Zauber – Alternative Listen und Zauberbücher und Grundregelwerke

Oh. Da hat Paolo Greco auf G+ (Glaube ich, kann es prompt nicht mehr finden… allerdings ist dieser Artikel doch schon nah dran) doch eine offensichtliche Idee formuliert, die ich nie umgesetzt habe. Also, ich bin ja jemand der sehr gerne einfach ALLE Quellen nutzt, egal welche Inkarnation von D&D im weitesten Sinne ich eigentlich leite. Ich habe Zauberbuchgeneratorlisten gemacht, wo Pathfinderzauber neben OD&D Zauber stehen, einfach weil Konvertierung einfach ist, finde ich, Details egal und so. Paolo wieß nun auf einige Listen da draußen als ALTERNATIVEN zum Grundregelwerk hin. So offensichtlich und trotzdem so „BOAH“ für den alten Mann an den Tasten hier.

Jedenfalls lag ich schon im Bett, schloß die Augen, überlegte so vor mich hin, um in der heißen Luft Schlaf zu finden, und BAMM, hatte ich die Idee für einen Zauber für eine alternative Zauberliste. Also Augen auf, Stift geholt (Weil mein Block neben mir lag, wo er hingehört, aber ohne Stift… -_-) und Zauber notiert. Und da mein Hirn immer noch raste (Ja, das geht, Schnauze), quollen mir noch drei andere Zauber aus der Feder (sic!). Eigentlich hatte ich vor, das Blatt zu scannen, aber da das selbst für mich im Tageslicht schwer zu entziffern ist, trotzdem ich immer noch weiß, was ich schrieb, verzichte ich da mal drauf. Außerdem der Stapel Ordner auf meinem Scanner…

Jedenfalls sind das erste Stufe Zauber für Magier/Zauberkundige/Zauberer/Hexenmeister oder wie auch immer. Mit wenig Beschreibung:

Glaskinn

Reichweite: 9m

Dauer: 5 Runden

Dieser Zauber wirkt auf einen Gegner, der einen RW erhält. Misslingt dieser, verursacht jeder erfolgreiche Angriff gegen das Ziel +1 TP Schaden.

ANMERKUNG: Im Original stand +2 TP, aber das ist vielleicht sehr viel, gerade gegen große Einzelgegner mit niedriger RK. Erleichtert den Kampf gegen Oger auf der 1. Stufe sehr. Gegen einen einzelnen Goblin verschwendet.

Stoß

Reichweite: 18m

Dauer: Sofort

Dieser Zauber wirft einen Gegner um 1m/Stufe des Zauberwirkenden zurück. Außerdem kann ein Gegenstand mit weniger als der Stufe des Zaubernden in Pfund an Gewicht um die dreifache Strecke gestoßen werden. Trägt allerdings jemand den Gegenstand bei sich, erhält der Besitzer einen RW um den Gegenstand festzuhalten.

ANMERKUNG: 1m Stoßen auf der ersten Stufe war mir zu nutzlos, deswegen die Gegenstände. Sicherlich ein weniger effektiver Zauber für niedrigstufige Zauberer im Kampf, aber außerhalb gegen Fallen, Trickrätsel, zum Tür zuschlagen und so weiter bestimmt nützlich. Außerdem entwaffnen.

Augen des Ra

Reichweite: 18m

Dauer: 1 Phase/Stufe

Dieser Zauber läßt die Augen des Zaubernden Licht ausstrahlen, und zwar in einem 18m langen Kegel, der 9m breit am Ende ist. Der Zauberkundige kann den Zauber nicht vorzeitig beenden, und ist in den meisten Gegebenheiten sehr deutlich zu sehen. Sogar das Schließen der Augen führt zu deutlich sichtbaren rotglühenden Lidern – abgesehen von den üblichen Nachteilen, die Augen geschlossen zu halten.

ANMERKUNG: Den letzten Satz habe ich nicht notiert, obwohl ich ihn so oder so ähnlich schon gestern Abend im Kopf hatte… He. Außerdem ist er anders als Licht. Beim Namen bin ich mir nicht so sicher, ob Ra sinnvoll ist, oder [Ersetze durch den Sonnengott deines Vertrauens] besser gewesen wäre… 😉

Waffe fangen

Reichweite: 0

Dauer: 1 Phase/Stufe oder bis ausgelößt (s.u.)

