Wormskin 1 und 2

Verdammt! Ausgabe 3 4 5 muß ich jetzt auch kaufen.

Ok. Gestern kamen endlich die Bücher zu den PDFs via RPGNowbestellung. POD, also geleimt mit Farbumschlag in Hochglanz, sehr gut. Auch wenn ich mir unsicher bin, ob mir eine traditionelle Zineheftung besser gefiele. Mir fiel auf, das die Bücher nicht aufeinandergleiten, aber das ist jetzt nicht mehr so. Vielleicht unentdeckte Miniklebreste oder durch den Transport zusammengebackt? Keine Ahnung.

So und dann hab ich mich ein wenig eingelesen, und bin begeistert. Alles LL, B/X und so weiter. Dreht sich alles um den Dolmenwood von Norman & Gorgonmilk, Hexkarte kann man hier kostenlos runterladen. Zwei Charakterklassenrassen im ersten Heft, einmal Mossdwarfs, als Pilzzwerge, die irgendwie mehr und mehr zuwachsen und so feenmäßige Sonderfähigkeiten haben, und Grimalkins, Katzenwesen die zwischen Gestiefeltem Kater, Normaler Katze und Grinsekatze hin und herwechseln, und zwar abhängig vom Spiel… Und dann eine Stufe brauchen um das nächste mal Wechseln zu können, oder so. Schon cool. Allein das. Voller Wert. 8 Euro irgendwas mit Porto.

Ein Bericht über die Pilze des Dolmenwoods inklusive W30 Pilztabelle, entweder mit Namen um eine Zeile auszulesen oder ohne Name jede Spalte einzeln auswürfeln. Mir ist auch noch aufgefallen, das man problemlos mit Zwei 30ern die Namen auch generieren kann, da die eh meistens so zusammngesetzte Worte wie „Alchemist’s Orb“ oder „Skullcap“ haben – Alchemist’s Cap oder Skullorb klingen jetzt auch nicht falsch. Mit Auswirkungen ohne Formelhaft zu werden. „Space Shrooms“. Fuck Yeah!

Und noch ein Monster. Wurzelwesen, passend zum Waldthema.

Das klingt jetzt nicht nach viel, ist aber mehr als manch ein PF-Splatbook, zumindest für mich.

Zweites Heft dann mit den ersten Hexfüllungen und einer W30 Gerichtetabelle, einmal gezuckerte Spatzenhirne mit Minzerbsen, bitte! 😉

Und dann mit einem Artikel über Psychodelic Compounds, analog zu den Pilzen…

Lankenshorn und die Hexbeschreibungen, inklusive Mutationen durch Ziegenmenschengene, und interessanten Orten… Ach, man muß nur einen Blick auf die Karte werfen um das zu sehen, was hier recht schön und ansehlich beschrieben wird.

5 oder 7 Monster, je nach Zählung. Zählt man die adeligen Langhornziegenmenschen, ihre dienenden Kurzhornziegenmenschen und ihre Sklaven als einen Eintrag oder drei?

Ja, leider geil. Mein armes Portemonait.

Bis denn dann

Euer Rorschachhamster

 

Loot! Und noch mehr Loot!

Ok, gestern kam Post aus Finnland bei mir an – Broodmother Skyfortress und Slügs. Vorsicht, Spoiler:

Broodmother Skyfortress ist ein Abenteuer vom Alten Herren der OSR-Blogosphäre Jeff Rients, den ich hier auch schon öfter verlinkt habe.

Das Abenteuer ist sehr modular und anpassbar an eine beliebige Kampagne gestaltet, und überläßt die Entscheidungen dem SL, nicht ohne genug gute Ideen zu haben. Benötigt aber eine bestehende Kampagne, um sich voll zu entfalten, eignet sich also eher nicht am Beginn. Braucht eh auch höherstufige SC. Nichts für Vorlesemeister… ^_^ Und interessante Gruppierungen und Charaktere. Tabellen. Best of von Jeffs Blog im Anhang, inklusive Carousing Table.  Sowieso, die Riesen… sind keine normalen Riesen…was das Cover und der Text auf dem Buchrücken schon verrät… Weiß nicht, ob das so gut ist. 😛 Andererseits gute Tradition, und wer kauft schon die Katze im Sack?

