Pathfinder und rote Box/FT und BT

Gestern hatte ich kurz das Spielerhandbuch aus der roten Box in der Hand (also, der Mentzer-Übersetzung von FSV) und las ein wenig in den Klassen, um Ideen zu haben wie ich die Grautalkampagne etwas oldschooliger im Ton machen könnte. Interessante Textpassage Nummer 1:

In D&D besitzen die Menschen – wie im richtigen Leben – ethische und theologische Überzeugungen. Doch diese Überzeugungen selbst werden im Spiel außer acht gelassen. Wir gehen davon aus, das alle Charaktere sie besitzen; auf das Spiel haben sie jedoch keinen Einfluß. Sie können wie Essen, Schlafen und Trinken stillschweigend vorausgesetzt werden. Überzeugungen sollten nicht mit ins Spiel einfließen.

Boah. Allerdings sind wohl Überzeugungen jenseits der drei Gesinnungen gemeint, was vorher angesprochen wurde – trotzdem, schon sehr gamistisch diese Attitüde. Mir zu gamistisch. Einfach zu sagen: „Ich bin ein Kleriker!“ und noch nicht mal den Namen der Gottheit und vor allem dessen grundsätzliche Rolle im Kosmos (Meeresgott z.B.), das wäre mir zu flach. Vor allem wenn unter Waffen steht, das er sein Glaube es ihm verbietet Waffen mit Schneide zu benutzen, was schon wieder sehr speziell ist, aber aus der rein gamistischen Perspektive der Balance durchaus Sinn macht… aber ich will ja eben nicht Oldschool spielen, sondern nur Oldschoolig… ;). Hier die Interessante Textpassage Nummer 2:

Eine ausschließlich aus Kämpfern bestehende Gruppe würde wahrscheinlich die meisten Abenteuer überleben – auch solche wo Zauberei nützlich wäre.

Da bin ich mir jetzt aber nicht sicher ob der Autor/Lektor (Frank Mentzer wahrscheinlich) da eine etwas zu positive Sicht des Kämpfers auch im alten D&D zeichnet. Gerade in niedrigen Stufen konnte so ein klug eingesetzter Schlafzauber schon der Matchwinner sein und wesentlich effektiver als ein Haudrauf, wenn auch nur einmal am Tag – auf der anderen Seite reizt es mich sofort eine Abenteurergruppe nur aus Kämpfern mal in Aktion zu sehen. Mit den Möglichkeiten, die man in Pathfinder zur Spezialisierung hat, wäre das bestimmt ein kompetenter Haufen…

Interessante Textpassage Nummer 3:

Bei D&D gehören alle Diebe einer Organisation an, die die „Gilde“ genannt wird.

Alle! Diebe! Einer! Organisation! Wow! Das ist jetzt Fakt in meiner Kampagne. Die Gilde, eine ungeheur machtvolle, wenn auch von Intrigen geschwächte Organisation. Mafia². Hehler – Gilde. Taschendiebe – Gilde. Einbrecher – Gilde. In allen bekannten Ländern. Und auch in unbekannten Ländern (Überall, halt). Und wehe der Abenteurergruppe, die der Gilde auf die Füße tritt. Gildenmitgliedschaft ist relativ günstig (10% aller Einnahmen klingt gut) – aber je mächtiger man ist, desto sicherer wird man in die eine oder andere Intrige gezogen, selbst wenn man es nicht will. Als Schurke sollte man sich gut stellen mit der Gilde – denn auch das Öffnen von verschlossenen Türen in einem uralten Verließ gilt für die Gilde als Arbeit in ihrem Interessenkreis… und mit gebrochenen Fingern (oder ohne Finger) knackt es sich nicht gut.

Völlig anderes Thema: Am letzten Sonntag haben wir eine kurzes Rennen Full Thrust gespielt. Eine Kurvenreiche Strecke, die abzufliegen war. Die besonderen Regeln war, das der Fuß des Raumschiffs keinen Kontakt zu den Hindernissen haben durfte, sonst sackte der Schub sofort auf Null und man mußte einen Treshhold-Check für alle Systeme machen. Und wenn zwei Raumschiffe sich trafen (Am Ende eines Zuges), dann wurde ihre Geschwindigkeit um ein Viertel reduziert – nachher haben wir das noch verschärft indem wir sagten, neue Ausrichtung wird mit W12 ausgewürfelt. Kam prompt nicht mehr vor… hm. Achso, die Waffen waren nur einmal abzufeuern, was aber im nachhinein doof war. Fast ein Start-Ziel-Sieg für mich, wobei wir nur 2 Runden flogen. Wenn wir das nochmal machen sollten, dann nach den normalen Waffenregeln und mit einer Reparaturschleife, die Zeit kostet aber Kästchen repariert.

