Sechskantkrabbelsystem 7: Nachtrag EBENEN

Ok, gestern, beim füllen meines Hexcrawls, fiel mir ein eklatanter Mangel auf, der Verweis in meinem Dokument auf Ebenen bleibt unbeantwortet… Na, das muß ich ändern:

EBENE

W12->

1-4

5

6

7-9

10

11-12

1W8

Elementare/Para- Quasielementar I Quasielementar II Extreme und Übergangsebenen Andere Ebenen Götterwelten

1

Eis N Calmen RN Asche NB Abgrund CB Ewige Jagdgründe NG Asgard NG

2

Erde N Flammen CN Blitz NG Astralebene N Ferne Reiche CN(?) Niflheim NB

3

Feuer N Gase CN Dampf NG Ätherebene N Leere zwischen den Sternen N(?) Tartaros NB

4

Luft N Gezeiten RN Kristalle NG Elysium CG Limbus CN Hades NB

5

Magma N Metalle RN Salz NB Himmel RG Mechanus RN Olymp NG

6

Rauch N Sand CN Staub NB Hölle RB Negative Ebene B Muspellheim NB

7

Schlick N Strudel CN Strahlung NG Lichtebene N(g) Positive Ebene G Helheim NB

8

Wasser N Wärme RN Vakuum NB Schattenebene N(b) Feenreich CN Yggdrasil N

Die Götterwelten beziehen sich nur auf Nordische und Griechische Mythologie, aber das ist halt so bei meiner aktuellen Kampagne. Man kann das natürlich in eine Extratabelle auslagern mit seinen Eigenen Götterhimmeln. Oder Unterwelten. Oder was auch immern. ^_^°

FROHES NEUES!

Bis denn dann

Euer Rorschachhamster

 

Advertisements

Gefundene Tabelle für Abenteuerorte

He. Da habe ich doch eine Tabelle auf der Festplatte gefunden, die ich mal angefangen habe, die ich jetzt aber vollendet habe. Funktioniert ganz gut, denke ich. Hier als PDF, hier als ODT.

Und hier zum anschauen:

W30 Adjektiv Raum Adjektiv II Nomen

1

antik Altar [1W16] Aberration

2

bestialisch Bau blau Dämon

3

blutig Bibliothek dunkel Drache

4

ehern Brunnen edel Elf

5

einzigartig Folterkammer felsig Gesicht

6

erlaucht Gefängnis gefallen Ghul

7

esoterisch Gewölbe gefräßig Gold

8

ewig Grab gelb Gott/Göttin/Gottheit/Götter

9

exorbitant Grabstätte grau Hohepriester/-in

10

fulminant Grube grün Knochen

11

funkelnd Gruft heilig König/Prinz/Königin/Prinzessin

12

gefürchtet Hort mächtig Leichnam

13

geheim Kammer nördlich/westlich/östlich/südlich Magie

14

geheimnisvoll Kapelle purpur Magier/-in

15

gemieden Krypta rot Mond

16

gewaltig Labor schwarz Monster

17

irisierend Lager still Opfer

18

kolossal Mausoleum strahlend Paladin/-in

19

kosmisch Oubliette tot Ritter/-in

20

kristallen Refugium tragisch Sarkophag

21

mysteriös Saal unheilig Seele

22

namenlos Schlupfwinkel verflucht Skelett

23

prunkvoll Schmiede verrückt Sonne

24

schattig Schrein verschieden Stern

25

schillernd Arena verwirrt Teufel

26

strahlend Unterschlupf verwunschen Untoter

27

transzendent Verlies weinend Vampir/-in

28

verderblich Versteck weiß Alchemist/-in

29

verloren Werkstatt wild Zauberer/-in

30

zyklopisch Zelle zerrissen Zwerg

Beispiele:

Der Gewaltige Brunnen der blauen Seelen

Der Kosmische Kapelle der verfluchten Sonne

🙂

BDD

ER

Zufallstabellen für eine lebendige Hexwelt und Datenmanagement in derselben

Hey, da bin ich wieder.