HALF SHARK. HALF ELEPHANT. ALL BADASS.

Produktionsqualität ist gewohnt gut (James halt), und die Gestaltung bedient sich altem Comiccoverlook inklusive Kirby Dots und gewohnt grausamen Schwarzweißillus. Wenn dich das Zitat nicht abschreckt und deine Kampagne zu statisch geworden ist, kannst da nicht viel falschmachen.

Slügs ist das Free RPG Day Angebot von 2016 und hat einen immensen Spielwert (vorallem für den Preis), selbst wenn nicht jede Schnecke für jede Kampagne geeignet ist. Aber da ist für jeden Geschmack was dabei. Was vielleicht für Zartbesaitete eine Warnung sein könnte… *Böses Lachen*

Dann habe ich noch vor kurzem gebraucht von Mayfair „Role Aids: Arch Magic“ erworben. Wow. Wenn ich mir Design und Aufmachung alleine anschaue, dann schlägt das TSR 1990 um Längen. Sieht eher aus wie ein WOD Supplement oder Shadowrun in der Zeit, also dem hotten Shit damals. Eine Box mit drei Heften und mehreren Zetteln – Handouts und Dungeonplänen. Mit einer AD&D Prestigeklasse, dem Archmage halt, plus Artefakten, Grimoires, neuen Zaubern und natürlich Fähigkeiten der Archmages, mit Abenteuerideen und viel Flair alles. Sehr nützlich, und das Abenteuer beginnt in den mittleren Stufen, was auch cool ist und ich schlimmer erwartet hätte, bei dem Thema. Das Abenteuer selbst habe ich mir noch nicht so genau angeguckt, aber neue Monster! Yeah!

Das gefühlt Beste ist aber das Heft „Protectors and Places: Maps and Stats of Magic“, in dem mit Illustrationen, Karten und Monstern magische Orte beschrieben werden (Die, wenn ich das richtig gesehen habe, größtenteils auch im Abenteuer angelaufen werden). Sehr Cool, nach einer Einleitung , mit Vergessenen Göttern und Wächtergeistern als Monstern, 8 Schauplätze mit dreiseitiger Karte (Aufklappbar aus dem Heft, was… etwas schwierig sein könnte am Tisch, aber gut) und SEHR VIEL Flair. Me gusta.

Und dann habe ich auf Dragonsfoot diese Liste gefunden… Ich will sie alle haben!!!!11! Neee, Quatsch. Aber sollte ich über etwas von denen stolpern, werde ich auf jeden Fall zuschlagen. Bei vernünftigen Preisen.

BDD

ER

Alte Scans von Dungeons

Ich habe drei alte Karten gescannt. Vielleicht könnt ihr die ja Nutzen.

Das erste Teil ist auf mm-Papier gewesen und zwar mit Zahlen versehen, aber ich habe keine Ahnung was das war… wahrscheinlich was mit Echsenmenschen? Und einer Chimäre? Und Lava. Definitiv Lava. Nett. Habe offensichtlich nie alle Wände schraffiert. Ganz abgesehen davon, hat es etwas gelitten… ich glaube, ich hab‘ zumindest einmal draufgetreten… und die Linien sind auch im Original inzwischen etwas blass… Dies ist schon die verbesserte Version. 😛

004

Das nächste ist etwas Neuer, und ich meine mich zu erinnern, das es sich um eine verlassene, unterirdische Kapelle inklusive geheimen Teufelsanbeterkeller handelte. Vielleicht. Fallgrube mit Zelle, in die man fällt, ist ein nettes Detail (Raum 7 bzw. 17a). Das komische Geschnörkel in Raum 13 ist übrigens eine Geheimtür in der Nordwand der inneren Wand und ein Loch im Boden in der Mitte dort. Ich habe selber etwas gerätselt, als ich die Karte wiederentdeckt habe. 19 war glaube ich eine zerstörte Bibliothek. Keine Ahnung, was das für ein Symbol ist, wahrscheinlich der Sekte. Oder eines Erzteufels. Schädel gibt’s gratis.

