neuen Tiergefährten zu suchen: einen Riesenfrosch (im Moor), eine Entscheidung, die Zira schon im Vorweg nicht gut fand. Er maschierte also ins Moor heraus und prompt bis mir meine Unorganisiertheit in den Arsch als ich die Zufallstabelle nicht fand. Improvisiert wurde die Begegnung mit einem merkwürdigen, schleimigen Teufelchen in einem Moorteich, der überraschend alles Gold von Tripay verlangte – Tripay hatte ihn übersehen, obwohl er direkt vor ihm aus dem Wasser guckte (Wahrnehmung Natürliche 1). Tripay ergriff sofort und ohne sich irgendwie aufzuhalten die Flucht. Das Wesen rief, leicht überrascht, „He! Warte!“ um dem Flüchtenden dann Säure hinterherzuspucken… und ihm die grausame Rache des Boflupflupflup anzudrohen. Leicht angesengt kam Tripay dann noch zu seinem neuen Tiervertrauten: Baba, ein Riesenfrosch.

Zira machte sich währenddessen, mit neuem Fertigkeitsfokus Heimlichkeit, ganz alleine (!) in die Feste auf, um das Gebiet auszukundschaften, das sie bereits besucht hatten… und hatte sehr viel Glück… Jedenfalls bemerkte sie hinter der ungeöffneten Tür im Obergeschoß nichts, aber als sie versuchte die Tür vorsichtig zu öffnen, hörte sie alamierte Rufe, woraufhin sie sofort floh und sich hinter der nächsten offenen Tür verbarg. Zwei Orks kamen auf den Flur gestürmt, sahen sich um und gingen schließlich mißtrauisch wieder in den Raum. Die Tür schlossen sie hinter sich. Zira nutzte sie Gunst der Stunde und schaffte es, diese heimlich abzuschließen… ohne das die alarmierten Orks es gemerkt hätten. Ferigkeitsfokus. Sie schlich weiter und untersuchte den größeren raum. Zunächst sah sie außer vielen Säulen, einer treppe nach unten und drei großen Fenstern Richtung Osten nix… aber dann wurde sie auf einen dunkelhäutigen Elfen aufmerksam, der lauernd in einer Ecke saß. Er sah sie aber nicht, und so zog sie sich zurück. Sie entkam trotz der Tollkühnheit, die Feste allein zu betreten. Keine wandernden Monster, keine aufmerksamen Bewohner… (VERDAMMT! Blöde Würfel!)

Dann stritt man sich noch kurz um Baba…O-Ton Zira“Typisch Mann! Hershey ist noch nichtmal eine Woche verschwunden, könnte in Watfurt auf ihn warten, schon hat er einen Neuen“! (Tiergefährten, nur damit das klar ist.)

Zu dritt entschloß sich die Gruppe dann den Rest der Hauptkapelle auszukundschaften. Sie betraten sie durch das Nordtor, und wanden sich sich dann durch die Westtür, wo Zira und Salome erst den Westturm betraten (wo Zira die 6000KM erbeutet hatte…)und weiter nach oben stiegen Tripay blieb zunächst mit Baba unten zurück. Er hatte wohl seine Gründe. Im Ersten Stock war nichts zu finden außer einer nach Süden führenden Tür. Nachdem Zira und Salome einiges Versucht hatten sie zu öffnen brachte nur bloße Gewalt sie weiter – war die Tür doch, wie die weiter unten auch, von der Außenseite verrammelt. Sie stellten fest, das diese Tür auf die Empore führte, die einmal um das gewaltige Kirchenschiff der „Kapelle“ herumführt. Dann… oder passierte es vorher? Egal… man sollte vielleicht Zeitnaher aufschreiben was so passiert ist… jedenfalls entdeckten sie weiter oben im Turm noch ein paar Spinnweben und dann ein Wasserwerk, das Wasser in Schöpfeimern aus dem Boden holte und ein Abflußrohr schüttete – wohin dies führte konnten sie aber auch nicht feststellen. Obwohl eine weitere Treppe nach oben führte, entschlossen sich alle drei erstmal die Empore zu umgehen, um einen Überblick über die Gesamte Kapelle zu erlangen…

