AD&D Kleriker mit Domänen von Pathfinder

Naja, zumindest die Namen. Denn ich habe ja diese ganzen Göttertabellen, und da ich vorhabe einen LL-AD&D-LotFP Mix für meine nächste Kampagne zu spielen…

Die Zauber, die denen aus dem AD&D-Spielerhandbuch entsprechen, wurden ordentlich benannt, so wie Magie zerstören anstatt Zerstört Magie (AD&D) anstatt Magie bannen (Neueres), etc. und dann jeder Domäne, die namentlich denen von PF gleichen, drei Zauber von Stufe 1 bis 5 und zwei Zauber von Stufe 6 und 7 zugeordnet. Außerdem habe ich aus den Umkehrzaubern eigene Zauber gemacht. Weil, warum nicht? Außerdem ist das teilweise sehr weit hergeholt, wegen Assoziationen, schon aufgrund der geringen Anzahl der Zauber.

Hier als ODT, hier als PDF.

Die Dateien heißen Zyklopädia, in Anlehnung an die 2. Edition von AD&D… Wenn man das will, könnte man da aufstocken, auch wenn einige Zyklen da sich gut machen würden, andere damit eher ein Nischendasein, zaubermäßig, fristen würden. Das wäre aber nicht unbedingt schlimm, weil in meinen Tabellen drei Domänen ja Minimum ist. Achso, die Unterdomänen habe ich mal geflissentlich ignoriert.

Ich verzichte mal darauf, die Tabellen hier im Blog zu posten, weil das völlig unübersichtlich wäre, denke ich…

Also, die Regeln sehen so aus, das ein Kleriker nur die Zauber von Haus aus lernen kann, die in den Domänen seines Gottes vorkommen plus eine Handvoll Zauber, nämlich Leichte Wunden heilen/verursachen, Gebet, Krankheiten heilen, Schwere und Kritische Wunden heilen/verursachen. Krankheit verursachen muß Teil der Domänen sein. Weil ich das fand. ^_^

Das klingt jetzt erstmal sehr einschränkend, aber in den Dateien habe ich mit Ares (4 Domänen), Athene (5 Domänen) und der personifizierten Morgenröte Eos (3 Domänen) mal drei Beispielzauberlisten angeklatscht. Und das liest sich für mich zumindest nicht so, als wären Kleriker der Götter unspielbar. Es fehlen zwar ab und zu einige Zauber, an die man sich gewöhnt hat, aber in der Summe erzeugt das schon ausgeglichene Listen. Denke ich, ist ja nicht gespieltestet.

Ein Nachteil ist natürlich, das man die Listen für jeden Spieler im Auge behalten muß, aber mit den Dateien ist das relativ zügig gemacht. Einfach die Domänen am Stück in eine Tabelle mit Zaubergrad und Zaubername reinkopieren, und sortieren, nach Grad und Name, in dieser Reihenfolge. Duplikate rauslöschen, fertig. Hat bei Eos, als ich dann etwas Übung hatte, keine 2 Minuten gedauert. Abspeichern, ausdrucken für das Spielervolk. 😉

Duplikate haben natürlich bei Drei Domänen die Gefahr, das einige Zauberstufen sehr dünn sind. So haben Ares und Eos in dem Beispiel nur 4 Zauber zur Auswahl im 6. Grad. Ich seh das aber nicht so sehr in den unteren Stufen, und 4 Zauber der 6. muß man erstmal haben… Gut, weniger Auswahl schränkt schon ein bischen ein, aber nicht so extrem. Außerdem macht es was her, das der Priester der dunklen Gottheit andere Zauber hat als der Lichtgott verleiht. Lustigerweise haben Ares mit 7 und  Eos mit 6 mehr Zauber der 7. als Athene mit 5… Das kann halt durch die Duplikate vorkommen… ist jetzt aber nicht so extrem. Außerdem ist eine Klerikerin der Athene, die 7. Grad-Zauber wirken kann, immer noch nicht schlecht ausgestattet, zumal sie in den anderen Graden durchgängig mehr Auswahl hat. Duplikate kommen halt vor, wenn man ähnliche Domänen hat.

Ich denke, das neue Zauber, also aus irgendwelchen Quellen, relativ einfach einer oder mehreren Domänen zugeordnet werden können, je nach Flair.