001

Und ein kleines Lager in einer Ruine, diesmal mit Aussenansicht. Ich glaube der Gedanke waren Oger. Plus Geheimkeller, mit Schatzraum und Kiste. Das Schraffierte im Innenraum ist eine Holzplattform, die Kügelchen ist das Geröll des eingestürzten Daches. Der Turm hat keinen Plan, stelle ich fest. Eher etwas schlampig.

005

Keine Kunstwerke, aber trotzdem nutzbar, denke ich. Naja, zumindest für mich, jetzt habe ich die hier für den Notfall auf’m Blog. 😉 Es gilt die Rorschachhamsterlizenz -macht damit was ihr wollt, aber kein Geld.

Bis Denn Dann

Euer Rorschachhamster

Zauberchallenge als PDF und Gedanken über diesen einen Zauber des Grades 0.

Ich hab mir mal die Mühe gemacht, die ganzen Zauber aus dem Januar als PDF zusammenzufassen. Viel Spaß damit!

Dann habe ich mir noch ein wenig Gedanken über 0. Grad Zauber gemacht, wie sie in D&D3.x und Pathfinder vorkommen.

Ich habe ein Problem damit. Insbesondere mit diesem einen Erkenntniszauber: Magie entdecken ist zu mächtig. Erkenntniszauber sind ja immer so ein Ding, da gibt es dann schlechte Abenteuer, wo jeder Bösewicht ein Amulett gegen Ausspähung hat, damit man (Paladin) nicht weiß, das er Böse ist. 😛

Als 0. Grad Zauber, der immer zur Verfügung steht, und dann noch das Identifizieren von Magischen Gegenständen quasi sofort erlaubt…

Auf einer gewissen philosophischen Ebene macht es natürlich Sinn, das Zauberwirker sich mit etwas Konzentration in die magischen Felder der Umgebung einfühlen können, und so Sachen mystischer Herkunft erkennen können. Aber andererseits macht es den Umgang mit magischen Gegenständen zu etwas zutiefst … Langweiligem.

Scan den Gegener nach dem Kampf, aha, Schwert ist magisch, Axt nicht, und der Weinschlauch an seinem Gürtel auch. Ohne Kosten. Ohne Unsicherheit. Ohne positive und negative Überraschungen, weil die Rüstung plötzlich Sachen macht, mit der niemand gerechnet hat. Es ermöglicht den Spielern, viel sorgloser mit dem Loot umzugehen. Sie können vorsortieren, sie werden nie, wirklich nie, außer in den dümmsten Umständen, einen magischen Gegenstand übersehen. Das Spiel verliert dadurch. Es belohnt einen mechanischen Umgang, anstatt die Spieler anzuhalten sich in die Spielwelt einzufühlen.

Magie entdecken sollte ein 1. Grad Zauber sein. Ja, das wäre dann ein wichtiger Zauber und vielleicht immer noch so einsetzbar – aber es kostet zumindest etwas. Der Zaubernde muß sich überlegen, ob er den Zauber wirklich sofort auf das interessant aussehende Schwert wirkt, ohne zu wissen, was vielleicht noch kommt. U.U. auf andere Zauber verzichten, die wichtiger sein könnten.

Schauen wir doch mal auf die anderen (Magier, weil ich bin zu faul) Zauber des Grades 0:

Arkanes Siegel, Aufblitzen, Ausbessern, Ausbluten, Benommenheit, Botschaft, Erschöpfende Berührung, Geisterhaftes Geräusch, Gift entdecken, Kältestrahl, Licht, Magie lesen, Magierhand, Resistenz, Säurespritzer, Tanzende Lichter, Untote schwächen, Zaubertrick, Öffnen/Schließen

Ist da auch nur ein Zauber der so regelmäßig gewirkt wird, wie Magie entdecken? Bis auf Licht, vielleicht? Nein. (Licht sollte vielleicht auch 1. Grad sein. Als Notfallbeleuchtung, nicht als besserer Fackelersatz). Magie entdecken ist halt viel zu universell einsetzbar. Viele Fallen, Illusionen, Gefahren und auch NSC lassen sich dadurch durchschauen, selbst wenn es die Gefahr gibt, sich zu irren. Schon mal miterlebt, wie SC den Zauber auf irgendwas gewirkt haben, was verdächtig aussah, einfach nur weil sie es konnten? Nein? Lüg nicht! 😉

Ja, Magie entdecken ist einfach zu gut.

