Grautal Spielbericht # 34 & #35: Gemetzel um KM, und Meene Fruu de Ilsebill…

Nummer 34 und ja, ich hatte keine kaum nicht viel eigentlich schon Zeit und keinen Bock, außerdem war die Session irgendwie eher… pfft. Naja, kurz:

Anwesend waren:

Salome, menschliche Kämpferin der 2., CN, (Alex)

Tripay, gnomischer Druide der 3., CN, mit Riesenfrosch Baba (Olli)

Slash Öldner, Menschlicher Waldläufer der 1., CN (Henning)

Grantor mit seinem Vertrauten Totenkopfäffchen King Kong, zwergischer Hexenmeister der 1., CN (Thies)

und Maya, menschliche Kampfnonne der 3. RN, (Hanns)

Es begann mit der Befragung des Buches durch den gefangenen Kobold, die neuen und außerdem noch mehr Info durch den Kobold. Folgendes wissen die Charaktere jetzt:

Gryga schickt oder schickte „Botschaften“, die laut Buch gar keine sind, die aber kein Schwein versteht, in die unterste Ebene, so daß die Fraktionen versucht haben ein Bündnis zu schmieden in diesem Frühjahr. Es mißlang, und jetzt sind die Fraktionen im Dungeon dabei entweder möglichst aggresiv zu veruschen ihre Konkurrenz auszuschalten ODER sich einzuigeln, weil sie die Konkurrenz sind. Oder beides. Ziel ist es möglichst gut darzustehen, wenn Grygar wiederkommt. Daran zweifelt aber keiner.

Es wurde allgemein beschlossen, das Zira die Kobolde in den Sumpf bringt um sie „freizulassen“. Da Torsten nicht anwesend war, machte sich die Gruppe dran, weiter zu erkunden. Schon im ersten Raum fanden sich sechs Orks, es kam sofort zum Kampf. Grantor setzte sehr gewinnbringend Schlaf ein, Maya (oder war es Salome? Egal) war schlau und machte einen umweg durch den Gang um durch eine Tür zu kommen – und tappte prompt in eine Falle. Die Orks waren vom Blutigen Opfer und hatten alle verschrumpelte Herzen. Es wurde keine Gnade erwartet und keine gegeben, der letzte Ork wurde von Grantor gefoltert… Ja… Naja… Jedenfalls versuchte dieser zu fliehen – Zack. Ach ja, und Salome machte vorher den einen oder anderen Coup de Grace mit ihrem Hammer… Igitt. Oh und die Orks hatten 18000 KM in einer Kiepe… Es wurden Witze über die abwesende Halblingsschurkin gemacht, nicht ganz zu unrecht, wie wir heute gesehen haben (s.u.)  Dann wurde die nächste Tür geöffnet, und ein Krieger versteckte sich in einem spinnenwebverseuchten Raum, aber Tripay entdeckte ihn und goß ihm Wasser über den Kopf (Mittels Wasser erschaffen, sabbel nich, dat geiht!) und er floh in den Flur und hielt etwas weiter weg an… Da hörten wir auf.

Nummer 35:

Zira, Halblingschurkin der 3., CN, (Torsten)

Salome, menschliche Kämpferin der 2., CN, (Alex)

Tripay, gnomischer Druide der 3., CN, mit Riesenfrosch Baba (Olli)

Slash Öldner, Menschlicher Waldläufer der 1., CN (Henning)

und Maya, menschliche Kampfnonne der 3. RN, (Hanns)

Mittwoch, 19 Mai 1009

Der Bandit reagierte auf Tripays Versprechen, das es um eine Zusammenarbeit gehe, eher zögerlich, die anderen SC waren auch eher skeptisch, ob das eine gute Idee ist. Es wurde etwas hin und her geredet, und es stellte sich heraus, das er ebenfalls zu der Fraktion der Goblindruidin gehörte, der Grausamen Rotte des schwarzen Turms. Die die Sc versetzt hatten, wie sie zugaben. Der Bandit verzog das Gesicht und sagte „Sie mag ja eine Goblin seine und ein bißchen …“, er machte eine vielsagende Geste, „aber sie ist immer noch eine Frau!“.  (Wir lachten, als wir uns vorstellten wie Tripay und Herr Öldner wissend nickten, während die Mädels sich fragten was das heißen sollte… „Hä? Was meint er?“ 5€ in die Chauvikasse… *Hust*) Schließlich verabredeten die Sc mit dem namenlosen Banditen (Huh? Er hat sich jedenfalls nicht vorgestellt) das sie sich am Samstag Mittag an der Grafenhütte erneut treffen wollten – und als Entschuldigung und als Zeichen des Goodwill gab Tripay eine seiner Wahnsinnsbinsen her.