Hier mal die Strecke:  

Wie man sieht war keine große Vorbereitung nötig. Einfach alles was bei drei nicht auf den Bäumen war auf den Tisch geknallt und gut. Die Dreiecke links und rechts waren die Schußbereiche von Autokanonen (Dargestellt von einem fußlosen Navajo der American Republic von Brigade Models und einem Plastikmech von em4. Der Navajo liegt übrigens auf einer Papierbauwendeltreppe, die ich designt habe…), die auf jedes Schiff ballerten, dessen Bewegung in ihnen endete – hatten aber keinen großen Effekt.

Und zu guter Letzt noch zwei Bilder von Ollis Bastelarbeit, die wir demnächst bebattletechen.

Der Mech ist auch einer von den Billigen von em4. Aber, Dammich!, die Fotos werden der Wirkung in echt nicht ganz gerecht! Hat sie aus Plastik bzw. Holz zugeschnitten und dann mit normalen Eisenbahngraß beflockt. Die kleinen Bäumchen hat er billig bei ebay geschossen und Drei am Rand (wie hier abgebildet) bedeuten leichter Wald, sechs Schwerer… Freu mich drauf

So das reicht jetzt erstmal.

BDD

ERSH

Ein paar Bilder… und Larm

Hallo.

Da ich endlich meine Kamera wiedergefunden habe jetzt ein paar Bilder.

Ersteinmal meine NSL FLotte für Full Thrust von GZG. Ich hab mich an diesem Farbschema für die UNSC orientiert, da es mir zusamen mit der Form der Schiffe richtig schön Bedrohlich vorkam… da bin ich auch ganz zufrieden mit wie es rüberkommt:

Dann habe ich die NAC Schiffe für Full Thrust bemalt… ich hatte vor einen Look Richtung Millenium Falcon oder Star Trek Förderationsschiffe zu schaffen… gefällt mir aber im Endergebnis nicht so… seht selbst:

Da ist es auch nicht so schlimm daß das Bild leicht schwammig ist… Naja, vielleicht bemal ich sie nochmal neu…

Dann habe ich mir noch tatsächlich eine Strike Force des American Empire von Brigade Models gekauft, die hab‘ ich aber noch nicht angemalt.

Und ich habe noch keinen einzigen Jäger bemalt, aber einige von GZG gekauft, für die ich mir die Dreierständer von Brigade Models besorgt hab – das macht aus den GZG Jägern nämlich die doppelte Anzahl Staffeln und ist ja eh nur eine grobe Repräsentation… 😉

Schuldig bin ich schon seit längerer Zeit die Bilder meiner Neo-Soviet-Panzer, auch von Brigade Models. Et voilá:

Zwei verschiedene Farbschemata und nur eine Handvoll. Insgesamt sind das ..äh… viele (zu Faul zum recherchieren, wieviele, schaut doch selber nach). Ganz hinten links ist übrigens ein Warhammer 40.000 Epic Ding (Die Regeln kann man übrigens für lau runterladen, nur so als Tip), den ich mit einer Plasmapistole (oder so, was weiß ich) von Chaos Marines in ein Stück Plasma-Artillerie verwandelt habe… irgendwann muß ich das Ding auch noch mit Werten versehen.

Und zu guter Letzt noch einen neu bemalten Mech von den Plastikmechs aus Citytech in den gleichen Farben wie mein Dire Wolf (der Uller aka Kit Fox ist grad irgendwohin verschwunden) und ein VTOL, auch von BrigadeModels, stimmt gar nicht , von Dark Realms Minatures, meine neuen Pappgeländeteile, ein paar Panzer und mein treuer Jenner IIc in einem Bild:

Naja, an der Qualität arbeiten wir noch mal, aber jetzt weiß ich ja wo meine Kamera zum Üben ist.

So jetzt eine Kurzrezension:

Ich habe mir das Labyrinth Lord Kampagnenbuch „Die Larm Chroniken“ besorgt. Es handelt sich um eine Dorfbeschreibung mit angehängten 8(?) Abenteuern für Labyrinth Lord, einem Retro-Klon von D&D irgendwann vor 1990.  Es beschreibt das Dorf Larm (duh!) und seine näheste Umgebung en Detail. Und das macht es gut. Die NSC werden trotz kurzen Worten lebendig dargestellt und das Dorf hat in sich einiges an Potential. Die Tatsache, das wirklich jedes Haus eine Nummer hat, hat mich an solche Beschreibungen wie die von Orlane oder Restenfurt (So hab‘ ich Restenford immer schon übersetzt) erinnert (Hier und Hier. Leider nicht mehr in meinem Besitz. Dammich! Aber L1 kann man auf Englisch hier runterladen). Die Abenteuraufhänger reichen von doof bis hin zu standard, aber das ist vielleicht auch ein wenig Oldschoolmentalität. Oldschool sind definitiv die Illustrationen, aber da eher im oberen Drittel angesiedelt. Ich erinnere mich noch an wesentlich schlimmere in Kaufabenteuern etablierter Hersteller…

VORSICHT SPOILER VORSICHT SPOILER

Das dööfste ist das Einsteigerabenteuer, das mich echt gewurmt hat, denn der Müller kann nicht mahlen weil er Monster im Keller hat. Die Stadtwache greift nicht ein wegen der Goblingefahr… also gibt es kein Brot.