Anstatt ihn zu einem 1. Grad Zauber zu machen, könnte man vielleicht eine reine binäre Erkenntnis draus machen: Magie entdecken. Ja, da ist Magie. Punkt. Keine Zauberschule, Mächtigkeit etc. mit Konzentration. Das ist alles „Identifizieren“. Da hätte man aber immer noch das „Scan den Gegner“-Problem.

Naja, demnächst kommt eh Fantasy Age. Mal sehen, was mich dabei so ärgert… 😉

BDD

ER

Zauberhafter Januar Zauber 29: Krabats Ewige Falle, und Schluß

logo_rspkarneval_3v

Nachdem Zauber schreib ich nochmal kurz auf, was diese mir selbst gestellte Challenge so bewirkt hat, und ob ich das nochmal machen würde etc. Kurz schonmal vorweg: Nein, eher nicht. 😉

Oh, Krabat. Den hatten wir schon. Das heißt, wir (also, ich) können auf die Erkenntnisse des vorigen Zaubers zurückgreifen, und ich denke, auch auf die Art des vorigen Zaubers. Wenn wir von der Annahme ausgehen, das Krabat zumindest thematisch ähnliche Zauber erschuf – was eine gute alte Tradition ist. Hallo, Herr Bigby!

Ewige Falle. Ein permanenter Zauber? Was sonst könnte Ewig heißen? Ewig bis ausgelöst wäre auch eine Möglichkeit, aber irgendwie ist das ja nicht wirklich ewig. Aus Balancegründen vielleicht besser. Bei der Art der Falle kann ich mich ja am vorigen Zauber orientieren – der Zaubergeist. Nun, einen Zauber ewig zu verlieren wäre nicht wirklich gut. Oh, aber vielleicht ein zufälliges Ereignis, wegen der Unberechenbarkeit der alten Magie? Zufallstabelle… ^_^

Krabats Ewige Falle

Zaubergrad: 7

Dauer: Permanent

Reichweite: 0

Der Zauberwirker zeichnet ein okkultes Symbol auf eine Fläche von höchstens 3*3m. Wenn dieses Gebiet von einem Wesen betreten wird, das das vom Zaubernden bestimmte Passwort nicht kennt, wird eine zufällige Falle ausgewürfelt:

W8

Falle

1

Herabfallende Steine

2

Pfeilfalle (4 Angriffe wie ein Stufe 8 Krieger)

3

Vergifteter Pfeil (Wie oben, aber RW gegen Gift oder tot)

4

Sensenblatt

5

Sprungplatte (Schleudert 1W6*10′ nach oben, entsprechend Fallschaden, auch wenn man vorher an die Decke kracht)

6

Getarnte Fallgrube (20-120′ tief)

7

Fallgrube mit Holzpflöcken (20-120′ tief)

8

Auflösen (wie der Zauber)

Die Fallen sind wie im Regelwerk beschrieben, wenn in der Tabelle nichts anderes steht. Jedesmal, wenn die Falle ausgelöst wird, besteht eine 1%ige Chance, das auch das Passwort sich verändert und dann erst mittels einem Begrenzten Wunsches oder einem ähnlichen machtvollen Zauber wieder erfahren werden kann.

Schnieke, ist jetzt zwar nicht so nah thematisch, aber so ein ganz nützlicher Zauber für den eigenen Turm, der eben nicht hunterprozentig immer einwandfrei Funktioniert. Wie der andere Zauber von Krabat, für mehr Homogenität hat’s bei mir nicht gereicht. 🙂

Zum Abschluß der Challenge: Erstmal wow. Hätte nicht gedacht, das ich das Durchziehe. Allerdings hat es mir auch nicht immer nur Spaß gemacht – dafür war die Frequenz zu kurz, schließlich braucht man auch ein bißchen Inspiration. Deswegen auch das Nein oben in der Einleitung. Denn wenn die Inspiration mich trat (Musen haben mich nicht geküßt 😛 ), dann hat es echt Spaß gemacht. Wenn nicht war es mehr Arbeit bzw. Handwerk. Ich glaube ich werde demnächst nochmal mit älteren Augen da draufschauen, in einer Woche oder so, Zauberlisten erstellen und vielleicht einen Liebling küren.