Und dann kam mir noch die Idee, das ein Kleriker sich in ein Kloster oder eine Einsiedelei zurückziehen muß, um einen Zauber zu erlernen, der neu in der Domäne ist, und von dem er Kenntnis erlangt (Gebetsbücher oder so). Eine Woche und 1000 GM pro Zaubergrad klingt nach AD&D, so aus dem Bauch raus. 🙂

Ich mach das mal kurz für meine Labyrinth Lord Januarzauber:

Grad Zauber Domänen
1 Projezierte und Erlauchte Schule des Grigorij Tricks, Verzauberung
2 Kritische Auspizien der Homunkel Tiere, Wetter, Wissen
3 Erbebendes Schlag-Opfer Erde, Wasser, Zerstörung
3 Sinkender tödlicher Schlag des Abraham Reisen, Wasser
3 Strafende Welle der Heiligen Ordnung Ordnung
3 Zerstörender Schaden des Übernatürlichen Chaos Chaos, Magie
4 Beflügelnde Ausspähende Falle Okkulter Kunde Magie, Wissen
4 Vorbestimmter Pflanzenmenschenmut Stärke, Verzauberung
6 Dions kritische ruhmvolle Erde Adel, Herrlichkeit, Krieg

Zack. Ein Poseidonpriester hat natürlich Zugriff auf „Erbebendes Schlag-Opfer“. „Sinkender tödlicher Schlag des Abraham“ ist in der Reisedomäne, weil man ihn gut benutzen kann um aquatische Monster vom Boot wegzuhalten. Nur so mal als Einblick in meine Assoziationsdenke.

Jetzt brauch man nur noch Gebetsbücher als Schätze. ^_^

Falls man andere Domänen, von 3.5 oder aus anderen Quellen, hinzuaddieren will, muß man sich nur an die Vorgaben halten, mit der Anzahl der Zauber. Wenn man will, kann man natürlich die Domänen erweitern um bestimmte Zauber.

Demnächst: Halblinge von 5e.

Bis denn dann,

Euer Rorschachhamster

 

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Vergleich LL – AD&D – D20 3.5/Pathfinder Angriffsboni

Ok, da ich am überlegen bin wie ich eine zukünftige Kampagne gestalte, regelseitig, habe ich mal ein kleines Detail, das mich sehr interessiert, herausgepickt. Die Angriffsboni an sich. Ich habe die entsprechenden Stufen einem Bonus zugeordnet, weil ich das inzwischen als für mich geeignetes Instrument zur Trefferbestimmung erkannt habe, und um überhaupt einen Vergleich machen zu können. Hier die Tabelle:

LL Kleriker und Dieb

LL Zwerg, Elf, Kämpfer und Halbling

LL Magier

AD&D Kleriker, Druiden, Mönche

AD&D Zauberkundige & Illusionisten

AD&D Kämpfer, Paladine,

Waldläufer, Barden

0. Stufe Halblinge & Menschen

AD&D Diebe und Assassine

D20 Bab schwach

D20 Bab Mittel

D20 Bab Hoch

LL Monster

AD&D Monster

Bonus

1-5

0

1-4

bis 1-1

-1

1-3

1-2

1

1

1-1

+0

1-3

1-2

1-3

6-10

5-8

2-3

2

1

bis 1

1

+1

4-5

3

4-7

4-6

3-4

4.5

3

2

1+ & 2

1+

+2

6-8

4

8-10

6-7

4-5

3

2+ & 3

+3

9-10

5

11-12

7-9

11-15

5-6

9-12

8-9

6

4

3+ & 4

2-3+

+4

11

6

13

10-11

7

5

4+ & 5

4-5+

+5

12

7-8

14-15

10-12

7-8

13-16

12-13

8-9

6

5+ & 6

+6

13-14

9

16-18

16-20

14-15

10

7

6+ & 7

6-7+

+7

15-16

10-11

19-20

13-15

9-10

17-20

16-17

11

8

7+ & 8

+8

17-18

12

21-23

21+

18-19

12-13

9

8+ & 9

8-9+

+9

19-20

13

24+

16-18

11-12

21+

20

14

10

9+ & 10

+10

21+

14

19+

15

11

10+ & 11

10-11+

+11

15

13-14

16-17

12

11+ & 12

12-13+

+12

16

18

13

12+ & 13

14-15+

+13

17

15-16

19

14

13+ & 14

16+

+14

18

20

15

14+ & 15

+15

17+

16

15+

+16

Hier zur besseren Übersicht nochmal als PDF und ODT.