Ich vergleiche das mal mit einer heutigen Situation: Stromausfall und die Stadtwerke verweisen daraufhin, das sie dringend die Abwasserkanäle überprüfen müssen, und deswegen sich nicht kümmern können… Äh, ja, richtig. Wessen Köpfe da rollen würden ist schon klar. Also bitte, wenn man es einfach zu einer bestimmten Brotsorte macht, meinetwegen der Müller kommt an seine Roggenvorräte nicht ran und es gibt nur Pappbrötchen, dann könnte ich das ja noch nachvollziehen, das die Stadtwache das für unter ihrer Würde hält, aber das ganze Dorf ohne Brot… ich sag nur 1789.

Aber trotz dieser offensichtlichen Fallstricke machen die gut funktionierenden Gerüchte und zwischenmenschlichen Beziehungen und eine echt hervorragende Dorfbegegnungstabelle dieses Buch zu einem guten Band auch für Spieler modernerer Systeme. Die Abenteuer bedürfen zwar einiger Überarbeitung (s.o.) aber sind auch nicht schlecht, an sich. Vielleicht zeigt sich auch das einige Abenteuer nicht für den Band geschrieben wurden, sondern ursprünglich Tunierabenteuer oder eigenständige Publikationen waren. Wenn meine Old-School-Pathfinderkampagne dann irgendwann nächstes Jahr startet, ist Larm jetzt eine Möglichkeit, neben Falkengrund und Dolchfurt… und mal sehen, was die Spieler wollen.

Und worauf man so stößt, wenn man nach Falkengrund googelt

Bis dann

Eue‘ ‚o’schachhamste‘

Battletech Pappgelände Wälder

So, heute morgen überkam mich mal wieder meine kreative Ader, und ich hab mit Hilfe von cgextures.com und dem Gimp fast alle Battletechpappgelände Hexe nochmal neu gestaltet, diesmal auch mit Waldfeldern. Dann hab‘ ich auch noch etwas dunklere Felsen für die Abwechslung dazu gebastelt. Jetzt mach ich mich dran noch mal neu zu Basteln (wie genau findet man auch hier irgendwo auf dem Blog). Heute schaff ich’s nicht mehr vor der Arbeit, aber später mach ich auch noch den letzten Bogen neu… Da:

Hoffe, das gefällt.

bis dann

EUER RORSCHACHHAMSTER!!!111!!!!1!!!

PS:  Da ich der englischen Rechtschreibung heut morgen offensichtlich keine Aufmerksamkeit geschenkt habe jetzt die korrigierten Teile… peinlich.

Full Thrust und Battletech

Da wir Ferienbedingt und Hitzebedingt und Montagebedingt kein D&D für die nächsten drei Wochen zocken, will die Rumpfmannschaft (aka die Zuhausegebliebenen) Battletech und Full Thrust daddeln.

Gestern haben wir schon mal angefangen, mit meinen niegelnagelneu bemalten NAC– und NSL-Schiffen. Ich habe mir ein kurzes Szenario mit vier Flotten a zwei Schiffen ausgedacht (Schlachtkreuzer und Zerstörer bzw. Schwerer Kreuzer und leichter Kreuzer), bei dem es darum ging gemeinsam und gegeneinander ein vom Zufall gesteuertes Alien zu bekämpfen. Kein Schiff hatte Raketen oder Fighter, was das ganze Spiel sehr einfach gestaltet hat. Leider habe ich mit meinem Schlachtkreuzer in eine Ecke begeben und bin als erster ausgeschieden als Thies mir den Antrieb weggeballert hat… und ich demzufolge in die weiten des Alls herausgeschossen bin… Scheißreparaturteams. Immer nur 1en oder 2en. Vorher hatte ich seinen Tallahachie direkt vor meinem van der Tann und habe mit 8 Würfeln nicht einmal über 4 gewürfelt… -_-° Naja. Später hat es Thies geschafft, als Initiativegewinner schnell noch alle Batterien des seinemTallahachie entgegenkommenden Lancaster* auszuschalten, bevor der Schießen konnte… Das war dann Würfelpech von Henning oder Thies Anfängerglück. Das Alien war größtenteils ineffektiv, aber gefährlich mit seinen EMP-Batterien, und weil Hanns auch noch in letzter Minute abgesagt hatte, war die Aufstellung etwas gewichtet für Henning, der auch prompt als Sieger nach Hause ging, nachdem Thies und ich uns an die Kehlen gegangen waren. Aber Spaß Spaß Spaß. Bei Gelegenheit werd ich mal die Wormhole Dinger tatsächlich auf einem Viertel ausdrucken… Fummelei. Zumindest die Particlebows sollten aber einfach genug sein…

