D&D 5e – Player’s Handbook, Deutsche Ausgabe Kapitel für Kapitel III

Also Los geht’s mit Teil II – Die Völker (Elfen).

Erstmal wird Grundlegendes geklärt. Unter ein Volk auswählen werden Elf, Zwerg, Jalbling und Mensch als gängig bezeichnet, und Drachenblütige, Gnome Halbelfen, Tieflinge und Halborks als wenmiger üblich. Drow sind sehr selten. Aha, soso. Bla über Kampagne und so, auch nicht verkehrt drauf hinzuweisen das die SL das vielleicht anders handhabt.

Dann werden Volksmerkmale erklärt. Erhöhung Attributswerte (Nja…), Alter, Gesinnung,Größe, Bewegungsrate, Sprachen und, am interessantesten, Volksunterarten, die sowohl die Merkmale des Obervolks annehmen als auch die Eigenen. Also auch sowas wie Attributsänderungen. Das finde ich ganz knorke, ABER gerade im Zusammenhang mit der Politik des nur positive Boni, keine Abzüge zu vergeben, oder so meine ich mich zu erinnern, ist eine generischer Zwerg immer gearscht vor einem Hügel- oder Bergzwerg. Das hätte man eleganter Lösen können, und schon hat man halt als gute Möglichkeit einen generischen Zwerg. So wie es ist, schmeißt man Boni weg, sollte man den Sl überzeugen, das ein generischer Zwerg spielbar ist. Andererseits gefällt mir das grundsätzliche Ding von eingebauter Verschiedenheit und Gleichheit. Egal, ich schweife ab.

Elfen – mit einem Einführungstext aus der Chronik der Drachenlanze… Ok. Außerdem fällt mir auf, das die erste Doppelseite mit völlig unpassenden Illustrationen und einem Bild von Drizzt bedruckt ist, was jetzt irgendwie in völligem Gegensatz zu dem Flufftext darunter steht. Was haben irgendwie ruinöse Osteuropäisch anmutende Häuser im Schnee mit Elfen zu tun? Ah, soll so eher Bruchtal im Mondlicht sein… Man erkennt es erstmal auf Anhieb nicht, denn die Abbildung ist sehr dunkel und irgendwie schwammig… Und ein Extra-seltener Dunkelelf als Abbildung… Elfen werden „leicht über“ 700 Jahre alt, also etwas mehr als halb so alt wie zu AD&D-Zeiten… und haben Kindernamen, erwachsen gelten sie rund um 100 Jahre alt, das ist dann schon wieder altbekannt… Gut, Fluff ohne einen Hauch Regeltext, ist vielleicht nicht falsch zur Einleitung. Regeln kommen erst auf der nächsten Seite. Genauso wie die Nachnamen, auch eher suboptimales Layout. In der Technik erhalten Elfen +2 auf Geschick, und werden bis zu 750 Jahre alt. Gesinnung tendiert zu Chaos und Gutem. Sanftere Ausprägungen des Chaos. „Drow sind meistens böse“. Zwischen 1,50m und 1,80m Mittelgroß, keine Überraschung, aber potentiell kleiner als die langgewachsenen Elfen von den Vergessenen Königreichen, wenn ich mich recht erinnere. Die Dunkelsicht wird als dämmriges Licht in 18m Umkreis betrachtet, ohne Farben. Aha. Wahrnehmung ist geübt. Vorteil gegen Bezauberungen und immun gegen Schlafzauber, wie gehabt, eigentlich. Überflüssige Tranceregeln. Lasst die Viecher doch 4 Stunden schlafen, und gut. Bei Sprachen steht, das Barden oft Elfisch lernen, wegen der Balladen. Finde ich zwar grundsätzlich schön, solche Randbemerkungen, aber andererseits könnte ein wenig weniger Blah mehr sein. Unentschlossen.