So, ich habe hier glaube ich schon mal gesagt, das ich ein Fan von den klassischen 1W8+1W12 Zufallstabellen von AD&D bin. Jetzt wurde ich eines besseren belehrt. Evelyn M., die sehr coole Zeichnungen macht (Blog), hat auf ihrer G+ Seite ein Fanzine mit künstlicher Beschränkung angeregt – und dabei auf diesen Beitrag von Hack & Slash verlinkt. Da ich gerade etwas mit den Zufallsbegegnungen für ein irgendwann geplantes Abenteuer zu kämpfen hatte, fiel bei mir die Argumentation auf fruchtbaren Boden – wobei ich diese künstliche Beschränkung nicht Global regeln würde, sondern Regional. Das hat den Vorteil, das zusätzlich zu, was weiß ich, Gelände, Politik und Geographie ein sehr viel dezidierteres Bild für die Spieler entsteht, was einzelne Gebiete angeht. Und zwar ohne endlose Beschreibungen und NSC-Belehrungen, ganz natürlich aus dem Spiel heraus… „Das ist der Wald, wo die vielen Goblins mit ihren Wargen leben…“. wobei die Würfel natürlich das noch relativieren können, wenn sie es wollen. Auf jeden Fall ist der Flair eines Gebietes besser für den SL zu erfassen wenn man nur auf 7 oder was Einträge schauen muß antstatt auf 19. Ganz abgesehen davon, ist es einfacher die passenden Monster zu finden und man muß nicht zu sehr Kompromisse eingehen.

Nachdem ich das gesagt habe, will ich aber gerne immer noch eine Glockenkurve (Auch wenn die Wahrscheinlichkeiten näher beinander liegen als bei W12+W8, zwangsweise…).

Ich geh mal auf anydice und mach ein paar Kurven… Ziel sind so 6-9 Ergebnisse, damit ich nicht zu eingeschränkt bin in den Würfelkombinationen. Und dann merke ich, das in meiner Tabellenvorlage für mehrere Würfel die Prozentagen von anydice schon eingetragen sind. Hah!

1W4+1W3

2

8.33

3

16.67

4

25.00

5

25.00

6

16.67

7

8.33

 

3W3

3 3.70
4 11.11
5 22.22
6 25.93
7 22.22
8 11.11
9 3.70

 

1W6+1W3

2 5.56
3 11.11
4 16.67
5 16.67
6 16.67
7 16.67
8 11.11
9 5.56

 

2W4

2

6.25

3

12.50

4

18.75

5

25.00

6

18.75

7

12.50

8

6.25

 

1W6+1W4

2

 4.17

3

8.33

4

12.50

5

16.67

6

16.67

7

16.67

8

12.50

9

8.33

10

4.17

Das erste Beispiel gefällt mir dabei echt gut. 1W4+1W3 ergibt 2 Ergebnisse mit 1/4, 2 mit 1/6 und 2 mit 1/12. Jede vierte Begegnung mit z.b. Goblins klingt gut bei insgesamt 6 Ergebnissen. Außerdem sehr übersichtlich. 6 Begegnungen sind auch wasde hast, wenn de middm W6 würfelst, gell. 3W3 ist irgendwie auch cool. Ergibt dann 7 Ergebnisse in einer totalen Glockenkurve, wobei die mittleren drei ja zumindest fast 1/4 sind.

1W6+1W3 ist auch interessant, weil die mittleren 4 Ergebnisse genauso häufig wie bei einem W6 kommen… 2W4 ist wieder reine Glockenkurve, aber geht auch. W6+W4 hat nur drei Ergebnisse die wie W6 Ergebnisse gewichtet sind. Hm.

Der Witz ist ja, das man nehmen kann was man will, je nachdem… Und wenn man meine W8+W12er Tabellen nimmt und da die Umgebungen und Komplikationen individuell für jedes Gebiet nimmt, hat man noch mehr Wiedererkennungswert – Gebirge mit Almen und Geröllhalden gegen Gebirge mit Steilen Hängen und Felsgraten, zum Beispiel.

Zusätzlich kann eine Zufallstabelle mit speziellen Begegnungen für eine interessante, neue Organisation auf Hexkarten sorgen. Traditionell sind Hexe ja nummeriert nach Spalten und Zeilen. Was funktioniert, aber doch nebeneinander gelegene Hexe irgendwie ganz schön weit auseinander stehen läßt, bei Tabellarischer Auflistung und entsprechender Größe der Hexkarte. Jetzt kann man die Zufallsbegegnungstabelle mit ihrem verbundenen „Hexcluster“ zu einer Einheit machen (und man hat das Problem nur wenn die SC zwischen Gebieten hin und her wechseln). Also, zum Beispiel: Im Östlichen, dichten Göngelwald gibt es Orks und feuchte Niederungen, aber im lichteren westlichen Göngelwald lebt ein Stamm Zentauren unter Baumriesen…

Oh, Protip: Daten in Datenblatt (Open bzw. Libre Office Calc, Excel, was auch immer) eintragen und dann kann man entweder nach Reihen/Zahlen oder nach Gebieten sortieren. Vielleicht sogar mit automatisch berechneter Zufallsbegegnung, wenn man sich die Mühe machen will und überhaupt am Rechner leitet. Nur so als Idee.

