Ich muss mal trollen…

 

Das Original ist äh… 88 Point Stabilo… auf Block. Oder so. Ich bin kein Künstler, nur ab und zu überkommt mich das. Dann mit Gimp Coloriert, nachbearbeitet und selbstfotografierte Texturen für den Hintergrund. Bis auf das Tonnengewölbe, das ist nach dem Original von hier, aber eh nicht mehr zu erkennen und massiv bearbeitet… Wie dem auch sei, Tada.

Ein originaler Troll, im Sinne von AD&D-Original (bzw. vorher, aber ich kenne ihn halt aus dem alten MHB). Mit Einflüssen. Von Hooligans bis Pathfinder. Ich hab mich für rotes Blut für den Troll entschieden. Weil. Was natürlich bedeutet, das ich keine Ahnung habe warum. Und zwischendurch hab‘ ich mir Gedanken drüber gemacht, das seine Zähne etwas schmerzhaft sein würden, wenn er den Mund zumacht. Aber – Troll! Den stört das nicht, wächst eh gleich wieder zu.

Und nochmal kleine Erinnerung: Gewinnspiel. Macht mit!

BDD

ER

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Monsters of Mayhem – Review und Gewinnspiel.

Monsters of Mayhem kam am Montag in der Post. Und heute nochmal. Huh. Mark von Dark Wizard Games war so nett mir zu erlauben, das als Preis beim Gewinnspiel rauszuhauen. Dazu mehr unten.

Monsters of Mayhem ist ein Monsterbuch für „Osric or easily adapted to any First Edition Style Fantasy Role-Playing Game or OGL/OSR Style System“. Und auch für D20, DCC, 2e-5e, Pathfinder und so weiter, schreibt er noch, das ist dann etwas mehr Arbeit, aber ja.

Das Heft kommt mit nicht angeheftetem Cover (Yay!), auf dessen Innenseite vier Dungeonmaps zu finden sind, Arena, Forest, Dungeon und Cave Lair. Der Wald gefällt mir da, mit Wasserfall und Druidischem oder Feensteindingens am besten, Arena kann man immer brauchen, die Dungeonmap ist mir etwas zu weitläufig, aber hey, bei dem Cavelair stört mich das vielleicht ein bisschen mehr, aber funktional sind sie alle. Das Papier ist ok, normales Weißes, also in guter alter Tradition eher billig ^_^ – aber der Druck ist sehr klar und gerade die Abbildungen sind superfesch. Tatsächlich hatte ich, nachdem Lesen und in meine  Monsterdatenbank eintragen aus dem PDF heraus einen Aha-Moment, denn die Abbildungen wirken so viel besser auf Papier und sind wirklich großartig. Inklusive Doppelseite in der Mitte des Buches, wo einige „Bewohner“ sich gegenüber stehen.

Die Monster sind, wie immer eigentlich, ein bisschen gemischt. Ein wenig stören tun mich die IP-Umgehenden Monster – weil ich als Spielleiter natürlich einfach die Originale nutzen kann… aber die kommen aus den Abenteuern, die als Hommage an bestimmte alte Module die halt in einer OGL-Version benötigen. Sehr cool sind so Pfunde wie Demonica Gigantica, eine riesige, und ich meine riesige, sexy Dämonin, und der Horde Master als Quasi Dungeonboss. Höhö.

Insgesamt tendieren die Monster etwas mehr zu höheren TW, was sie ideal für Bossmonster in unteren bis mittleren Stufen macht. Und die eher niedrigen Monster haben alle das gewisse Extra. Wie das Pesthäschen (PLAGUE BUNNY), das explodiert und ansteckt. Und aus den Angesteckten platzen neue Pesthäschen… Sowieso, die Monsterbeschreibungen sind immer auch mit Anmerkungen zu Lebensraum und Lebensweise versehen, gygaxischher Naturalismus halt. Nice. Was mir aufgefallen ist, das manchmal auf Erläuterungen verwiesen wird, die dann nur einen halben Satz sind… Hmm. Nichts, was man nicht aus dem Ärmel schütteln könnte, aber da ist es doch teilweise zu kurz.

Alles in allem ein sehr gutes Monsterhandbuch; ich denke, für jeden was dabei. Und die Abbildungen in schwarzweißem Linework sind echt geil, auch gerade in der gedruckten Fassung. Und es gab noch Bonuspdfs in der Mail! Also, wirklich cool Abenteuer.

