Battletech auf der Terrasse

Am Samstag haben wir endlich mal wieder Battletech gespielt. Wir haben zwei Teams mit 2-3 Spielern mit je 4 Mechs, 4 Panzern (Yeah! Meine Brigade Models Neosovjets kamen zum Einsatz!) und jeweils einem VTOL (von Dark Realm), einer Funkbasis und einem Geschützturm gebildet.  Ziel war es, den gegnerischen Funkturm auszuschalten. Olli und Alex spielten zuerst gegen Nico (Ollis Neffen) und mich und wir würfelten die Mechs quer durch Clans und Innere Sphäre und Techlevel einfach zufällig zusammen. Ich hatte einen Direwolf (Daichi gefällt mir besser vom Klang… hehehe) und so einen selbstgebastelten 25 Tonnen Totbleever von Olli… mit der modifizierten Mini eines Black Hawk und zwei tollen Flammern (WTF, Olli?). Torsten stieß später zu uns mit einem neuen Mech dazu… wobei wir auswürfelten, für wen er Partei ergriff. Gleichzeitig haben wir gegrillt und uns später sehr über das Dach über der Terasse gefreut…

Es lief etwas zäh an (So zäh das wir jeweils 2 der Panzer wegnahmen nach der ersten Runde), mit Grillen und Regelnachschlagen und so weiter, aber je später der Abend war, desto flüssiger wurde es. Naja, wahrscheinlich hätten einem echten Battletechcrack die Haare zu Berge gestanden… Drei Uhr morgens hatte das bessere Team trotz zumindest gefühlter Tonnageunterlegenheit gewonnen. Ratet mal.  Der Hammer war, das Nico mit seinem kleinen Mech die meisten Abschüsse zu verzeichnen hatte (Abstauber!) und sich außerdem mit dem gleichen Mech öfter auf den Rücken legte als eine Nutte auf St.Pauli (Harhar! Im Ernst, sein durchschnittlicher Pilotenwurf war 4 oder was).

OK, wir spielten natürlich auf Ollis Supergelände. Bilder:

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Der weiß Grundierte ist Nicos, auf dem Rücken, so wie er das Spiel beendet hat… wie auch sonst.

Ich glaube, Hauptgrund für unseren Gewinn ist die Zögerlichkeit von Alex, der seinen stärkeren Mech zu zaghaft einsetzte, und allgemein eine zu defensiv ausgerichtete Strategie der Loooooooser (*Hust*). Die Panzerung des linken Torsos meines Dire Wolfs, z.B., war restlos weg…

Demnächst müssen wir mal wieder Full Thrust spielen, bzw. ich hab da noch den Entwurf eines Rennspiels auf dem Rechner, diesmal etwas mehr Änderungen als beim letzten Mal… und Pappbastelarbeit. Mal sehen.

Mutant Future Hack will auch noch weiterbearbeitet sein. Morgen Spieleabend. Alles ist Gut.

BDD

ER

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Ein paar Bilder… und Larm

Hallo.

Da ich endlich meine Kamera wiedergefunden habe jetzt ein paar Bilder.

Ersteinmal meine NSL FLotte für Full Thrust von GZG. Ich hab mich an diesem Farbschema für die UNSC orientiert, da es mir zusamen mit der Form der Schiffe richtig schön Bedrohlich vorkam… da bin ich auch ganz zufrieden mit wie es rüberkommt:

Dann habe ich die NAC Schiffe für Full Thrust bemalt… ich hatte vor einen Look Richtung Millenium Falcon oder Star Trek Förderationsschiffe zu schaffen… gefällt mir aber im Endergebnis nicht so… seht selbst:

Da ist es auch nicht so schlimm daß das Bild leicht schwammig ist… Naja, vielleicht bemal ich sie nochmal neu…

Dann habe ich mir noch tatsächlich eine Strike Force des American Empire von Brigade Models gekauft, die hab‘ ich aber noch nicht angemalt.