Dann kommen die drei Unterarten, Hochelfen, Waldelfen und Drow. Als Hochelfen werden praktisch zwei bekannte Elfenvölker verwurstet (Sonnen- und Mondelfen, Silvanesti und Qualinesti etc.). Warum macht ihr nicht einfach 4 Untervölker? Platz genug wäre mMn, allein der Text um die verschiedenen Arten von Hochelfen zu unterscheiden, reicht ja fast für einen eigenen Eintrag. Gut, technisch steigt Int um 1, Waffenvertrautheit und interessanterweise einen Zaubertrick. Und eine zusätzliche Sprache, nun gut… Da ist meiner Meinung nach noch mehr Luft für Unterschiede. Egal, Waldelfen. Die haben Wei +1, Elfische Waffenvertrautheit, sind schneller, und können sich verstecken. Wobei die besonderen Umstände für mich so klingen, als könnte sich da jeder verstecken… Blattwerk, Nebel, starker Regen, fallender Schnee? Hilft ungemein beim Verstecken, auch für nicht Waldelfen. WTF? Wahrscheinlich ist das Wort „leicht verschleiert“. Das ist verdammt wage ausgedrückt, bei einem Thema wo es eh schon eine Menge auf DM-Fiat ankommt… Gefällt mir gar nicht. Drow haben Cha +1, doppelte Dunkelsicht, Sind Empfindlich gegen Sonnenschein, UH, hätte nicht gesagt, das ich das sagen würde, aber haben meines Wissens nach, genau die gleichen Zauberfähigkeiten nach Stufe wie zu AD&D2e – Zeiten (oder zumindest ziemlich ähnlich, bin zu faul zum nachgucken), cool. Achso, Drow Waffenvertrautheit ist Handarmbrust, Rapier und Kurzschwert statt Bögen und Schwerter.

Dann sind da noch zwei eingeschobene, popelgrüne Kästen, in dem einen geht es um die Einschätzung der anderen drei Hauptvölker durch Elfen, in dem anderen um die Drow. Die haben meiner Meinung nach viel zu viel Raum hier. Fußnote hätte gereicht, zumindest im Grundregelwerk. Das macht die Drow zu… präsent? Die gehören in Gerüchte und Gewisper, nicht ins Licht der Aufmerksamkeit. Finde ich jedenfalls.

So, und ich mache, aus Platz- und Zeitgründen, hier Schluß. Nächstes mal Halblinge.

BDD

ER

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D&D 5e – Player’s Handbook, Deutsche Ausgabe Kapitel für Kapitel II

Erstmal vorneweg: Ein Charakter, der nicht zufällig erstellt wurde, hat keinen Charakter. Boom. Echte Rollenspieler würfeln. Sha-lak-lak. Kein Wert unter 8 ist unspielbar… Boom.

^_^

Schauen wir uns heute also Kapitel 1 an: Charaktererschaffung

Erstmal fällt mir auf das die Abenteurer auf der vorderen Illustration offensichtlich nicht auf den roten Drachen gucken. Wenn ich es nicht sehen kann, sieht es mich auch nicht? Nee, da hat jemand die Komposition des Bildes verändert und es damit total zerschossen. Inklusive Zwerg, der in den Tod springt. Wobei, vielleicht kann er fliegen, trotzdem sieht das mehr als merkwürdig aus. Das Bild auf der Rückseite dagegen ist mysteriöser und besser. Man kommt ins grübeln, wer da was von diesen abgebildeten Abenteurern miteinander zu tun hat, und außerdem schauen sich die Gestalten wenigstens an. 😉

Aber ich will mich eigentlich (!) auf den Text konzentrieren. Und merke, das dies nicht Kapitel 1, sondern Teil 1 ist, und das Kapitel 1 von Teil 1 „Charaktere Schritt für Schritt“ heißt. Ok.

Gut, ich lass das meckern über die auf den Kopf gestellte Charaktererschaffung, mein Standpunkt habe ich ja schon oben mit „House of Pain“ – Zitat garniert dargelegt…

Wobei, ein kleines Manko hat das ja hier, zumindest für den Neuling: „Denk dir aus, was für einen Charakter du darstellen willst“ ist vielleicht schon nicht so einfach als Anfänger.

Egal, einige Angebote werden ja gemacht. Trotzdem.