Preislich Print + PDF mit Porto 30$ für 48 Monster – Ok. Normalerweise wäre ich alter Pfennigfuchser so… Hmm, naja… Aber das ganze Artwork ist das schon alleine Wert. Ich würde auch empfehlen, die Druckversion zu erwerben, wegen der Kunst. Top!

GEWINNSPIEL: Ist völlig willkürlich und ohne notarielle Aufsicht. Aber wenn ihr entweder hier in den Kommentaren oder per mail mit dem Betreff MOM (rorschachhamster bei gmxde) eine Monsteridee an mich sendet (sei es ein Wesen mit Stats oder auch nur ein einziger Satz), dann werfe ich euch zufällig in eine Ziehmütze und schicke das Ding im Gewinnfalle zu euch (irgendwie Kontaktdaten wären dafür besser, aber normalerweise finde ich die dann auch, in email ist OK, von Adresse in den Kommentaren würde ich aber grundsätzlich abraten – Internet vergißt nicht und so). Für besonders coole Einsendungen behalte ich mir vor, zwei Lose in die Mütze zu legen. Einsendeschluß ist, weiß nicht, äh, in zwei Wochen Sonntag, also der 15. April. Ihr erklärt euch aber damit einverstanden, das ich entweder aus eurer Idee ein Monster mache oder euer Monster mit Stats hier veröffentliche. Aber auch nur hier auf dem Blog, oder ich frag nochmal. Ich hab letztens mal wieder mein Grafiktablett in der Hand gehabt… vielleicht versuche ich auch was zu malen, aber da bin ich nicht soooo gut… muss halt passen, und deswegen verspreche ich das lieber nicht.

Also, macht mal. Ein Satz genügt. Mit genügend Schöpfungshöhe wäre natürlich schön. Selbst „Ein Ork, der stinkt.“ würde technisch schon genügen, aber…  😉

Bis denn dann

Euer Rorschachhamster

 

 

Drei Unterwassermonsterwürmer für S&WC – Riesenschuppenträger (Scalidophora)

Ok, ich lese gelegentlich Real Monstrosities, und hier geht es um mud dragons. Ein schön evokativer Name. Nur… im Deutschen heißen die Hakenrüssler. 😛 Wikipedia hat auch geholfen. Wer auch immer den Begriff Scalidophora mit „Skaliden Tragende“ übersetzt hat, muß links und rechts ein an die Backen kriegen. Setzen, Sechs! 😛

Egal, ich habe einfach mal die und die beiden Verwandten, Schwanzwurm und Reizwäschewurm, mit Werten für Swords & Wizardry Complete ausgestattet. Einfach, weil. Ich bin mir ziemlich sicher, das ich zumindest die Schlammdrachen, ‚tschuldigung, Hakenrüssler, nutzen kann, irgendwann mal, aber Unterwasserabenteuer… Naja.

Es hat Spaß gemacht!

Schuppenträger, Riesen-

Riesenhakenrüssler Riesenpriapswurm Riesenkorsettier
Trefferwürfel: 1 5 1/2 (1W4 TP)
Rüstungsklasse: 3 [16] 5 [14] 2 [17]
Angriffe: 1 Haken (1W8) o. 1 Stachel (1W12) 1 Saugschlund (2W6) 1 Festsaugen (1W4)
Rettungswurf: 17 12 18
Besonderes: Verschlingen Festsaugen
Bewegung: 30′ (10′) 9m (3m) 10′ (3′) 3m (1m) 10′ (3′) 3m (1m)

Graben 30′ (10′) 9m (3m)

Graben 10′ (3′) 3m (1m)

Gesinnung: Neutral Neutral Neutral
HG/EP: 1/15 7/600 1/15

Riesenschuppenträger sind ein Taxon miteinander verwandter Riesenwürmer.

Riesenhakenrüssler (manchmal Schlammdrachen genannt) leben im Schlamm von tiefen Ozeanen bis in brackige Flußmündungen, manchmal sogar unter bei Ebbe trocken fallenden Wattflächen. Sie graben sich durch den Schlamm unter Wasser hindurch, und ernähren sich von Muscheln, Krebsen und anderen Tieren im Schlamm. Sie sind grundsätzlich friedfertig, aber wenn jemand den Sand, unter dem sie tätig sind, betritt oder aufwirbelt und ihnen dadurch zu nahe kommt, fangen sie an mit ihrem Schwanzstacheln oder ihren Kranz aus Mundstiletten um sich zu schlagen, bevor sie nach unten in den Sand fliehen. Sie sind etwa 3m lang, wobei ein Drittel auf ihren Schwanzstachel fällt, und haben einen Körperumfang von ungefähr 60cm. Ihr Körper wird von stabilen Chitinplatten geschützt.

