Grautal Spielebericht #58: Unsichtbares Mordkomplott

Ingrid, Halb-elfische Klerikerin der 1., CG (Alex)

Karkelkunte, elfische Seherin der 1., CG (Stine) via Skype

Hellsaal Dunkloch, elfischer Wandler der 1., CG (Olli)

Wiesel, menschlicher Waldläufer der 1., CN (Henning)

Zira, halblingische Schurkin der 4., CN (Thorsten)

Dannakil, halborkische Barbarin  der 1., CG (Hanns)

9.-11.6. 1009

Die Gruppe rastete im Obergeschoß des Turmes. Obwohl Karkelkunte bei ihrer Wache einschlief, blieb dies ohne Folgen. So gut ausgeruht machten sich die 5 (Hellsaal und Dannakil waren noch in Watfurt, die SC + dem befreiten Balenar Forsend) auf. Obwohl sie bei herrlichem Sonnenschein und gerade richtigen Brisen aus südwestlichen Richtungen nur bis zum Abend des Frühsommertages brauchten, war leider kein Fischer oder anderes Boot im Hafen, der sie auf die Richtige Seite hätte übersetzen können. Schließlich überquerte erst Zira schwimmend die Schnelling nördlich der Stadt, und spannte ein Seil, auch wenn Karkelkunte kurz abgetrieben wurde, konnte sie doch wieder eingefangen werden… Als die Gruppe das Nordtor erreichte war dies außerordentlich gut bewacht. Es wurde gefragt wo sie herkämen, und als Zira im Gegenzug fragte warum das ganze, murmelte der wachhabende Offizier nur irgendwas von einem mißglückten Mordanschlag auf die Hohepriesterin! Auch vor dem Tempel standen eine Handvoll Wachen.

Man endete im Gasthaus, wo Dannakil einen elfischen Magier verwirrte, einfach wegen gewisser „kultureller“ Unterschiede (INT 7 und INT 20). Man hörte Gerüchte, das ein unsichtbares Wesen, Dämon oder so, für die Aufregung verantwortlich war, und das es der Hohepriesterin gut ging… Dann wurde Balenar seinem Lehrherren Berthold übergeben, der allerdings darauf bestand das die SC die Ausrüstung, insbesondere das goldene Ei zurückzugeben hätten. Die Gruppe argumentierte, das dies nicht Teil der Vereinbarung gewesen wäre, und das, als sie Balenar befreit hätten, dieser faktish nackt gewesen wäre, und sie die Gegenstände den neuen Besitzern, den Troglodyten abgenommen hätten, und überhaupt einen der ihren bei der Aktion verloren hätten. Nach einigem Gefeilsche erklärte sich Berthold bereit 200 GM Finderlohn zu zahlen, zusätzlich zu den 60 GM vereinbartem Lohn, und Ingrid behielt die beschlagene Lederrüstung, eine Meisterarbeit.

Am nächsten Tag ging die Gruppe, neugierig geworden, zum Tempel. Man erreichte ihn in Pärchen, allerdings schauten die aufgestellten Wachen eh eher desinteressiert… Man erhielt dann sogar eine Audienz, und die Hohepriesterin Else war etwas kurz angebunden, aber höflich, und durchaus bereit den SC eine Chance zu geben, als diese äußerten, das sie „den Fall des Unsichtbaren Angreifers“ untersuchen wollten. Sie erklärte, das sie aufgewacht war, wegen eines Geräusches an der Tür, und das irgendjemand (und da war sie sich ziemlich sicher, das es ein jemand gewesen war), versucht hatte, einen Zauber auf sie zu werfen, dem sie aber widerstehen habe können… dann sei derjenige geflohen, noch über eine Bank gestolpert und durch die Vordertür raus, die normalerweise geöffnet sei, auch nachts. Jetzt allerdings nicht mehr. Dann bat die luftig gekleidete, gutaussehende Hohepriesterin Ingrid, als Frau des Glaubens, doch noch einmal zurückzukehren, so um 8… ein Date??? Ingrid war verwirrt (Zitat Alex: „Hmm, sexy Hohepriesterin… Ach, nein, ich bin doch eine Frau!“). Auf dem Weg heraus wurde noch etwas Blut an der Kante der Bank entdeckt… man war sich einig, daß derjenige kurze Hosen habe tragen müssen, sonst haut man sich nicht so stark an einer Holzbank die Beine an…