Der Zauberkundige wirkt diesen Zauber, und der nächste, der ihn mit einer Waffe oder Klaue im Nahkampf angreift, muß einen RW machen. Misslingt dieser und der Zauberkundige hat mindestens eine Hand frei, kann dieser die Waffe fangen. Wenn der Zauberkundige die Waffe festält und seinem Gegner in die Augen guckt (und sich weder wegbewegt noch etwas anderes außer reden macht), muß der Gegner ebensolange stillstehen und nichts machen (Er kann aber auch reden). Jede Runde erhält der Gegner einen RW um diesen Bann zu brechen, bei gelingen kann er (ebenso wie der Zauberkundige) in der nächsten Runde wieder normal handeln.

ANMERKUNG: Dieser Zauber ist stark Wuxia beeinflußt. Irgendwie sehe ich vor meinem inneren Auge den alten Chinesen aus Kill Bill… Sehr nützlich auf niederen Stufen, wenn der Zauberkundige potentiell etwas länger einen Gegner aus dem Kampf nimmt und eh kaum Zauber hat. Auch nützlich um besessene oder bezauberte Freunde in Schach zu halten.

Allerdings bin ich jetzt an einen Punkt gekommen, wo es ein inhärentes Problem gibt: Wenn ich jetzt meine Augen schließe und überlege, was für Kräfte so ein frischgebackener Zauberer von der Akademie oder was so kann, dann ist das oft „Allesschondagewesenland“…

Naja. Eine Lösung dafür wären spezialisierte Zauberer. Fleischformer oder so. Theorems and Thaumaturgy von Necrotic Gnomes fällt mir dabei ein. Oder Chtonic Codex von Paolo, wo wir schon dabei sind. Eine Idee, die ich spontan hatte, nur die Zauber aus dem 2e Tome of Magic/Kompendium der Magie zu nutzen – die sind alle eher speziell. Wäre interessant. Ja, oder nur irgendein Splatbook aus D20, sei es 3.0 oder Pathfinder oder irgendwas. Wenn man dann eine Feuerballschriftrolle als Schatz hat, dann freut sich der Zauberkundige umso mehr… Oder sowas wie Paolo in dem verlinkten G+ Artikel oben, einfach irgendein „reales“ Zauberbuch dem Spieler geben. Falls ihr das nicht gelesen habt, das war hier der Schlüssel Salomons… sehr cool, aber verändert die Zauberkundigenklasse doch sehr, und sicherlich nichts für Leute die nicht gerne improvisieren.

Egal, aber das ist so eine Sache, die ich vielleicht nochmal ausprobieren sollte zu erweitern.

BDD

ER

 

 

 

 

 

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EDLER ORK! Gewinner und OSRIC-Monster!

Orkfreund ist der glückliche Gewinner des Monsters of Mayhem von Dark Wizards Games , das ich irrtümlich doppelt zugesandt bekommen habe und dann vergeben durfte. Danke nochmal dafür. Und auch wenn kaum einer das mitgekriegt hat und eigentlich nur Orkfreund mitgemacht hat… ich war ja aber auch etwas AWOL in den letzten Wochen.

Jedenfalls bittet der glückliche Gewinner mich, dies als Sieg der Pro-Ork-Allianz anzupreisen… bei dem, was bei mir angekommen ist, wenn ich „ein Ork, der gut riecht“ höre, bin ich mir aber nicht so sicher, ob das wirklich ein Sieg für Orkfreund(e) ist… ^_^°

Also, der edle Ork nach OSRIC-Regeln bzw. älteren, erweiterten Regeln eines sehr großen und ersten amerikanischen Rollenspielsystems… -_-°

EDLER ORK

Möglichkeit einer Begegnung: Sehr Selten

Anzahl: 1-4

Rüstungsklasse: 8

Bewegungstempo: 36m

Trefferwürfel: 2-4

% im Lager: 90%

Anzahl der Angriffe: 1

Schaden der Angriffe: 1-6 oder nach Waffe + Gift

Besondere Angriffe: Meuchelmord, Gift

Besondere Verteidigung: –

Widerstand gegen Magie: Immun gegen Verzauberung, sonst Standard

Intelligenz: Außergewöhnlich

Gesinnung: Chaotisch Böse

Größe: M (1,80m+ groß)

PSI-Kraft: –

Angriffs-/Verteidigungsarten: -/-

EP: 2 TW: 50 + 1/TP

3 TW: 80 + 2/TP

4 TW: 135 + 3/TP

Edle Orks sind nur dem Namen und ihrem oberflächlichen Verhalten nach Edel. Sie tragen meist reiche Kleidung, ihre Antlitze gleichen ehrfurchtsgebietenden Keilern (oder Bachen) und sie scheinen grundsätzlich freundlich und verständig zu sein. All das ist aber nur eine Maske.

