Gastpost: Ein Szene aus der Sicht des Druiden Tripay…

“Da bin ich gerade noch mal heil davongekommen“ dachte sich Tripay, denn die vier Pflanzenpygmäen hatten ihm schon ordentlich zugesetzt. “Warum hab ich eigentlich Baba mit den anderen der Gruppe vorgehen lassen?“ So etwas würde nicht wieder geschehen, dachte er sich und rannte den Gang weiter aus denen sie gekommen waren. Der Weg zu den anderen seiner Gruppe führte an dem Raum vorbei, wo sie zuvor die Gnolle erledigt hatten. Zu seinem erschrecken war dieser Raum nicht mehr leer und es trat ihm ein echt wütend aussehender Gnoll entgegen und versperrte ihm den weg. Beide waren im ersten Moment überrascht und starten sich kurz an, bis der Gnoll die Initiative ergriff und auf Tripay einschlug. Die aus Tripays Sicht riesig aussehende Axt des Gnoll´s traf ihm schnell und unerwartet und ihm war klar, das er sterben würde, sollte der Gnoll erneut treffen.
Zeitgleich nahm Tripay eine leise und wohlklingende Stimme in seinem Geiste wahr, die ihm sanft zuflüsterte: “Du bist nun soweit, Tripay… fühle was du bist und sei was du möchtest“.
Das Aufheulen des Gnolls, nachdem er den Gnom hart getroffen hatte, lies Tripay keine Zeit zum Nachdenken, er musste was tun. Aber was? Dem Gnoll davon zu laufen würde er niemals schaffen, dafür waren seine Beine zu kurz. Zaubern konnte er auch nicht mehr, da er zuvor die Gruppe während und nach dem Kampf mit den Hobgoblins unterstützte und all seine Zauber verbraucht hatte. Und kämpfen kam schon gar nicht in Frage, erstens hätte er eh keine Nahkampfwaffe bei sich, noch hätte er die nötige Kraft gehabt, dem Gnoll überhaupt verletzen zu können.
Der Gnoll sortierte sich neu und brachte sich in eine gute Angriffsposition. Tripay hatte schon mit allem abgeschlossen und sah seinem Ende entgegen… in seinen Gedanken wünschte er sich jetzt ein Wolf zu sein, der wäre schnell und geschickt genug dem Gnoll zu entkommen. Auf einmal spürte Tripay ein merkwürdiges Zerren und Stechen in seinem Körper, und einen Lidschlag später befand er sich im Körper eines Wolfes wieder. Krrrosch – da schlug die Axt des Gnolls nur wenige Zentimeter neben ihm in den Fußboden ein. Der Gnoll war von der Verwandlung des Gnoms in einen Wolf spürbar wenig irritiert und verfehlte ihn nur knapp. Bevor der Gnoll einen weiteren Angriff auf Tripay durchführen konnte, rannte dieser auf seinen vier Pfoten Richtung Ausgang der Schwarzen Feste, und dann weiter zum Turm der Tengus…
Puh – das war knapp!
Gruß Olli.

Ein Gedanke zu “Gastpost: Ein Szene aus der Sicht des Druiden Tripay…

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s