Und ich habe noch keinen einzigen Jäger bemalt, aber einige von GZG gekauft, für die ich mir die Dreierständer von Brigade Models besorgt hab – das macht aus den GZG Jägern nämlich die doppelte Anzahl Staffeln und ist ja eh nur eine grobe Repräsentation… 😉

Schuldig bin ich schon seit längerer Zeit die Bilder meiner Neo-Soviet-Panzer, auch von Brigade Models. Et voilá:

Zwei verschiedene Farbschemata und nur eine Handvoll. Insgesamt sind das ..äh… viele (zu Faul zum recherchieren, wieviele, schaut doch selber nach). Ganz hinten links ist übrigens ein Warhammer 40.000 Epic Ding (Die Regeln kann man übrigens für lau runterladen, nur so als Tip), den ich mit einer Plasmapistole (oder so, was weiß ich) von Chaos Marines in ein Stück Plasma-Artillerie verwandelt habe… irgendwann muß ich das Ding auch noch mit Werten versehen.

Und zu guter Letzt noch einen neu bemalten Mech von den Plastikmechs aus Citytech in den gleichen Farben wie mein Dire Wolf (der Uller aka Kit Fox ist grad irgendwohin verschwunden) und ein VTOL, auch von BrigadeModels, stimmt gar nicht , von Dark Realms Minatures, meine neuen Pappgeländeteile, ein paar Panzer und mein treuer Jenner IIc in einem Bild:

Naja, an der Qualität arbeiten wir noch mal, aber jetzt weiß ich ja wo meine Kamera zum Üben ist.

So jetzt eine Kurzrezension:

Ich habe mir das Labyrinth Lord Kampagnenbuch „Die Larm Chroniken“ besorgt. Es handelt sich um eine Dorfbeschreibung mit angehängten 8(?) Abenteuern für Labyrinth Lord, einem Retro-Klon von D&D irgendwann vor 1990.  Es beschreibt das Dorf Larm (duh!) und seine näheste Umgebung en Detail. Und das macht es gut. Die NSC werden trotz kurzen Worten lebendig dargestellt und das Dorf hat in sich einiges an Potential. Die Tatsache, das wirklich jedes Haus eine Nummer hat, hat mich an solche Beschreibungen wie die von Orlane oder Restenfurt (So hab‘ ich Restenford immer schon übersetzt) erinnert (Hier und Hier. Leider nicht mehr in meinem Besitz. Dammich! Aber L1 kann man auf Englisch hier runterladen). Die Abenteuraufhänger reichen von doof bis hin zu standard, aber das ist vielleicht auch ein wenig Oldschoolmentalität. Oldschool sind definitiv die Illustrationen, aber da eher im oberen Drittel angesiedelt. Ich erinnere mich noch an wesentlich schlimmere in Kaufabenteuern etablierter Hersteller…

VORSICHT SPOILER VORSICHT SPOILER

Das dööfste ist das Einsteigerabenteuer, das mich echt gewurmt hat, denn der Müller kann nicht mahlen weil er Monster im Keller hat. Die Stadtwache greift nicht ein wegen der Goblingefahr… also gibt es kein Brot.

Ich vergleiche das mal mit einer heutigen Situation: Stromausfall und die Stadtwerke verweisen daraufhin, das sie dringend die Abwasserkanäle überprüfen müssen, und deswegen sich nicht kümmern können… Äh, ja, richtig. Wessen Köpfe da rollen würden ist schon klar. Also bitte, wenn man es einfach zu einer bestimmten Brotsorte macht, meinetwegen der Müller kommt an seine Roggenvorräte nicht ran und es gibt nur Pappbrötchen, dann könnte ich das ja noch nachvollziehen, das die Stadtwache das für unter ihrer Würde hält, aber das ganze Dorf ohne Brot… ich sag nur 1789.