Edle Orks sind in gewissen Kreisen als hervorragende Major Domi oder Hauswirtschafterinnen bekannt, immer freundlich, zuvorkommend und auch streng gegenüber Untergebenen, wo sie es sein müssen, beredet, parfümiert und gelehrt. Edle Orks sprechen normalerweise sowohl die Gemeinsprache als auch Elfisch und Zwergisch akzentfrei (sieht man von gelegentlichem Grunztönen ab). Selbst eingeschworene Feinde der Orks werden von ihrem Auftreten in die Irre geführt.

Der schönste Moment im Leben eines edlen Orks ist der Tag, an dem sie dem Herrscher, dem sie jahrelang treu und erfolgreich dienten, etwas Lähmungsgift in das Essen mischen um ihn oder sie dann bei lebendigem Leibe von den Füssen aufzufressen, während ihre wilden Verwandten in ein durch irreführende Befehle und sorgfältig gestrickte Intrigen geschwächtes Reich einfallen. Dabei benutzen sie natürlich Silberbesteck, Zitronenwasserschälchen und bestickte Servietten.

Edle Orks besitzen immer mindestens 1W6 Dosen verschiedener Gifte, mit dem sie ihre Waffen versehen und sie besitzen die Meuchelmordfähigkeiten eines Assassinen ihrer entsprechenden TW. Sie werden, egal ob im Lager oder unterwegs, normalerweise immer von 1-10 normalen Orks pro eigenem TW begleitet – es sei denn, sie sind in zivilisierten Landen unterwegs.

Schätze: Einzelne 2W6 PM, 3W6 GM, 1W3 Geschmeide (25%), ein zufälliger magischer Gegenstand (5%); im Lager 1W4*100 PM (25%), 2W6*1000 GM (25%), 3W8*1000 SM (75%), 2W8 Edelsteine (25%), 2W4 Geschmeide (50%), 1W4 magische Tränke (50%)

 

Hehe. Ist seit gestern in der Post plus etwas Extra. Das Bild besteht aus folgenden beiden Abbildungen, beide via Wikimedia Commons:

Der Franzl

Dat Schwin

Und beide gemeinfrei, offensichtlich. Und paar Filter drüber usw.

Bis denn dann

Euer Rorschachhamster

 

Zufallstabellen für eine lebendige Hexwelt und Datenmanagement in derselben

Hey, da bin ich wieder.

So, ich habe hier glaube ich schon mal gesagt, das ich ein Fan von den klassischen 1W8+1W12 Zufallstabellen von AD&D bin. Jetzt wurde ich eines besseren belehrt. Evelyn M., die sehr coole Zeichnungen macht (Blog), hat auf ihrer G+ Seite ein Fanzine mit künstlicher Beschränkung angeregt – und dabei auf diesen Beitrag von Hack & Slash verlinkt. Da ich gerade etwas mit den Zufallsbegegnungen für ein irgendwann geplantes Abenteuer zu kämpfen hatte, fiel bei mir die Argumentation auf fruchtbaren Boden – wobei ich diese künstliche Beschränkung nicht Global regeln würde, sondern Regional. Das hat den Vorteil, das zusätzlich zu, was weiß ich, Gelände, Politik und Geographie ein sehr viel dezidierteres Bild für die Spieler entsteht, was einzelne Gebiete angeht. Und zwar ohne endlose Beschreibungen und NSC-Belehrungen, ganz natürlich aus dem Spiel heraus… „Das ist der Wald, wo die vielen Goblins mit ihren Wargen leben…“. wobei die Würfel natürlich das noch relativieren können, wenn sie es wollen. Auf jeden Fall ist der Flair eines Gebietes besser für den SL zu erfassen wenn man nur auf 7 oder was Einträge schauen muß antstatt auf 19. Ganz abgesehen davon, ist es einfacher die passenden Monster zu finden und man muß nicht zu sehr Kompromisse eingehen.