* Ja ich weiß, aber ich hab ja nur zwei Flotten, und wenn 4 bzw dann drei spielen wollen…

Hier ist jedenfalls das Alien mit Kurzregeln. Sollte so erratisch sein, wäre aber bestimmt besser gewesen wenn wir alle auf das Alien raufgestürzt wären anstatt uns gegenseitig anzuzecken… Das Alien habe ich aus Resten von den Fightern gebaut und hübsch angemalt. Demnächst, wenn ich meine Kamera wierdergefunden habe (ich hab auch nicht gesucht), werde ich lauter hübsche Fotos einstellen. Versprochen.

So, und dann werd ich mir noch mal was für nächsten Mittwoch Battletech ausdenken.

Bis denn dann

euer Rorschachhamster

PS: Steinzeit kommen die magischen Klassen… das wird schwer, mit neuen Zauberlisten… puh.

PPS: Das Alien ist natürlich hiermit entstanden.

Montag klopft es an die Tür, und Arafat steht neben dir…

AHHHHH. Grafikkartentreiber von Nvidia!!!111!!!

Herzlich Willkommen.

Hier habe ich einige zugegebenermaßen schlechtes Photos (Wo ist meine andere Kamera bloß? Wiedergefunden! ;D) von einem Mad Cat und einem Daishi, Quatsch, Timberwolf und Direwolf aus dem Cityset in Plastik.

Die waren, wie bereits erwähnt, zu ersteigern und sind ganz OK, auch wenn die Posen viel zu statisch sind. Allerdings habe ich den einen Arm des Direwolfs nach oben gestiftet, nachdem ich ihn mittels Teppichmesser vom Körper getrennt hab. Ich sollte mir dringend mal besseres Werkzeug zulegen. Jedenfalls macht das die Mini schon um rund 100% dynamischer, was auch nicht schwer war, wenn man bedenkt, daß sie vorher aussah, als würde sie gerade mit Verstopfung in den Wald kacken. Sorry, aber ist so. Vielleicht komme ich ja diese Woche dazu noch mehr zu bemalen…

Zu einem ganz anderen, aber trivial verbundenem, Thema: Wenn man genau hinschaut, sieht man die Signatur Baxa ’95 auf dem alten Battletechbox Regelwerk das ich nicht ganz ohne Hintergedanken als Hintergrund benutzt habe. Hintergründig, sozusagen… dieser Baxa hat früher, unter anderem, auch Illustrationen für Dark Sun gemacht und ein Kollege von ihm, Brom nämlich, hat jetzt ein, auch für Erwachsene wohl geeignetes, Jugendbuch geschrieben, Kinderdieb nämlich, das ich irgendwann auch lesen werde, jetzt gebe ich die gekürzte Kurzrezension von Henning P. wieder: „Irgendwie so ein böser Peter Pan“.

Das wars für heute. ES IST FRÜHLING. GEHT RAUS, VERDAMMT!

euer rorschachhamster

Nochmal Battletech und Pathfinderüberlegungen

Also, ich habe ja die Werte für meine Mechs angekündigt, und hier sind erstmal Fotos für die kleinen Zinndinger von Dark Realm Miniatures:

Dies sind von links nach rechts zwei Mantragan mit verschiedenen Armteilen, ein Vorace und ein Verger. Bei mir heißen die Slithering, Dawn und Brute Demon (Danke, Monte Cook). Hier ist nochmal ein Größenvergleich:

Ziemlich klein...

Die Werte (Mechdata) habe ich mit The Drawing Board erstellt. Ich habe mich auf Innere Sphäre und Techstufe 1 beschränkt, was die Dinger etwas hitzeanfällig macht. Den Dawn habe ich zu einem 25 Tonner gemacht, die beiden anderen sind 20 Tonner. Der Brute Demon MUSSTE übrigens maximierte Panzerung bekommen. Bei unserem Testspiel war er übrigens der erste, und durch verfrühten Abbruch, einzige Totalausfall, weil maximierte Panzerung bei einem 20 Tonner gegen eine AK 20 auch nichts bringt…  der Slithering dagegen war trotz zweier abgeschossener Arme mit seinem mittleren Laser im Kopf immer noch nicht nutzlos (Das obligatorische Monty Python Zitat verkneife ich mir…).