Riesenpriapswürmer sind im Gegensatz zu ihren kleineren Verwandten Lauerjäger. Sobald ein Beutetier bis zu Menschengröße sich über ihrem Versteck im Ozeanboden bewegt, fangen sie dieses mit dornigen Fortsätzen ihres Mundes und ziehen es in ihren Schlund, wo es durch die feinen Zähnchen klein gehäckselt wird. Ein getroffenes Opfer kann nur noch mit kleinen Waffen wie einem Dolch oder Kurzschwert angreifen, und kommt normalerweise erst frei wenn der Wurm flieht, da seine TP unter sein halbes Maximum gefallen sind, oder tot ist. Das Opfer erleidet jede Runde automatisch den Schaden, sobald der erste Trefferwurf gelingt. Ihre etwa 6m langen Körper erinnern entfernt an das männliche Geschlechtsteil.

Riesenkorsettiere leben als Parasiten an Riesenkrebsen oder anderen großen Wirtstieren im Meer nicht zu nah an der Oberfläche bis in die tiefsten Tiefen. Manchmal sind sie auf der Suche nach einem geeigneten Wirt, und in dieser Situation verschmähen sie auch nicht kleinere Opfer. Sie heften sich an ihre Opfer und saugen Blut, wobei sie nach dem ersten gelungenen Trefferwurf automatisch treffen. Sie lassen normalerweise sofort los und fliehen, sobald sie Schaden erleiden. Sie sind etwa 60 cm lang und ihr kegelförmiger Körper ist von einzelnen Chitinplatten geschützt, die entfernt an ein Korsett erinnern.

Jau. Nutzbarkeit ging hier über gesicherte Erkenntnis, also saugen Korsettierchen natürlich Blut.

Bis denn dann

Euer Rorschachhamster

Diese Würmer sind open gaming content nach OGL mit folgendem §15:

15. Copyright Notice

Open Game License v 1.0a Copyright 2000, Wizards of the Coast, Inc.
System Reference Document Copyright 2000-2003, Wizards of the Coast, Inc.; Authors
Jonathan Tweet, Monte Cook, Skip Williams, Rich Baker, Andy Collins, David Noonan,
Rich Redman, Bruce R. Cordell, John D. Rateliff, Thomas Reid, James Wyatt, based on
original material by E. Gary Gygax and Dave Arneson.
Swords & Wizardry Core Rules, Copyright 2008, Matthew J. Finch
Swords & Wizardry Complete Rules, Copyright 2010, Matthew J. Finch

„Drei Unterwassermonsterwürmer für S&WC – Riesenschuppenträger (Scalidophora)“ (c) 2018 Christian Sturke aka. Rorschachhamster

Münzen verteilen – oder warum haben Monster einen geraden Betrag an Münzen?

Ja, drauf gekommen bin ich, weil ich endlich die Schatzgenerierung im S&W Complete geschnallt habe. Dort wird halt ein bestimmter Betrag vom erwürfelten Schatzwert abgezogen und auf Untertabellen gewürfelt, mit einer 10%igen Chance. Übrig bleibt ein Rest an GM. In diesem Falle hatte ich 7000 GM über. Da wird dann so schön gesagt, verteile doch nach gusto auf andere Münzwerte… Ja toll, denken muß ja nun nicht sein, gefälligst, deswegen würfele ich. Kleine Tabelle:

1 2-13 14 15-20 21 22-30
1 PM 10 GM 20 EM 100 SM 200 BM 1000 KM

W30, natürlich. ^_^

Für jede gerade Zehnerpotenz wird gewürfelt, in meinem Beispielfall also für je 1000 GM. Bei 10.000 GM kann man natürlich überlegen ob man 10 mal für je tausen Münzen würfelt oder einmal… BM sind Bronzemünzen in meiner Notation (Hier kann man mehr darüber lesen). Weil muß. Wenn man 700 GM hat würfelt man für je 100 GM, bei 70 für je 10. Und bei 7 würfelt man vielleicht einmal, wenn man möchte… oder auch eher gar nicht – weil es Sieben sind, du Horst. -_-

Jedenfalls, dann hat man immer noch eine gerade Zahl an anderen Münzen. Da würfelt man dann einfach mit einer 10er-Potenz geringer, also W10 bei 100 Münzen, W100 bei Tausend etc. und würfelt einen W6 dazu, bei 1-3 zieht man das ab und bei 4-6 addiert man das. Bei sieben Münzen läßt man das -_-

Und dann kann man auch mal gerade Werte in Kaufabenteuern stehen lassen, Dwimmermount und so. Als Ausnahme, nicht als immer.