Der Bandit wollte weiter, als plötzlich aus einer nur angelehnten Tür etwas weiter den Gang herunter ein klebriger Faden schoß und ihn festhielt. Irgendeine Monströsität versuchte ihn zu sich hinzuziehen, und hatte ihn schon fast durch die Tür gezogen als die Sc eingriffen. Maya und Herr Öldner versuchten, den Faden zu zerschneiden. Während Maya knapp verfehlte, weil der zappelnde Bandit ihr wenig Platz lies, haute Herr Öldner mit einer kräftigen 1 ihn in die Brust, statt den Faden von seiner Rüstung zu sicheln… Baba ließ auf Tripays Befehl seine Zunge herausschießen und so hing der Glücklose zwischen Riesenfrosch und Höhlenfischer, wie Tripay das Biest schließlich identifizierte. Zira schoß sogar zwischen all den Beinen auf den Höhlenfischer, aber traf nichts. Also, auch keins der Beine. Schließlich gelang es den Faden zu zerhauen und Salome schloß sofort die Tür. Tripay kümmerte sich um den doch nicht ganz so schlimmen Schnitt, den der Bandit durch Slashs Klinge erlitten hatte. Zira bemerkte als einzige und gerade noch rechtzeitig einen Tengu, der mit seinem Kurzbogen auf die Gruppe zielte. Und der prompt verfehlte und sich zur Flucht wendete – aber Baba mit seiner Klebezunge machten dem ein Ende. Ein kräftiger Hieb durch Salomes Hammer, und der Tengu war nicht mehr und verschwand auf Nimmerwiedersehen (wie die Gruppe irrigerweise glaubte) im Schlund des Riesenfrosches.

Maya untersuchte eine offene Kammer und fand ein magisches Mosaik und einen Eimer mit Gold, während Zira sich die KM mal ansah, aber nur soviel mitnahm wie sie bequem tragen konnte… und die anderen über die Möglichkeiten der Höhlenfischer Extermination diskutierten. Das Mosaik zeigte jede Runde das Portrait eines neuen Gottes, gezeigt mit seinen üblichen Attributen. Sogar Phönix tauchte kurz auf. SEEEHR mißtrauisch hob Maya den Eimer erst mit einem Nunchaku an und teilte dann den Inhalt (80 GM und ein nichtmagisches Vorhängeschloß) unter der Gruppe auf.

Obwohl Zira hinter der Tür im Mosaikraum Stimmen gehört hatte, die offensichtlich um ihre Anwesenheit wußten, entschloß sich die Gruppe erst den Höhlenfischer zu stellen. Salome öffnete die Tür, Tripay warf Alchimistenfeuer und der Höhlenfischer fing Tripay ein. Zum Glück war Babas Klebezunge und dann der Rest der Gruppe zu stelle. Der Höhlenfischer war nur leicht angesengt. Und Salome öffnete die Tür erneut und warf blind, um jeglichen Vergeltungsangriff des Höhlenfischers zu verhindern. Es klirrte…

Schließlich wurde Salome mutig genug, die Tür zu öffnen. Der Höhlenfischer hing an der Decke und alle, bis auf Tripay und Zira, die den Gang im Auge hielt, stürmten herein und versuchten das Krabbenmonster zu treffen. Es wurde einzig von Maya ernsthaft verletzt, die es prompt als Retourkutsche in die Nahtoderfahrung zwickte. Salome knackte schließlich seinen Panzer mit ihrem Hammer. In diesem Moment, als Zira den Raum betrat um Schätze zu suchen und Maya mit Heiltränken und -zaubern versorgt wurde (Maya bekam sehr oft Heilung durch Zauber und Tränke  diesen Tag und dreimal zeigte der W8 eine 1…), wurde auf die Gruppe geschossen! Es traf die gerade erwachte Maya, die prompt wieder im Sterben lag. 5 menschliche Räuber drohten und forderten Unterwerfung, und als die SC sich sofort weigerten, sich zu ergeben, schossen sie einen tödlichen Pfeilhagel – tödlich für Boden und Decke des Ganges jedenfalls… (Manmanman). Herr Öldner stürmte einen ziemlich tödlichen Sturmangriff auf den bereits durch Zira verletzten Anführer… und drei der anderen Räuber flohen Hals über Kopf (Moralwurf nicht geschafft). Der Vierte wäre auch geflohen, aber er war zu langsam. Salome traf, Herr Öldner traf, Baba traf mit seinem Biß und verschluckte den unglücklichen Räuber als er versuchte zu fliehen…  wobei er wieder Platz machen mußte. Und so sahen die Sc den Tengu schneller wieder als erwartet – halbverdaut und ausgeschissen*.