Nachdem ich das gesagt habe, will ich aber gerne immer noch eine Glockenkurve (Auch wenn die Wahrscheinlichkeiten näher beinander liegen als bei W12+W8, zwangsweise…).

Ich geh mal auf anydice und mach ein paar Kurven… Ziel sind so 6-9 Ergebnisse, damit ich nicht zu eingeschränkt bin in den Würfelkombinationen. Und dann merke ich, das in meiner Tabellenvorlage für mehrere Würfel die Prozentagen von anydice schon eingetragen sind. Hah!

1W4+1W3

2

8.33

3

16.67

4

25.00

5

25.00

6

16.67

7

8.33

 

3W3

3 3.70
4 11.11
5 22.22
6 25.93
7 22.22
8 11.11
9 3.70

 

1W6+1W3

2 5.56
3 11.11
4 16.67
5 16.67
6 16.67
7 16.67
8 11.11
9 5.56

 

2W4

2

6.25

3

12.50

4

18.75

5

25.00

6

18.75

7

12.50

8

6.25

 

1W6+1W4

2

 4.17

3

8.33

4

12.50

5

16.67

6

16.67

7

16.67

8

12.50

9

8.33

10

4.17

Das erste Beispiel gefällt mir dabei echt gut. 1W4+1W3 ergibt 2 Ergebnisse mit 1/4, 2 mit 1/6 und 2 mit 1/12. Jede vierte Begegnung mit z.b. Goblins klingt gut bei insgesamt 6 Ergebnissen. Außerdem sehr übersichtlich. 6 Begegnungen sind auch wasde hast, wenn de middm W6 würfelst, gell. 3W3 ist irgendwie auch cool. Ergibt dann 7 Ergebnisse in einer totalen Glockenkurve, wobei die mittleren drei ja zumindest fast 1/4 sind.

1W6+1W3 ist auch interessant, weil die mittleren 4 Ergebnisse genauso häufig wie bei einem W6 kommen… 2W4 ist wieder reine Glockenkurve, aber geht auch. W6+W4 hat nur drei Ergebnisse die wie W6 Ergebnisse gewichtet sind. Hm.

Der Witz ist ja, das man nehmen kann was man will, je nachdem… Und wenn man meine W8+W12er Tabellen nimmt und da die Umgebungen und Komplikationen individuell für jedes Gebiet nimmt, hat man noch mehr Wiedererkennungswert – Gebirge mit Almen und Geröllhalden gegen Gebirge mit Steilen Hängen und Felsgraten, zum Beispiel.

Zusätzlich kann eine Zufallstabelle mit speziellen Begegnungen für eine interessante, neue Organisation auf Hexkarten sorgen. Traditionell sind Hexe ja nummeriert nach Spalten und Zeilen. Was funktioniert, aber doch nebeneinander gelegene Hexe irgendwie ganz schön weit auseinander stehen läßt, bei Tabellarischer Auflistung und entsprechender Größe der Hexkarte. Jetzt kann man die Zufallsbegegnungstabelle mit ihrem verbundenen „Hexcluster“ zu einer Einheit machen (und man hat das Problem nur wenn die SC zwischen Gebieten hin und her wechseln). Also, zum Beispiel: Im Östlichen, dichten Göngelwald gibt es Orks und feuchte Niederungen, aber im lichteren westlichen Göngelwald lebt ein Stamm Zentauren unter Baumriesen…

Oh, Protip: Daten in Datenblatt (Open bzw. Libre Office Calc, Excel, was auch immer) eintragen und dann kann man entweder nach Reihen/Zahlen oder nach Gebieten sortieren. Vielleicht sogar mit automatisch berechneter Zufallsbegegnung, wenn man sich die Mühe machen will und überhaupt am Rechner leitet. Nur so als Idee.

Jau, ich will wieder mehr machen hier. Achso, und der Gewinner vom Gewinnspiel hat sich immer noch nicht gemeldet… Seufz.

Bis denn dann, bald hoffentlich, ^_^°

Euer Rorschachhamster

PS: War auf der Nordcon, mein Rücken nervt, hab eigentlich nix gezockt, diesmal, war trotzdem schön. Daniel und Patrick von System Matters getroffen, Swords & Wizardry Complete kommt dieses Jahr wohl noch, DCC sehr vielleicht, aber eher nicht, aber vielleicht. Reicht mir. Hab jetzt endlich auch meine Übersetzung mit meinem preisgekrönten Abenteuer im echten Druck. 😉

 

Monsters of Mayhem – Review und Gewinnspiel.

