Grautalspielbericht #48: Rutsche ins Verderben und Verderbte Mitgnome… tststs…

Salome, menschliche Kämpferin der 4., CN, (Alex)

Tripay, gnomischer Druide der 4., CN, mit Riesenfrosch Baba (Olli)

Maya, menschliche Kampfnonne der 4. RN, (Hanns)

Ishmael Drachenschuppe, gnomischer Barde der 1., CN (Henning)

Es begann damit, das die Gruppe Richtung Osten um die Kapelle herum unterwegs war, als sie etwas Interessantes sah: Vier Abenteurer, von denen sie drei bereits aus Kletus‘ Gasthaus in Watfurt kannten, verabschiedeten sich mit Handschlag vom Bruder des Grafen, während ihre Pferde weggeführt wurden und machten sich dann auf den Weg zur Kapelle. Dank einer 1 beobachtete Ishmael einen Rotspitzgefiederten Feuermilan, wo doch nur die Gelbspitzgefiederten normalerweise im Grautal Heimisch sind. Die Gruppe beobachtete aus der Deckung der Kapelle heraus, aber sie wurden entdeckt und einer der 4 anderen Abenteurer hohlte den Bogen vom Rücken und zielte in ihre ungefähre Richtung, bis die Kapelle sie ganz verdeckte. Der Milan verschwand, und dank Babas Geruchssinn, und dem mehr als offensichtlich heruntergetretenem Gras, konnten die Jungs erkennen, das die anderen Abenteurer offensichtlich in der Seitentreppe nach unten verschwunden waren. Man entschloß sich zu folgen…

Dummerweise kam mir hier meine Unordnung mal wieder in den Weg und ich entdeckte weder in Papier noch als Datei den Östlichen Kapellenkeller… Scheißdreck! (Das ich in meinem kreativem Chaos mal einen DinA4-Zettel nicht finde, ok, passiert, aber warum habe ich diese Datei dann noch Dungeon genannt und im falschen Ordner abgelegt? Wie blöd geht es denn noch? AAAAARGH!) Um das Spiel nicht noch mehr zu verzögern nutzte ich die Raumbeschreibung zusammen mit meinem Zufallsgenerator. Mit köstlichen Konsequenzen…

Jedenfalls landeten die Jungs in einem Keller mit mehreren Abzweigungen, und leider konnte niemand erkennen wohin die anderen gegangen sind. Man würfelte den Nordgang aus, der in einem Raum mit Opferstock, Votivkerze etc. endete, der aber keine weiteren Ausgänge hatte. Also zurück man ging in den nächsten Gang, der  um die Ecke führte. Als man weiter schlich, hörte die Gruppe hinter sich ein schmatzendes schleimiges Schlürfen als würde ihnen eine Riesenmade folgen. Man ging rasch weiter um der Begegnung mit dem vermuteten Schlick oder Gallertwürfel auszuweichen. Der Gang führte erneut um die Ecke, jetzt parallel zum Raum mit der Treppe und in einen Raum, der einen weiteren der Ausgänge eben jenes ersten Treppenraumes besetzte, sowie in einen Raum voller staubiger Spinnweben… das Schmatzen kam näher. Außerdem lies der Plan inzwischen nicht zu das der letzte unerforschte Ausgang irgendwo hinführte. Trotzdem schaute man hinein und tatsächlich führte eine Treppe herunter unter dem schon erforschten Gang durch und dann wieder herauf. Die Gnome stürmten voran, wobei die beiden Kämpferinnen nach hinten absicherten… So machte es klick, schwupps und witsch, und die beiden Gnome rutschten nach unten… Zitat Olli, sofort und spontan (sprich ohne Nachzudenken!): „Ich drücke den Barden vor mich!“ Muahahaha! Denn keine Millisekunde, nachdem er das gesagt hatte, machte es klick, schwupps und witsch und der Bardische Gnom der 1. Stufe, der genauso erstaunt war wie sein Spieler, rutschte alleine eine ANDERE Rutsche in einem tödlichen Megadungeon einem ungewissen Schicksal entgegen… Die beiden zurückgelassenen Kämpferinnen (und Baba) sahen sich denn auch erstaunt um. Das Schmatzen erwies sich als zwei Gricks (einer häßlich und blau, der andere eine Supermini in Grün), und von vorne, vor der Falle, kamen zwei Gnolle. Man entschloß sich hinterher zu rutschen. Da man Baba noch überzeugen mußte, kriegte Salome noch einen Grickbiß ab, aber ansonsten rutschten sie ohne irgendwelche Zwischenfälle (und sogar die Gricks waren schlau genug nicht in die Falle zu tappen). Tatsächlich landeten die drei bei Tripay…  während Ishmael, der neue Charakter des Spielers, der schon am allermeisten SCs verloren hatte, als Stufe 1 Barde ganz allein auf sich gestellt war…

