Librivox.org und die Antike

Librivox ist eine Seite auf der Leser selbstvorgelesene urheberrechtsfreie, gemeinfreie Texte stellen. Da kann man jede Menge finden, vor allem natürlich auf Englisch, aber es gibt auch einiges auf Deutsch. Die Qualität schwankt dabei von sehr gute Hobbyaufnahme bis zu, leider, „Wie soll ich das anhören?“

Als ich diese Website zum ersten Mal endeckt habe, war ich entzückt, als ich einige alte Übersetzungen aus der und Texte über die griechisch/römische Antike sowie anderer historischer Texte fand, als alter Lateiner und so. Umso größer war meine Enttäuschung, als ich diese Titel, die ich schon runtergeladen hatte anhörte, die alle von einem Vorleser mit dem Namen „redaer“ stammten:

Ein langsames, überbetontes, unglaublich merkwürdig unmelidiöses Machwerk nach dem anderen –  unglaublich. Niemals wurde so ein Text vorgelesen. Warum sich die Mühe machen, wenn man es auf eine Art und Weise macht die das anhören unmöglich macht?

Allerdings, wenn man die Texte mit anderhalbfacher Geschwindigkeit oder sogar doppelter abspielt, kann man sie sich anhören (das Unmelidiöse bleibt, aber naja, man kann sie sich anhören). Sie sind aber, wohlgemerkt, auf einfacher Geschwindigkeit aufgenommen… Warum? Ich weiß es nicht.

Naja, es freut mich aber, das ich diese Texte jetzt doch anhören kann – was ich gerne so nebenbei mache. Denn Dante und Seneca und die Illias sind sehr cool. Und so doch noch anhörbar, wenn auch nicht wirklich gut. Geschenkter Gaul und so.

bdd

er

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