Das kam übrigens bei meinen 7. 000 GM raus:

94 PM

4.003 GM

1.930 EM

9.917 SM

Bsi dnne dnna

rEeu Rrschchhmstraaeo

Eigenwerbung

Boah. Es fällt mir aus irgendwelchen Gründen schwer, hier jetzt die Werbetrommel zu rühren… aber ich hab etwas bei DriveThruRPG veröffentlicht.

Etwas, an dem ich schon seit drei, vier Jahren gearbeitet habe – mit großen Pausen – und das nun endlich in völligem Alleingang Gestalt angenommen hat. Ich bin mir nicht sicher , ob das immer so schlau war (*Hust* Lektorat und so), aber es ist irgendwie mein Baby. Plus die gleichen Hemnisse, die es mir so schwer machen, hier jetzt drüber zu schreiben – merkwürdig. -_-‚

Es ist beim Arbeitstitel geblieben, der den Vorteil hat, das er so generisch ist, das man sich den Gedöns mit Titelschutz sparen kann… ^_ ^

Ja, „Das Schloss“ – wie Kafka, aber hat mit dem Kerl wenig zu tun. Ich werd‘ meine unveröffentlichen Sachen jedenfalls nicht irgendwann verbrennen… versprochen. 😉

Dies ist ein Oldschooliges Abenteuer, und mit LL Regeln plus Swords & Wizardry Complete Saves und aufsteigende RK versehen. Außerdem noch Meterangaben, anstatt nur Fuß oder Ellen oder was. Weil die absolut blöd sind, finde ich jedenfalls, wenn es um das Theater of the Mind angeht und man in Metern aufgewachsen ist. Und es ist ein Modul (bzw. Abenteuermodul auf dem Rückcover), ganz bewußt kein Abenteuer. Weil es keine vorgegebene Story gibt, keinen Grund warum die SC da rein sollten und, naja, nicht wirklich einen Gewinnmoment. Obwohl, wenn man will, kann man versuchen den ganzen Komplex zu säubern… das wäre aber schon recht Episch.

8 Zufallsverliesse sind da drin, mit einem System, das ich ganz gelungen finde. Eine Gerüchtetabelle, deren Struktur ich hier schon mal als Thema hatte. Und eine Handvoll der Monster sind auch alte Bekannte für Leser dieses Blogs… aber längst nicht alle. Doctore Domani war so lieb, mir die Erlaubnis zu geben, sein Gnag zu benutzen. Tausend Dank dafür nochmal.

Ich habe das Ding leider etwas kurz auf der Nordcon letztes Jahr probegeleitet, und daraufhein die Zufallsverliesse noch geändert (Auf Cons zu Leiten ist nicht so meins, habe ich festgestellt, zuviel Ablenkung und, damals noch relevant, keine Zigaretten…). Und dann habe ich den Zettel mit den Namen meiner armen Spieler verloren, denen ich auch noch versprochen habe sie namentlich zu erwähnen – also, Jessica?, Paul? und Markus? – solltet ihr das hier lesen, meldet euch, damit ich das File updaten kann…

Es ist PWYW und wenn es euch gefällt, dürft ihr mir einen Kaffee ein Bier eine Zigarette neue Würfel spendieren… ich lebe zu gesund.

Bis denn dann

Euer Rorschachhamster

Vergleich LL – AD&D – D20 3.5/Pathfinder Angriffsboni

Ok, da ich am überlegen bin wie ich eine zukünftige Kampagne gestalte, regelseitig, habe ich mal ein kleines Detail, das mich sehr interessiert, herausgepickt. Die Angriffsboni an sich. Ich habe die entsprechenden Stufen einem Bonus zugeordnet, weil ich das inzwischen als für mich geeignetes Instrument zur Trefferbestimmung erkannt habe, und um überhaupt einen Vergleich machen zu können. Hier die Tabelle:

LL Kleriker und Dieb

LL Zwerg, Elf, Kämpfer und Halbling

LL Magier

AD&D Kleriker, Druiden, Mönche

AD&D Zauberkundige & Illusionisten

AD&D Kämpfer, Paladine,

Waldläufer, Barden

0. Stufe Halblinge & Menschen

AD&D Diebe und Assassine

D20 Bab schwach

D20 Bab Mittel

D20 Bab Hoch

LL Monster

AD&D Monster

Bonus

1-5

0

1-4

bis 1-1

-1

1-3

1-2

1

1

1-1

+0

1-3

1-2

1-3

6-10

5-8

2-3

2

1

bis 1

1

+1

4-5

3

4-7

4-6

3-4

4.5

3

2

1+ & 2

1+

+2

6-8

4

8-10

6-7

4-5

3

2+ & 3

+3

9-10

5

11-12

7-9

11-15

5-6

9-12

8-9

6

4

3+ & 4

2-3+

+4

11

6

13

10-11

7

5

4+ & 5

4-5+

+5

12

7-8

14-15

10-12

7-8

13-16

12-13

8-9

6

5+ & 6

+6

13-14

9

16-18

16-20

14-15

10

7

6+ & 7

6-7+

+7

15-16

10-11

19-20

13-15

9-10

17-20

16-17

11

8

7+ & 8

+8

17-18

12

21-23

21+

18-19

12-13

9

8+ & 9

8-9+

+9

19-20

13

24+

16-18

11-12

21+

20

14

10

9+ & 10

+10

21+

14

19+

15

11

10+ & 11

10-11+

+11

15

13-14

16-17

12

11+ & 12

12-13+

+12

16

18

13

12+ & 13

14-15+

+13

17

15-16

19

14

13+ & 14

16+

+14

18

20

15

14+ & 15

+15

17+

16

15+

+16

Hier zur besseren Übersicht nochmal als PDF und ODT.

So. Interessant. Auffallend ist, wie wenig strukturiert die Angriffsboni bei AD&D sind. Und wie viel geringer in den unteren Stufen. Das war mir im direkten Vergleich zu LL nicht bewußt.

Für mich als langjährigen Spieler von sowohl AD&D als auch D20 ist es auch bemerkenswert, das die Boni hier gar nicht so extrem auseinanderliegen. Das Problem, das ich bei D20 inzwischen habe, ist die Akkumulation von zusätzlichen Boni – Waffenfoki, Klassenfähigkeiten und extremere Attributsboni auf Treffer, die den W20 zu schnell zu insignifikant als Zufallszahlengeber machen. Das führt dann relativ schnell dazu, das hohe RK von geringeren Boni nicht mehr getroffen werden können und umgekehrt hohe Boni schwache RK immer treffen. Das gab es bei AD&D in dieser extremen Ausprägung nämlich eher selten. Zwar konnte ein hochstufiger Kämpfer automatisch treffen, aber die für ihn einfach zu treffenden Ziele waren meist zumindest noch in der normalen Trefferzone für die anderen, und nicht schwer zu treffen – und ein Gegner, der nur mit 20 für den Magier zu treffen war, war kein Autohit für den Kämpfer. Die Extreme lagen einfach dichter beisammen. Nachdem ich diese subjektive Erinnerung aufgeschrieben habe, schau ich nochmal die Tabellen an, und rein rechnerisch sind die Unterschiede zumindest bei AD&D hier ja ähnlich. Nur die Zusatzboni ziehen das bei D20 so auseinander (Und ermöglichen auch RK in einer vorher unbekannten Höhe (bzw. Tiefe, höhöhö 😀 ), aber das ist ja nur tangentiell Thema). Bei LL liegt das ganze etwas näher aneinander.

AD&D besitzt auch viele nicht unerhebliche Sprünge. Ein Zauberkundiger der 5. trifft wie ein Stufe 0 Mensch,  ein Stufe 10 Zauberkundiger mit +1 nicht mal so gut wie ein Stufe 3 Krieger, aber Stufe 11 hüpft um +3 Punkte auf das Niveau von einem Krieger der 5-6. Stufe. Da ist LL mit seinen regelmäßigeren Tabellen wesentlich geradliniger. Jeder Bonus wird quasi durchgenommen – genau wie bei D20. Das gefällt mir eigentlich auch so ganz gut. Da zeigt sich vielleicht auch das Alter von AD&D und eine andere Systematik an sich, mit den Einzeltabellen für Treffer, einem unnötigem Bloat, wie die einzelne Tabelle von LL zeigt (Im Deutschen Weißen Cover auf Seite 66). Außerdem zeigt dies der Vergleich von LL und AD&D Monstern auch ganz deutlich. Hier rumpelt die AD&D-Zeile herum, mit Sprüngen und unterschiedlichen Lücken, während LL auch hier ein klares System hat.

