Hex Map füllen nach Hex Crawl, dem Blog

Ok, da habe ich doch einen Blog gefunden, der eine interessante Varianz der Welsh Piper Methodik zeigt. Auf den ersten Blick erscheint mir das doch etwas voll, aber ich machmal wie es beschrieben ist… Hier findet man die einzelnen Schritte; Eins, Zwei, Drei, Vier und Fünf, wobei ich Nummer eins und zwei wiedermal ignorieren kann, denn eine Karte habe ich schon….

Ich nutz mal irgendein Hex in der Mitte:

hexm4

Wobei ich jetzt würfele umd Anzahl und art der Siedlungen (im weitesten Sinne) zu bestimmen, und da das Hex größtenteils aus Hügeln besteht, gibt mir die Tabelle hier folgende Vorgaben: Es gibt 1W6-1 Siedlungen und 70% sind klein, 71-95% groß und alles andere (5%😉 ) kapitale Burschen… äh… Hauptstädte…

Was bedeutet das ich 3 Siedlungen erwürfele, und zwar alle drei klein. Diese soll ich jetzt nach Gusto verteilen… ohen zu wissen, was sie genau sind. Hmmm. Ich würde ja würfeln vorziehen, aber egal, also drei Siedlungen, erstmal mit X markiert:

hexm41

Und dann würfele ich Adventuresites oder Forts aus, und zwar nach dieser Tabelle mit 3W3(!) und zu 75% ist ein Abenteuerort (was immer das heißt) und zu 25% ein Fort oder eine Burg… Hmmm.

3W3 sind 4, und damit eher wenig (was mir persönlich ganz gut gefällt…aber 9 mögliche? wäre das nicht ein büschen viel?)… Davon sind alle drei Abenteuerplätze. Diese soll ich, was,  „sprinkling those in along the hex map“. Ok, das ist es für mich, hier nutze ich einen Würfel. Sprinkeln kann und will ich nicht. Und nachdem ich dann einen Würfelwurf neben den anderen setzte (Hm, vielleicht hätte ich doch Sprinkeln sollen…), hier das Ergebnis:

hexm42

Sooo, jetzt erwürfele ich erstmal was für kleine Siedlungen das genau sind:

Hex 1509: Campsite

Hex 1412: Roadhouse or Large Inn

Hex 1810: Small Town

Huh, mit solchen Ergebnissen relativieren sich die vielen Möglichkeiten natürlich…

Jetzt die Abenteuerorte, hier gibt es einen Verweis auf das Tome of Adventure Design, sowie den Hinweiß, das man sich ja selber eine kurze Möglichkeitentabelle geben kann… Ala Das Verließ des hinkenden Grottenschraten osä… oder einfach klauen soll, was man so rumfliegen hat an abenteuerorten in Magazinen oder OPDs oder so (Das wiederum ist ein exzellenter Rat!) Hm. Ok, ich nutze einfach mal das Zufallstabellending aus dem TOAD und nehme mir nur den Namen daraus – inklusive übersetzung.

Hex 1510: Sub-Demi-Plane of the Bone-Egg = Unterhalbebene des Knochen-Eis

Hex 1610: Tall Mounds of the Snail-Actor = Hoher Grabhügel des Schnecken-Schauspielers

Hex 1512: Eroding Spire of the Skeletal Combiner = Verfallender Turm des Skelettierten Übersetzers (oder, wahlweise, und vielleicht besser) des Skelettkombinators

Hex 1612: Unfinished Carnival of the Bitter Slitherer = Der Unbeendete (Unendliche?) Karneval des bitteren Schleichers (Glitschers? Hm, hier nutze ich mal meine Interpretation, Leo.org…)