Also, dann wird ein Beispielcharakter erschaffen und der Spieler Robert.. äh… nein, Bob, erschafft einen Zwerg Namens Bruenor. Für Neulinge wahrscheinlich egal, alte Hasen wie ich kriegen ein bisschen Gesichtslähmung. Ehrlich? Na gut.

Ok, erstens „Wähle ein Volk“… Es wird auf das Volkskapitel verwiesen, was wahrscheinlich Sinn macht und auf die Völker verwiesen. Es wird darauf hingewiesen, das bestimmte Völker in bestimmten Klassen gut sind, aber es auch Spaß machen kann „gegen den Strich“ zu wählen… Dragonborn ist mir Drachenblütige übersetzt… Klingt muffig, wäre „Drachengeborene“ nicht besser? Das klingt auch muffig. Hum. Da ich keine Alternative habe, lass ich das so gelten. 😉

Bob nimmt einen Zwerg. „Ein schroffer Zwerg“ passt halt zu dem Charakter, den er sich vorstellt zu spielen. Ja, das kann sein, kann aber auch sein, das Neuling hier denkt „Öh, was bedeutet das für meinen Charakter?“ „Klischeehaft“ im Vorwort von Mike kommt mir hier wieder hoch.

Ich bin nicht fair, ich weiß. War nie mein Ziel. 😉

„Wähle eine Klasse“, ich weiß nicht, ähnlich wie vorher kommt jetzt Lies die Klassen durch, und diesmal werden keine Angebote gemacht… nur der sehr technische Verweis auf Fähigkeiten und Talente, die er für bestimmte Situationen braucht. So lese ich das jedenfalls. Kurze Anmerkung zur Übung, ok. Dann vermerke alle Fähigkeiten auf deinem Charakterbogen… Ok. Immer noch keine Attribute. Stufen werden kurz erklärt, inklusive lang die Möglichkeit auf höheren Stufen zu beginnen, was hier, meiner Meinung nach, nichts zu suchen hat. Verwirrt nur.

Es gibt allerdings eine hervorgehoben Box mit einem Hinweis zur „Schnellen Erschaffung“… Da kommen wir dann noch zu, denke ich.

Trefferpunkte und Trefferwürfel – und da muß ich über das Layout meckern, denn Überschrift und erster Satz sind direkt über der Tabelle Attributseigenschaften, das Unterkapitel beginnt erst am Ende der zweiten Spalte und damit ganz am Ende der Seite… Mindfuck und unnötig unübersichtlich, wenn man die Tabelle in die andere Spalte gelegt hätte, mMn viel besser. Egal, das eigentliche Thema ist Kurz. MAX-Tp auf der ersten kann ich mit Leben, die merkwürdigen Heilregeln beim Rasten werden angesprochen. Ich mecker später. ^_^

Der Übungsbonus wird erklärt, auf der ersten Stufe ist er immer +2, wirkt sich auf allerhand Klassenbedingte Sachen aus… Bla… Gefällt mir aber ganz gut. So, kann man machen. Könnte ich mir glatt überlegen, bin noch am Entscheiden was ich für meine Kampagne da so nehmen will, und ob, was Fertigkeiten angeht (Ich mag ja Pips auf W6).

Der Übungsbonus kann verdoppelt oder halbiert, aber immer nur einmal angewendet werden. Ok… keine überhohen Boni von Haus aus gefällt mir.

Bruenor wird zum Kämpfer, rate ich mal, ohne hinzugucken… Stimmt! Wer hätte das gedacht… -_- Aber eigentlich ganz nett beschrieben und sinnvoll für Anfänger. Trotzdem, die Entscheidung ausgerechnet Bruenor zu nehmen, gefällt mir überhaupt nicht. Wieso nicht gleich Drizzt?

So, jetzt kommt erst das Unterkapitel mit Attributen – 4W6, frei verteilt, macht ja Sinn, Standardverteilung zwischen 15 und 8 und Kauftabelle. Grundsätzlich aber Würfeln, das gefällt mir und das ist nett. Hab ich beim Durchblättern glatt überlesen, da habe ich nur die Kauftabelle gesehen und war abgefuckt. Hups, sorry. 4W6 und frei verteilt ist natürlich unmenschlich, aber wenigstens nicht ganz so schlimm wie Kauftabelle… Huah.

