Grautal Spielbericht #62: Meh. Und Gefängnis.

Grantor mit seinem Vertrauten Totenkopfäffchen King Kong, zwergischer Hexenmeister der 3., CN (Thies)

Hellsaal Dunkloch, elfischer Wandler der 2., CG (Olli)

Zira, halblingische Schurkin der 5., CN (Thorsten)

Dannakil, halborkische Barbarin der 2., CG (Hanns)

17.06.1009-18.06.1009

Nachdem Hellsaal seine frisch erworbenen Pferde wieder zurück zu dem hochmütigen Zwerg gebracht hatte, schließlich konnte er sei schlecht die steilen Stiege nach oben führen, und die Lifte waren nachts außer Betrieb, ließ man den Halbork laufen und ging ins Bett. Zira schlief bis nach Mittag, und wurde schließlich von der Reinemachefrau geweckt, die anfing zu feudeln. Staubsauger waren ja noch nicht erfunden.

Nach einem abenteuerlichen Abstieg über einen der Lifte („Quietsch, Quietsch“) kam man unbeschadet unterhalb des Bruchs an und entfernte sich vom lauten Bruchfall. Nach einem recht ereignisfreien Ritt durch die Felder und Wiesen des Flußtales kam man Abends kurz vor Sonnenuntergang nach Wenndeburg. Hellsaal wußte als ehemaliger Bewohner erschreckend wenig. Die Gruppe wurde von den Wachen am Tor aufgehalten – und es ging irgendwie alles verkehrt.
Erst wurden die Charaktere vorgewarnt, dann Hellsaal als Bürger Wenndeburgs verpflichtet, auf sie achtzugeben, und alle ihre Namen notiert. Einige vorlaute Bemerkungen später, verbunden mit der vielleicht falschen Vorstellung wie Recht und Gesetz in Wenndeburg so funktioniert, und nachdem Hellsaal erfolglos und ziemlich offensichtlich versucht hatte, den Wachoffizier zu bezaubern, wurden die Hellebarden geschwungen! Dannakil und (mit nicht anwesenden Spielern) Wiesel und Karkalkunte ritten davon -Zira, Grantor und Hellsaal ergaben sich sofort, und als 20 weitee Wachen aus dem Tor herangestürmt kamen(!) wurden sie abgeführt und ins Gefängnis von Wenndeburg gebracht,  ein recht schmales, ehemaliges Stadttor mit dazugebauten schmalen Häusern und Türmen, die einen schmalen Innenhof umschlossen.
Dort inspizierte sie eine gelangweilte Adelige und ließ sie ausplündern und war drauf und dran sie in die Zellen werfen zu lassen, aber nachdem Zira erzählt hatte, das sie eine Botschaft von Bürgermeister Hansger für die Führung von Schönhöh hatte, wurde die Adelige hellhörig…
Zira bekam eine Einzelzelle, ohne Fenster und dunkel, während Hellsaal und Grantor an die Wand gekettet wurden – was für Grantor bedeutete das er auf den Zehenspitzen stehen mußte…
Dannakil und die anderen Beiden währenddessen ritten um die Stadtmauer herum, nachdem sie nicht gleich beim nächsten Tor reinreiten wollten (das nur etwa 120m entfernt war). Doch in der restlichen östlichen Mauer gab es kein Tor, bis sie vorm Strand abknickte. Dort gab es eine Lücke durch die man, mit Glück, unbemerkt hereinkommen konnte… Nachdem sich die Spieler darüber mockiert hatten, wies ich sie hierauf hin… Tja.

Jedenfalls schlichen sich die drei unter Dannakils Führung unbemerkt in die Stadt und stiegen in einem Gasthaus mit dem Namen „Zum Graben“ ab. Man versuchte herauszufinden was passiert war und besah sich das Gefängnis von außen. Dann durchstreifte man die Stadt auf der Suche nach einer Idee…

Zira währenddessen bekam Besuch. Ein etwas schmieriger Zeitgenosse in schwarzen, beschlagenem Leder befragte sie und sie deutete an das sie sich mit Kuno dem Schinken treffen wollte. Da wurde der hellhörig – wo denn? Zira bluffte „Vor dem Stadttor!“ da ihr aufging das der Mensch vor ihr vielleicht ja tatsächlich für die Cops arbeitete – und vielleicht sogar unbestechlich war… Einige Fragen bezüglich ihres Auftrags später war er zufrieden und ging wieder grübelnd davon… Klappe zu.

Am nächsten Morgen wurden die drei aus ihren Zellen geholt, bekamen ihre Ausrüstung zurück (ohne das etwas fehlte!) und wurden zum Richter geführt. Dieser verurteilte Grantor und Zira zu je 50 GM oder 2 Wochen Zuchthaus – und Hellsaal zu 500 GM oder 6 Monaten. Wegen aufrührerischen Benehmens die einen und den anderen wegen versuchter Bezauberung eines Staatsbeamten… Zira bezahlte ohen zu murren, Grantor war weiterhin aufrührerisch, bis der Richter ihn des Saales verwies (und beide Augen zudrückte, wohl in dem Bewußtsein, das die Gruppe eh bald weg Richtung Westen unterwegs wäre). Hellsaal versuchte den Richter dazuzubringen, ihn kurz rauszulassen, da er den Betrag aufbringen könne, wenn er nur kurz in die Stadt könnte – der Richter blieb hart.  So mußte sich Hellsaal 500 GM von Zira leihen – zu 10% Zinsen…

Als man aus dem Gefängnis kam traf man auf die anderen… eine Begrüßung später machte sich Zira allein auf den Weg und bemerkte zwei Vollpfosten (gewürfelte 2, gewürfelte 3 etc…), die versuchten ihr zu folgen… Sie drehte den Spieß einfach um. Die beiden versuchten noch eine Weile sie wiederzufinden und gingen dann geradewegs – ins Schloß des Grafen! (Dadahhhh…)

Danach erst traf sie sich mit Kuno dem Schinken. Dieser residierte in einem Kellerlokal komplett mit Klappentür („Guido schickt mich seinen Onkel zu grüßen.“ „Welcher Guido?“ „Der aus Watfurt.“ „Ok, komm rein.“). Er war eine massive Gestalt mit breiten Schultern, gekleidet in Wams, Kniebundhosen und Seidenstrümpfen – und mit einem halbnackten, halbsoalten Mädchen auf dem Schoß. Er schickte es aber weg als er mit Zira übers Geschäft sprach. Sie durfte 50 GM zahlen. Wofür, geht nur die Gilde etwas an…

Das war’s im Groben.

Eine nicht so ganz gelungene Session – beim nächsten Mal sollte ich den Wachhauptmann vielleicht von Anfang an etwas arroganter auftreten lassen, damit die Spieler vorgewarnt sind… obwohl sie’s jetzt ja wissen sollten, Gell? War aber auch heiß und schwitzig.

BDD

ER

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