Zuerst war Ishmael unterwegs. er landete in einem Gang, der auf der einen Seite eine Kreuzung hatte und an der andern um die Ecke ging. Diese Ebene war von einem beständigen klackernden Klicken erfüllt. Um die Ecke war eine (abgeschlossene) Stahltür und der Gang führte weiter, aber dem Gnom kam eine Rotte Gnolle entgegen, aber zum Glück schaffte er es zu fliehen und sich schnell in der Rutsche zu verstecken…

Die anderen dagegen kamen an einem Gang heraus, der an einer Sackgasse und einer Treppe nach unten endete… auf Ebene 4, wenn Erdgeschoß 1 ist, wo man sich kürzlich noch total davor gefürchtet hatte, Ebene Zwei zu betreten… Auch hier war das Klacken und Knirschen zu hören. Man ging die Treppe nach unten… sie führte in einen Raum, der im Süden in einen 6m breiten Gang nach Ost und West mündete. Der Raum selber hatte einen Brunnen und eine Runeninschrift. Der Brunnen erwies sich als mit Blutgefüllt, und die Runen erzählten irgendwas in Richtung: „Labt euch und habt keine Angst vor der Macht der Sonnenvölker…“ Allerdings war es hier wesentlich stiller. Man war sich einig, das man vermeiden wollte, Türen zu öffnen, und folgte dem Gang nach Westen… der zuerst einmal zwei Abzweigungen nach Norden hatte. wo zwei Gänge mit Türen alle 3m lagen… hinter ihnen verschwand die Zugangstreppe plötzlich…

Währenddessen wartete Ishmael, bis er sicher war, das die Gnolle weg waren, dann lief er wieder in Richtung Stahltür. Diesmal (!) kam ihm eine Eisenkobra entgegen, an der er vorbeilief, ohne das sie ihn traf. Er hastete um eine Abzweigung, dann wieder um eine Ecke… und stand wieder vor der Stahltür, diesmal von der anderen Seite. Immer noch verschlossen, während die Eisenkobra hinter ihm hergekrochen war… und wieder traf sie ihn nicht, als er an ihr vorbeilief und rief „Ist zu!“, auf die Stahltür deutend… er folgte diesmal dem Gang und kam an eine Treppe, die er, mangels Alternativen und dank einer Eisenkobra im Nacken, herunterlief. Und zwar ganze 2 Ebenen herab. Hab ich schon erwähnt das er Stufe 1 war, als gnomischer Barde? Am Ende der Treppe sah er eine riesge Höhle mit Pilzwald…

Währenddessen entdeckten die anderen noch weitere Gänge mit vielen Türen, das Ende des Breiten Ganges und folgtem südlich davon einen 3m breiten Gang durch einige, größtenteils leere Räume zurück Richtung Osten … allerdings versteckten sie sich erfolgreich als eine Amphisbaena im großen Gang an ihnen vorbeiglitt…

Das war’s dann soweit… es folgte noch eine Solosession mit Ishamel, aber die erzähle ich beim Nächstenmal… Mehr Glück als Verstand, soviel darf verraten werden!

BDD

ER

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