Monsters of Mayhem kam am Montag in der Post. Und heute nochmal. Huh. Mark von Dark Wizard Games war so nett mir zu erlauben, das als Preis beim Gewinnspiel rauszuhauen. Dazu mehr unten.

Monsters of Mayhem ist ein Monsterbuch für „Osric or easily adapted to any First Edition Style Fantasy Role-Playing Game or OGL/OSR Style System“. Und auch für D20, DCC, 2e-5e, Pathfinder und so weiter, schreibt er noch, das ist dann etwas mehr Arbeit, aber ja.

Das Heft kommt mit nicht angeheftetem Cover (Yay!), auf dessen Innenseite vier Dungeonmaps zu finden sind, Arena, Forest, Dungeon und Cave Lair. Der Wald gefällt mir da, mit Wasserfall und Druidischem oder Feensteindingens am besten, Arena kann man immer brauchen, die Dungeonmap ist mir etwas zu weitläufig, aber hey, bei dem Cavelair stört mich das vielleicht ein bisschen mehr, aber funktional sind sie alle. Das Papier ist ok, normales Weißes, also in guter alter Tradition eher billig ^_^ – aber der Druck ist sehr klar und gerade die Abbildungen sind superfesch. Tatsächlich hatte ich, nachdem Lesen und in meine  Monsterdatenbank eintragen aus dem PDF heraus einen Aha-Moment, denn die Abbildungen wirken so viel besser auf Papier und sind wirklich großartig. Inklusive Doppelseite in der Mitte des Buches, wo einige „Bewohner“ sich gegenüber stehen.

Die Monster sind, wie immer eigentlich, ein bisschen gemischt. Ein wenig stören tun mich die IP-Umgehenden Monster – weil ich als Spielleiter natürlich einfach die Originale nutzen kann… aber die kommen aus den Abenteuern, die als Hommage an bestimmte alte Module die halt in einer OGL-Version benötigen. Sehr cool sind so Pfunde wie Demonica Gigantica, eine riesige, und ich meine riesige, sexy Dämonin, und der Horde Master als Quasi Dungeonboss. Höhö.

Insgesamt tendieren die Monster etwas mehr zu höheren TW, was sie ideal für Bossmonster in unteren bis mittleren Stufen macht. Und die eher niedrigen Monster haben alle das gewisse Extra. Wie das Pesthäschen (PLAGUE BUNNY), das explodiert und ansteckt. Und aus den Angesteckten platzen neue Pesthäschen… Sowieso, die Monsterbeschreibungen sind immer auch mit Anmerkungen zu Lebensraum und Lebensweise versehen, gygaxischher Naturalismus halt. Nice. Was mir aufgefallen ist, das manchmal auf Erläuterungen verwiesen wird, die dann nur einen halben Satz sind… Hmm. Nichts, was man nicht aus dem Ärmel schütteln könnte, aber da ist es doch teilweise zu kurz.

Alles in allem ein sehr gutes Monsterhandbuch; ich denke, für jeden was dabei. Und die Abbildungen in schwarzweißem Linework sind echt geil, auch gerade in der gedruckten Fassung. Und es gab noch Bonuspdfs in der Mail! Also, wirklich cool Abenteuer.

Preislich Print + PDF mit Porto 30$ für 48 Monster – Ok. Normalerweise wäre ich alter Pfennigfuchser so… Hmm, naja… Aber das ganze Artwork ist das schon alleine Wert. Ich würde auch empfehlen, die Druckversion zu erwerben, wegen der Kunst. Top!