Die Räuber hatten in einem Gang gelagert, der mit einem Knick zurück in den Flur führte, und eine Reihe von drei gegenüberliegenden Türen in Westwand des Ganges und Ostwand des Flures deutete dann an, was sich als richtig erweisen sollte… drei einfache Kammern mit gegenüberliegenden Türen. Maya ging durch die erste Tür, und nein, sie schaute nicht, sie öffnete einfach und trat durch, Pfeil in die Brust, schon wieder am Boden… und das nachdem sie so vorsichtig bei dem blöden Eimer gewesen war. Sie wurde durch Tripays Tugend wieder auf Wankend gebracht und schlurfte so weiter, aber sie hatte nicht mehr lange auszuhalten.

Die nächste Kammer war leer und fallenlos, in der letzten war eine Kiste, die Zira entschärfte, und deren Bolzen mit unbekanntem Gift Tripay an sich nahm… 140 GM wanderten in die Taschen der Gruppe. Zira schaute noch durchs Schlüsselloch und entfeckte ein einzelnes, kleines Pflanzenwesen hin und herwatscheln, das Tripay dann als Pflanzenpygmäe identifizierte. Da keiner infiziert werden wollte, liesen sie diesen Links liegen.

Währenddessen untersuchte Slash die nächste Öffnung im Flur… und dahinter war ein weiterer, paraleller Flur, von dem 4 Türen Richtung Osten abgingen. Slash hörte aber leises Gelächter hinter der Tür direkt gegenüber. Er schaute durchs Schlüsselloch. Drei gestalten mit Kettenpanzer und Kettenhaube und zerrissenen Waffenröcken, mit irgendeinem Wappen eines Adeligen – aber der eine der drei hatte ein Wolfsgesicht! Alex rief (OOC): „Aaaah! Werwölfe, die sind wie Vampire, die kann man nicht töten!“🙂 Er schlich zurück und informierte die anderen, man beschloß sich zurückzuziehen, als sich plötzlich eine seltsames Platschen näherte – aus dem Norden kam den Flur herab eine Horde kleiner, roter Glibberkugeln herangehüpft… Alle fliehen, nur Slash hat die Idee an die Tür der drei des Werwolfes und seiner völlig ungefährlichen Begleiter zu hauen und zu rufen „Hilft uns! Ein Schleimmonster!“ und erst dann die Beine in die Hand zu nehmen. Zu seinem Glück behindert der Kettenpanzer den Werwolf genug, das Slash fliehen kann… und die anderen beiden Kerle kommen tatsächlich in Kontakt mit dem Sanguiniker-Schlickschwarm (aus Kadaverkrone Teil 1). Mit Salomes Hilfe erreicht selbst die geschwächte Maya schließlich den Rabenturm; obwohl die Sc noch einen Schwarm Riesenratten treffen, sobald sie aus der Kapelle treten. Ein W20-Wurf zeigt jedoch an das sie weit weg sind, und sich nicht näher für die SC interessieren… sie fressen gerade eins der Pferde am Todesturm und werden von der Sense ignoriert, die darüberschwebt.

Hehe, ein Kampf reihte sich an den anderen, mit interessanten taktischen Problemen und Lösungen, die Sc kamen nie wirklich zur Ruh und ich würfelte 3 von 5 mal ein positives Ergebnis, wenn es um Zufallsbegegnungen ging (Tengu, Schlickschwarm, Riesenratten)…

BDD

ER

*Eine kurze Exkursion in die Biologie des Riesenfrosches: Obwohl er lebende Beute nur bis zu kleiner Größe verschluckt, hat der selbst mittelgroße Riesenfrosch kein Problem damit, Wesen, die seiner eignen Größe entsprechen, zu verschligen, solange sie tot oder anderweitig unbeweglich und hilflos sind. Er kann sogar mehrere Wesen kurz hintereinander verschlingen, nur macht er dabei Platz, das heißt er kotet das vorherige Opfer wieder aus, auch wenn der Verdauungsvorgang nicht abgeschlossen ist. (Streng genommen kann Baba sowieso noch nicht verschlingen, erst wenn oder falls Tripay noch eine Stufe aufsteigen sollte…)

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