Bruenor nimmt Standardverteilung und kriegt Boni für Zwerg. Ok. Und +2 auf Stärke und Konstitution als Gebirgszwerg, keine Abzüge. Naja. Ich bin ja ab von Attributsboni für Volk, scheiß auf AD&D. Plus, kommt einem das Überpowert vor. Interessant ist das der Mensch +1 auf Alles bekommt… Holla, die Waldfee. Kommt im nächsten Kapitel.

Attributsboni sind die von 3.x/PF bekannten: Wert – 10 halbiert abgerundet. Tja. Zuviel für mich, aber gut.

Und dann 4. Beschreibe deinen Charakter.

Stinkt. Fertig. ^_^°

Also, im Text wird auf Kapitel 4 verwiesen, für Sachen wie Hintergrund, Gesinnung und so… mal wieder. Aber gut finde ich, das dann die Attribute herangezogen werden, um die Beschreibung schlüssig zu machen. Jetzt noch mit Kurzbeschreibung für was die eigentlich stehen, auf der Tabelle auf den vorigen Seiten stehen nur zwei Worte als Beschreibung. Früher hatten die armen Attribute noch eigene Unterkapitel… Seufz. DAS, zusammen mit dem Layout, ist mMn nicht sehr einsteigerfreundlich.

Bruenor wird König? Äh, nein… er ist adeliger Volksheld und will irgendwann Mithrilhalle vom Schattendrachen befreien. Tja. Wenigstens hat er eine Agenda, wenn auch keine sehr Originelle, weil schon 20+ Jahre alt. Uh, der arme Erstspielleiter, der mit einer Gruppe von echt ambitionierten 1. Stufe Charakteren konfrontiert wird… Aber hey. Trotzdem nicht schlecht, eigentlich. Vielleicht. Bin mir nicht sicher.

Dann Ausrüstung, Klasse und Hintergrund bestimmen Anfangsausrüstung, dann wird auf das Ausrüstungskapitel verwiesen, klar, aber RK und Waffen werden noch mal extra angesprochen. Ok. Auf die Tandtabelle wird extra hingewiesen, ein Stück kriegst du für lau. Mag ich sehr, aber da habe ich auch irgendwo schon lange vor 5e eine Tabelle gesehen. 😉

Bruenor kriegt Streitaxt und Wurfbeile…

6. Drei Sätze über Gruppenbildung… das hätte besser noch in die Charakterbeschreibung gepasst, wegen Absprache mit Mitspielern. Damit die nicht zu Gegenspielern werden. Außerdem, drei Sätze. Steht wahrscheinlich mehr im DMG dazu…

Den Abschluß des Kapitels, ‚Tschuldigung, des Teils… m( …bildet „Nach der 1. Stufe“… Erstmal Technik, dann Stufenbereiche, ab 5 biste halt kein Neuling mehr und so. Findest du deine Bestimmung. Ja. weiß nicht, ehrlich gesagt, das fühlt sich für mich so gewollt an, schadet aber wohl nicht. Hat eh jeder vergessen bis Stufe 5. Ist wichtiger im DMG.

Oh, und uniforme EP – Tabelle. Sehr niedrige EP für einen Stufenaufstieg… Potaito, Potahto. Kommt halt auf die Mengen, die man kriegt, an.

Das war’s. Ich glaube, Bruenor am Stück erklären und dann die einzelnen Abschnitte mit Querverweisen, wäre vielleicht etwas besser. Ist aber nur so ein Gefühl. Kann mich da irren. Alles in allem bei weitem nicht so schlimm, wie befürchtet, aber ich hab ja die anderen Kapitel noch nicht bearbeitet.