Höhö. Besser als erwartet ABER, jetzt wo ich das habe, wo sind einfache Merkmale, wie eine halbverfallene Statue? Dies klingt alles mehr nach Dungeon (soll es ja auch, nach TOAD)… Wobei ein Beispiel, der Verbrannte Adler, eher nach dem aussieht, was nützt. Außerdem – wo sind Sachen wie ein stinknormaler Orkbau? Sowas sollte auch da sein, zumindest manchmal, damit die besonderen Sachen BESONDERS bleiben. Das sehe ich nicht, nach dieser Methode…

Hm. Aber gut, das ganze ist ganz lustig. Das wichtigste ist jetzt natürlich, das in ein kohärentes Ganzes zu bringen, nach den Vorgaben der Methode:

hexm43

1412: Karlsachruh‘: Dieses von massigen Mauern umgebene Gasthaus wird von Helma (wM, Mönch der 6., RB) geleitet. Das Gasthaus leidet unter wiederhohlten Angriffen durch Skelette, und Helma hat für die Erforschung von dem Turm in 1612 eine Belohnung von 300 GM ausgesetzt. Das bis jetzt noch niemand darauf eingegangen ist, macht sie außerordentlich gereizt, und sie hat schon ablehnende Abenteurergruppen aus ihrem Haus geworfen. Helma hat jedenfalls nicht vor, die Belohnung auszuzahlen, solange keine Garantie besteht, das die Skelettplage wirklich beendet ist.

1509: Jagdcamp: Hier befindet sich ein semipermanenter Aussenposten der etwas euphemistisch betitelten „Gesellschaft für Extradimensionale Erforschung“ aus [Metropole in der Nähe oder auch weit weg] . Diese Adeligen, Waldläufer und Kämpfer sind nicht wirklich an der Erforschung des Portals in 1510 interessiert, als mehr daran, Trophäen zu erringen, mit denen sie ihren Status als Großwildjäger erhöhen können. Anführer dieser Gruppe sind die beiden Zwillinge Pluto von Triaster (mM, Adeliger der 7., NB) und Dionysos von Triaster (mM, Kämpfer der 11., NG), die sich ein riesiges, goldbetresstes Zelt teilen, und deren Streitgespräche legendär sind. Pluto sucht heimlich nach Abenteurern, die den Turm in 1512 untersuchen, wovon sein Bruder nichts wissen will.

1510: Das Knochen-Ei: Dieses Ei aus geformten Knochen ist das Portal auf eine Unterhalbebene, über deren genaue Lage im Multiversum die Gelehrten streiten. Sicher ist nur, das es sich nach einem unbekannten Muster in bestimmten Nächten öffnet und den Zugang erlaubt (5% pro Nacht) und das in seiner Nähe an Schlaf nicht zu denken ist, da die Ruhe unweigerlich von bedrückenden Alpträumen unterbrochen wird. Das Ei wird von 10 Kämpfern der 2. aus 1509 bewacht, die Aufgrund von Schlafmangel sehr unwirsch und gereizt reagieren und ohne die Zustimmung von Pluto oder Dionysos keinem den Zutritt erlauben. Die Unterhalbebene selbst wird von vielen Untoten und Knochenteufeln bewohnt, aber viele der alltäglichen Gegenstände dort bestehen aus Platin.

1512: Verfallender Turm des Skelettkombinators: Dieser Turm, dessen Aussenwände aus von Schlingpflanzen überwucherten, animierten Skeletten besteht, zerfällt langsam in seine Einzelteile – die prompt in unstillbarem Hass auf alles Lebende durch die Gegend streifen. In seinem Inneren befinden sich gerüchteweise sowohl ungewöhnliche Varianten des normalen Skeletts als auch die Bibliotheken des verschwundenen Skelettkombinators, die deren Herstellungsweise erklären. Tatsächlich hat sich der Erbauer des Turmes in einen Leichnam verwandelt und haust in den umfangreichen Gewölben unter dem Turm. Er erschafft immer wieder verschiedene Skelettvarianten und schickt diese in die Oberwelt…