Ach ja, Pathfinder: In diesem Thread im DND-Gate habe ich die Eingeweide aus dem Swasbuckler von Adamant Entertainment gerissen (Danke, OGL), um daraus eine wirkliche Pathfindergrundklasse zu machen (Das Original ist im Tome of Secrets zu finden , dessen Inhalt nicht uneingeschränkt zu empfehlen ist – es ist das erste 3PP-Buch (oder eins der Ersten, egal) für Pathfinder und einiges läuft nicht ganz rund…finde ich). Inspiriert wurde ich u.a. von dem Fechtbuch von Hans Thalhofer von 1467, das online auf der Website der Bayrischen Staatsbibliothek zu finden ist. Jetzt bin ich aber auf zwei Schwierigkeiten gestoßen: 1. spiele ich im Moment noch gar kein Pathfinder. Das ist zwar geplant, wenn wir die jetzige Kampagne beendet haben, aber das dauert noch ein Jährchen oder so, und es gibt doch einige Unterschiede zu 3.5. Da wurde ich bei den Kritischen Treffer Talenten schon drauf hingewiesen…  Und 2. habe ich mich vielleicht etwas übernommen.

Die Idee war mehrere Fechtschulen, nach dem Vorbild der nationalen Fechtschulen der Renaissance oder vielleicht auch ein bißchen der Fechtmeister, die ihre eigenen Schulen gründen (ein eher orientalisches Konzept, vielleicht). Jetzt stehe ich aber vor dem Dilemma den Zugriff auf diese Schulen mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten irgendwie zu Regeln: Drei Möglichkeiten sind mir bis jetzt eingefallen. Die Restriktivste ist die der geschlossenen Schulen – man sucht sich eine Schule aus und bleibt dabei. Das würde heißen jede Schule in sich muß spielbar sein. Das zweite Konzept läßt dem Spieler völlig freie Hand, eingeschränkt nur durch gewisse Fähigkeitsbäume, die schon jetzt vorhanden sind. Das könnte allerdings ungeahnte Synergieeffekte möglich machen, die beim Erstellen der Klasse für mich nicht zu erkennen sind. Und die letzte Möglichkeit, die ich vielleicht bevorzuge, ist den Zugriff auf andere Schulen Stufenweise zu staffeln (5/10/15?). Das würde die Möglichkeiten der Synergie zumindest überschaubarer machen. Wenn ich das noch mit einer allgemeinen Schule, auf die alle Zugriff haben, kombiniere…und dann noch die Tatsache, das ich keine Ahnung habe, ob die Fähigkeiten nicht sowieso zu stark sind… Hmmhm. Naja, jedenfalls werde ich mich da heute etwas mit beschäftigen -müssen? nicht wirklich… ;D

Und eine ältere Dame, die im Radio mit ihren Beschwerden hausieren ging, benutzte gerade folgende Formulierung: „Ich hatte Gelenke“. LOL*. Manchmal sind es Kleinigkeiten, die die größte Freude machen…

Bis dann

eueR rorschachhamsteR

* Wirklich. Ich frage mich was meine Nachbarn denken.

Ok, das reicht jetzt wirklich an Pappgelände.

Aquarienkies war ein voller Erfolg. Die stehen jetzt richtig gut und fest und man kann auch Zinnmechs gut draufplazieren ohne irgendwelche Ängste vor Lackschäden haben zu müssen.

Und hier hab ich jetzt noch zwei Seiten mit einigen roten Hexdingern und einem Kreis mit Loch in der Mitte (Und neuer Textur von CG Textures). Drei Ränder bilden den äußeren Rand, einer den in der Mitte. Ein einzelnes Hex mit der neuen Textur ist dazu da, das Loch in der Mitte zu verschließen. Diesen Einer mit Höhenlevel Eins sollte man etwas kleiner bauen, damit er auch in’s Loch paßt. Diejenigen, die bei mir schon fertig waren, paßten nämlich nicht… Bitteschön:

Und noch mehr rotes Zeug:

Von wegen zu guter Letzt.

Ok, bin dabei die zweite Charge Plastikmechs von eM4 Miniatures anzumalen und habe den zweiten Dicken tatsächlich den Fuß nach hinten stellen lassen – dadurch dreht sich der Torso etwas, weil die Füße nicht wirklich viel Luft haben. Gibt aber ein etwas dynamischeres Bild, selbst als der einfach angehobene Fuß beim 1. Wenn ich fertig bin poste ich ein paar Bilder und die Spielwerte, die ich erstellt habe.