Bis denn dann

Euer Rorschachhamster

D&D 5e – Player’s Handbook, Deutsche Ausgabe Kapitel für Kapitel

So, da ich jetzt, wie ich es schon erwartet hatte, etwas länger auf das DMG für die 5. Edition warten muß, habe ich gerade eben so gedacht: „Ich habe das Spielerhandbuch noch nicht gelesen…“. Was nicht so verwunderlich ist, werde ich voraussichtlich in naher Zukunft keine Fünfte leiten – und wenn ich in die Verlegenheit kommen sollte, spielen zu müssen (Also, wollen, seien wir ehrlich! Niemand wird gezwungen wo mitzuspielen, wo er nicht will) traue ich mir zu, das erforderliche bereits zu kennen und den Rest On-The-Fly zu erlernen. Außerdem Spieltest und Dokumente habe ich ja verfolgt. Trotzdem dachte ich gerade an so eine Aktion das mal Kapitel nach Kapitel durchzuarbeiten und mal sehen was ich für meine geplante Kampagne (Irgendwie OSR) noch was abgucken kann, und wo ich für mich was doof finde. Also vollkommen Subjektiv und ohne irgendeinen Versuch, Objektiv zu seien. Weil ich es kann.

Beginnen wir also mit Kapitel Eins, nein, Halt, 0, dem Vorwort und der Einleitung. Dachte kurz daran das Wegzulassen, aber wenn schon, dann schon.

Das Vorwort von Mike Mearls ist schon mal ordentlich, Freundschaft und Drama und mach dir nix draus wenn deine Charaktere oder Abenteuer am Anfang Scheiße… äh… sagt er natürlich nicht so, das Wort ist Klischeehaft… also, sind. Gefällt mir. Vor allem das im Vorwort die selbstverständliche Erwartung mitschwingt, das du deine eigenen Abenteuer entwirfst und nicht damit aufhörst. Vor ein paar Jahren hätte das wohl noch anders geklungen… Glaub ich. Schau jetzt nicht nach. Das ich das Gefühl habe, das es anders gewesen wäre, sagt ja auch schon was aus… 😉 Unter Umständen nur über mich. 😛

So, dann die Einleitung. Gleich sofort mit Spielbeispielen, das Einzige was mir sauer aufstößt, sind die Nachfragen des SL… Spieler so „Ich guck mir die Gargylen an“ Spielleiter „Du guckst dir die Gargylen an?“ JA, MAN, ER GUCKT SICH DIE GARGYLEN AN! SCHWERHÖRIG, ODER WAS? ;D Naja, das Ganze kommt in zwei verschiedenen Boxen vor, fast aber direkt hintereinander. Außerdem, Gargoyles ist kein Deutsches Wort. Egal, jedenfalls solide. Spielleiter, Charaktere, Stufen, blabla. „Es gibt kein Gewinnen oder Verlieren in Dungeons & Dragons“… Nja… Irgendwie schon. Auch wenn der Verlust eines Charakters natürlich kein Verlieren ist, sondern erschaffene Geschichten, fühlt es sich doch manchmal so an. Trotzdem, Ja. Ordentlich. Aus der Sicht eines alten Hasen jedenfalls. Weiß nicht wie man das mit jungfräulichen Augen ließt… der Zug ist lange abgefahren.

Dann „Abenteuerwelten“, Multiversum, gleich in die Vollen… ist das wirklich wichtig genug für die Einleitung? Ach so, Werbung, aber nicht schlecht gemacht, zumal die Welten Marke Eigenbau auf eine Stufe mit den offiziellen Kram gestellt werden, so lese ich das jedenfalls. Nett. Aber bei dem „die Halblinge in der Welt der Dunklen Sonne“ hätte ich etwas Englisch besser gefunden. Unfair von mir? Ist halt so, deal with it. 😉 Oh und der SL hat das letzte Wort, auch bei Kaufwelten. GUT!

Wie man dieses Buch verwendet-Abschnitt. Die habe ich noch nie verstanden. Man liest es?

Wie man spielt, nochmal für Doofe*, denen die Boxen oben nicht gereicht haben. Ganz gut wahrscheinlich, weil nach Umgebungsbeschreibung von SL und Aktionen der Spieler steht im Auswirkungsabschnitt nix von „Wie brettdoof Nachfragen, als wäre man grenzdebil UND taub.“ 🙂 *Und ja, das nochmal genau zu erklären ist wirklich nicht nur für Doofe, sondern alle Anfänger nicht schlecht.