Jetzt kann ich aber endlich wieder machen was ich will! YEAH! Dann bis August – Nein, nur ein Scherz. 😉 Ich hab einiges in Petto, und da kommt auf jeden Fall noch was diese Woche. Denn das ist auf jeden Fall was, was übrigbeleibt, ich will wieder mehr schreiben hier!

Bis Denn Dann

Euer Rorschachhamster

Dieser Zauber ist open gaming content nach OGL mit folgendem §15:

15. Copyright Notice

Open Game License v 1.0a (C) 2000 Wizards of the Coast, Inc.

System Reference Document (C) 2000, Wizards of the Coast, Inc.; Authors Jonathan Tweet, Monte Cook, Skip Williams, based on Material by E. Gary Gygax and Dave Arneson.
Labyrinth LordTM Copyright 2007, 2008, Daniel Proctor. Author Daniel
Proctor.
Labyrinth LordTM German Version Copyright 2009, Daniel Proctor.
Author Daniel Proctor. Translated into German by Thorsten Gresser,
Moritz Mehlem, Clem Carlos Schermann, Alex Schröder, Marcus
Sollmann, and Jörg Theobald.

„Zauberhafter Januar Zauber 29: Krabats Ewige Falle, und Schluß“ (c) 2017 Christian Sturke aka Rorschachhamster

Zauberhafter Januar Zauber 28: Fürchterliche Säureliebe

logo_rspkarneval_3v

Morgen gibt es wieder einen (den letzten!!!11!) Zauber für Labyrinth Lord, aber bei diesem Titel musste ich Pathfinder nehmen, wegen der Enegieart.

Der Titel ist auch relativ selbsterklärend, bei den wenigsten Wesen ist Säureliebe was Gutes. Oder auch nur akzeptabel in geistig gesunder Gesellschaft. Zisch!

Fürchterliche Säureliebe

Schule: Verzauberung (Zwang) [Sprachabhängig, Geistesbeeinflussung]; Grad: HXM/MAG 2
Zeitaufwand: 1 Standard-Aktion
Komponenten: V,G, M (ein korrodierter Silberspiegel im Wert von 5 GM)
Reichweite: Nah (7,50m + 1,50m/2 Stufen)
Ziel: Eine Kreatur
Wirkungsdauer: 1 Runde/Stufe  (siehe Text)
Rettungswurf: Willen, keine Wirkung (siehe Text); Zauberresistenz: Ja

Dieser Zauber erzeugt in dem Ziel das unnatürliche Verlangen, direkten körperlichen Kontakt mit Säure zu erlangen. Je nach Verfügbarkeit, bedeutet das einen beherzten Sprung in einen Säuresee oder das Tauchen der Hände oder des Gesichts in Säurepfützen. Hat es selber Säure bei sich, wird es diese über sich selbst schütten. Ist keine Säure vorhanden, und ist dem Ziel auch keine Säure in der Nähe bekannt, kann es ganz normal handeln. Das Ziel verzichtet auf jeden RW gegen Säureeffekte und versucht u.U. aktiv getroffen zu werden. Jedesmal, wenn es mindestens einen Punkt Schaden durch Säure erleidet, erhält es aber einen erneuten Willenswurf gegen den Zauber, bei dessen Gelingen der Zauber endet.

Fürchterlich. Unter Umständen tödlich, aber sehr situationsgebunden. Mag ich. Kein alltäglicher Zauber. Man fragt sich, welcher Magier den erfunden hat… wahrscheinlich ein eher unstabiler Zeitgenosse. Oder er hatte seinen Turm neben einem Säuresee. Oder beides, schließt sich ja nicht aus, eher im Gegenteil. 😉

Bis Denn Dann

Euer Rorschachhamster

Dieser Zauber ist open gaming content nach  OGL mit folgendem §15:

15. Copyright Notice

Open Game License v 1.0a (C) 2000 Wizards of the Coast, Inc.

System Reference Document (C) 2000, Wizards of the Coast, Inc.; Authors Jonathan Tweet, Monte Cook, Skip Williams, based on Material by E. Gary Gygax and Dave Arneson.