Oh, und bei e-bay hab‘  ich Plastikmechs aus Citytech erstanden, mal sehen wie die in Natura aussehen. Allerdings hab ich mMn 4*8 bestellt und auf der Rechnung stehen jetzt 3*8… was eigentlich ok, ist, einmal für mich, je einmal für Mitspieler. Ich bezahl jetzt einfach und die Sau in mir hofft, das ich vier zum Preis von dreien bekomme… *diabolisches Gelächter* wenn nicht, auch gut, dann hab ich Geld gespart. *undiabolisches Achselzucken*

Themawechsel: Ich hab heute die PDF vom Kobold #13 runtergeladen und überflogen. Eigentlich alles war entweder Pathfinder oder 4e. 3.5 gibt es effektiv nicht mehr. Natürlich ist PF was vieles angeht zu 100% Kompatibel, aber das viel mir auf. Irgendwie. Wer ihn noch nicht hat, oder, noch viel schlimmer, kennt- kaufen! Ich hätte beinahe schon wieder Dragon geschrieben (!) und mich stört der 4e Inhalt eigentlich gar nicht mehr (kann ich da doch auch zumindest Ideen rausziehen), ich zitiere hier noch mal das Cover: „Kobold Quarterly – The switzerland of the edition wars!“ Das find ich gut.

Bis dann

euer RoRsChAcHaMsTeR

Und noch ein Nachtrag zum Pappgelände für Battletech

Nachdem ich ja schon beim Posten mit dem Gedanken gekommen bin, unter die Pappgeländehexe für Battletech ein zweites Topteil unterzukleben, und jetzt in diesem Thread im DnD-Gateforum erstens Deus Figendi die gleiche Idee hatte und zweitens Gorilla mich auf die Möglichkeit hinwies, Kies für bessere Stabilität einzufüllen (Was natürlich nur klappt, wenn man die Dinger zuklebt…), hab ich schnell mal eben noch einen Satz Gegenstücke entworfen und zusätzlich noch ein Satz (einer zweier dreier Höhenlevel, aber noch kein dreier Hex… kommt noch) im Stil der original Mesas dazugepackt, weil noch Platz auf der Seite war. Et voilá:

Und zu guter Letzt...

Und jetzt werd‘ ich erst meine Teile mit Kies füllen und dann versiegeln (ist also ungetestet). Nur nicht zu viel, sonst geht die dünne Karteikartenpappe aus dem Leim… denk ich. Endlich benutze ich mal den Aquarienkies, den ich ursprünglich mal zum Basengestalten nutzen wollte… da bin ich aber von ab.

Jedenfalls nochmal Danke an die Kommentargeber im Gate und ich hoffe ihr könnt das gebrauchen. Und die Texturen sind wieder von CG-Textures.

Bis dann, euer Rorschachhamster

Battletech – Gelände und Billigmechs

… und meine begrenzten Fähigkeiten, die ordentlich anzumalen…

Jedenfalls haben wir am Dienstag statt Rollenspiel nochmal Battletech gespielt und in der Woche mit Bäckern und anderen Frühaufstehern ist das auch immer eine Zeitfrage. Obwohl wir wieder nicht richtig geendet sind, hatten wir wieder eine Menge Spaß. Ich habe etwas 3D-Gelände aus Pappe gebastelt, basierend auf den Mesas für Space:1889 von Christian Domenech (Hier findet man die Originale, ungefähr in der Mitte, wer sich für Table Tops oder/und Kartonbau interessiert sollte sich den Rest auch mal angucken), und nach dem Praxistest hab ich gleich noch ein paar mehr gebastelt und verhübscht mit Texturen von CG Textures. Die Hexe sind so daß sie auf die Battletechfelder passen skaliert, wenn man sie „fit to page“ druckt, jedenfalls bei Photofiltre (Was ist eigentlich mit den ganzen umsonst Grafikprogrammen, das sie nicht ordentlich drucken können? Weder Paint noch der Gimp haben etwas, was annähernd genug Möglichkeiten bietet..).

Butter bei die Fische:

Einfach auf Karton ausdrucken, z.B. Blankokarteikarten DinA4, und dann zusammenbasteln. Um eine Knickkante zu erzeugen, ziehe ich immer auf der Rückseite des Bildes (Um den Druck nicht zu zerkratzen) die stumpfe Seite eines Teppichmessers, mit Linieal wirds meistens gerade… Wenn nicht ganz klar von Hinten zu sehen ist wo, markiere ich die Endpunkte einer Kante mit leichten Einschnitten am Rand. Bei den Dreierdingern muß man zwei „Wandstreifen“ benutzen um einmal rumzukommen, ich habe die zwei aneinandergeklebt bevor ich den Deckel raufgefriemelt habe. Kein großes Talent vonnöten – Grobmotoriker approved. Einzelheiten wie Geländetyp und meinetwegen Hexnummern kann man später von Hand draufschreiben. Auf irgendwelche Begrenzungslinien auf den Dreierfeldern hab ich aus ästethischen Gründen verzichtet – braucht man auch nicht wirklich bei nur drei Hexen. So sieht das mit Mechs aus:

Faß, Jenny, Faß!
Faß, Jenny, Faß!