Ok, muß ich die Würfel lesen? Muß ich, also weiter! Oh, OK, gleich die grundsätzliche Würfelei als immer gleich angegeben W20 + Attributsbonus plus u.U. Übungsbonus + anderes gegen SG, oder halt RK bei Angriffswürfen. Gut, das so früh anzusprechen. Vorteil/Nachteil wird auch kurz erklärt, UND Speziell schlägt Generell…

Brüche werden immer abgerundet. Ok.

Die Kapitelüberschrift „Abenteuer“ läßt mich etwas stutzen… Was bedeutet das hier? Mal sehen… Ja, wie erwartet finde ich das nicht so prall. Der Spielleiter „präsentiert“ den Spielern ein Abenteuer… Seufz. Vielleicht bin ich da zu radikal, aber das setzt so Flausen von Bespaßt werden in Spielerhirne… „Erzähl mal, wir würfeln wenn du Bescheid sagst“. Befürchte ich jedenfalls. Die Schwächen und Stärken der Charaktere, Zusammenarbeit um zum Erfolg zu kommen, ok,ok. HA! Ich wußte es, da genau liegt mein Problem mit diesem Abenteuerkonzept: „Meist ist einer der NSC ein Bösewicht, dessen Agenda die Handlung eines Abenteuer bestimmt“. Nö. Bei mir nicht. Eine Agenda haben alle NSC und gefälligst die Spieler. Und wenn die nur heißt „Reich werden“, übrigens ein toller Weg direkt zum Bösewicht zu werden, auch als Spieler. 😉

Naja. Das andere Problem, das ich mit dieser Herangehensweise habe, kommt danach zum Vorschein, die strenge Trennung zwischen Abenteuer und Nichtabenteuer. „In der Zeit dazwischen können die Spieler entscheiden“ Ja, genau.

Verdammt, ich lese da aber auch vielleicht etwas zu viel rein. Gebranntes Kind und zuviel Internetdiskussionen. ^_^°

Die drei Säulen eines Abenteuers machen Sinn, wenn man sie als die drei Säulen des Spiels liest. Erkundung, Soziale Interaktion, Kampf. Genau. Wobei, Erkundung und Kampf oder Soziale Interaktion und Kampf, Erkundung und soziale Interaktion, alles völlig legitim in einem „Abenteuer“. Solange man es als SL nicht übertreibt und alle drei trotzdem genug Luft und Sonne an anderen Abenden kriegen. Naja.

Die Wunder der Magie beschreibt dann noch, wie Magie zwar normal, aber selten ist, für die normalen Leute jedenfalls… Und wie nützlich bis unverzichtbar für Abenteurer. Und Mittel von Bösewichten. Jaja. OK.

Das War das 0. Kapitel, mein Meckern bewegt sich auf einem relativ hohem Niveau plus meinen Vorlieben. Das ist soweit ganz OK. Bis auf die Abenteuerproblematik eindeutig ein Win für die Fünf.

Im Kapitel 1, Charaktererschaffung werde ich mehr zu Meckern haben. Das weiß ich jetzt schon. 😉

BDD

ER

 

PS: Das ich schon erwartet habe, daß das DMG zu spät kommt, sagt ja auch was aus über Veröffentlichungen im Rollenspielbereich… -_-

Zaubergenerator 2.0 und WOPC

Ich habe den Zaubergenerator, den ich für die Zauberchallenge im Januar benutzt habe, noch mal überarbeitet. Jetzt mit je dreihundert Substantiven und Adjektiven und einer W30 Tabelle für die Generation von Namensschablone und dem ganzen anderen Zeug.

Hier als PDF und hier als Dokument, falls ihr die Inhalte ändern wollt.

Jo.

Achso, und ich habe, allerdings mit ordentlich Abstand zu Tsu auf dem Ersten, den zweiten Platz beim WOPC in der Kategorie Dschungel gemacht. Das PDF ist hier. Finde ich witzig, ich fand die Mythologietabelle, die ich letztens gepostet habe, viel besser… und war wohl ganz allein damit. 😉

Bis denn dann,

Euer Rorschachhamster.