Pathfinder RPG, (C) 2009 Paizo Publishing, LLC; Author: Jason Bulmahn, based on material by Jonathan Tweet, Monte Cook and Skip Williams. Deutsche Ausgabe (C) 2010 Ulisses Spiele GMBH unter Lizenz von Paizo Publishing, LLC.

„Zauberhafter Januar Zauber 28: Fürchterliche Säureliebe“ (C) 2017 Christian Sturke aka Rorschachhamster

Zauberhafter Januar Zauber 27: Erzwungenes Zinn, allgewaltige Feder

logo_rspkarneval_3v

Uff. Der Titel hat mich erstmal ins Schleudern gebracht. Bis ich Jupiter auf einer Astrologie Webseite nachgeschaut hat, weil Zinn das Metall ist, das mit diesem assoziert ist. Und natürlich damit mit dem römischen Jupiter aka. Zeus, ich Trottel. -_- Und erzwungener Zinn, heißt erzwungene Autorität, wofür Jupiter steht. Also eine Adlerfeder, weil Zeus. Und Ganymed. Die alte Drecksau Zeus. Und was macht man mit Federn? Schreiben natürlich. Allgewaltig nutzt schon Homer als Adjektiv für den Himmelsvater. (Wahrscheinlich nicht wirklich, der hat ja in Altgriechisch geschrieben. :P) Und da ist mir ein Zauber eingefallen, den man damit verändern kann:

Erzwungenes Zinn, allgewaltige Feder

Schule: Verzauberung (Zwang) [Sprachabhängig, Geistesbeeinflussung]; Grad: BAR 3, HXM/MAG 4
Zeitaufwand: 10 Minuten
Komponenten: V,G, M (die Feder eines Adlers und ein Zinnstempel)
Reichweite: Berührung
Ziel: Ein handgeschriebener Brief
Wirkungsdauer: 1 Tag/Stufe;  1 Stunde/Stufe oder bis ausgeführt  (siehe Text)
Rettungswurf: Willen, keine Wirkung; Zauberresistenz: Ja

Dieser Zauber gleicht dem Zauber Einflüsterung, aber wird er nicht mit dem gesprochenen Wort, sondern schriftlich übersandt. Der Brief wirkt nur auf die erste Person, von der er gelesen wird, und zwar innerhalb von einem Tag/Stufe, danach wirkt der Zauber, wie Einflüsterung, 1 Stunde/Stufe oder bis die Anweisungen ausgeführt wurden.

Das die Handschrift die des Zaubernden ist, macht diesen Zauber natürlich irgendwie nicht so universell nutzbar, ganz abgesehen davon, das der Brief ja auch noch existiert. Es sei denn das Zerstören ist Teil der Einflüsterung, was man wahrscheinlich machen sollte. Hehehe, aber das schreib ich ja nicht in die Zauberbeschreibung für SC. Nur hier für SL. ^_^

Bis Denn Dann

Euer Rorschachhamster

Dieser Zauber ist open gaming content nach  OGL mit folgendem §15:

15. Copyright Notice

Open Game License v 1.0a (C) 2000 Wizards of the Coast, Inc.

System Reference Document (C) 2000, Wizards of the Coast, Inc.; Authors Jonathan Tweet, Monte Cook, Skip Williams, based on Material by E. Gary Gygax and Dave Arneson.

Pathfinder RPG, (C) 2009 Paizo Publishing, LLC; Author: Jason Bulmahn, based on material by Jonathan Tweet, Monte Cook and Skip Williams. Deutsche Ausgabe (C) 2010 Ulisses Spiele GMBH unter Lizenz von Paizo Publishing, LLC.

„Zauberhafter Januar Zauber 27: Erzwungenes Zinn, allgewaltige Feder“ (C) 2017 Christian Sturke aka Rorschachhamster

PS: Homer hat übrigens auch weniger berühmte Werke geschrieben, zum Beispiel „Briefe an Susi“.

PPS: Der Witz ist im Original nicht von mir, aber ich weiß nicht mehr auf welchem Old-School-Blog ich das vor Jahren gelesen habe, finde das auch nicht mehr, seitdem ist dieses Werk bei mir jedenfalls Kanon. Immer. 🙂