Wie man sieht kann man die auch übereinanderstapeln, allerdings leidet die Stabilität darunter. Außerdem sind die bei Ausdruck auf Karteikarten relativ leicht, in zugigen Spielorten würde eine Gewichtung (höhö) oder das Einanderklammern der Hexlevel mit Büroklammern z.B. für mehr Stabilität sorgen. Desweiteren gehen die hohen Dreierfelder unten etwas aus dem Leim, ich bin am Überlegen ob ich die auf einen weiteren Blindhexfuß stelle – dieser könnte theoretisch auch mit einer anderen Textur bedruckt sein, so daß man mehr Möglichkeiten hat… allerdings würde das die Möglichkeit, die aneinanderzuklammern sehr einschränken, bzw. eigentlich verhindern.

Und hier nochmal im Größenvergleich zu meinem Hunchback, die tatsächliche Höhe der einzelnen Dinger liegt bei ca 1,5 cm pro Höhenlevel:

Größenvergleich
Was guckt der so ertappt?

Links sieht man noch, das ich auf die gräulich strukturierten Hexe von Hand „Rough“ geschrieben habe.

Was mir jetzt noch fehlt ist entweder eine Textur oder eine Idee, den leichten und schweren Wald überzeugend darzustellen… Hmhm.

Ok, Billigmechs. Da ich ja immer Geizig bin bzw. sein muß was meine Hobbyausgaben angeht, habe ich mir zwei Packungen der wirklich günstigen Plastikmechs … äh… Entschuldigung… „STEEL WARRIORS“ von eM4 gekauft. Jetzt sind sie mehr oder weniger angemalt… bzw. mehr oder weniger hübsch angemalt. Die Miniaturen an sich haben einen leicht Japanischen Animetouch, das kann man finden wie man will, und sind OK für den Preis (Äh, hab nicht viel mehr als 8 € für 10 Plastikmechs bezahlt (davon 2,50 Porto aus’m UK). Etwas mehr Auswahl bei den Waffen hätte ich mir gewünscht. Hier habe ich ein Bild in Frontalansicht mit Jenner IIc und Hunchback als Größenvergleich:

Hoffentlich fällt niemand die Unordnung im Hintergrund auf.

Gewohnt grobmotorisch bemalt, aber trotzdem machen sie was her. Find ich.

Polonaise!

Zu beachten ist, das ich den Fuß des grünen Dicken angehoben und den „Zeh“ nach unten verklebt habe, damit er statt der sehr statischen Pose im Vergleich zu den anderen wenigstens etwas dynamischer aussieht…mal sehen ob ich das beim Zweiten auch mache -vielleicht den Fuß nach hinten mit aufgesetztem Zeh? Hmhm.

Man sieht auch deutlich das man für sein Geld zwar 5 Mechs, aber nur drei Chassis bekommt. Und das ich eine Abneigung dagegen habe, mich näher mit den Basen zu beschäftigen.

Jetzt geh ich unter die Dusche,

Bis dann

Euer Rorschachhamster

Battletech – das erste mal seit langer Zeit…

Ah, ja. Da trafen wir uns heute gestern um Battletech zu spielen, nach den Regeln im 1999 von FanPro rausgegebenen und längst vergriffenem Regelsammelband mit dem uninspirierten Titel „Battletech Regelwerk“. Allerdings haben wir uns mit drei Mechs pro Spieler und 4 Spielern etwas übernommen für einen Spieleabend (Da hat man halt all diese hübschen Figuren, die will man auch benutzen. Im Nachhinein nicht der Weisheit letzter Schluß…). Als der erste 20-Tonner dann den Geist aufgab, gaben wir auf – allerdings nach sehr viel Spaß (und etwas Frust wegen echt blöden Würfen kombiniert mit schwierigen Schüssen). Wenn man sowieso noch nicht so firm ist…

Wir waren uns aber einig, das wir daß „zeitnah“ wiederholen möchten. Tonnenschwere Kampfmaschinen machen halt auch dann Spaß wenn man erst mal jedes Procedere neu nachschlagen muß. Aber es wurde spürbar flüssiger, je länger es dauerte. Und taktischer auch. Hatte ich jedenfalls den Eindruck.

Ich persönlich benutze übrigens als Geizhals kaum original Battletechminis. Vor Jahren habe ich mal 2 erstanden- einen Jenner IIC und einen Hunchback von Ral Partha, kaum genug um wirklich loszuspielen. Ich hab sie hier einfach mal fotografiert:

So toll angemalt sind sie nicht, aber der Jenner hat immerhin Ralleystreifen.