Jau, ich will wieder mehr machen hier. Achso, und der Gewinner vom Gewinnspiel hat sich immer noch nicht gemeldet… Seufz.

Bis denn dann, bald hoffentlich, ^_^°

Euer Rorschachhamster

PS: War auf der Nordcon, mein Rücken nervt, hab eigentlich nix gezockt, diesmal, war trotzdem schön. Daniel und Patrick von System Matters getroffen, Swords & Wizardry Complete kommt dieses Jahr wohl noch, DCC sehr vielleicht, aber eher nicht, aber vielleicht. Reicht mir. Hab jetzt endlich auch meine Übersetzung mit meinem preisgekrönten Abenteuer im echten Druck. 😉

 

FAGE – erste Eindrücke, erste Spielabende…

Ok, nach zwei eher schlecht vorbereiteten Spieleabenden (*Hüstel*) und ein wenig Einblick sag ich hier, das Spiel funktioniert. Die Regeln sind nicht so sperrig, aber das mit den sozialen Stunts habe ich persönlich nicht so drauf, da muß ich mich halt noch besser einlesen. Als reinen frei interpretierbarer Bonuspool funktioniert der Stuntwürfel fast besser, als die etwas merkwürdig formulierten Stunts, finde ich. Zumindest wenn man die noch nicht richtig verinnerlicht hat…

Da wir erst einen kleinen Kampf hatten (gegen eine Rhagodessa aus dem Mystara Fan Ding, das auf der Wiki gefunden werden kann) und eine Menge Interaktion, kann ich zu den Kampfstunts nicht viel sagen – die Sc stehen aber am Eingang zum ersten, kleinen Dungeon… mal sehen.

Allerdings: Die Kampagne ist ein eher Feudales System in Toto, auch inspirirert durch die sozialen Schichten in der Hintergrunderschaffung, und der Orkknappe wird immer etwas besser behandelt, als die restliche Gruppe. Interessante Interaktionen.

Außerdem haben wir über die Kampagne folgendes gelernt:

Es gibt Reitschnecken, das Benutzen ist eher ein Statement als wirklich nützlich – ein berühmtes Buch ist „In 80 Jahren um die Inseln“ (elfischer Autor wegen Langlebigkeit). Die Riesenschnecken (mit Haus, wie riesige Weinbergschnecken) werden als Fleischlieferanten gezüchtet. Große Zuchtbullen erreichen die Größe einer Kuh, aber die meisten sind kleiner.

Läufer sind etwa 4m hohe, vierbeinige Wasserläufer, die sich mit geraden Beinen auf trockener Erde fortbewegen. Sehr schnell, aber nicht sehr zäh.

Wollnashörner sind keine normalen Erdtiere, wenn sie 4 Augen haben, und werden als Lasttiere eingesetzt.

Bratechsen sind das Hühneräquivalent

Reitquallen sind das am häufigsten benutzte Reittier.

Lonlurche können schwimmen, aber stinken. Wirklich schlimm. (Ja, die habe ich beide schon benutzt im WOPC)

Riesenflugquallen heben Kampfplattformen durch die Luft, die meisten Luftschiffe haben Gassäcke.

Jeder 5. Ork heißt Orek.

Bardendiener, die nur bei den Barden angestellt sind, haben besondere Livrées.

MAW, wir hatten Spaß, und darauf kommt es ja an. Spannung kommt dann nächstes Mal. 😉

 

Und die Karte der Insel Sannuch, jedenfalls was die SC wissen, bis jetzt:

Das Dorf links ist Bachfest, die Hauptstadt am Rand rechts ist Golt, Wohn- und Regierungssitz des Gnomischen Grafen Henjet Goltenburgh. Neben Bachfest ist die Absturzstelle eines Postschiffes, abgeschossen von Unbekannten, die wohl alle an Bord entführt haben, und wo die Rhagodessa angriff, die normalerweise nur unter den Inseln lebt… Das kleine Dorf in der Mitte ist Schneckhagen, wo die Spieler im Auftrag des Grafen untersuchen, ob die vorher verschwundenen Holzfäller und Riesenschnecken auch was mit dem Absturz zu tun haben.

BDD

ER

 

Wormskin 1 und 2

Verdammt! Ausgabe 3 4 5 muß ich jetzt auch kaufen.