So. Interessant. Auffallend ist, wie wenig strukturiert die Angriffsboni bei AD&D sind. Und wie viel geringer in den unteren Stufen. Das war mir im direkten Vergleich zu LL nicht bewußt.

Für mich als langjährigen Spieler von sowohl AD&D als auch D20 ist es auch bemerkenswert, das die Boni hier gar nicht so extrem auseinanderliegen. Das Problem, das ich bei D20 inzwischen habe, ist die Akkumulation von zusätzlichen Boni – Waffenfoki, Klassenfähigkeiten und extremere Attributsboni auf Treffer, die den W20 zu schnell zu insignifikant als Zufallszahlengeber machen. Das führt dann relativ schnell dazu, das hohe RK von geringeren Boni nicht mehr getroffen werden können und umgekehrt hohe Boni schwache RK immer treffen. Das gab es bei AD&D in dieser extremen Ausprägung nämlich eher selten. Zwar konnte ein hochstufiger Kämpfer automatisch treffen, aber die für ihn einfach zu treffenden Ziele waren meist zumindest noch in der normalen Trefferzone für die anderen, und nicht schwer zu treffen – und ein Gegner, der nur mit 20 für den Magier zu treffen war, war kein Autohit für den Kämpfer. Die Extreme lagen einfach dichter beisammen. Nachdem ich diese subjektive Erinnerung aufgeschrieben habe, schau ich nochmal die Tabellen an, und rein rechnerisch sind die Unterschiede zumindest bei AD&D hier ja ähnlich. Nur die Zusatzboni ziehen das bei D20 so auseinander (Und ermöglichen auch RK in einer vorher unbekannten Höhe (bzw. Tiefe, höhöhö 😀 ), aber das ist ja nur tangentiell Thema). Bei LL liegt das ganze etwas näher aneinander.

AD&D besitzt auch viele nicht unerhebliche Sprünge. Ein Zauberkundiger der 5. trifft wie ein Stufe 0 Mensch,  ein Stufe 10 Zauberkundiger mit +1 nicht mal so gut wie ein Stufe 3 Krieger, aber Stufe 11 hüpft um +3 Punkte auf das Niveau von einem Krieger der 5-6. Stufe. Da ist LL mit seinen regelmäßigeren Tabellen wesentlich geradliniger. Jeder Bonus wird quasi durchgenommen – genau wie bei D20. Das gefällt mir eigentlich auch so ganz gut. Da zeigt sich vielleicht auch das Alter von AD&D und eine andere Systematik an sich, mit den Einzeltabellen für Treffer, einem unnötigem Bloat, wie die einzelne Tabelle von LL zeigt (Im Deutschen Weißen Cover auf Seite 66). Außerdem zeigt dies der Vergleich von LL und AD&D Monstern auch ganz deutlich. Hier rumpelt die AD&D-Zeile herum, mit Sprüngen und unterschiedlichen Lücken, während LL auch hier ein klares System hat.

Eigentlich habe ich jetzt Lust mir die 2e und Mentzer und vielleicht sogar die 5e nochmal anzuschauen… Aber ich las das jetzt mal.

Jetzt möchte ich auf dieser Basis eigene Boni erzeugen. Eigentlich wollte ich quasi die halbierten Boni der D20 Tabelle nehmen. Aber nach dieser Übersicht erscheint mir das doch etwas wenig – zumal das unter den Niveaus von sowohl LL als auch AD&D wäre… Ich glaube ich übernehme den mittleren Boni von D20 für Krieger und den Schwachen für Kleriker und Diebe, und erzeuge dann noch einen sehr schwachen für Magier etc.. Damit, und mit geringeren Boni für Extrafähigkeiten und Attributen habe ich ein systemisch einfaches Grundgerüst für mein eigenes Oldschoolgebräu. Als nächstes schau ich mir mal die RW an. Und dann kann man einfach alle Klassen aus irgendwelchen Zines, LL, AD&D etc. einfach in dieses System drücken. Das sollte dann minimaler Aufwand sein. Ziel ist es auch einen LL Basic Zwerg nehmen einem AD&D-Zwergenkämpfer zu stellen und keine gravierenden Unterschiede zu haben (Wobei ich wahrscheinlich die Völker alle über Mindestwerte und ohne Attributsboni machen möchte).