Aber trotz dieser offensichtlichen Fallstricke machen die gut funktionierenden Gerüchte und zwischenmenschlichen Beziehungen und eine echt hervorragende Dorfbegegnungstabelle dieses Buch zu einem guten Band auch für Spieler modernerer Systeme. Die Abenteuer bedürfen zwar einiger Überarbeitung (s.o.) aber sind auch nicht schlecht, an sich. Vielleicht zeigt sich auch das einige Abenteuer nicht für den Band geschrieben wurden, sondern ursprünglich Tunierabenteuer oder eigenständige Publikationen waren. Wenn meine Old-School-Pathfinderkampagne dann irgendwann nächstes Jahr startet, ist Larm jetzt eine Möglichkeit, neben Falkengrund und Dolchfurt… und mal sehen, was die Spieler wollen.

Und worauf man so stößt, wenn man nach Falkengrund googelt

Bis dann

Eue‘ ‚o’schachhamste‘

Nochmal Battletech und Pathfinderüberlegungen

Also, ich habe ja die Werte für meine Mechs angekündigt, und hier sind erstmal Fotos für die kleinen Zinndinger von Dark Realm Miniatures:

Dies sind von links nach rechts zwei Mantragan mit verschiedenen Armteilen, ein Vorace und ein Verger. Bei mir heißen die Slithering, Dawn und Brute Demon (Danke, Monte Cook). Hier ist nochmal ein Größenvergleich:

Ziemlich klein...

Die Werte (Mechdata) habe ich mit The Drawing Board erstellt. Ich habe mich auf Innere Sphäre und Techstufe 1 beschränkt, was die Dinger etwas hitzeanfällig macht. Den Dawn habe ich zu einem 25 Tonner gemacht, die beiden anderen sind 20 Tonner. Der Brute Demon MUSSTE übrigens maximierte Panzerung bekommen. Bei unserem Testspiel war er übrigens der erste, und durch verfrühten Abbruch, einzige Totalausfall, weil maximierte Panzerung bei einem 20 Tonner gegen eine AK 20 auch nichts bringt…  der Slithering dagegen war trotz zweier abgeschossener Arme mit seinem mittleren Laser im Kopf immer noch nicht nutzlos (Das obligatorische Monty Python Zitat verkneife ich mir…).

Ach ja, Pathfinder: In diesem Thread im DND-Gate habe ich die Eingeweide aus dem Swasbuckler von Adamant Entertainment gerissen (Danke, OGL), um daraus eine wirkliche Pathfindergrundklasse zu machen (Das Original ist im Tome of Secrets zu finden , dessen Inhalt nicht uneingeschränkt zu empfehlen ist – es ist das erste 3PP-Buch (oder eins der Ersten, egal) für Pathfinder und einiges läuft nicht ganz rund…finde ich). Inspiriert wurde ich u.a. von dem Fechtbuch von Hans Thalhofer von 1467, das online auf der Website der Bayrischen Staatsbibliothek zu finden ist. Jetzt bin ich aber auf zwei Schwierigkeiten gestoßen: 1. spiele ich im Moment noch gar kein Pathfinder. Das ist zwar geplant, wenn wir die jetzige Kampagne beendet haben, aber das dauert noch ein Jährchen oder so, und es gibt doch einige Unterschiede zu 3.5. Da wurde ich bei den Kritischen Treffer Talenten schon drauf hingewiesen…  Und 2. habe ich mich vielleicht etwas übernommen.

Die Idee war mehrere Fechtschulen, nach dem Vorbild der nationalen Fechtschulen der Renaissance oder vielleicht auch ein bißchen der Fechtmeister, die ihre eigenen Schulen gründen (ein eher orientalisches Konzept, vielleicht). Jetzt stehe ich aber vor dem Dilemma den Zugriff auf diese Schulen mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten irgendwie zu Regeln: Drei Möglichkeiten sind mir bis jetzt eingefallen. Die Restriktivste ist die der geschlossenen Schulen – man sucht sich eine Schule aus und bleibt dabei. Das würde heißen jede Schule in sich muß spielbar sein. Das zweite Konzept läßt dem Spieler völlig freie Hand, eingeschränkt nur durch gewisse Fähigkeitsbäume, die schon jetzt vorhanden sind. Das könnte allerdings ungeahnte Synergieeffekte möglich machen, die beim Erstellen der Klasse für mich nicht zu erkennen sind. Und die letzte Möglichkeit, die ich vielleicht bevorzuge, ist den Zugriff auf andere Schulen Stufenweise zu staffeln (5/10/15?). Das würde die Möglichkeiten der Synergie zumindest überschaubarer machen. Wenn ich das noch mit einer allgemeinen Schule, auf die alle Zugriff haben, kombiniere…und dann noch die Tatsache, das ich keine Ahnung habe, ob die Fähigkeiten nicht sowieso zu stark sind… Hmmhm. Naja, jedenfalls werde ich mich da heute etwas mit beschäftigen -müssen? nicht wirklich… ;D