Jetzt suchte man in der Stadt nach Leuten die humpelten… ziemlich vergeblich. Man sah sich auch die Baustelle zwischen Mühle und Gasthaus an, wo Zwerge beim errichten des Grabmals für Brakina waren. Tatsächlich entdeckten sie entgegen der statistischen Wahrscheinlichkeit Niemanden, der humpelte… Die Gruppe ging ins Gasthaus und besprach die weitere Vorgehensweise, Zira hatte noch eine Schatzkarte (in der Nähe von Eisweiher mit der Bemerkung „Bringt mehrere Lasttiere mit!“), und das Thing war ja auch nicht mehr lang hin und in Randing. Vreni kam herein. Zira wies Karkelkunte darauf  hin, die nach Zaubern fragen wollte. Zira rief: „Vreni, hier ist jemand der dich sprechen möchte!“Die kleine, dicke Elfe ging zu Vreni, die freundlich fragte: „Und? Was kann ich für dich tun?“ Die Elfe brachte kein Wort heraus und wurde immer röter (Stine fiel nichts ein, und auch der Wurf auf Diplomatie zeigte eine 1…) bis Vreni genervt abzog. Sie bat Zira ihr nie mehr jemanden vorzustellen… Hihi. Davon nicht abgeschreckt versuchte Hellsaal seine Chance… er ging hinter Vreni hinterher und wartete höflich bis sie sich mit Lisa, ihrem Lehrling abgesprochen hatte, und sprach sie dann an, mit geschliffener Zunge… und machte Eindruck auf Vreni (Ich sehe sie vor mir, wie sie unwillkürlich mit ihrer Hand in den Nacken greift und errötet…). Er wurde schließlich eingeladen in Vrenis Turm („So um … 8?“).

Es wurde etwas Zeit mit Stadtbesichtigung und Einkaufen verbracht. Hellsaal lieh sich von Ingrid Geld, um Vreni ihren, nach Aussage des Wirtes des Krugs, Lieblingswein kaufen zu können. Dann gingen schließlich die beiden zu ihren Dates, während der Rest sich ins Gasthaus verzog.

Ingrid war erleichtert als es bei Else um eher „Geschäftliches“ ging. Else erklärte ihr die duale Abhängigkeit der dunklen Mutter und ihrer eigenen Göttin zund das es einen Krieg zwischen beiden gebe – und das eine Horde Abenteurer etwas erweckt hatte unter dem Tempel, in einem Tempel der dunklen Mutter. Desweiteren gäbe es noch einen Berg, der früher der Dunklen Mutter geweiht sei, nördlich des Grautals, und was immer dort ruhe, solle noch schlimmer sein… und sie hätte die Befürchtung, das die Agenten der Dunklen Mutter auch dort versuchen würden, Unheil zu stiften. Sie erklärte sich nach etwas zögern auch bereit, den Abenteurern wenn es sein muß, Zugang zu dem unteren Tempel zu ermöglichen. Der andere Eingang wurde schließlich gerade von Zwergen in eine Todesfalle umgebaut*. Das alles erzählte sie Ingrid als Priesterin einer guten Göttin unter dem Mantel der Verschwiegenheit… Trotzdem verabschiedete sich Else mit einem Kniff und Ingrid in sportlicher Manier mit einem Klaps. Der Anstand verbietet mir, zu erwähnen, wohin.**

Hellsaals Treffen mit Vreni war dagegen nicht ganz so geschäftlich… als er ankam, ging Lisa aus, mit den Worten „Vreni ist oben!“ verließ sie den Turm. Vreni war offensichtlich eher auf Abendunterhaltung aus, mit tief ausgeschnittener Robe, allerdings wurde sie fast mißtrauisch, als Hellsaal den Wein auspackte. Lange Rede, kurzer Sinn: Erst tauschten die beiden Zauber, dann blendeten wir aus – mit dem Versprechen Vrenis „morgen zum Frückstück“ Hellsaal etwas zu geben, das ihnen bei der Ermittlung im Falle des Unsichtbaren Angreifers mit den kurzen Hosen helfen könne…

Währenddessen unterhielt man sich im Gasthaus über die längerfristige Planung. Als Berthold den Raum betrat bemerkte Wiesel, jetzt erst aufmerksam, das dieser etwas, ganz leicht, das linke Bein nachzog. Er ging zu ihm und sprach ihn darauf an. Berthold durchschaute offensichtlich seine harmlose Frage, und bat ihn nach draußen. Wiesel gelang es erfolgreich hinter Bertholds Rücken Karkelkunte Zeichen zu geben, daß diese mit Dannakil ihm folgen möge. Berthold schlug zu, sobald die beiden das Gasthaus verlassen hatten, konnte aber keinen Treffer landen – zumal Wiesel genau wußte was los war. Er ließ aber sofort wieder ab und lief um die Ecke… und obwohl die drei Anderen sofort hinterherliefen, war er auf geheimnisvolle Weise verschwunden. Dannakil strafte ihrem Intelligenzwert Lügen und hieb in die Luft, aber leider am falschen Ort. Der mutmaßliche Möchtegernmörder blieb verschwunden… Karkelkunte und Dannakil und Wiesel… oder blieb einer unten? Egal… sie liefen jedenfalls zum Zimmer des angeblichen Kaufmanns. Mit der wurstfingrigen Hand Karkelkuntes über dem Holz eingefroren beendeten wir den Spieleabend.

BDD

ER

* Verwirrt? Hier lesen… und was das für die schnöde zurückgelassene Ophelia heißt…

** Haha, von wegen: Arsch, Hintern, Gesäß, Popo. So.

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