Statt der nicht so günstigen (Sie sind es halt wert, aber trotzdem) Minis von Ral Partha habe ich von Dark Realm Miniatures eine Handvoll Walker, namentlich 4 Mantragan, 4 Verger und 2 Vorace als Minimechs (sowie 2 Piranha Gunships als… äh… Hubschrauber halt) erstanden und dafür die Werte selbst kreiert – wenn ich ehrlich bin mag ich das virtuelle erstellen eines Battlemechs fast so gern wie das eigentliche Spiel – vor allem mit Programmen die mir dabei helfen (und natürlich nur kostenlose, the Drawing Board ist mein Programm für Mechs, und bei der Vehicle Factory stört mich nur, das sie den BV nicht mit angibt… beide haben schon einige Jahre auf dem Buckel, wie die Kompatibilität jenseits von XP aussieht, vermag ich nicht zu beurteilen. Zu empfehlen auch diese Seite zum Sheet ausdrucken -aber Obacht!, manches stimmt nicht so ganz) . Die Neo-Sovjets als Panzer hab ich hier schon erwähnt. Beim nächsten Mal können wir uns dann auch dran wagen die Infanterieregeln und Panzer auch zu benutzen… hoffe ich.

Jedenfalls freu‘ ich mich drauf. Und das ist ja auch schon mal ’ne Aussage. Und wenn ich den ganzen Scheiß fertig angemalt habe, gibt’s vielleicht noch ein paar mehr Fotos.

Bis dann,

Euer Rorschachhamster

Ach ja, die Zeit…

Langsam komme ich scheinbar in das Alter wo so ein zwei Monate wie im Flug vergehen… Im Ernst, blödes Leben macht einem ständig einen Strich durch die guten Vorsätze, öfter und regelmäßiger zu posten.

Jedenfalls habe ich mich, ausgelöst durch das Interesse eines Freundes an meiner eingestaubten Battletechbox mit Tabletops, insbesondere 6mm Wargaming, beschäftigt. Und gleich ein paar kleine SciFi Panzer gekauft und angemalt, auch weil ich bei Battletech gerne Panzer zusätzlich hab. Neo-Sovjets von Brigade Models**.

Vielleicht schreib ich ein andermal auf was es an Regelwerk umsonst im Netz so gibt (Lieber einen Panzer mehr als ) … erstmal klatsche ich euch einfach ein paar Links um die Ohren. Ausprobieren werde ich wohl auch noch mal Full Thrust. Das liest sich auf jeden Fall gut, und vielleicht werde ich dafür die Schiffe von Wormhole mal zusammenbauen – denn so cool die Papiermodelle auch sind, diese Regeln sind nix für mich. Glaub ich. Trau mich jedenfalls nicht ran, die zu testen… allein der Aufwand an Bastelei. Aber mit einfachen Regeln wie die oben erwähnten Full Thrust, das fetzt. Übrigens gibts die Einsteigerregeln auch in Deutsch, übersetzt von den ..äh.. Wesen* von http://www.mechworld.de/

Naja, mal sehen, wann und ob ich denn schaffe auch nur eine Partie Battletech zu spielen, bevor ich an Full Thrust rangehen kann… wahrscheinlich werd ich morgen schon die Schere und den Kleber schwingen und noch dazu Full Thrust Werte für die Schiffe erstellen, nur um die guten Dinger dann kurz nach dem 18. Geburtstag meiner Tochter völlig eingestaubt in den Papierkorb zu pfeffern… und das ist noch hin.

Hoffentlich kommt mein nächster Beitrag schneller…

Euer Rorschachhamster

ANMERKUNGEN:

* Ich wollte eigentlich schreiben „von den Jungs“, aber dann dachte ich „He, du müßtest doch eigentlich schreiben Jungs und Mädels“, aber leider, so kam mir in den Sinn, ist dieses Hobby etwas Testosteronlastig, so daß ich völlig unsicher wurde was ich denn jetzt schreiben sollte. Nächstesmal benutze ich einfach irgendwas WIRKLICH Beleidigendes, dann fühlt sich einfach Jeder/Jede angesprochen. Hehe.

** Direkt im UK bestellt, genau wie eine Handvoll Zinnfiguren (Mechsubstitute (Vielleicht etwas klein, wir werden sehen) und Vtols von Dark Realms Miniatures), die noch nicht da sind. Im Moment mit dem schwachen Pfund echt empfehlenswert. Beim Vergleich direkt mit Airmail oder, als Alternative, über Battlefield Berlin war ich bei 14 € Unterschied bei einer Bestellung von inklusive Porto bei 29,60€ oder so die ich letzendlich bezahlt habe – statt 43€ (!)

EDIT: Oh, und die Schiffe von Wormhole wären etwas groß, um sie mit den normalen Zinnfiguren von GZG zu benutzen – halb ausdrucken werde ich die wohl. Jetzt. Verdammt.