Und eine ältere Dame, die im Radio mit ihren Beschwerden hausieren ging, benutzte gerade folgende Formulierung: „Ich hatte Gelenke“. LOL*. Manchmal sind es Kleinigkeiten, die die größte Freude machen…

Bis dann

eueR rorschachhamsteR

* Wirklich. Ich frage mich was meine Nachbarn denken.

Battletech – das erste mal seit langer Zeit…

Ah, ja. Da trafen wir uns heute gestern um Battletech zu spielen, nach den Regeln im 1999 von FanPro rausgegebenen und längst vergriffenem Regelsammelband mit dem uninspirierten Titel „Battletech Regelwerk“. Allerdings haben wir uns mit drei Mechs pro Spieler und 4 Spielern etwas übernommen für einen Spieleabend (Da hat man halt all diese hübschen Figuren, die will man auch benutzen. Im Nachhinein nicht der Weisheit letzter Schluß…). Als der erste 20-Tonner dann den Geist aufgab, gaben wir auf – allerdings nach sehr viel Spaß (und etwas Frust wegen echt blöden Würfen kombiniert mit schwierigen Schüssen). Wenn man sowieso noch nicht so firm ist…

Wir waren uns aber einig, das wir daß „zeitnah“ wiederholen möchten. Tonnenschwere Kampfmaschinen machen halt auch dann Spaß wenn man erst mal jedes Procedere neu nachschlagen muß. Aber es wurde spürbar flüssiger, je länger es dauerte. Und taktischer auch. Hatte ich jedenfalls den Eindruck.

Ich persönlich benutze übrigens als Geizhals kaum original Battletechminis. Vor Jahren habe ich mal 2 erstanden- einen Jenner IIC und einen Hunchback von Ral Partha, kaum genug um wirklich loszuspielen. Ich hab sie hier einfach mal fotografiert:

So toll angemalt sind sie nicht, aber der Jenner hat immerhin Ralleystreifen.

Statt der nicht so günstigen (Sie sind es halt wert, aber trotzdem) Minis von Ral Partha habe ich von Dark Realm Miniatures eine Handvoll Walker, namentlich 4 Mantragan, 4 Verger und 2 Vorace als Minimechs (sowie 2 Piranha Gunships als… äh… Hubschrauber halt) erstanden und dafür die Werte selbst kreiert – wenn ich ehrlich bin mag ich das virtuelle erstellen eines Battlemechs fast so gern wie das eigentliche Spiel – vor allem mit Programmen die mir dabei helfen (und natürlich nur kostenlose, the Drawing Board ist mein Programm für Mechs, und bei der Vehicle Factory stört mich nur, das sie den BV nicht mit angibt… beide haben schon einige Jahre auf dem Buckel, wie die Kompatibilität jenseits von XP aussieht, vermag ich nicht zu beurteilen. Zu empfehlen auch diese Seite zum Sheet ausdrucken -aber Obacht!, manches stimmt nicht so ganz) . Die Neo-Sovjets als Panzer hab ich hier schon erwähnt. Beim nächsten Mal können wir uns dann auch dran wagen die Infanterieregeln und Panzer auch zu benutzen… hoffe ich.

Jedenfalls freu‘ ich mich drauf. Und das ist ja auch schon mal ’ne Aussage. Und wenn ich den ganzen Scheiß fertig angemalt habe, gibt’s vielleicht noch ein paar mehr Fotos.

Bis dann,

Euer Rorschachhamster