Eigentlich habe ich jetzt Lust mir die 2e und Mentzer und vielleicht sogar die 5e nochmal anzuschauen… Aber ich las das jetzt mal.

Jetzt möchte ich auf dieser Basis eigene Boni erzeugen. Eigentlich wollte ich quasi die halbierten Boni der D20 Tabelle nehmen. Aber nach dieser Übersicht erscheint mir das doch etwas wenig – zumal das unter den Niveaus von sowohl LL als auch AD&D wäre… Ich glaube ich übernehme den mittleren Boni von D20 für Krieger und den Schwachen für Kleriker und Diebe, und erzeuge dann noch einen sehr schwachen für Magier etc.. Damit, und mit geringeren Boni für Extrafähigkeiten und Attributen habe ich ein systemisch einfaches Grundgerüst für mein eigenes Oldschoolgebräu. Als nächstes schau ich mir mal die RW an. Und dann kann man einfach alle Klassen aus irgendwelchen Zines, LL, AD&D etc. einfach in dieses System drücken. Das sollte dann minimaler Aufwand sein. Ziel ist es auch einen LL Basic Zwerg nehmen einem AD&D-Zwergenkämpfer zu stellen und keine gravierenden Unterschiede zu haben (Wobei ich wahrscheinlich die Völker alle über Mindestwerte und ohne Attributsboni machen möchte).

Jo. ^_^

Bis Denn Dann

Euer Rorschachhamster

 

 

Neuer Magischer Gegenstand für LL und generell Old School, mit leichtem Fehler

Jelzers Gedanken rasten. Seine Finger bewegten sich schneller, als er es jeweils für möglich gehalten hätte, wechselten den Griff und stießen den sichelförmigen Dolch nach unten, um in genau dem Moment, indem sein Verfolger durch die Tür trat, schon in dessen Hals zu schneiden. „Ha! Der Dolch ist großartig!“ rief er laut aus, während die vermummte Gestalt röchelnd und sterbend zu Boden glitt. „Ja“, gab Benoir zu bedenken, „Solange du weißt, was du tust…“ „Wann wäre das je ein Problem gewesen?“ erwiderte der Halbling mit einem breiten Grinsen. Er übersah die Grimassen seiner Gefährten geflissentlich,  während er sich vom Barhocker schwang und seine Finger in die Tasche des toten Mörders gleiten ließ…

Dolch der rasenden Schnelligkeit

Dieser gekrümmte Dolch mit Nashornhorngriff ist ein Dolch +2, der außerdem seinen Träger ungewöhnlich schnell macht. Er gewinnt jede Initiativprobe, und erhält einen zusätzlichen Angriff pro Runde. Allerdings bewegt sich der Träger so schnell, das er immer seine Aktionen ansagen muß, bevor er überhaupt weiß, welche Aktionen Gegner oder Verbündete letzte Runde getan haben. Wenn die Aktion absolut unmöglich geworden ist, dann kann er einen RW gegen Zaubersprüche machen, um die Handlung irgendwie abzuwandeln – zum Beispiel vor der inzwischen geöffneten Falltür anzuhalten, etc. Dabei kann er aber nur geringfügige Änderungen machen und verliert meistens eine Runde.

Bitteschön.

Bis denn dann

Euer Rorschachamster

Dieser Gegenstand ist open gaming content nach OGL mit folgendem §15:

15. Copyright Notice

Open Game License v 1.0a (C) 2000 Wizards of the Coast, Inc.

System Reference Document (C) 2000, Wizards of the Coast, Inc.; Authors Jonathan Tweet, Monte Cook, Skip Williams, based on Material by E. Gary Gygax and Dave Arneson.
Labyrinth LordTM Copyright 2007, 2008, Daniel Proctor. Author Daniel
Proctor.
Labyrinth LordTM German Version Copyright 2009, Daniel Proctor.
Author Daniel Proctor. Translated into German by Thorsten Gresser,
Moritz Mehlem, Clem Carlos Schermann, Alex Schröder, Marcus
Sollmann, and Jörg Theobald.

„Neuer Magischer Gegenstand für LL und generell Old School, mit leichtem Fehler“ (c) 2017 Christian Sturke aka Rorschachhamster