Sie besahen sich die mittlere Trennwand, mit einem weiteren Altar und weiteren Schreinen von oben und entdeckten auf der Empore am Südende der Kapelle ein großes Buch mit einer animierten (!) Dämonenfratze, vor dem eine massive Eichentruhe mit einem Geldeinwurf als Opferstock stand. Als Zira sich näherte, um den Opferstock näher zu untersuchen sprach die Dämonenfratze „Gib deine Spende und frage deine Frage!“ in einer maßvoll unheilvollen Tonlage. Zira fragte (!): „Was soll ich denn spenden?“ Die Antwort der Fratze „Oh, üblich sind so 1-2 Goldmünzen“. Auf alle weiteren fragen Ziras antwortete sie nicht… schließlich hatte sie schon ihre Antwort. Hehe. Zira öffnete dann den Opferstock und entnahm ihn 170 GM unter den skeptischen Blicken und Kommentaren von Tripay und Salome (Fluch der Karibik?). Baba sagte nichts. Salome näherte sich dem Buch, welches seinen Spruch runterrasselte. Er warf eine GM in den Opferstock und fragte „Wo befindet sich Hershey?“ (Das schlechte Gewissen?) Die Fratze antwortet: „Auf einer kleinen Insel etwas 162 Meilen südlich von hier, die im Allgemeinen als Ogerkopf bekannt ist.“ Jetzt verucht es Tripay, sehr bemüht alles richtig und besser zu machen als Zira, mit einer Frage die die Gruppe weiterbringen soll… also fragt er „Ist Gryga in der schwarzen Feste?“  Allgemeines Aufstöhnen am Tisch, auch von Olli selbst, spätestens als die Antwort kurz und knapp „Nein!“ lautet… Zira geht zum Opferstock und nimmt zwei GM an sich… Dann fällt Tripay noch einer ein, der eine Frage stellen kann: Baba! Er zaubert „Mit Tieren sprechen“ und souffliert dem Tiergefährten die Frage: „Wo befindet sich Gryga?“ Die Antwort lautet (auf Froschisch) „Im Kristallturm auf der roten Ebene.“ Das bringt die Gruppe im Moment zwar auch nicht weiter, aber vielleicht können sie ja irgendwen fragen…

Weiter gehen sie die Empore entlang, jetzt auf der anderen Seite zurück und kommen an eine Tür, nach osten, in den Anbau. Diese wird göffnet. Ein verwinkelter Raum, mit einem Faß, zwei offenen Ausgängen und einer Tür. Im Faß befindet sich gepökeltes Fleisch, wie die Abenteurer nach vorsichtiger, aber lautstarker Deckelweghebelung (Nein, diesmal kein Gelbschimmel…) feststellen. Salome nimmt etwas heraus und füttert damit Baba… Zira nimmt ein weitere Stück heraus und hat ein Elfenohr in der Hand. Igitt. Zira lauscht an der Südtür und hört entfernt jemanden Hämmern. Nanu? Hinter der vorsichtig geöffneten Tür findet sich ein leerer, fensterloser und damit dunkler Raum… Am anderen Ende ein Vorhang, hinter dem sich eine Tür befindet. Salome öffnet die Tür, indem sie hinter der Tür selbst stehen bleibt. Die anderen sehen eine Truhe am anderen Ende eines weiteren dunklen Raumes. Zira nähert sich vorsichtig, entdeckt eine Stolperfalle an der Tür und schaut aufmerksam in den Raum. Ein Kobold wirft von links einen Speer nach ihr, bevor sie sich zurückzieghen kann. Salome haut die Tür wieder zu. Es entwickelt sich ein ernstes Gespräch durch die Tür hindurch, Tripay macht mit Geisterhaften Geräuschen den Einfruck als wären sie von einer großen Meute  Löwen begleitet. Schließlich erklärt sich einer der Kobolde bereit zu verhandeln, woraufhin der andere versucht zu fliehen, er kommt aber nicht weit und bleibt sterbend liegen. Sein Kumpel tritt ihn und stabilisiert ihn dann…

Er enthüllt recht freimütig allerlei interessante Details (Mehr dazu später). Zira währenddessen macht sich an die Truhe heran und entgeht nur knapp einer Wurfpfeilfalle mit Grünblutöl… Dammich. Innendrin sind zwei kleine rote Steine… die die Kobolde als „Materialkomponenten“ sammeln. Die Charakterer überlegen noch welche Frage er dem Buch stellen kann.

Aus. Morgen oder so der nächste Spielbericht.

BDD

ER

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