GEWINNSPIEL: Ist völlig willkürlich und ohne notarielle Aufsicht. Aber wenn ihr entweder hier in den Kommentaren oder per mail mit dem Betreff MOM (rorschachhamster bei gmxde) eine Monsteridee an mich sendet (sei es ein Wesen mit Stats oder auch nur ein einziger Satz), dann werfe ich euch zufällig in eine Ziehmütze und schicke das Ding im Gewinnfalle zu euch (irgendwie Kontaktdaten wären dafür besser, aber normalerweise finde ich die dann auch, in email ist OK, von Adresse in den Kommentaren würde ich aber grundsätzlich abraten – Internet vergißt nicht und so). Für besonders coole Einsendungen behalte ich mir vor, zwei Lose in die Mütze zu legen. Einsendeschluß ist, weiß nicht, äh, in zwei Wochen Sonntag, also der 15. April. Ihr erklärt euch aber damit einverstanden, das ich entweder aus eurer Idee ein Monster mache oder euer Monster mit Stats hier veröffentliche. Aber auch nur hier auf dem Blog, oder ich frag nochmal. Ich hab letztens mal wieder mein Grafiktablett in der Hand gehabt… vielleicht versuche ich auch was zu malen, aber da bin ich nicht soooo gut… muss halt passen, und deswegen verspreche ich das lieber nicht.

Also, macht mal. Ein Satz genügt. Mit genügend Schöpfungshöhe wäre natürlich schön. Selbst „Ein Ork, der stinkt.“ würde technisch schon genügen, aber…  😉

Bis denn dann

Euer Rorschachhamster

 

 

Warhammer 2e auf HumbleBundle

Hier.

Also, wenn man 20 Tacken oder mehr spendet, kriegt man auch das 1. Edition Buch als PDF…

Da ich noch nie ernsthaft in Warhammer reingeguckt habe, habe ich mir das mal genehmigt. Bin jetzt aber noch nicht weiter als bei den kritischen Treffertabellen der 1. Edition – etwas, was ich eh gerade am Wickel habe…

Ich denke, es lohnt sich, weil sehr viel Inhalt. Kann man bestimmt gut zur Inspiration nutzen, egal welches Fantasy System man spielt.

Bis denn dann

Euer Rorschachhammer 🙂

Lulu Paket mit Cedric Plante Megapack! Chromatic Soup ist KAUF! Loot!

Lulu hatte mal wieder einen Gutschein zur Versandermäßigung (nicht frei, diesmal, aber 75%, gut genug) und ich hab ein paar Sachen von Cedric gekauft, auf die ich schon länger geschielt habe, plus das nagelneue Chromatic Soup 01. Oh boy!

Also, erstmal, wenn ihr Cedrics speziellen Stil mögt, siehe hier auf seinem Blog (Auf G+ sollte man ihn auch verfolgen, weil er aktiv da ist, inklusive Communityprojekten), dann kauft euch Chromatic Soup. Das ist ein gemeinsames Zine, das auf 40 Seiten angesetzt war, aber das Endprodukt hat jetzt – haltet euch fest – 177. Viele Illustrationen, Charaktere, Die-Drop-Tables von Cedric und ein mehr oder wenig organisch gewachsenes Setting, das weit über das ursprüngliche Ziel herausgeschossen ist. Soooo cooool und etwas schräg, und trotzdem total spielbar. UND SOVIEL INHALT!!!1!!Eins!ELF Sumpflande, Reislande und die Handelritter warten auf euch, und das ist alles was man braucht für eine Kampagne. Yeah! Ein bemerkenswerter Herrscher mit seinen Töchtern, Golems die aus Eiern wachsen, mehrere alternative  Charakterklassen und und und… Das einzige Gemäkel das ich machen kann, ist das Format, nicht ganz DinA5 und etwas mehr als DinA6 so bei rum. Andererseits hat das was. Ah, aber da ich ein strikter Gegner von Form over Function bin, ist das schon ein kleiner Wehrmutstropfen, aber das ist wirklich der Versuch irgendwas zu finden. Also, hier ist der Direktlink nach Lulu. Kauft. OBEY! 8) Ich meine zum Selbstkostenpreis von rundbummelig nicht ganz 5 Tacken. DAS IST UNGLAUBLICH GUT! Übrigens, selbst wenn ihr Cedrics speziellen Stil nicht mögt ( WARUM? O_O ), der Inhalt bleibt großartig.