Jo. ^_^

Bis Denn Dann

Euer Rorschachhamster

 

 

Tode und Verstümmelung, nochmal… hingeworfene Gedanken

Also, da habe ich ja letztens diese halbgare Idee mit dem schleichenden Tod unter 0 und einer Tabelle. Jetzt war ich am überlegen wie man eine kritische Treffertabelle umsetzen kann, ohne das es zu kompliziert wird.

Ich hatte eigentlich vor, in meiner nächsten Kampagne einen kritischen Treffer bei einer nat 20 einfach als Maximalschaden +2 zu werten. Einfach und schnell. Jedesmal auf einer kritischen Tabelle zu würfeln, wäre mir zu kompliziert. Dann dachte ich daran, wie ich einen kritischen Treffer mit Auswirkungen nur ab und zu ohne zu viel Aufwand herbeiführen könnte. Nat 20 und gewürfelter Maximalschaden? Aber dann ist ein Dolch in dieser Hinsicht besser als ein Zweihänder… und das wäre eine interessante Mechanik, aber logisch… nicht so sehr. Da bin ich halt noch am Überlegen… Einfach einen großen Keine besonderen Auswirkungen Abschnitt in der Krittabelle? Das ist doch blöd… Hey, aber wenn ich den zu +2 auf Schaden mache, dann funktioniert das schon besser… ist zwar das gleiche, aber ein Bonus den man erwürfelt… Hmmm. Jedesmal auf kritischer Treffer würfeln bleibt dabei natürlich. Seufz.

Aber eine Sache fiel mir doch auf: Statt zwei Tabellen reicht ja eine, wenn man das AD&D bis -10 TP System nutzt, und jedesmal einen Wurf auf kritische Treffer macht, wenn jemand unter 0 fällt… doofe Auswirkung, selbst wenn der Schaden nur um 2 erhöht wird, weil das zwei Runden näher am Tod ist… plus einfacher eine Tabelle zu erstellen anstatt Zwei, und vielleicht kann ich die, die ich habe, ja noch nutzen…

Da gehe ich jetzt mal ran, demnächst. Also, erstmal MERS-Buch und Arduin-PDF raussuchen für Inspiration.

Mußte meine Gedanken mal aufschreiben, mehr für mich. Hoffe ihr könnt was damit anfangen, wenn nicht, auch egal. Du ließt es ja offensichtlich trotzdem. ^_^

Bis denn dann

Rorschachhamster

Ich mach Werbung für Rafael, und hab nix davon – außer geilen Loot, den ich eh hätte!

Clickbaittitel, um die geilen Produkte unter’s Volk zu bringen. Hier bereits teilweise besprochen, Teratic Tome und Lusus Naturae auf jeden Fall.

Also, Rafael Chandler, der Autor/Herausgeber hat all seinen Kram auf Drivetrugh auf PWYW oder für Lau gestellt. Ich zitiere ihn  mal persönlich:

Download it, read it, play it, and then decide how much it’s worth. Toss a couple nickels in the busker’s case after you’ve taken it for a spin.

Ja. Und da ich von der Qualität der Sachen überzeugt bin, dieser Post. Ich krieg da kein Geld für… 😉

Wer es gerne etwas härter und Bodyhorror mag, der sollte da sofort zugreifen. Wem bei der Vorstellung von Tentakeln im Genitalbereich warm im Schoß wird auch… Jemand, der beim Anblick von einem gezeichneten Blutstropfen ohnmächtig wird, oder ein „Aber denk doch an die Kinder!“-Zensur Apologet ist, wohl eher nicht…

Werbenachricht aus.

BDD

ER

Trolle – Zufällige Erscheinungen

Und damit sind keine Internettrolle gemeint. Obwohl ihr natürlich, wenn ihr einem in freier Wildbahn begegnet, gerne auf dieser Tabelle auswürfeln könnt, wie er wohl so aussieht… 😀

Alex Schröder illustriert selbst (geile Aktion!) sein Monsterhandbuch für sein Hellebarden & Helme, und resürmierte in seinem G+ Feed über Trolle, und wie er die Gummitrolle von AD&D nicht so mag.