Ok. Gestern kamen endlich die Bücher zu den PDFs via RPGNowbestellung. POD, also geleimt mit Farbumschlag in Hochglanz, sehr gut. Auch wenn ich mir unsicher bin, ob mir eine traditionelle Zineheftung besser gefiele. Mir fiel auf, das die Bücher nicht aufeinandergleiten, aber das ist jetzt nicht mehr so. Vielleicht unentdeckte Miniklebreste oder durch den Transport zusammengebackt? Keine Ahnung.

So und dann hab ich mich ein wenig eingelesen, und bin begeistert. Alles LL, B/X und so weiter. Dreht sich alles um den Dolmenwood von Norman & Gorgonmilk, Hexkarte kann man hier kostenlos runterladen. Zwei Charakterklassenrassen im ersten Heft, einmal Mossdwarfs, als Pilzzwerge, die irgendwie mehr und mehr zuwachsen und so feenmäßige Sonderfähigkeiten haben, und Grimalkins, Katzenwesen die zwischen Gestiefeltem Kater, Normaler Katze und Grinsekatze hin und herwechseln, und zwar abhängig vom Spiel… Und dann eine Stufe brauchen um das nächste mal Wechseln zu können, oder so. Schon cool. Allein das. Voller Wert. 8 Euro irgendwas mit Porto.

Ein Bericht über die Pilze des Dolmenwoods inklusive W30 Pilztabelle, entweder mit Namen um eine Zeile auszulesen oder ohne Name jede Spalte einzeln auswürfeln. Mir ist auch noch aufgefallen, das man problemlos mit Zwei 30ern die Namen auch generieren kann, da die eh meistens so zusammngesetzte Worte wie „Alchemist’s Orb“ oder „Skullcap“ haben – Alchemist’s Cap oder Skullorb klingen jetzt auch nicht falsch. Mit Auswirkungen ohne Formelhaft zu werden. „Space Shrooms“. Fuck Yeah!

Und noch ein Monster. Wurzelwesen, passend zum Waldthema.

Das klingt jetzt nicht nach viel, ist aber mehr als manch ein PF-Splatbook, zumindest für mich.

Zweites Heft dann mit den ersten Hexfüllungen und einer W30 Gerichtetabelle, einmal gezuckerte Spatzenhirne mit Minzerbsen, bitte! 😉

Und dann mit einem Artikel über Psychodelic Compounds, analog zu den Pilzen…

Lankenshorn und die Hexbeschreibungen, inklusive Mutationen durch Ziegenmenschengene, und interessanten Orten… Ach, man muß nur einen Blick auf die Karte werfen um das zu sehen, was hier recht schön und ansehlich beschrieben wird.

5 oder 7 Monster, je nach Zählung. Zählt man die adeligen Langhornziegenmenschen, ihre dienenden Kurzhornziegenmenschen und ihre Sklaven als einen Eintrag oder drei?

Ja, leider geil. Mein armes Portemonait.

Bis denn dann

Euer Rorschachhamster

 

Santicore 2015 und Fressen… also, Gesichter

Ja, die Überschrift sagt es schon alles. Der Santicore 2015 hat die Pforten geöffnet, und alle die auch nur ein bisschen Englisch können oder malen oder so machen mit! Jedenfalls sollten sie, weil es kommen gute Sachen raus. Links:

2015: Mitmachen!

Secret Santicore 2014 5 Bände: Adventures Monsters People Places Things

Secret Santicore 2013 Volume 1 Volume 2 Volume 3 (Dropbox) und Cover von Scrap Princess

Secret Santicore 2012: Leider nur als Blogposts hier (Mein Beitrag) und im Netz verteilt… EDIT: Hier ist noch ein Blog (?) mit noch mehr Beiträgen

Secret Santicore 2011

und ich habe noch ein paar alte Bücher gefleddert und Nasen und so weiter für den NSC-Gesichtsgenerator von Alex Schröder geklaut. Kann man, wenn man so gewillt ist, Sourcecode auf Github forken… ist einfacher dem Alex einen Pullrequest zu schicken als jede Menge PNGs… 😉

Tüdelü!

BDD

ER

Neue Kampagne? Hexkarte gesucht?

Ok, ein bißchen Nacharbeit ist wahrscheinlich nötig, aber…

Yeah! Ein Hex hat ungefähr 40 km von gerader zu gerader Seite. Aber da hat man ja die Freiheit, das zu ändern…

Direkt hier aus diesem Artikel der TU Dresden… via SPON. Da fiel mir dieses Hexoverlay auf. Sehr cool.

Bis denn dann

Euer Rorschachhamster