Außerdem: „The Wizard’s Inheritance“, ein kleines Graphisches Kampagnendurchschüttelding mit 100 Abbildungen von Gegenständen, die die SC von einem schrägen Zauberer vermacht bekommen… jedes mit einer Geschichte, die man sich mehr oder weniger gemeinsam erarbeiten soll. Nett! Und einfach die Sachen anzuschauen, bringt Ideen, und genau darum geht es. (Disclaimer: Im Appendix steht mein Name als Teil einer Brainstormingsache auf G+, die ich total vergessen hatte… was für eine angenehme Überraschung! ^_^)

„Gormand’s Larder“ (Hinter einem Ab18 Einlogding versteckt, deswegen der Link zur Suche nach Cedric) ist ein Bodyhorror OSR-Abenteuer, das faktisch fast nur aus Graphiken besteht… und so gut. Jeder Raum des „Dungeon“ (Speisekammern eines Riesen) hat zwei zufällige Inhalte abgesehen von den sowieso schon stark illustrierten Räumen, und wie auch beim Erbe des Zauberers ist die Interpretation frei, inspiriert von den großartigen Zeichnungen. Und fast völlig ohne Text bis auf die Raumnamen. Sehr cool.

Und schließlich „the doodle Factory in the skies„, ein ähnliches Prinzip, aber in Farbe, und mit fliegenden Inseln und zwar sehr schrägen fliegenden Inseln. Ich bin etwas zweigespalten was dieses Heft angeht, weil ich das wirklich sehr cool finde, aber größtenteils liegt das etwas jenseits dessen, was ich nutzen kann/will, in meinen Kampagnen, schrägheitsweise… aber sehr cool ist es trotzdem.

JO. Achso, und da ich seid einiger Zeit schon einen Kapu besitze mit Cedrics Mimic vom Cover vom Undercroft Nummer 2*, hier noch der Link zu seinem Kram auf redbubble. Vorsicht, Steuern/Zoll, weil Schweiz! 😉

Achso, und nochmal explizit: Ich werde hierfür nicht bezahlt, bin nur ein Fan. ^_^°

Bis denn DANN

Euer Rorschachhamster…

* Ich hätte auf den Shop vom Melsonian Arts Council verlinkt, aber der ist „under construction“… 😛

Ein kurzer Schöpfungsmythos und der WOPC

Am Anfang war das Feuer. Doch dann kamen die drei Regenvögel, bogen es beiseite und schufen die Regenzeit. Doch die drei Regenvögel sind nicht gleich gut für den Menschen. Der Schwarze Regenvogel übertreibt es mit den Regenmassen und erzeugt Fluten, die das Ackerland davonschwemmen, und die Flüsse in reißende Ströme verwandeln, auf denen kein Fischer rudern kann. Der Weiße Regenvogel dagegen tröpfelt nur und vergißt seine Pflichten und erzeugt die Dürre, die die Ackerfrüchte verdorren und die Flüsse dahinschwinden läßt, daß die Fische sterben. Nur der Graue Regenvogel läßt es im richtigen Maße regnen, so daß die Früchte auf dem Ackerland gedeihen, und die Flüsse die Fischerboote ruhig tragen. Deswegen verehren die Menschen des Landes Ohun den Grauen Regenvogel über seinen Brüdern.

Jo, die Gewinnerehrung vom WOPC ist unterwegs, und Vor Urzeiten ist beendet, so daß ich meinen Beitrag hier mal veröffentliche – zum reinschauen, bevor das offizielle Sammeldingens kommt. Es ist mal wieder ein Beitrag zur Stadt der Träume, aber eher Universell (höhöhö!). Es geht nämlich um die Erschaffung der Welt, bzw des Universums, im Mythos. Oben ist ein kleines Beispiel, natürlich etwas ausgeschmückt aus „Am Anfang war [Feuer] – [1W6+1 Vögel] [biegt] und erschuf so  [Regenzeit]“. Dann ein wenig Trinität, im nichtchristlichen Sinne, ein wenig Niger oder Nil, weil Feuer = Wüste? Irgendwie so.

Eine „kleine“ 4 mal 1W100 Tabelle: WOPC 2016 Vor Urzeiten

Ich mag die Idee, den Schöpfungsmythos eines Klerikers zufällig auszuwürfeln und von da aus die Religion zu extrapolieren. Muß natürlich nicht mal direkt was mit dem zu tun haben, aber irgendwie stimmig sein. Und eben die Stimmung dieses Zufallssatzes kann man ja zur Inspiration benutzen, denke ich. Siehe oben. ^_^

Bis denn dann

Euer Rorschachhamster

Der Hintergrund des Bildes oben ist von hier:
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Rocher_babouin_brandberg.JPG, dieses Werk steht dementsprechend unter dieser Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/ von  Christian Sturke/Rorschachhamster