Da widersproch ich ihm, ich liebe die, aber ist schon ’ne komische Art Troll, wenn man die Folklore und Tolkien so betrachtet. Jedenfalls kam ich auf die Idee eine Zufallstabelle zu machen, für die Optische Ausgestaltung eines Trolles:

Körperform Troll

W12

Körper

Mund

Haut/Fell

Augen

Nase

Gliedmassen

1

Bodybuilder

Ausstülpend

Borstig

Geschlitzte Pupillen

Boxernase

Besonders lange Klauen

2

Bucklig

Einzelnstehende Zähne

Faltig

Glubschaugen

Breit

Ellenbogensporne

3

Dürr

Fangzähne

Filzig

Glühend

Breit affenartig

Knochig

4

Gestaucht

Haizähne

Gummiartig

In tiefen Höhlen

Keine

Knotig

5

Kugelförmig

Immer Grinsend

Langhaarig

Klitzeklein

Lang und Krumm

Langezogen

6

Langezogen

Mahlzähne

Moosig

Milchig

Menschlich

Massiv

7

Massiv

mit Hauern

Pilzbewachsen

Pupillenlos

mit drei Nasenlöchern

Muskulös

8

Mit Bierbauch

Riesig

Schuppig

Riesig

mit einem Nasenloch

Plump

9

Parallel zum Boden

Schiefe Zähne

Schwammig

Schielend

Nasenschlitze

Übergroß

10

Plump

Schnabel

Steinern

Seitlich am Kopf

Riesige Nase

Übergroße Hände/Füße

11

Schief

Schnauze

Teerig

Stumpf

Spitz und Lang

Ziegenfüße

12

Schmal

Stoßzähne

Warzig

Tränend

Über den Mund reichend

Zu Klein

So. Jetzt kann man jedem einzelnen Troll, jedem Trollstamm oder jeder Trollunterart ein eigenes Aussehen verpassen. An den Werten deines Systems ändert sich nichts. Mal ein Testlauf:

7-7-10-5-3-6

Ein massiver Körper, ein Mund mit Hauern, steinerne Haut, klitzekleine Augen, eine breite Affenartige Nase und massive Gliedmassen (Höh) – eine Menge Tolkien, Pathfinderhauer und eine Affennase… Nett. Bzw. wahrscheinlich eher nicht, weil, ein Troll. ^_^°

Eine ähnliche, aber wesentlich umfangreichere Behandlung, gedenke ich den Drachen angedeihen zu lassen… da aber auch mit regeltechnischen Änderungen, für irgendwie OGL-D20-Spiele jedenfalls, das macht das ganze etwas komplizierter… Ich nehme mir mal den nächsten Sonntag vor, aber ihr kennt mich ja… *hust*

BDD

ER

 

PS: Schwänze sind optional bei Trollen mit Pelz. 😉

Meine Hausregeln für das Überleben unter 0 TP

Für jegliches Old School System. Ersetze RW gegen Todesmagie gegen Save bei S&W. 😉

Wird ein Charakter auf 0 TP gebracht ist er Ohnmächtig. Er erwacht nicht, bis er wieder 1 TP hat.

Wird er durch einen Schlag auf unter 0 TP gebracht, ist er sofort tot, wenn seine TP im negativen überschritten werden. Andernfalls muß er jede folgende Runde einen RW gegen Todesmagie machen. Nur bei einer natürlichen 20 stabilisiert er sich von selbst und wird behandelt, als hätte er 0 TP. Mißlingt der RW, ist er tot.

Für jeden erfolgreichen RW muß er einmal auf der Nachteiltabelle würfeln:

W8 Tabelle 1
1-3 keine Nachteile
4 Blutungen – Der Charakter verliert einen TP pro Runde. Stirbt bei Erreichen der TP im Negativen
5 Koma – Der Charakter erwacht erst wieder, wenn er seine vollen TP erreicht hat
6 Knochenbruch – Braucht 2W6 Wochen zum heilen. Siehe Tabelle 2
7 Organschaden – Der Charakter verliert 1W2 Punkte eines zufälligen Attributs.
8 Körperteilverlust – Siehe Tabelle 2
W20 Knochenbruch Körperteilverlust
1 Schädel, wie Koma, aber mindestens 4W6 Wochen. Blind. Beide Augen zerstört.
2 Rücken, keine Bewegung, oder Wurf auf Verlust wegen Nervenschäden Querschnittslähmung Hüfte abwärts
3-4 Linker Fuß, – 25% BT Linker Fuß
5-6 Rechter Fuß, -“- Rechter Fuß
7-8 Linkes Bein, – 50% BT, mit Krücke 25% Linkes Bein
9-10 Rechtes Bein, -“- Rechtes Bein
11-12 Schildarm, kein Schild, keine Zweihandwaffe Schildarm
13-14 Waffenarm, -2 auf Angriffe mit anderer Hand, keine Zweihandwaffe Waffenarm
15-16 Mehrere Rippen, -2 auf alle Würfe Lungenflügel, -2 auf alle Würfe
17-18 Becken, keine Bewegung, oder Verlust von 1W6 TP Fähigkeit, Kinder zu gebären oder zeugen
19 Kiefer, kein Sprechen Kiefer
20 Zerquetschte Nase, 25% Zauberfehlschlag Ohr, Lippe o. Nase -1W6 auf CHA (min. 3)

Die Verluste haben die gleiche Auswirkungen wie ein Bruch, wenn es sich um das gleiche Körperteil handelt.