Ein kurzer Schöpfungsmythos und der WOPC

Am Anfang war das Feuer. Doch dann kamen die drei Regenvögel, bogen es beiseite und schufen die Regenzeit. Doch die drei Regenvögel sind nicht gleich gut für den Menschen. Der Schwarze Regenvogel übertreibt es mit den Regenmassen und erzeugt Fluten, die das Ackerland davonschwemmen, und die Flüsse in reißende Ströme verwandeln, auf denen kein Fischer rudern kann. Der Weiße Regenvogel dagegen tröpfelt nur und vergißt seine Pflichten und erzeugt die Dürre, die die Ackerfrüchte verdorren und die Flüsse dahinschwinden läßt, daß die Fische sterben. Nur der Graue Regenvogel läßt es im richtigen Maße regnen, so daß die Früchte auf dem Ackerland gedeihen, und die Flüsse die Fischerboote ruhig tragen. Deswegen verehren die Menschen des Landes Ohun den Grauen Regenvogel über seinen Brüdern.

Jo, die Gewinnerehrung vom WOPC ist unterwegs, und Vor Urzeiten ist beendet, so daß ich meinen Beitrag hier mal veröffentliche – zum reinschauen, bevor das offizielle Sammeldingens kommt. Es ist mal wieder ein Beitrag zur Stadt der Träume, aber eher Universell (höhöhö!). Es geht nämlich um die Erschaffung der Welt, bzw des Universums, im Mythos. Oben ist ein kleines Beispiel, natürlich etwas ausgeschmückt aus „Am Anfang war [Feuer] – [1W6+1 Vögel] [biegt] und erschuf so  [Regenzeit]“. Dann ein wenig Trinität, im nichtchristlichen Sinne, ein wenig Niger oder Nil, weil Feuer = Wüste? Irgendwie so.

Eine „kleine“ 4 mal 1W100 Tabelle: WOPC 2016 Vor Urzeiten

Ich mag die Idee, den Schöpfungsmythos eines Klerikers zufällig auszuwürfeln und von da aus die Religion zu extrapolieren. Muß natürlich nicht mal direkt was mit dem zu tun haben, aber irgendwie stimmig sein. Und eben die Stimmung dieses Zufallssatzes kann man ja zur Inspiration benutzen, denke ich. Siehe oben. ^_^

Bis denn dann

Euer Rorschachhamster

Der Hintergrund des Bildes oben ist von hier:
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Rocher_babouin_brandberg.JPG, dieses Werk steht dementsprechend unter dieser Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/ von  Christian Sturke/Rorschachhamster

 

D&D 5 gefällt mir – aber… Scheiß der Hund drauf, kann ich auch selber!

Alles was ich von D&D5 so gelesen habe, gefällt mir ganz gut, insbesondere das flache Steigern der Boni. Heilung ist ein bißchen zu albern, ehrlich gesagt, und so Kleinigkeiten. Was ich aber -und ich benutze dieses Wort nicht leichtfertig- hasse, ist die Politik von WotC bezüglich der Übersetzungen. Also, die völlig unverständliche Entscheidung, weder selber Übersetzungen zu machen noch andere das machen zu lassen… ich will gar nicht näher drüber sprechen (ich glaube ich habe das auch schon öfter in Kommentaren und Foren thematisiert), und nur kurz sagen, das damit 5e für mich gestorben ist. Restlos. Bläh. ò_ó

Andererseits bedeutet das ja auch, das es eine Lücke gibt. Ein Potential für ein OGL-basiertes Rollenspiel mit stark gedämpften Bonis und trotzdem Pathfinder/3e-ähnlicher Mechanikvielfalt…  und da ich der bin, der ich bin, möchte ich das Ding einfach mit den Pathfinderbüchern, die ich habe, weiterbenutzen können… Daraus ergeben sich einige interessante Schwierigkeiten. Ich glaube, ich habe mich hier auch schon öfter über RK-Werte weit jenseits der 30er echauffiert. Oder Angriffsboni, die es einfach unmöglich machen jemanden in Vollrüstung nicht zu treffen… Alles Auswüchse der 3e (und ihren Derivaten), die erst in höheren Stufen wirklich zum Tragen kommen. Ich habe etwas rumüberlegt, und habe vor einige Ideen hier so auszuschütten, die ich in den letzten Monaten hatte.