1610: Hoher Grabhügel des Umhor: Dieser Grabhügel ist die letzte Ruhestätte eines berühmten Schauspielers aus dem seltenen Schneckenvolk. Umhor war berühmt für seine Fähigkeiten der Nachahmung menschlicher Gesichtszüge und seine unerreichten Operngesänge. Immer noch kommen einzelne Schauspieler aus allen Völkern hierher, um einen kleinen Strauß Bocksklee abzulegen (seine Lieblingsspeise zu Lebzeiten). Der Grabhügel selbst ist von unzähligen Löchern durchzogen, da viele Grabräuber versuchten, seine Schätze zu finden, bis wiedergefundene Dokumente der Steinmetzgilde Wormbecks (1810) nahe legten, das der Bau seines Grabs sein nicht unerhebliches Vermögen aufgezehrt haben müsste… Diese Grabgänge sind inzwischen, unbemerkt von allen Besuchern, der Wohnort von (hier kommt meine Monstertabelle ins Spiel) einem Älteren Wesen, das hier Informationen über das Gebiet sammelt… (Ich würde sagen ein klarer Fall von WIN! Iäh Fthagn!)

1612: Der Unbeendete Karneval des bitteren Schleichers: In diesem Hex befinden sich die desolaten Überreste eines Wanderzirkus. Zwischen halbverfallenen und eingsponnenen Zelten und Wohnwagen lauert eine riesige Schwarze Witwe und ihre zahllose Nachkommenschaft (1W6 Spinnenschwärme). Von dem immer noch stehenden Hauptmast des größten Zelts hängen die Überreste des ehemaligen Zirkusdirektors, komplett mit schwarzem Zylinder, der einen endlosen Tanz aufzuführen scheint, aber tatsächlich nur im Wind baumelt, nachdem die Riesenspinne ihn dort eingesponnen deponiert hatte…

1810: Wormbeck, Kleinstadt, 2490 Einwohner Hat eine Steinmetzgilde

Naja, das spar ich mir hier mal, weil wie man eine Kleinstadt erschafft, weiß ich schon.

Ich muß zugeben, ich war erst etwas Skeptisch, aber das war schon lustig.

Als nächstes hier der Teil: Gerüchte… Ich finde diesen Ansatz sehr interessant. ABER – wo sind die völlig Falschen Gerüchte??? HE?

Naja, also Gerüchte: ich würfele einfach mal zufällig aus, was sich auf was bezieht:

1412: 1-2 Gerüchte, ein Gerücht bezieht sich auf den Karneval, und zwar, ein, äh, „Gauntlent Event (Scavenger Hunt, etc.)“ Wa? Häh? Ah, WoW-Speak. Höh, das mache ich in das hier:

„Jeder der sich dem Karneval nähert wird von unendlichen Mengen an diversen Spinnenmonstern attakiert, die wie aus dem nichts erscheinen!“ Paßt doch.

1509: 1 Gerücht, bezieht sich auf das Ei (oh wunder!), und zwar : „Raid the lair!“

„Die Zwillinge Triaster haben vor, das Ei beim nächsten Mal, wenn es sich öffnet, en masse zu stürmen und dann endgültig die Ebene dahinter zu säubern! Und dann nehmen sie alle Schätze an sich!“

1810: Kleinstadt macht 1-2 Gerüchte, eins, bezieht sich auf den Karneval und zwar „Rare ingredient sought!“

„Ich habe gehört, das die Netze von Riesenspinnen sehr viel Geld für gewisse Alchemisten wert sind – und ganz besonders für die Netze von Schwarzen Witwen!“

Ob die jetzt stimmen oder nicht…

Das finde ich ganz gut, und auch besser als ich Anfangs dachte. Wie dem auch sei, das System ist zwar schon ganz gut, aber es fehlen eben dann so Sachen wie Goblinlager und Sehenswürdigkeiten, die einfach so in der Gegend rumstehen… müssen ja keine Signaltürme sein.

Bis denn dann

Euer Rorschachhamster

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