Wenn ein anderer Charakter seine Handlung aufgibt, um dem Betroffenen zu helfen, erreicht dieser auch die Stabilisierung. Etwaige Nachteile bleiben natürlich bestehen.

Es ist natürlich etwas Metagaming, das der Charakter einen gebrochenen Arm bekommt, weil die anderen Spieler sich Zeit lassen… andererseits erzeugt das eine guten Grund sich zu beeilen, und bildet die Bedrohung einer schweren Verletzung ganz gut ab. Außerdem hat der Spieler was zu tun, während sein Charakter vor sich hin stirbt! Spaß! ^_^

Alternativ macht man einen Wurf auf der 1. Tabelle, der dann bei 1-3 zu 0 TP führt. Das ist dann sehr wenig tödlich (jedenfalls wenn man ansonsten 0 TP gleich Exitus spielt), aber durch die Nachteile auch ärgerlich.

Nur mal so.

Bis denn dann

Euer Rorschachhamster

PS: Oder man würfelt 1W6+2, das ist dann etwas ärgerlicher, wenn auch nicht tödlich. Achso, und vielleicht immer Blutungen? Ich werd das nochmal überschlafen… 😉

Neuer Magischer Gegenstand für LL und generell Old School, mit leichtem Fehler

Jelzers Gedanken rasten. Seine Finger bewegten sich schneller, als er es jeweils für möglich gehalten hätte, wechselten den Griff und stießen den sichelförmigen Dolch nach unten, um in genau dem Moment, indem sein Verfolger durch die Tür trat, schon in dessen Hals zu schneiden. „Ha! Der Dolch ist großartig!“ rief er laut aus, während die vermummte Gestalt röchelnd und sterbend zu Boden glitt. „Ja“, gab Benoir zu bedenken, „Solange du weißt, was du tust…“ „Wann wäre das je ein Problem gewesen?“ erwiderte der Halbling mit einem breiten Grinsen. Er übersah die Grimassen seiner Gefährten geflissentlich,  während er sich vom Barhocker schwang und seine Finger in die Tasche des toten Mörders gleiten ließ…

Dolch der rasenden Schnelligkeit

Dieser gekrümmte Dolch mit Nashornhorngriff ist ein Dolch +2, der außerdem seinen Träger ungewöhnlich schnell macht. Er gewinnt jede Initiativprobe, und erhält einen zusätzlichen Angriff pro Runde. Allerdings bewegt sich der Träger so schnell, das er immer seine Aktionen ansagen muß, bevor er überhaupt weiß, welche Aktionen Gegner oder Verbündete letzte Runde getan haben. Wenn die Aktion absolut unmöglich geworden ist, dann kann er einen RW gegen Zaubersprüche machen, um die Handlung irgendwie abzuwandeln – zum Beispiel vor der inzwischen geöffneten Falltür anzuhalten, etc. Dabei kann er aber nur geringfügige Änderungen machen und verliert meistens eine Runde.

Bitteschön.

Bis denn dann

Euer Rorschachamster

Dieser Gegenstand ist open gaming content nach OGL mit folgendem §15:

15. Copyright Notice

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System Reference Document (C) 2000, Wizards of the Coast, Inc.; Authors Jonathan Tweet, Monte Cook, Skip Williams, based on Material by E. Gary Gygax and Dave Arneson.
Labyrinth LordTM Copyright 2007, 2008, Daniel Proctor. Author Daniel
Proctor.
Labyrinth LordTM German Version Copyright 2009, Daniel Proctor.
Author Daniel Proctor. Translated into German by Thorsten Gresser,
Moritz Mehlem, Clem Carlos Schermann, Alex Schröder, Marcus
Sollmann, and Jörg Theobald.

„Neuer Magischer Gegenstand für LL und generell Old School, mit leichtem Fehler“ (c) 2017 Christian Sturke aka Rorschachhamster