Erstmal die halbierten Boni für Angriffsboni und Rettungswürfe:

Stufe Gut Mittel Schlecht RW Gut RW Schlecht

1

+1

+0

-1

+1

+0

2

+1

+0

+0

+2

+0

3

+1

+0

+0

+2

+1

4

+2

+1

+0

+2

+1

5

+2

+1

+1

+2

+1

6

+3

+2

+1

+3

+1

7

+3

+2

+1

+3

+1

8

+4

+3

+2

+3

+1

9

+4

+3

+2

+3

+2

10

+5

+3

+2

+4

+2

11

+5

+4

+2

+4

+2

12

+6

+4

+3

+4

+2

13

+6

+4

+3

+4

+2

14

+7

+5

+3

+5

+2

15

+7

+5

+3

+5

+3

16

+8

+6

+4

+5

+3

17

+8

+6

+4

+5

+3

18

+9

+6

+4

+6

+3

19

+9

+7

+4

+6

+3

20

+10

+7

+5

+6

+3

Dier zweite bis vierte Spalte sind natürlich die Angriffsboni. Mehrfachangriffe sind erstmal weg – dafür kriegen alle Charaktere die Möglichkeit, Bewegung vor UND nach dem Angriff beliebig auszuführen. Als Korrektiv reichen da, glaube ich, Gelegenheitsangriffe… Zaubern kann man so allerdings nicht, denke ich, das wird immer eine volle Aktion sein – schon wegen der Klassenbalance… die mir ja nun nicht so wichtig ist, aber die mir auch nicht völlig am Arsch vorbeigeht. 😉 Das heißt natürlich auch, das die SGs sinken müssen. RK vielleicht nicht für Rüstungen, aber definitiv für alles andere.

Naja, die Tage mehr über diese Idee(n).

BDD

ER

Tabellen um der Tabellen willen – Haimageninhalt

Hmmm, immer diese Leerlaufphasen, wo man es nicht schafft seine Ideen richtig umzusetzen… deswegen jetzt erstmal Tabellen:

W10 Haimageninhalt
1 Hand/Fuß/Kopf
2 Schmuck (1W6*100 GM)
3 Teil einer Gallionsfigur
4 Namensschild eines berühmten Schiffes
5 Lebender Fisch, der sprechen kann
6 Alien! Ohne Sigourney Weaver, allerdings…
7 Goldmünzen (1W20)
8 Flaschenpost (s.u.)
9 Waffe (zu 5% Magisch)
10 Magischer Ring (zu 10% verflucht)
W10 Flaschenpost
1 Karte (s.u.)
2 Schatzkarte (kommt noch)
3 Privater Brief
4 Tagebuchseite
5 Hilferuf
6 Zauberspruchrolle
7 Fluchrolle
8 Schutzspruchrolle (s. h.)
9 Gebete an zufällige Gottheit
10 Giftiges Insekt (s.h.)
W10 Karte Legende Qualität
1 Kleine Insel Unbeschriftet Sehr Detailliert
2 Große Insel Einfach beschriftet Strassenkarte
3 Halbinsel Mit merkwürdigen Symbolen Grob
4 Stadtplan Falsch beschriftet Coloriert
5 Landstrich Dürftig beschriftet Mit nachträglichen Änderungen
6 Kolonie Ordentliche Legende Blut- oder andere Flecken
7 Kleines Land Mit Text zum Inhalt Wirtschaftskarte
8 Großes Land Mit Text ohne Zusammenhang Nagelneu & Aktuell
9 Kontinent Mit Widmung Ziemlich Alt
10 Weltkarte Zweisprachig beschriftet Uralt bis Antik

Und wehe, ihr wollt mit mir über Sinn oder Unsinn diskutieren! 😉

BDD

ER